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(20.06.2025, 19:38)Quintus Fabius schrieb: Aktuelles:
...
Im Iran wurde ein Unzahl von Luftangriffen auf mehrere Städte durchgeführt. Die Ziele sind hier übrigens ähnlich breit gestreut wie umgekehrt die iranischen in Israel. Es gab beispielsweise definitiv Angriff auf Krankenhäuser (worunter sich demzufolge naturgemäß iranische Militäreinrichtungen befanden). Es wurden zudem weitere Wissenschaftler getötet, in ihren privaten Häusern. .... Ich glaube, das war in dem Kontext:
Zitat:Uno stuft israelischen Angriff auf Iran 2025 als Kriegsverbrechen ein
Israels Bombierung des Teheraner Evin-Gefängnisses im Juni vergangenen Jahres war laut UN-Gremium ein Kriegsverbrechen. Über 70 Menschen starben. Der Bericht warnt zudem vor weiteren Repressionen durch US‑ und israelische Angriffe.
16.03.2026, 22.01 Uhr
...
»Wir haben genügend Anhaltspunkte dafür, dass Israel bei den Luftangriffen auf das Evin-Gefängnis ein Kriegsverbrechen begangen hat, indem gezielt ein rein ziviles Gebäude angegriffen wurde«, sagte Sara Hossain, Vorsitzende des Experten-Gremiums. Ihr aktueller Bericht, der auf Interviews mit Opfern und Zeugen, Satellitenbildern und weiteren Dokumenten basiert, wurde am Montag dem UN-Menschenrechtsrat in Genf vorgestellt.
Knapp 80 Tote, darunter acht Frauen und ein Kind
Militärische Interventionen »bewirken keinen nachhaltigen Wandel« in Iran, sagte Hossain zudem über die aktuellen Angriffe der Vereinigten Staaten und Israels auf Iran. Stattdessen drohten jetzt noch stärkere Repressionen gegen Irans Kritiker – so wie nach den ersten US-israelischen Angriffen im Juni 2025, warnte sie.
..
eine Kopie des Artikels gibt es hier - das soll es dann aber gewesen sein, mit der rückwärts gerichteten Nabelschau; auch wenn wir wissen, dass manche maßgeblichen bzw. entscheidungsfreudigen Politiker nicht lernfähig, sondern nur beratungsresistent sind.
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Was für ein Schwachsinn vom UN-Menschenrechtsrat wieder. Ein Gefängnis in dem Gegner eines Terror-Regimes festgehalten werden ist selbstverständlich ein legitimes Ziel.
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Bombierung - das Gefängnis wurde also "wölbend verformt", sozusagen "gebaucht"
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Zitat:Was für ein Schwachsinn vom UN-Menschenrechtsrat wieder. Ein Gefängnis in dem Gegner eines Terror-Regimes festgehalten werden ist selbstverständlich ein legitimes Ziel.
was für ein schwachsinniger Kommentar. Ein Gefängnis, in dem die Gefangenen eingesperrt sind und nicht fliehen können, kann für diejenigen, die auf Seite der Gefangenen sind, nie und nimmer ein legitimes Ziel sein. Denn dann werden diese Gefangenen direkt angegriffen.
(17.03.2026, 09:52)Zardo schrieb: Bombierung - das Gefängnis wurde also "wölbend verformt", sozusagen "gebaucht"  es geht nichts über die automatische Rechtschreibkorrektur, die aus "Bombardierung" ein anderes Wort macht und diesen Fehler nicht erkennt - KI halt.
Aber sich darüber in diesem Kontext mit knapp 80 Toten, darunter Frauen und einem Kind, zu amüsieren - zeugt nicht unbedingt von Empathie und Feinfühligkeit.
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(17.03.2026, 11:20)Kongo Erich schrieb: was für ein schwachsinniger Kommentar. Ein Gefängnis, in dem die Gefangenen eingesperrt sind und nicht fliehen können, kann für diejenigen, die auf Seite der Gefangenen sind, nie und nimmer ein legitimes Ziel sein. Denn dann werden diese Gefangenen direkt angegriffen. Logischerweise war das Ziel nicht Gefangene des Regime zu töten sondern die Infrastruktur des Terror-Regimes zu zerstören.
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(17.03.2026, 11:32)Nightwatch schrieb: Logischerweise war das Ziel nicht Gefangene des Regime zu töten sondern die Infrastruktur des Terror-Regimes zu zerstören. ... in dem man das Gefängnis mit den Gefangenen bombardiert - merkwürdige Logik-
Anscheinend müssen diejenigen, die eine solche Unterstützer haben, um ihr Leben fürchten.
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(17.03.2026, 11:41)Kongo Erich schrieb: ... in dem man das Gefängnis mit den Gefangenen bombardiert - merkwürdige Logik Man bombardiert das Gefängnis, nicht die Blöcke mit den Gefangenen.
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ach so - ist mir neu, dass die Blöcke mit den Gefangenen nicht im Gefängnis sondern ganz woanders sind ... man lernt nie aus ...
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 Man hat das Ding ja nicht mit 2000 Pfund Bomben eingeebnet sondern Punktziele in einem weitläufigen Komplex angegriffen.
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Erstens sind die Einschätzungen dieses sogenannten "Menschenrechtsrates" nicht wirklich ernst zu nehmen. Es sitzen dort Personen, die sich dem Sitzungsraum nicht mal ansatzweise nähern dürften.
Zweitens sind Attacken gegen Gefängnisse eines Regimes, die nicht das Ziel haben Gefangene zu töten, sondern die nur die Repressionsmaschinerie stören oder die Flucht von Gefangenen ermöglichen sollen, keinesfalls ein Kriegsverbrechen. Übrigens ist das nicht neu. So etwas gab es auch in der Vergangenheit schon. Und es wäre niemand auf die Idee gekommen, hierin ein Kriegsverbrechen zu sehen - bis sich der "Menschenrechtsrat" erfunden hat.
Schneemann
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Offensichtlich hat sich keiner der Kritiker des Reports die Mühe gemacht, etwas über die genannte Person zu recherchieren.
Die zitierte Sara Hossain (bengalisch সারা হোসেন Sārā Hosen) ist eine Rechtsanwältin in Bangladesch, die als Barrister beim Supreme Court of Bangladesh arbeitet und als Honorary Executive Director des Bangladesh Legal Aid and Services Trust (BLAST) dient. Sie wurde 2016 durch den United States Secretary of State mit dem International Women of Courage Award geehrt.[1] Hossain spielte eine Schlüsselrolle in der Abfassung von Bangladeschs erster umfassender Gesetzgebung zu Gewalt gegen Frauen. Aus dem Entwurf entstand 2010 ein Gesetz. Sie ist auch bekannt für ihre Kritik an Gewalt durch Fatawa, da Fatawa oft verfasst werden um Frauen und Mädchen zu erniedrigen oder gewalttätig zu bestrafen.[2] Sie sprach sich auch gegen den Jungfräulichkeitstest mit dem Zwei-Finger-Test bei Fällen von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen aus und gegen erzwungene Verschleierung. Hossain war Mitherausgeberin von Honour: Crimes, Paradigms and Violence Against Women (mit Lynn Welchman).
2016 wurde Hossain durch den damaligen US Secretary of State John Kerry mit dem International Women of Courage Award ausgezeichnet. In der Begründung heißt es: Sie „ermächtigt Frauen und Mädchen und gibt den Stimmlosen eine Stimme in Bangladesch durch ihren furchtlosen Rechtsbeistand.“[6] Hossain wurde auch 2008 durch das Weltwirtschaftsforum als „Young Global Leader“ benannt[7] und als „Asia 21 Fellow“ durch die Asia Society (New York) 2007.[8] 2005 erhielt sie den Ananya Top Ten Leading Women Award, sowie den Human Rights Lawyer Award vom Lawyers Committee for Human Rights (Human Rights First). ( Quelle)
Und über 80 Tote, darunter Frauen und Kinder kommen natürlich vom Angriff auf Punktziele - sind Euch diese Rechtfertigungsversuche nicht einmal selbst peinlich?
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(19.03.2026, 20:38)Kongo Erich schrieb: Und über 80 Tote, darunter Frauen und Kinder kommen natürlich vom Angriff auf Punktziele
Zitat:Airstrikes on Evin prison compound, 23 June 2025
57.
On 23 June, at around 12:00 p.m., the IDF launched targeted airstrikes on the Evin prison compound, causing severe damage to buildings, including the visitation hall, administrative section, a medical center, the Prosecutor’s office and prison wards. The airstrikes took place during visitation hours when family members of prisoners were expected to be on the prison grounds. Israeli officials claimed responsibility for the airstrikes, asserting that they targeted Iran’s “suppression bodies” and stating, without providing any supporting evidence, that “intelligence operations against the State of Israel were taking place inside the prison”.
Zitat:61.
Iranian authorities failed to take measures to protect the prisoners prior to, during and in the aftermath of the Israeli airstrikes. Families and detainees pleaded with the authorities to relocate or conditionally release prisoners prior to the events, given that airstrikes had been heard near the prison already the night before. However, state authorities did not do so. Instead, during the strikes, the authorities kept some detainees locked in their cells.
https://www.ohchr.org/sites/default/file...60-auv.pdf
Hast du auch gelesen, was sonst noch in dem Bericht steht?
Z.B.:
Zitat:31.
Video footage verified by credible human rights organizations shows security forces, including some on motorcycles, beating, chasing and shooting at crowds and fleeing protesters in Hamedan, Karaj, Fardis, Tehran, and Mashhad. In some videos, people can be seen carrying bodies covered in blood. In one video from Mashad, the person recording stated, “Look, they shot a girl. They are using weapons of war.” Video footage published in January also showed individuals covered in blood lying motionless on the street, on hospital floors in Tehran and Armak, and near a hospital entrance in Tehran. Witnesses provided the Mission with pictures of ammunition indicating that security forces may have fired at protesters with 7.62 x 39 mm ammunition associated with Kalashnikov pattern assault rifles and solid plastic .50 caliber balls.
32.
Witnesses, photos, and video footage revealed injuries to protesters from metal pellet ammunition, including to their faces, eyes, and genitals. This is consistent with patterns the Mission previously established concerning use of force by State authorities during the 202223 protests. In one instance, the Mission reviewed footage of a boy who was blinded in one eye after being shot at close range with metal pellets during a protest. The child had pellet wounds to the upper half of his face and the back of his forearm, indicating that he likely adopted a defensive posture before being shot.
33.
One source described how a hospital in Isfahan had to surgically remove the eyeballs of some 450 protesters due to the severity of their injuries.
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(19.03.2026, 20:38)Kongo Erich schrieb: Offensichtlich hat sich keiner der Kritiker des Reports die Mühe gemacht, etwas über die genannte Person zu recherchieren.
Man könnte natürlich nicht nur die Sachverhalten die die eigenen Behauptungen vermeintlich bestätigen heranziehen sondern alle über den "Menschenrechtsrat". Mal abgesehen davon, was genau hat die Einsatz für Frauenrechte mit dem Krieg zwischen Israel und dem Iran zu tun? Ich bin voll für Frauenrechte aber stehe was den Iran angeht auf Israels Seite.
Zitat:Der UN-Menschenrechtsrat tagt zu Israel, wie üblich ist mit einer Verurteilung des Landes zu rechnen. Seit 2006 gab es das 90-mal – im Fall Iran 10-mal. Was läuft falsch?
...
Es sei denn, dieser Staat ist der jüdische Staat. Dann genießt er eine Sonderbehandlung. Jedes Jahr tritt der Menschenrechtsrat der Vereinten Nationen zusammen. Und jedes Jahr ist der Tagesordnungspunkt 7 gesetzt: "Die Situation in Palästina und anderen besetzten arabischen Gebieten". So auch bei der diesjährigen Tagung. Am 18. März werden also die Vertreter solcher demokratischen Musterstaaten wie China, Russland, Kuba, Pakistan, Bahrain, Libyen, Mauretanien, Eritrea, Somalia, Gabun und Burkina Faso wieder einmal im Genfer Völkerbundpalast über Israel zu Gericht sitzen.
...
Das Vorurteil gegen Israel ist im Menschenrechtsrat institutionalisiert. Es gibt nicht nur einen gesetzten jährlichen Tagesordnungspunkt, sondern auch einen eigenen Sonderberichterstatter des Rats für Palästina mit zeitlich unbegrenztem Mandat und der ausschließlichen Aufgabe, Klagen gegen Israel zu untersuchen. Kein anderes Land der Erde genießt dieses Privileg.
Das institutionalisierte Vorurteil des UN-Menschenrechtsrats gegen Israel, das man nicht anders als antisemitisch bezeichnen kann, wurde schon von UN-Generalsekretär Ban Ki Moon (2007 bis 2016) angeprangert: "Jahrzehnte politischer Manöver haben zu einem unverhältnismäßigen Volumen gegen Israel gerichteter Resolutionen, Berichte und Komitees geführt", stellte der – im Übrigen keineswegs einseitig proisraelische – Südkoreaner gegen Ende seiner Amtszeit fest.
...
Allein seit 2006 wurde Israel im Menschenrechtsrat 90-mal verurteilt. Öfter als Syrien, Nordkorea, Iran, Jemen und Venezuela zusammengenommen.
Quelle - Die Zeit
Offensichtlich ist es mit der Neutralität dieses "Menschenrechtsrates" nicht weit her. Israel verteidigt sich, während die anderen Länder bzw. Regime ihre eigene Bevölkerung massakrieren, mit Giftgas bombardieren, Frauen zu Tode prügeln, weltweit Terror verbreiten, ihr Geld mit Drogenhandel verdienen, aber klar Israel ist da böseste und verbrecherische Land auf der Erde.
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(19.03.2026, 21:03)Kos schrieb: Offensichtlich ist es mit der Neutralität dieses "Menschenrechtsrates" nicht weit her. ...
... offensichtlich gibt Israel immer wieder erneut Anlass zu einer Verurteilung
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(19.03.2026, 21:25)Kongo Erich schrieb: offensichtlich gibt Israel immer wieder erneut Anlass zu einer Verurteilung
Ah so? Die anderen Staaten nicht? Verteidigen sich die anderen Staaten auch nur? Klar, junge Frauen totschlagen im Iran ist Selbstverteidigung. Giftgas auf die eigene Bevölkerung werden wohl auch in Syrien.
Zitat:Der Sondergesandte der Vereinten Nationen für Syrien, Staffan de Mistura, schätzte im April 2016, dass seit Beginn des Krieges 400.000 Menschen getötet wurden,[335] im April 2018 wurde die Zahl von Experten auf 500.000 geschätzt. Die Zahlen der Vereinten Nationen von 2016 beruhten teilweise auf Daten von 2014. Andere Organisationen hatten die Zählung aufgegeben.[336] Rund 12,9 Millionen Syrer waren im Jahr 2018 auf der Flucht, davon 6,2 Millionen Binnenflüchtlinge. 6,7 Millionen Syrer flüchteten ins Ausland.[337] Im Februar 2016 schätzte eine Nichtregierungsorganisation 470.000 Tote im Konflikt, rechnete dabei aber auch die Menschen ein, die als Folge des Zusammenbruchs der Versorgungssysteme durch Krankheiten und fehlende Pflege ums Leben gekommen sind.
Quelle - Wikipedia
Dazu kommen noch anderen Verbrechen des iranischen und des ehemaligen syrischen Regimes, von Russland und China ganz zu schweigen. Wenn man das zu dem Fehlverhalten Israels ins Verhältnis setzt, sollte der "Menschenrechtsrat" eigentlich gar keine Zeit haben sich um Israel zu kümmern.
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