(Luft) Future Combat Air System (FCAS) und New Generation Fighter (NGF)
(Vor 4 Stunden)Seafire schrieb: Laut Meta-Defence (teilweise kostenloser Zugriff für 72 Std.)
ist der NGF im SCAF zu schwer für Indiens Flugzeugträger. Außerdem drängt Japan Indien Richtung GCAP. Hinzu kommen aktuelle Meldung: Verteidigungsminister Pistorius deutet eine Kooperation zwischen Japan und Deutschland bei weiteren Rüstungsprojekten an. Auch eine Alternative zum geplanten Kampfjet FCAS ist möglich.

Mit Japan wäre katastrophal... Null kulturelle Ähnlichkeit... Das Wird sicher nicht stattfinden.
Ggf ist dort Zusammenarbeit bei Raketen Antrieben für cruise missiles etc gemeint... Simpler und weniger Kultur anfällig.
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(Vor 4 Stunden)Seafire schrieb: Laut Meta-Defence (teilweise kostenloser Zugriff für 72 Std.)
ist der NGF im SCAF zu schwer für Indiens Flugzeugträger. Außerdem drängt Japan Indien Richtung GCAP. Hinzu kommen aktuelle Meldung: Verteidigungsminister Pistorius deutet eine Kooperation zwischen Japan und Deutschland bei weiteren Rüstungsprojekten an. Auch eine Alternative zum geplanten Kampfjet FCAS ist möglich.

Da die France Libre mit Katapulten kommt, gibt es (wahrscheinlich) keinen wirklichen Kunden für einen Jet der auf diesen Träger ausgelegt ist. Die einzigen anderen Marinen mit CATOBAR Trägern sind die USA und China, beide werden auf keinen Fall FCAS kaufen. Skischanzenträger erfordern Kompromisse wenn es um Größe und Gewicht der Jets geht. Darum haben die USA ja sowohl die F-35B und F-35C. Es könnte sein, dass die französische FCAS Variante am Ende praktisch genau so groß und schwer ist wie Rafale, und es schon irgendwie geht, aber das halte ich persönlich für eher unwahrscheinlich.

Die Sachen mit Japan ist interessant. Hast du da den Text? Ich konnte auf die schnelle nichts finden.
Da Japan am stärksten von den drei GCAP Partnern auf das einhalten des Zeitplans pocht, klingt ein Neustart mit Deutschland komisch.
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Also soweit ich weiß sind die Kooperationen die Deutschland und Japan anstreben vor allem strategischer Natur. Darin geht es mehr um gemeinsame Übungen, doktrinelle Zusammenarbeit und dergleichen, mit denen deutsche Fähigkeiten im asiatischen Raum integriert bzw kompatibel gemacht werden sollen. Soll so viel heißen wie dass Deutschland in einem Konfliktfall in Fernost als Teil einer dortigen Bundstruktur wirken und unterstützen können soll.

Von Zusammenarbeit auf rüstungstechnischer Ebene hab ich persönlich nichts behört. Würde mich auch stark wundern, in der Hinsicht verfolgt Japan einen völlig anderen und deutlich restriktiveren Ansatz als wir. Glaube das dürfte Meta Defense einfach nur falsch interpretiert haben, die Berichte um was es bei dieser Kooperation geht sind teilweise sehr schwammig.

Da lass ich mich aber auch gerne eines Besseren belehren.
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Gecktron schrieb:Da die France Libre mit Katapulten kommt, gibt es (wahrscheinlich) keinen wirklichen Kunden für einen Jet der auf diesen Träger ausgelegt ist.
Naja "ausgelegt" ist vielleicht ein großes Wort. Mehr als einige strukturelle Anpassungen, ein robustere Fahrwerk und ein bisschen Schnickschnack ist es eigentlich gar nicht. Ich erinnere da nur an die Sea Gripen oder die CATOBAR Version des Eurofighters. Das dürfte wenig Einschränkungen haben, zumal die deutschen Eurofighter mWn sowieso alle mit einem Fanghaken und den entsprechenden strukturellen Voraussetzungen ausgestattet sind. Die Kabelsysteme gibts ja nicht nur auf Flugzeugträgern, Büchel und Laage sind bspw auch mit solche Systemen ausgestattet.
[Bild: https://s1.directupload.eu/images/260323/ziujovov.png]
https://www.bundeswehr.de/de/organisatio...pb-3087304

Entsprechenden wird ein NGF auch darüber verfügen, egal ob navalisiert oder nicht. Deshalb wurde die Trägeranforderung im Rahmen des FCAS ja auch so oft als Scheinargument bezeichnet. Daran hakt (was ein fantastisches Wortspiel) es nun wirklich nicht.
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Du kannst den Fanghaken an einem Eurofighter nicht mit dem einer Rafale vergleichen.
Beim EF handelt es sich um einen Notbehelf um die letzten kmh runter zu bremsen.
Bei Flugzeugen, die für Starts und Landungen auf Trägern ausgelegt sind, sind die Fanghaken wesentlich stabiler ausgelegt. Immerhin wird bei der Landung beim Touchdown wieder voller Schub gegeben, weil es ja sein kann dass das Seil verfehlt wurde.
Die Rafale ist eine gute Tonne schwerer als der landgestützte Einsitzer.
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zu Rüstungsprojekten Deutschland/JAPAN und es geht nich um ein neuen Fighter von Japan und Deutschland sondern um einen Beitritt zum GCAP.

https://www.bing.com/search?q=pristorius...65C5007C1B
Verteidigungsminister Pistorius deutet eine Kooperation zwischen Japan und Deutschland bei weiteren Rüstungsprojekten an. Auch eine Alternative zum geplanten Kampfjet FCAS ist möglich.


GCAP als Option im Hintergrund

Ein umfangreiches gemeinsames Rüstungsprojekt könnte starten, sollte das deutsch-französische Kampfflugzeugprojekt FCAS scheitern. Das Future Combat Air System (FCAS) ist seit über einem Jahr ins Stocken geraten, weil beide Hauptauftragnehmer – Dassault Aviation für Frankreich und Airbus Defence and Space für Deutschland – Meinungsverschiedenheiten in der Führung bislang nicht klären konnten. Als Alternative gilt ein Beitritt zum britisch-italienisch-japanischen Projekt GCAP, das bis Mitte der 2030er-Jahre einen neuen Tarnkappenjäger entwickeln will.

Pistorius hielt sich dazu in Tokio bedeckt. Es sei „zu früh“, sich dazu zu äußern. Die Gespräche zwischen Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron liefen derzeit noch. „Dann treffen wir unsere Entscheidung und überlegen uns, welche Alternativen es für die Zukunft geben könnte“, erklärte Pistorius.

Bei neuen gemeinsamen Rüstungsprojekten gibt es bislang erst ein konkretes Vorzeigeergebnis: Der deutsche Raketenhersteller Taurus und der japanische Schwerindustriekonzern Kawasaki Heavy Industries haben angekündigt, eine Zusammenarbeit bei einem neuen Marschflugkörper zu prüfen. Die Japaner könnten dabei den Raketenmotor liefern, den sie derzeit für die nächste Generation von Schiffsabwehrraketen entwickeln.

Seit Regierungschefin Sanae Takaichi die Aufrüstung beschleunigt hat, beobachten Experten ein größeres Engagement Japans bei solchen Projekten – ein Eindruck, den auch Pistorius teilt. „Wir arbeiten intensiv daran“, sagte er.

Als konkretes Feld nannte der Bundesverteidigungsminister die Eurodrohne. „Wir haben uns heute über Drohneneinsatz, Drohnenproduktion und Drohnenabwehr ausgetauscht“, berichtete Pistorius. Weitere Felder wolle man in den kommenden Monaten „sehr konkret“ angehen. „Das Feld ist groß und die Bedarfe ebenfalls.“

Mehrere deutsche Unternehmen zeigten ebenfalls Interesse: Vertreter von Airbus, TKMS, MBDA, Quantum, Diehl und Rohde & Schwarz sind zu Gesprächen mit auf der Reise. Zitate Ende

Für Versuche FCAS in Indien

https://meta-defense.fr/de/2026/03/20/In...tion-2026/

https://meta-defense.fr/de/
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Kopernikus schrieb:Du kannst den Fanghaken an einem Eurofighter nicht mit dem einer Rafale vergleichen.
Beim EF handelt es sich um einen Notbehelf um die letzten kmh runter zu bremsen.
Also das sieht mir hier aber nicht so aus.

[Video: https://youtu.be/xk5Csp8Ftl0?si=sNnYyE6DXrXfCRi4]

Klar wird das nicht trägerfähig sein, da ist nochmal deutlich weniger Zug drin, als es auf einem Träger vonnöten wäre. Aber die letzten Km/h sind das definitiv nicht, diese Systeme befinden sich nur 200/300m hinter der Touchdown Zone.

Die Quintessenz ist aber, dass eine Trägerfähigkeit keine allzu großen Auswirkungen auf die Designanforderungen eines Flugzeugs hat. Es wäre Problemlos möglich, einen NGF und einen NGF-M ohne sonderlich große Mehrkosten zu entwickeln und zu unterhalten. Dabei würden die beiden Plattformen Kommunalitäten von vermutlich >95% halten können.
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(Vor 3 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Entsprechenden wird ein NGF auch darüber verfügen, egal ob navalisiert oder nicht. Deshalb wurde die Trägeranforderung im Rahmen des FCAS ja auch so oft als Scheinargument bezeichnet. Daran hakt (was ein fantastisches Wortspiel) es nun wirklich nicht.

Mir geht es hier nicht um Träger vs nicht-Träger, sondern Katapult vs nicht-Katapult. Ein Flugzeug, dass nicht aus eigener Kraft abheben muss, sondern von einem Katapult unterstützt wird, kann wesentlich schwerer sein, als ein solches, dass das nicht hat. Das Fahrwerk und der Haken sind mir an dieser Stelle relativ egal. Ich sage eher, dass FCAS wahrscheinlich eher zu groß/schwer sein wird für die meisten Träger (in dem Fall, dass FCAS nicht bei den gleichen Maßen wie eine Rafale bleibt).

Darum sehen wir ja Katapult vs nicht-Katapult Varianten von Jets bei sowohl den Amerikanern, als auch den Chinesen. Wenn ein Katapult fehlt, müssen die Jets Kompromisse eingehen können um auf solchen Trägern operieren zu können.
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