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Die US-Seite führt wohl Verstärkungen heran (teils hinter Schranke):
Zitat:Pentagon Is Moving Additional Marines, Warships to the Middle East
The Pentagon is moving additional Marines and warships to the Middle East as Iran steps up its attacks on the Strait of Hormuz, according to three U.S. officials. Defense Secretary Pete Hegseth has approved a request from U.S. Central Command, responsible for American forces in the Middle East, for an element of an amphibious ready group and attached Marine expeditionary unit, typically consisting of several warships and 5,000 Marines and sailors, the officials said.
The Japan-based USS Tripoli and its attached Marines are now headed for the Middle East, two of the officials said. Marines are already in the Middle East supporting the Iran operation, the officials said.
https://www.wsj.com/livecoverage/us-isra...e31W3np2aI
Bereits vor einigen Tagen wurde zudem bekannt, dass ein THAAD aus Südkorea nachgezogen werden soll, vermutlich um den Ausfall des Systems vor Ort zu kompensieren. Das soll allerdings bei den Südkoreanern nicht sonderlich gut angekommen sein.
Schneemann
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(14.03.2026, 13:57)Kongo Erich schrieb: Nightwatch schrieb:...
Der Luftkrieg gegen den Iran ist mittlerweile in eine Phase eingetreten, die aus iranischer Sicht schlicht hoffnungslos ist. Sie haben keine militärischen Möglichkeiten zu verhindern, dass die USA und Israel die militärische Infrastruktur und das dahingestehende rüstungsindustrielle Fundament des Landes restlos zerstören.
Das ist keine theoretische Überlegung. Das findet aktuell statt und wird weiter stattfinden. Tag für Tag, Nacht für Nacht. Ohne jede militärische Limitierung.
... hmmm Ja?
Die Amerikaner haben zig Dutzend Tanker am Golf im Einsatz und können ohne weiteres noch Dutzende nachführen. Das da aktuell fünf in Saudi mit ein paar Löchern im Rumpf rumstehen ändert nichts an den Verhältnissen. Erstaunlich eher, dass so wenig Schäden am Boden auf den Flugfeldern entstanden sind. Offiziell zumindest, würde mich wundern wnn so manches Gerücht doch stimmt und es hier und dort weitere Ausfälle gibt.
Wie hier schon oft von verschiedenen Seiten geschrieben, die Leute haben keine Vorstellungen was Krieg ist. Der Krieg gegen den Iran ist nicht nur der erste größere Krieg mit Westbeteiligung seit Jahrzehnten sondern wahrscheinlich auch gegen den Gegner mit der mit größten Schlagkraft auf Theater-Ebene seit dem zweite Weltkrieg. Gemessen daran sind die Verluste lächerlich geling und das in so kurzer Zeit erreichte schlicht spektakulär.
Was nicht heißt das es keinen Probleme gibt. Wie in den meisten Kriegen werden auf allen Ebenen teils haarsträubende Fehler gemacht. Mitunter sind diese erklärbar, mitunter auch nicht (siehe etwa Verlegung der Tripoli ESG erst jetzt). Aber das ändert nichts an der Gesamtlage. Und die ist für das iranische Regime schlicht verheerend.
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Zitat: Zwei AN/TPY-2-Radaranlagen, das technische Kernstück des THAAD-Systems, wurden in Jordanien zerstört. Der Bestand an Abfangraketen ist Schätzungen zufolge von rund 600 Stück zu Jahresbeginn auf möglicherweise unter 200 gesunken.
https://www.flugrevue.de/usa-ziehen-raketenabwehr-ab/
Nachdem letztes Jahr schon zwei Patriot Systeme aus Südkorea abgezogen wurden Richtung Golf könnten jetzt noch weitere folgen .
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Werter Nightwatch:
Zitat:Weiß jetzt nicht ob wir über die taktische Relevanz von Olivenbäumen bei der gegenseitigen Bespaßung im Westjordanland oder über aktuelle Grenzverläufe auf den syrischen Hochebenen und die Behauptungen irgendwelcher Bauern diskutieren müssen wenn es gerade ein paar geringfügig größere Baustellen gibt.
Die Aktivitäten sind jedenfalls nicht neu, das ging Anfang Februrar zuletzt durch die Medien.
Dass das nicht neu ist ist mir schon klar, zumal die Israelis das auch schon letztes Jahr praktiziert haben und 2024 Vegetation mit weißem Phosphor in Brand gesteckt haben usw.
Ich halte das dennoch in Wahrheit für eine größere Baustelle, weil solche Methoden der Umweltkriegsführung hier nur dazu dienen, die Zivilbevölkerung in anderen Ländern zu vertreiben und die Gebiete damit ethnisch zu säubern, da das ganze Sicherheitsargument nur vorgeschoben sein kann, weil die beseitigte Vegetation schlicht und einfach keinen wirklichen Sichtschutz darstellt. Sie ist taktisch irrelevant. Folglicherweise wird hier eine scheinbare "taktische" Maßnahme als Mittel der strategischen Kriegsführung verwendet, um mittels solcher Umweltkriegsführung politisch-strategische Ziele zu erreichen.
Die systematische Vernichtung der Lebensgrundlagen der Zivilbevölkerung stellt jedoch astrein ein Kriegsverbrechen dar. Solche Kriegsverbrechen als irrelevant zu bezeichnen weil es "größere Baustellen" gäbe, halte ich für eine bewusste Verzerrung. Und ich halte das israelische Vorgehen hier für eine der vielfältigen Methoden des schleichenden Völkermordes, mit dem Israel seinen "Lebensraum" ausweiten will (ich schreibe das ganz bewusst so).
Ergänzend zu folgendem:
Zitat:Wie in den meisten Kriegen werden auf allen Ebenen teils haarsträubende Fehler gemacht.
Exakt so ist es. Krieg bedeutet fortwährendes Versagen, von beiden Seiten. Die Seite die weniger versagt gewinnt. Man kann sich das nicht vorstellen, bis man es selbst einmal gesehen hat. Man stellt sich das alles ganz großartig vor, von immens fähigen und kompetenten Führungskräften geleitet, tatsächlich aber stümpern alle in unfassbar unfähiger Art und Weise vor sich hin. Es geht nämlich gar nicht anders, weil die Komplexität und die Dynamik nicht händelbar sind.
Was wir hier nun sehen, und da hat Nightwatch schlicht und einfach recht, ist ein beispielloses Versagen des Iran. Die militärische Leistung des Iran liegt weit weit unter dem was möglich wäre / gewesen wäre.
Zitat:Ich sehe den Sinn so nicht. Wenn sie Kharg unbedingt in die Luft jagen möchten könnten sie in ihrer Denke auch irgendwelcher ballistischen Raketen draufwerfen oder Dronen einsetzen. Da muss man nicht prophylaktisch verminen.
Das schadet aber auch nicht und kostet nicht viel. Und ballistische Raketen können abgefangen werden, die Insel gedeckt werden, die Schäden begrenzt sein. Zudem ist die Insel nicht besetzbar, wenn man sie massiv vermint hat. Weil man sie dann schlicht und einfach mit den feindlichen Truppen in die Luft jagen kann. Entsprechend stellt sie für den Feind keine gewinnbare Verhandlungsmasse dar.
Zitat:Ihr Ziel ist irrational, ihr handeln nicht. Die Wollen siegen, nicht untergehen.
Primär sind sie inkompetent. Selbst das Atomprogramm hätten sie so gestalten können, dass sie es erfolgreich zu Ende hätten führen können. Und mit wem was sie hatten, hätten sie sehr viel mehr Schaden anrichten können. Stattdessen haben sie ziemlich beschränkt reagiert.
Insgesamt war ihre ganze politische Strategie seit vielen Jahren völlig falsch und irrational und verblendet, wenn sie tatsächlich hätten siegen wollen. Folglicherweise ist ihr handeln entweder: 1. irrational oder 2. dumm und verblendet. oder 3. beides. ich tippe auf letzteres.
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(14.03.2026, 14:39)Nightwatch schrieb: Der Krieg gegen den Iran ist nicht nur der erste größere Krieg mit Westbeteiligung seit Jahrzehnten sondern wahrscheinlich auch gegen den Gegner mit der mit größten Schlagkraft auf Theater-Ebene seit dem zweite Weltkrieg. Gemessen daran sind die Verluste lächerlich geling und das in so kurzer Zeit erreichte schlicht spektakulär. Vergleiche könnte man hier ja vor allem mit den beiden US-Angriffen auf den Irak ziehen. Und da stellt sich mir die (ernstgemeinte) Frage, ob der Iran heute tatsächlich stärker als der Irak damals zu bewerten ist. Außerdem muss man dabei eigentlich noch auseinander halten, dass es sich aktuell um eine reine Luftkriegsführung mit geringfügigen Seekriegs-Anteilen handelt, während im Irak auch Krieg zulande geführt wurde.
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https://www.franceinfo.fr/
Zitat:#NAHOST Donald Trump fordert andere Länder auf, Kriegsschiffe zu entsenden, um die Straße von Hormus zu sichern, durch die ein Fünftel der weltweiten Ölversorgung fließt und die de facto vom Iran blockiert wird. „Viele Länder werden in Zusammenarbeit mit den Vereinigten Staaten Kriegsschiffe entsenden, um die Meerenge offen und sicher zu halten“, schreibt der US-Präsident auf seinem Netzwerk Truth Social und äußert die Hoffnung, dass China, Frankreich, Japan, Südkorea, das Vereinigte Königreich und andere dies tun werden.
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anscheinend hatte Donald dieses Szenario gar nicht auf dem Schirm - und dafür, dass "der Sachstand militärisch einfach zu bilanzieren ist" gibt es immer wieder neue Nachrichten, die einen grübeln lassen:
(10.03.2026, 12:52)Nightwatch schrieb: ... Der Iran ist verteidigungsunfähig ... Dafür heizt der Iran aber ziemlich ein.
Ich nehme mal den Iran-Krieg im Liveticker von n-tv: Zitat: ...
+++ 05:59 Angriff auf US-Botschaft in Bagdad +++
Bei einem Raketenangriff auf die US-Botschaft in der irakischen Hauptstadt Bagdad ist das Botschaftsgebäude getroffen worden. ...
+++ 06:20 Trump sieht Iran "vollständig besiegt" +++
Der Iran ist nach den Worten von US-Präsident Donald Trump zwei Wochen nach Beginn der US-israelischen Luftangriffe "vollständig besiegt". "Die Fake-News-Medien berichten nur ungern darüber, ....
+++ 07:04 Trump veröffentlicht Video, das offenbar Angriffe auf die iranische Insel Kharg zeigt +++
US-Präsident Donald Trump hat auf seiner Online-Plattform Truth Social ein Video veröffentlicht, das offenbar einen Angriff der USA auf die iranische Ölexport-Insel Kharg zeigt. ...
+++ 07:34 Iran droht mit Vergeltung der US-Angriffe auf seine Öl- und Energieinfrastruktur +++
Irans Streitkräfte haben auf den US-Angriff auf die Insel Kharg mit der Aussage reagiert, dass jeder Angriff auf die Öl- und Energieinfrastruktur des Landes zu Angriffen auf Anlagen von Ölkonzernen führen würde, die mit den Vereinigten Staaten in der Region zusammenarbeiten. ...
+++ 10:48 Revolutionsgarden erklären US-Einrichtungen in VAE zu legitimen Zielen +++
Die Revolutionsgarden im Iran erklären Berichten iranischer Staatsmedien zufolge US-Einrichtungen in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) zu legitimen Zielen ihrer Angriffe. ...
+++ 11:17 Feuer im Emirat Fudschaira durch herabstürzende Drohnentrümmer +++
Im Emirat Fudschaira ist durch das Herabfallen von Trümmerteilen einer abgefangenen Drohne ein Brand ausgebrochen. ... (die Trümmerteile sind anscheinend schon sehr zielgerichtet herabgestürzt)
+++ 12:37 Iran kündigt den verstärkten Einsatz schärferer Waffen an +++
Der Iran kündigt den verstärkten Einsatz schärferer Waffen an. Die Streitkräfte würden ballistische Raketen und andere Raketentypen mit größerer Zerstörungskraft und höherer Präzision verwenden, ...
+++ 14:00 Berichte: Flugabwehr an US-Botschaft im Irak angegriffen +++
Ein Flugabwehrsystem an der US-Botschaft im Irak ist Medienberichten zufolge von einer Rakete getroffen worden. Nach dem Angriff vom Morgen gab es irakischen Medienberichten zufolge einen Brand an dem Botschaftsgebäude (Eintrag 05:59 Uhr). ....
+++ 17:19 Teheran rät der Bevölkerung der Emirate, Gebiete um Häfen zu verlassen +++
Der Iran warnt die Zivilbevölkerung in den Vereinigten Arabischen Emiraten erneut und fordert sie auf, sich von den wichtigsten Häfen des Landes fernzuhalten.
...
und weil ich gerade beim Thema Schifffahrt bin:
Anscheinend läuft da auch nicht alles so, wie diejenigen, die den Iran überfallen haben, sich das vorstellen. Der Iran hat offenbar die Möglichkeit, gezielt für einzelne Schiffe die Durchfahrt zu sperren oder zu ermöglichen, während die Angreifer nicht die Möglichkeit haben, eine Durchfahrt zu erzwingen und - offensichtlich planlos - nach Verbündeten zur Gewährleistung der Passage suchen ( gleiche Quelle) Zitat: ...
+++ 11:53 Iran lässt indische Schiffe in Straße von Hormus passieren +++
Der Iran hat eine Ausnahme von seiner Blockade der Straße von Hormus gemacht und einigen indischen Schiffen die Durchfahrt erlaubt.
...
+++ 13:45 Indien dringt auf sichere Passage auch seiner restlichen Schiffe im Golf +++
Nach der Freigabe der Straße von Hormus für zwei indische Schiffe durch den Iran dringt die Regierung in Neu-Delhi auf die sichere Passage auch der übrigen Schiffe unter indischer Flagge im Persischen Golf. 22 solche Schiffe lägen noch westlich der Straße von Hormus, teilt die indische Regierung mit. Unter ihnen seien vier Öl- und sieben Gastanker. Die Meerenge vor der iranischen Küste verbindet den Persischen Golf und den Golf von Oman, durch den der Schiffsverkehr auch nach Asien geht. Durch den Krieg ist er praktisch zum Erliegen gekommen. Der Iran hat jedoch die indischen Gastanker "Shivalik" und "Nanda Devi" passieren lassen (Eintrag 11:53 Uhr). Beide hätten 92.000 Tonnen Flüssiggas (LPG) geladen, teilt die indische Regierung weiter mit.
...
+++ 16:26 Trump fordert mehr Kriegsschiffe in der Straße von Hormus +++
US-Präsident Donald Trump drängt andere Länder zur Entsendung von Kriegsschiffen zur Sicherung der Straße von Hormus. "Viele Länder, insbesondere diejenigen, die von Irans versuchter Sperrung der Straße von Hormus betroffen sind, werden gemeinsam mit den USA Kriegsschiffe entsenden, um die Straße offen und sicher zu halten", schrieb Trump bei Truth Social. Er hofft demnach darauf, dass auch "China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder" Schiffe entsenden. Am Freitag hatte Trump angekündigt, die US-Marine werde "sehr bald" damit beginnen, Öltanker durch die Straße von Hormus zu eskortieren.
...
Wieso sollten " China, Frankreich, Japan, Südkorea, Großbritannien und andere Länder" Schiffe entsenden, wenn sie auf anderen Weg durch diplomatische Abstimmung mit dem Iran die Passage für ihre Schiffe auch erreichen können?
Insbesondere der Aufruf an China wirkt da schon sehr hilflos für die " inzwischen wohl Möchtegern-Supermacht aus Nordamerika".
Der ntv-US-Korrespondent Peter Kleim erklärt dann auch, welche Entwicklungen sich anbahnen und erläutert die "absolute Konzeptlosigkeit" des US-Präsidenten: Washington könnte die Reaktion Teherans deutlich unterschätzt haben.
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Ich muss jetzt nicht ausbuchstabieren, dass verteidigungsunfähig im Kontext heißt, dass der Iran keine Möglichkeiten mehr hat sich gegen die israelischen und amerikanischen Luftangriffe eben zu verteidigen. Die werden gerade ausgebombt.
Das er parallel noch in der Lage ist selbst einige Raketen und Drohnen einzusetzen, also im beschränkten Maße Offensivoperationen durchzuführen ändert nichts daran, das ihnen gerade ihr Wehrpotential entzogen wird.
Hat was von die Dritte Armee setzt über den Rhein, aber wir feuern weiterhin V2 auf London.
Die Öffnung der Straße von Hormuz ist ein längerfristiger Prozess. Wiederholt, ich weiß nicht woher diese fixe Idee kommt, dass alles sofort und am besten bis vorgestern geschehen muss. Militärischen Operationen laufen in Phasen ab und mitunter bedarf es auch eines gewissen Maßes an Vorbereitung bis irgendetwas geschieht. Insofern Hysterie stecken lassen und abwarten.
Übrigens ist es für Trump jetzt auch nicht die schlechteste Entwicklung, wenn er über diesen Hebel andere Nationen in den Krieg mit reinziehen kann.
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Zitat:Der Iran hat offenbar die Möglichkeit, gezielt für einzelne Schiffe die Durchfahrt zu sperren oder zu ermöglichen, während die Angreifer nicht die Möglichkeit haben, eine Durchfahrt zu erzwingen und - offensichtlich planlos - nach Verbündeten zur Gewährleistung der Passage suchen
Komplett falsch. Der primäre und zur Zeit ausschlaggebende Grund, warum Tanker welchen die Iraner die Durchfahrt nicht gestatten die Straße nicht durchfahren ist, dass die Versicherer die Versicherungen gekündigt haben bzw. in diesem Fall, sollte doch etwas passieren, nicht zahlen würden.
Das hat rein gar nichts mit den tatsächlichen Wirkmöglichkeiten der Iraner zu tun, sondern damit, dass die bloße Drohung und das rein theoretische Risiko bereits genügen, bei den erheblichen Vermögenswerten die da transportiert werden. Stattdessen hoff man darauf, dass der Krieg in Kürze rum sein wird und man dann mit Versicherung zu den bisherigen Konditionen weiter machen kann.
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Auch die pure Drohung wirkt - was also ist daran komplett falsch?
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Das die Drohung keine Substanz hat. Das ist der wesentliche Punkt.
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Der "wesentliche Punkt" ist kein Punkt, nicht mal ein kleiner, weil alleine die Drohung schon dazu geführt hat, dass der Verkehr komplett zusammen gebrochen ist.
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Er ist nicht komplett zusammen gebrochen, da reihenweise Schiffe mit Duldung der Iraner die Straße passieren.
Tatsächlich exportiert der Iran aktuell sogar etwas mehr Öl als vor Kriegsbeginn, was ja an Abstrusität nicht zu überbieten ist.
Zum anderen wäre es sehr wohl möglich, die Schiffe die aktuell nicht passieren können dort hindurch zu bringen. Angesichts der Vermögenswerte spekulieren die Gierschlünder von Konzernen jedoch aktuell halt darauf, dass der Krieg bald vorbei sein wird und dann gar kein Risiko mehr besteht. Zudem bedeuten höhere Ölpreise für die Herrschaften zugleich auch deutlich höhere Einnahmen.
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(14.03.2026, 22:55)Quintus Fabius schrieb: Zum anderen wäre es sehr wohl möglich, die Schiffe die aktuell nicht passieren können dort hindurch zu bringen. Angesichts der Vermögenswerte spekulieren die Gierschlünder von Konzernen jedoch aktuell halt darauf, dass der Krieg bald vorbei sein wird und dann gar kein Risiko mehr besteht. Zudem bedeuten höhere Ölpreise für die Herrschaften zugleich auch deutlich höhere Einnahmen.
Zu kurz gedacht. Selbst wenn 10 durchfahren und davon nur ein Tanker versenkt würde wäre das auf längere Sicht nicht zu kompensierende Verluste. Werftkapazitäten für den Tankerbau sind begrenzt und auf Jahre ausgebucht. Von den möglichen Umweltschäden mal ganz zu schweigen.
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(14.03.2026, 22:55)Quintus Fabius schrieb: Er ist nicht komplett zusammen gebrochen, da reihenweise Schiffe mit Duldung der Iraner die Straße passieren.
Tatsächlich exportiert der Iran aktuell sogar etwas mehr Öl als vor Kriegsbeginn, was ja an Abstrusität nicht zu überbieten ist.
... ich habe bereits darauf hingewiesen: Dieser gestiegene Export
(14.03.2026, 12:28)Kongo Erich schrieb: ... erlaubt aber nicht den (unterschwelligen) Schluss, der Iran sei für seine Ölexporte ausschließlich auf den Seeweg durch die Straße angewiesen.
=> Der Iran verfügt über eine lange Landgrenze nach Zentralasien und die Möglichkeit, das kaspische Meer zu nutzen.
Beispielhaft aufgeführt:
a) Die Baku-Tiflis-Ceyhan-Pipeline, auch BTC-Pipeline oder Transkaukasische Pipeline, führt nicht nur von Aserbaidschan in die Türkei, sondern hat auch einen Anschluss bis Täbris im Iran.
b) Der Iran ist seit Jahren über Zentralasien mit dem russischen und chinesischen Pipeline-Netz verbunden.
[Bild: https://datawrapper.dwcdn.net/Z6lW4/full.png]
[Bild: https://www.top-energy-news.de/wp-conten...istan-.jpg]
Diese Verbindungen sind in den letzten Jahren weiter ausgebaut worden.
Selbst eine Totalsperre der Straße von Hormuz, etwa durch aktive Kriegshandlungen, Treibminen u.ä, bedingt, wird den Iran also nicht vollständig seiner Exportmöglichkeiten berauben.
Hier noch ein Bild mit der Verbindung zwischen dem iranischen und dem zentralasiatischen Pipeline-Netz:
[Bild: https://www.bpb.de/cache/images/9/156469....jpg?FFEA1]
Quelle: Bundeszentrale für politische Bildung - Öl und Gas in der Kaspischen Region Die Gesamtsumme der Exporte sagt nicht, auf welchem Wege diese Mengen transportiert wurden.
Die (nur wenigen) Tanker, die seit Kriegsbeginn auf dem Seeweg aus dem Golf ausgelaufen sind, können für die gesamte Exportmenge auch gar nicht verantwortlich sein.
Konkret also:
ein nicht unerheblicher Teil der höheren Exporte könnte auch über die Pipelineverbindungen nach Zentralasien und China, also auf dem "Landkorridor" - erfolgt sein.
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