(See) Projekt PANG Neuer französischer Flugzeugträger // Nachfolger Charles de Gaulle
(23.12.2025, 20:56)Bairbus schrieb: Kaum zu glauben, dass Frankreich den gleichen strategischen Fehler ein zweites Mal macht.

Reines Prestige-Objekt bei einem Exemplar.
Ein hartes Urteil, ohne wirkliche Analyse.

Grundsätzlich fährt ein Flugzeugträger nie alleine durch die Gegend. Er wird mindestens durch 3 Fregatten, 1 Angriffs Atom U-Boot und 1 bis 2 Versorger begleitet. Dazu kommen 2000 F/M Besatzung, 1 Marineflieger Geschwader, 3 Aufklärer Hawkeye und einige Hubschrauber.

Wenn man das Wort Strategie in den Mund nimmt, muss über eine Trägergruppe geredet werden.

Zur Zeit hat die CdG eine Verfügbarkeit von 65 %. Die Kinderkrankheiten (Materialermüdung im Antriebsbereich), haben uns Zeit und Geld gekostet. Die Ursache war, das das Konstruktionskonzept auf den Erfahrungswerten der (vorherigen) konventionellen Träger basierte; Der Atomantrieb aber stellte höḧere Anforderungen. Diese Erfahrungen sind in den PANG eingeflossen, es kann also von eine Quote von 75 % ausgegangen werden.

Das bedeutet ein Träger ohne "Trägergruppe" wird seine Zeit im Hafen verbringen. Und die französische Marine baut nicht Schiffe um sie im Hafen vergammeln zu lassen, und die Mannschaft sich dabei demotiviert.

Darüber hinaus haben wir schon ab 2017 begonnen unsere "Friedensdividenden" Lücken zu schließen. Nach den heutigen Planungen werden wir 2028/29 das gröbste geschafft haben. Und können dann ab 2030, wenn von der Politik gewünscht, andere Prioritäten setzen.

(23.12.2025, 21:59)Kopernikus schrieb: Eine Frage an voyager:
Hat die CdG in ihrer Laufzeit in einer Auseinandersetzung/Krieg/Situation einen entscheidenden Beitrag geleistet?
Konnte dieser Beitrag nicht von eigenen Luftstreitkräften und/oder von der Marine/den Mistrals geleistet werden?

ich werden (nch den Feiertagen) versuchen eine Liste der Einsätze zu finden

Vorab zwei Bemerkungen:

Stell die einen Luftwaffenstützpunkt vor, er in der Lage innerhalb von 24 Stunden seine Position um bis zu 1000 km ändern. Und das mit Mann und Maus, mit Fliegern, Hubschaubern, Waffen, Munition, Ersatzteilen, mit Wartungshallen, Landebahn, Kontrollturm und Unterkünften, mit der Schutz eskadron einschließlich FLA. Mit Kantine, Supermarkt, Bäckerei etc.
Und während der Verlegung weitere Angiffe fliegen kann

Es war einmal ...

Eine unruhige Nacht, auch am Morgen knallte es in er Stadt an allen Ecken und Enden. Und wir sassen da mittendrin. Am frühen Morgen 1 Toter beim Mörserbeschuss der Brigade HQ ( er hatte schlecht gezählt). Ein besch*** Tg.
Plötzlich kam in Klartet über das Funknetz die Meldung "Erster Super Etendard (früherer Jabo) katapultiert."
Und plötzlich war Ruhe in der Stadt. Alle kannten ja den Träger, man konnte ihn manchmal am Horizont sehen.
Und da waren sie auch schon über uns, und wenig später hagelte es Bomben auf die AMAL Stellungen (Vorgänger Hezbollah)
Seitdem wenn ich eine Aeronaval Piloten treffe gbe ich einen aus.
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(23.12.2025, 21:59)Kopernikus schrieb: Eine Frage an voyager:
Hat die CdG in ihrer Laufzeit in einer Auseinandersetzung/Krieg/Situation einen entscheidenden Beitrag geleistet?
Konnte dieser Beitrag nicht von eigenen Luftstreitkräften und/oder von der Marine/den Mistrals geleistet werden?

Eine Liste der Einsätze findest du hier
https://www.forum-sicherheitspolitik.org...#pid279016

Was die Mistralträger angeht die sind nur für Hubschrauber geeignet.

Die Charles de Gaulle benutzt grundsätzlich zwei Einsatzformen für die Rafale Marine

den Strike: start von 20 Flugzeugen in kürzester Zeit um einen Überraschungsangriff zu fliegen. Das ist natürlich auch von der Metropole aus mit einer Einsatzdauer von 8 bis 10 Stunden möglich.
Ausländische Stützpunkte und Überseegebiete verfügen nicht über die notwendige Anzahl von Fliegern, können also höchstens für den Rückflug benutzt werden.

ständiger Einsatz: zb CAS in Syrien/Irak. Auch hier kommen auch Stützpunkte in Frage vorausgesetzt das sie nahe am Einsatzgebiet liegen, und die entsprechenden lokalen Genehmigungen vorliegen.

Der Träger ist also vor allem für den Einsatz im Indo Pazifik geeignet, das Mittelmeer ist eher eine übungswiese ( mit dem Nebeneffekt @skywalker zum verfassen von Posts zu motivieren)

Zitat:
Eine Region, die angesichts der globalen Herausforderungen nicht zu übersehen ist

Der indopazifische Raum ist für Frankreich eine geografische Realität. Das Land ist dort mit seinen französischen Übersee-Departements oder -Regionen und Übersee-Gemeinschaften [1] vertreten, die insgesamt 1,65 Millionen Einwohner zählen. 93 % der französischen ausschließlichen Wirtschaftszone liegen im Indischen Ozean und im Pazifik. Darüber hinaus leben in den Ländern dieser Zone etwa 150.000 französische Staatsangehörige, es gibt mehr als 7.000 Niederlassungen französischer Unternehmen und 8.300 Soldaten sind im Rahmen von Vorausabteilungen im Einsatz.
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Das Vorhaben, den Flugzeugträger der neuen Generation mit einem dritten elektromagnetischen Katapult auszustatten, wird bestätigt
OPEX360 (französisch)
von Laurent Lagneau · 17. März 2026
[Bild: https://www.opex360.com/wp-content/uploa...230414.jpg]
Der Name des Flugzeugträgers der neuen Generation [PA NG], dessen Bau im vergangenen Dezember bestätigt wurde, dürfte anlässlich des Besuchs von Präsident Macron am Standort der Naval Group in Indret [Loire-Atlantique] am 17. März bekannt gegeben werden. Zu diesem Anlass hat der Elysée-Palast einige Informationen über das künftige Flaggschiff der französischen Marine veröffentlicht.

So wurde die seit mehreren Monaten diskutierte Idee bestätigt, den PA NG mit drei elektromagnetischen Katapulten [EMALS] statt der ursprünglich geplanten zwei auszustatten.

Eine solche Option ermöglicht es somit, die Frequenz der Luftoperationen deutlich zu erhöhen und gleichzeitig einen möglichen technischen Ausfall einer der beiden anderen Katapulte abzufangen.

Zur Erinnerung: Der Flugzeugträger Charles de Gaulle verfügt über zwei Dampfkatapulte, wodurch er theoretisch innerhalb von fünfzehn Minuten eine Welle von zwanzig Rafale Marine starten, diese wieder einholen und vier Stunden später erneut starten kann.

Wie die französische Marine jedoch erklärt, „muss der Flugzeugträger NG dank einer Verdopplung der Flugausflüge und einer Verbesserung der Durchschlagskraft der an Bord befindlichen Waffen in der Lage sein, eine beispiellose offensive Luftmacht zu entfalten“. Daher die Entscheidung, sie mit drei EMALS auszustatten, was es ihrer Bordluftgruppe [GAé] ermöglichen wird, bis zu sechzig Einsätze pro Tag durchzuführen.

Im Vergleich zu dampfbetriebenen Katapulten ermöglichen elektromagnetische Katapulte zudem den Start schwererer Flugzeuge bei gleichzeitiger Verringerung der mechanischen Belastungen auf die Flugzeugzellen der gestarteten Maschinen. Darüber hinaus bieten sie eine bessere Energieeffizienz und eine einfachere Wartung.

Diese EMALS werden von General Atomics bezogen. Im Jahr 2021 hatte die Defense Security Cooperation Agency [DSCA], die für den Export von US-Militärausrüstung zuständig ist, den Verkauf von zwei elektromagnetischen Katapulten und einer dazugehörigen Fangvorrichtung [AAG für Advanced Arresting Gear] an Frankreich für einen geschätzten Betrag von 1,2 Milliarden Euro genehmigt [was etwa 10 % der Kosten des PA NG entspricht].

Die Möglichkeit eines dritten EMALS wurde anschließend in Betracht gezogen, als das Pentagon im Namen des Armeeministeriums einen Vertrag über 9 Millionen Dollar mit General Atomics abschloss, um ein „Subsystem bestehend aus zwei oder drei Startmotoren und einer AAG-Vorrichtung“ zu entwickeln.

Was mögliche Schwierigkeiten bei der Beschaffung dieser EMALS aus den USA angeht, versichert der Élysée-Palast, „einen Plan B zu haben“, wobei die Entscheidung für General Atomics auf der Grundlage budgetärer Erwägungen getroffen wurde. Es bleibt abzuwarten, ob die französische Industrie gegebenenfalls in der Lage wäre, eine ähnliche Technologie innerhalb relativ kurzer Zeit zu entwickeln, da die PA NG bis 2038 in Dienst gestellt werden soll.

Im Übrigen hat die Präsidentschaft der Republik laut Mer & Marine hinsichtlich der ständigen Verfügbarkeit der Luft- und Seestreitkräfte auf See den Bau eines zweiten PANG ausgeschlossen und erklärt, dass die Charles de Gaulle „nicht für eine Verlängerung vorgesehen ist“. Und dies, obwohl das Militärprogrammgesetz [LPM] 2024-30 vorschreibt, dass dem Parlament im Jahr 2028 zwei Studien über die Möglichkeit vorgelegt werden müssen, die französische Marine mit zwei Flugzeugträgern auszustatten.
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Und es gibt jetzt auch einen Namen

France libre ( Freies Frankreich)
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aus einem französischen Forum

Zitat:Vor 1 Stunde gepostet (bearbeitet)
Mir fällt auf, dass die Selbstverteidigung offenbar auf 4 Kanonen + 3 LMP + 16 Aster umgestellt wurde
Kanonen: 1 achtern, 1 backbord und 2 steuerbord
LMP: 1 achtern, 1 backbord und 1 steuerbord
Aster: 2 VLS mit 8 Zellen backbord
Vor 1 Stunde von Arka_Voltchek bearbeitet

Frankreich die Mittel für seine Freiheit geben
[Video: https://youtu.be/S_f34imLeqE?si=f0gq7dqZVpnnzG51]
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