Vierter Golfkrieg
Wie schon einmal angerissen: Die F-14 sind weitgehend Geschichte. In Isfahan wurden nach Satellitenbildern acht Maschinen von den Israelis zerstört. Damit dürften quasi keine wirklichen Kapazitäten mehr vorhanden sein.

Aber vielleicht bleiben ein paar für das Museum erhalten:
Zitat:Irans F-14A unter Beschuss

Hat Israels Luftwaffe die letzten Tomcats zerstört?

Der Angriffskrieg der USA und Israels gegen den Iran hat auch die weltweit letzten Tomcats heimgesucht. Die israelische Luftwaffe gab an, sie habe bei Attacken mehrere F-14A am Boden zerstört. War es das endgültig für die Fighter-Legende? [...]

So bleibt, aus aviatischer Sicht, nur zu hoffen, dass am Ende doch ein paar F-14 die Kampfhandlungen in einem Stück überdauern – wie auch immer das Ergebnis des Krieges letztlich ausfallen mag.
https://www.flugrevue.de/militaer/die-le...und-boden/

Bisher feststellbare Flugzeugverluste der Perser:

- 8 F-14
- 1 Yak-130
- 2 Suchoi 22M
- 3 Boeing 747
- 3 C-130
- 4 Iljuschin 76
- 1 F-5-Derivat
- anscheinend jedoch nur eine Phantom (die werden sie wohl alle in den Bunkern stehen lassen) sowie rund ein Dutzend nicht genau identifizierter Maschinen, darunter wohl auch einen Airbus A319/320 der Regierung.

Schneemann
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Werter Erich:

Zitat:Bereits die erste Möglichkeit stößt aber auf formale Bedenken: Treibminen müssen so geschaltet werden, dass die Mine nach kurzer Zeit "unscharf" wird. Der Iran wird sich nicht die Blöße geben, solche "verbotenen Waffen" gegen den Überfall von Israel und den USA einzusetzen (zumal er damit sich und seinen Gas- und Öl-Abnehmern auch massiv schaden würde). Das hat er schon aufgrund des Kriegsverlaufes nicht nötig.

Der Kriegsverlauf liegt noch gar nicht fest. Nehmen wir beispielsweise an, Israel zerschießt die besagte Insel, dann ist es das für Jahre mit den iranischen Gas- und Öllieferungen weitgehend gewerden. Dem folgend stellt es kein Problem mehr da allen anderen auf diese Weise dann auch noch die größtmöglichen Probleme zu machen.

Zitat:Er kann sich, wie Quintus zurecht feststellt, auf die gezielte Bekämpfung militärischer Ziele konzentrieren

Ich schrieb dass dies ein Fehler war und ist! Die Iraner haben anscheinend vor allem anfangs nicht verstanden, wie extrem und totalitär die Kriegsziele ihrer Gegner sind.

Zitat:die Gegenangriffe der Iraner treffen die US-Truppen schon jetzt deutlich empfindlicher, als die USA zugegeben wollen

Also bitte. Das zeigt wieder einmal nur auf, wie entfremdet der Westen TM und selbst die USA dem echten Krieg sind. Man hat halt einfach viel zu lange nicht richtig Krieg geführt (Europa) oder nur weit unterlegene Kindergartenkinder von hinten mit einem Baseballschläger verprügelt (USA).

Die Verluste der USA sind lächerlich niedrig! Und ich bin vom Iran enttäuscht. Mit dem was die Iraner real haben, hätte man, bei einer vernünftigen richtigen Planung für den Krieg immens viel mehr Schaden anrichten können. Selbst ich hätte mit dem was der Iran hat mehr anrichten können.

Warum sind eigentlich alle Gegner so schwach ?!

Zitat:Treibminen müssen so geschaltet werden, dass die Mine nach kurzer Zeit "unscharf" wird.

Und eine Weltuntergangssekte wird sich natürlich stets an alle Regeln halten....

Aber mal ernsthaft: Warum sollte der Iran auch nur irgend etwas noch darauf geben?!

Allgemein:

Recht bezeichnend für die nun anstehende Machtübernahme der tatsächlichen Weltuntergangssektierer im Iran ist, dass Ahmanidedschad vermutlich noch am Leben ist.

https://www.juedische-allgemeine.de/poli...-am-leben/

Das wirklich relevante sind hier die Umstände vor der Bombardierung, nicht so sehr der Angriff auf seine Person. Denn das Regime hatte ihn wegen seines zu großen Fanatismus und weil er wegen diesem Anfing die korrupten Anteile des Klerus und der Pasdaran in Frage zu stellen kaltgestellt, politisch neutralisiert und unter bewachten Hausarrest gesetzt. Durch die Bombardierung gelang es ihm zu fliehen.

Denn das ist es was Nightwatch beispielsweise nicht verstehen will (oder er gibt es nicht zu verstehen), dass das iranische Regime heterogener war als er es darstellt. Nun führt der Krieg zu größerer Homogenität und schließlich zur Machtübernahme der tatsächlich gefährlichen Gruppen von Fanatikern, denen das eigene Überleben wie auch das Leben des iranischen Volkes völlig egal sind, Hauptsache sie können noch irgend einen Schaden produzieren.

Deshalb will Israel meiner Meinung nach eindeutig den Bürgerkrieg erzwingen. Denn nur so werden diese Kreise mit inneren Angelegenheiten ausreichend beschäftigt. Gelingt dies nicht, sind jede Menge irrationale Aktionen die Folge, wie beispielsweise der Einsatz von Treibminen in der Straße von Hormuz etc.

Dabei werden die ganzen Fernwirkungen nicht bedacht. Kann Kuwait und kann der Irak sein Öl nicht mehr so exportieren wie bisher, wird es dort auch schnell aus dem Ruder laufen und schlussendlich immer weitgehend Destabilisierung und Kriseninstabilität um sich greifen.

Das ist immer das Problem bei diesen Kriegen, die Fernwirkungen. Die Israelis ignorieren diese ganz besonders. Und setzen stattdessen darauf, dass sie immer weiter Glück haben werden und Narrenfreiheit.

Schneemann:

Zitat:Minen sind keine Hochtechnologie. Sollte der Iran tatsächlich nicht in ausreichender Quantität darüber verfügen, wäre es erstaunlich.

Und deine optimistischen Annahmen in allen Ehren: erklär mir mal bitte, wie eine technisch durchaus einfach machbare Verminung der Straße wie von dir behauptet schnell beseitigt werden kann?
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Werter Quintus:
Auch wenn Du meinst, die Iraner könnten weit heftiger zurück schlagen - das ist jetzt schon heftig genug, zu heftig jedenfalls um noch als "Restrisiko" bezeichnet zu werden.
Und diese Schläge sind - so meint zumindest der sicher nicht linkslastige FOCUS - wohl sehr blauäugig oder sogar grob fahrlässig in Kauf genommen worden:
Zitat:Minenräumer weg, Experten entlassen
Trump-Regierung machte im Iran-Krieg sieben fatale Fehler

Die USA stolperten in einen Krieg, für den sie nicht gerüstet waren – entlassene Geheimdienstexperten, abgezogene Minenräumer, keine Strategie. Ein Protokoll der Fehlkalkulation.
Als US-Präsident Donald Trump Ende Februar die Operation "Epic Fury" befahl und amerikanische Bomben auf den Iran fielen, schien Washington von einer einfachen Annahme geleitet: Der Krieg werde schnell, sauber und kontrolliert verlaufen.

Doch die Realität sieht anders aus. ....
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Die Schläge sind nicht ansatzweise das was mit den Mitteln des Iran möglich wäre.

So wie ich von den Russen heillos enttäuscht war was ihre militärische Kompetenz angeht, so bin ich jetzt von den Iranern enttäuscht. Der Iran kämpft praktisch gesehen unter seinen realen Möglichkeiten.

Wenn ich mich Jahrelang nur darauf konzentrieren würde, mir fiele so viel ein was man alles tun könnte, und ich würsste wie ich es praktisch realisieren würde und wie man untragbare Schäden verursachen könnte, aber stattdessen ist der reale Auftritt des Iran praktisch gesehen jämmerlich.

Warum sind die Iraner derart inkompetent? Das ist eine ernstgemeinte Frage !
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Zitat:Warum sind die Iraner derart inkompetent? Das ist eine ernstgemeinte Frage !

Nicht nur das. Mich verwundert immer noch, wie leicht sich Chamenei und die innere Führung haben abschlachten lassen. Gipfel eines 20-jährigen Versagens:

https://iranwire.com/en/special-features...-apparatus

In dieser Zeit hätten die Iraner durchaus vom Mossad lernen und selbst einen Coup vorbereiten können, mit dem Ziel, endlich echte und wichtigste Spione zu enttarnen, anstatt kleine und oft falsche Lichter zu fake-Geständnissen zu foltern. Eine gute Gegenspionage hätte das Rassieren des innersten Zirkels im Rahmen eines scheinbar finalen Krieges erwartet und den Spieß umgedreht.

Man hätte antizipiert, dass der Mossad Teheraner Verkehrsüberwachung anzapft - und das für sich nutzen können. Etwa durch fake-Bewegungsprofile von Auto(korsos), auch und gerade last minute. Man hätte antizipiert, dass im Fall eines schnell einberufenen Treffens der wichtigsten Köpfe die Kommunikationsnetze lokal gestört würden. Und man hätte ahnen können, dass es zumindest einen Maulwurf gibt, der in so einem Fall in Echtzeit Informationen durchgibt. Und dementsprechend Standortverlagerungen des Trosses in allerletzter Sekunde vorgenommen. Quasi vordergründig alle im Wohnzimmer empfangen und dann mit dem Aufzug in die Kanalisation.
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(12.03.2026, 06:26)Schneemann schrieb: Die Straße von Hormus freizubekommen, wäre eigentlich kein größeres Problem. Ich bin mir aber nicht sicher, ob man das will. Denn hauptsächlich schadet eine Blockade den Ländern in Asien - die erhöhten Preise bei uns sind v. a. durch politische Panik und Spekulationen bedingt -, vor allem China. ....

Schneemann
(12.03.2026, 12:30)Kongo Erich schrieb: ....
Du meinst, China sei mehr getroffen als etwa "der Westen"?
...
China hat durch seinen massiven Ausbau der alternativen Energiequellen seine Abhängigkeit von fossiler Energie massiv verringert. Die unbedingt nötigen Restlieferungen kommen über Pipelines aus Russland und Zentralasien. Und - China kann es sich leisen, die Preise der Europäer zu überbieten. Es kann also auf den Märkten mehr "nicht unbedingt notwendige" Mengen kaufen. Dazu tragen auch Erlöse aus Waffenverkäufen an den Iran bei, die auf dem Landweg geliefert werden können - und die wir nicht zur Refinanzierung gestiegener Gas- und Ölpreise haben.
...
meine Aussage wird inzwischen auch von anderen geteilt:
Zitat:China und der Iran-Krieg: „Unterbrich deinen Feind niemals, wenn er Fehler macht“
Stand:12.03.2026, 21:35 Uhr

...
Präsident Xi ist ein Fan von Sun Tzus Kunst des Krieges. Eines der einprägsamsten Zitate aus diesem Buch ist: ‚Unterbrich deinen Feind niemals, wenn er Fehler macht‘“, sagte Chris Weafer, CEO der strategischen Beratungsfirma Macro-Advisory, gegenüber Newsweek. „So sieht Peking die Aktionen der USA – als schweren Fehler, der die westliche Wirtschaft schädigt, während China all das Öl und Gas bekommen kann, das es von seinem Nachbarn Russland benötigt.“
...
Offiziell hat China seit 2022 kein sanktioniertes iranisches Rohöl mehr importiert, doch Analysen von Rohstoffdaten deuten darauf hin, dass es nahezu das gesamte iranische Öl aufkauft. Dieses Öl, das in der Regel über die sogenannte „Schattenflotte“ geliefert und über Malaysia umgeschlagen wird, soll Schätzungen zufolge 13 Prozent der chinesischen Einfuhren ausmachen.
...
Nur 13 % - das lässt sich einsparen und ersetzen
Zitat:... China richtet den Blick zudem auf das große Ganze. „Präsident Xi will die Kontrolle über Taiwan erlangen, spielt aber auf Zeit und wird kein Risiko eines Konflikts mit den USA eingehen, bevor er dazu bereit ist – selbst wenn das bedeutet, mit Teheran zusammenzuarbeiten, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen“, sagte Weafer.

Es kann sich dieses Vorgehen leisten, weil es besser als seine Wettbewerber aufgestellt ist, um eine länger anhaltende Störung seiner Energieversorgung zu verkraften. Dem Land stehen laut Rystad Energy strategische Erdölreserven zur Verfügung, die bei der derzeitigen Verbrauchsrate 120 Tage an Importen abdecken. Außerdem hat es seine Bezugsquellen diversifiziert und die erneuerbaren Energien rasant ausgebaut, um sich gegen externe Schocks abzusichern.
...

China soll Medienberichten zufolge vorsorglich seine Bemühungen, die strategischen Erdölreserven wieder aufzufüllen, ausgesetzt haben; die Behörden haben Raffinerien zudem angewiesen, die Ausfuhr von raffinierten Kraftstoffen zu stoppen, um die inländischen Vorräte zu schonen.

(12.03.2026, 17:37)Schneemann schrieb: @Quintus / Kongo Erich

Der Iran hat immer auch schon eine Art von Vernebelung praktiziert und seine verfügbaren, neuwertigen Waffensysteme (besser: die wenigen Exemplare, die er jeweils hatte) einerseits gezielt medial in Szene gesetzt, um eine stärkere Schlagkraft zu suggerieren, andererseits hat er genau von diesen bislang sehr wenig eingesetzt, wenn überhaupt. Die hauptsächliche Schlagkraft beruht also auf einer psychologischen Täuschung.

Es wurde gerne von enormen Arsenalen gesprochen mit einer erheblichen Anzahl von modernen Raketen. Bislang sieht man davon jedoch wenig. Fairerweise gesagt gelangen ein paar Treffer, etwa auf die betreffenden Radaranlagen der Amerikaner, aber danach kam immer weniger.
....
Schneemann
und
(12.03.2026, 20:29)Quintus Fabius schrieb: Die Schläge sind nicht ansatzweise das was mit den Mitteln des Iran möglich wäre.
...

Warum sind die Iraner derart inkompetent? Das ist eine ernstgemeinte Frage !
ich bin unschlüssig, ob der Iran nicht seine besten Systeme absichtlich und bewusst zurück hält, bis sich die Angreifer soweit erschöpft und verausgabt haben, dass
  • einmal der öffentliche Druck zur Beendigung der Angriffe extrem hoch wird (schon jetzt gelingen dem Iran erhebliche Schläge) und
  • andererseits dann diese System viel effektiver eingesetzt werden können
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Man hat halt auch bloß die Informationen die von usa und Israel zur Verfügung stehen. Im Kosovo wurden der Welt auch allabendlich die Erfolgsmeldungen vorgespielt , als dann der einmarsch kam stand man einer völlig intakten serbischen Armee gegenüber und auch von den angeblich überall vernichteten militärgerät war nichts zu sehen .
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Auf Reddit kursieren gerade frische Aufnahmen, die einen iranischen Angriff auf Incirlik zeigen sollen. Wenn sich das bewahrheiten sollte, könnte ein Kriegseintritt der Türkei folgen, der ja rhetorisch schon vorbereitet wurde.
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Quintus Fabius schrieb:Ich halte genau das für eines der wesentlichen Probleme der Israelischen "Strategie", dass Israel viel zu sehr immer nur der jeweiligen Lageentwicklung hinterher rennt, und jedwede größere Visionen fehlen. Es ist gerade eben dieses Gewurschtel nach Tageslage welches ich kritisiere.
Israel rennt regelmäßig sicherlich viel zu sehr der Lageentwicklung hinterher. Ein Kritikpunkt, den sie mit der erweiterten westlichen Welt gemein haben, auch wenn das Problem hier noch um Größenordnungen ausgeprägter existiert.
Gleichzeitig lässt sich aber auch festhalten, dass in die Operationen nach dem 7. Oktober durchaus eine gewisse Proaktivität Einzug gehalten hat. Was dann auch wieder nicht recht ist weil man damit ja nur störe und sich damit ja zu viele Feinde mache oder dergleichen.
Zitat:Die meisten Juden gehen ja davon aus, dass eine Mehrheit Antisemiten sind, schon immer waren und dass sie gehasst werden und umgekehrt schiebt man seinen Auserwähltes-Volk Komplex, seinen Rassismus und seine Hybris vor sich her, aber ich glaube es ist selbst den meisten Juden nicht klar, wie sehr die Stimmung zunehmend gegen sie kippt und wie extrem der Hass von immer mehr Menschen weltweit ist.
Das wird den meisten schon klar sein. Es gibt aber nun mal kein Mittel dagegen, da der Hass irrational ist und sich eben sehr wohl aus schlichtem Antisemitismus speißt. Nicht was Israel heute realistischerweise tun könnte würde daran irgendetwas ändern.

Zitat:Hier und jetzt. Und deshalb ist für immer alles gut. So die israelische "strategische" These. Sind bei ihrer Bevölkerung als Judenfreunde verhasste Autokraten die ihre eigene Bevölkerung unterdrücken auf Dauer, also in der Zukunft tatsächlich sinnvolle sichere Verbündete?! Insbesondere wenn es sich um schwächliche hochkorrupte Regime handelt, die ihre militärische Untauglichkeit vielfach bewiesen haben?
Wäre es besser wenn die verhassten Autokraten heute Feinde wären? Ich meine doch nicht. Die relative Annäherung zwischen Israel und diversen arabischen Akteuren ist eine der wenigen positiven diplomatischen Entwicklungen in der Region in den letzten Jahrzehnten. Natürlich birgt diese Risiken und aller Wahrscheinlichkeit wird sie nicht von Dauer sein. Aber es ist (nicht zuletzt dank der sehr naiven amerikanischen Aufrüstung dieser Akteure) besser als die Alternative.


Zitat:Als hier und jetzt. Und nur hier und jetzt zählen. Dass es den meisten Juden ausgerechnet hier an ausreichend Vorstellungskraft fehlt ist schon erstaunlich, wenn man ihre Vergangenheit bedenkt.
Was hier und jetzt ist ist immer wichtiger als das was morgen oder übermorgen sein wird oder im Worst Case passieren könnte. Es macht wenig Sinn sich in Szenarien zu ergehen, wenn die Herausforderungen der Gegenwart nicht angegangen werden.
Zudem ist es halt schlicht ein normales Phänomen das demokratischen Staaten innewohnt. Die Versuchung ein Problem auf die lange Bank und damit dem Nachfolger zuzuschieben ist immer groß. Und hat im Falle Israels erst zum 7. Oktober und der gewachsenen Bedrohung durch den Iran geführt. Ich wüsste nicht wie man diese strukturellen Unzulänglichkeiten abstellen könnte.

Zitat:Ich schrieb dass dies ein Fehler war und ist! Die Iraner haben anscheinend vor allem anfangs nicht verstanden, wie extrem und totalitär die Kriegsziele ihrer Gegner sind.
Sind sie halt nicht. Weder brennt die besagte Insel noch werden Elektrizitätswerke, Entsalzungsanlagen, Staudämme oder dergleichen angegriffen. Als die Israelis ein paar iranische Öl Depots bombardiert haben war das den Amerikanern gleich recht unrecht. Von extrem und total sind wir da sehr, sehr weit entfernt.
Zitat:Denn das ist es was Nightwatch beispielsweise nicht verstehen will (oder er gibt es nicht zu verstehen), dass das iranische Regime heterogener war als er es darstellt.
Nightwatch versteht das schon. In Nightwatches Welt ist es aber so, dass
a) die Unterschiede zwischen einem gemäßigten und radikalen Weltuntergangssektierer sehr akademisch sind
b) sich die iranischen Machthaber nicht in ihrer Radikalität als in ihrer Gewieftheit unterscheiden, was im Westen nur zu gerne als gemäßigt missverstanden wird
c) es nicht erkennbar ist, dass jetzt radikalere Typen an die Macht kommen als diejenigen die eh schon vor dem Krieg das Sagen hatten
d) es auch nicht erkennbar ist, dass überhaupt irgendwer anders jetzt das Sagen hat als vor dem Krieg, Khameini der Ältere war es jedenfalls sicherlich nicht.

https://x.com/Osint613/status/2032378023165477030

Zitat:Und deine optimistischen Annahmen in allen Ehren: erklär mir mal bitte, wie eine technisch durchaus einfach machbare Verminung der Straße wie von dir behauptet schnell beseitigt werden kann?
In der heutigen Welt ist alles was nicht mindestens jetzt und sofort und am besten bis vorgestern gelöst ist zu langsam. Das ist im Krieg ein riesiges Problem und macht es uns zunehmend unmöglich überhaupt Kriege zu führen – und sind sie noch so spektakulär erfolgreich.
Eine Verminung der Straße von Hormuz ist nicht im Interesse des Irans wenn das Regime überleben will. Schlicht weil sie sich ihrer notwendigen Einnahmen berauben wenn die Straße dicht ist. Momentan ist sie das für iranische Schiffe nicht; ein Umstand der mal tatsächlich zu kritisieren ist.
Was die Räumung angeht, ‚schnell‘ im Sinne von nächster Woche ist das Ding wieder uneingeschränkt durchfahrbar passiert sicherlich nichts. In der realen Welt sieht es aber so aus, dass die Iraner keine bis um die zehn Minen irgendwo dort verlegt haben. Sofern sie ihre Aktivität nicht um Größenordnungen steigern spricht nichts dagegen, dass man relativ bald wieder Tanker auf der omanschen Seite der Straße durchschleußt.
Aktuell stehen am Arabischen Golf 9 Burkes von denen nur 3 zur Lincoln CSG gehören. Die Ford begleiten drei weitere Zerstörer auf der falschen Seite der Bab el Mandeb. Hinzu kommen 3 LCS in Bahrain. Damit ginge so einiges, aber man muss auch klar sagen, dass die aufgeboten Kräfte umfangreicher sein könnten. Insbesondere fehlt ein LHD/LHA um genügend Hubschrauber für die Bekämpfung von Minen und Schnellbooten aufbieten zu können. Ich habe schon vor dem Krieg gesagt, dass ich habe schon vor dem Krieg gesagt, dass ich weitere Marinekräfte aus dem pazifischen Raum verlegt hätte und verstehe nach wie vor nicht, warum man nicht wenigstens die Tripoli ESG verlegt hat.

Zitat:Warum sind die Iraner derart inkompetent? Das ist eine ernstgemeinte Frage !
Everyone has a plan until they get punched in the mouth.
Im Gegensatz zu den Israel konzentrieren sich die US-amerikanischen Angriffe fast ausschließlich auf die Neutralisierung der gegnerischen Fähigkeiten am Golf. Diese paar zigtausend präzisen Schläge entfalten eben ihre Wirkung, auch wenn sie in der medialen Rezeption nicht stattfinden.
Die Iraner haben zudem doch selbst verlautbart, dass sie keine zentralen Kommandostrukturen mehr nutzen und individuelle Einheiten gemäß der Vorkriegsanweisungen unabhängig agieren. Was wundert dich da, dass die nach viel Feuerzauber nichts auf die Kette kriegen?
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Zwei interessante Datenpunkte aus der Pressekonferenz von Hegseth heute:
Die Angriffe heute sind die umfangreichsten bislang, um fast 20% höher als gestern und man wird noch ausweiten.
Mittlerweile sind lediglich 1% der eingesetzten Wirkmittel Abstandswaffen.

Wenn sich das Regime noch ein Minimum an militärischer Schlagkraft erhalten will können sie sich das nicht mehr lange leisten.
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(13.03.2026, 14:55)Nightwatch schrieb: ...
Wenn sich das Regime noch ein Minimum an militärischer Schlagkraft erhalten will können sie sich das nicht mehr lange leisten.
Das halte ich für einen Wunschtraum - und:
Das sehen die Journalisten mit ihren Verbindungen etwas anders.
Die USA sind - mit Verlaub - völlig planlos in einen Überfall gestürzt, der dazu geeignet ist, weltweit Wirtschaftsprobleme zu erzeugen. So schreibt das (sicher nicht links-grüne) Handelsblatt:
Zitat:Die Methode Trump stößt an ihre Grenzen
Mit jedem Tag wird klarer, dass der US-Präsident keinen Plan für den Iran hat. Es droht ein Energiepreisschock, die Märkte sind in Aufruhr. Von dem Chaos profitieren Russland und China.
  • Nach 14 Tagen Krieg deutet nichts auf einen baldigen Frieden im Nahen Osten hin. Stattdessen weitet sich der Konflikt aus, dessen Ziel niemand genau benennen kann.
  • Die Bundesregierung hält zwei Varianten für ein Ende des Kriegs für möglich: ein überschaubar schnelles Ende oder ein Chaos-Rückzug der Amerikaner.
  • Der US-Ökonomienobelpreisträger Joseph Stiglitz fasst die Lage im Gespräch mit dem Handelsblatt martialisch zusammen: „Trump hat eine Handgranate auf die Weltwirtschaft geworfen.“
....
Das mit dem "schnellen Ende" halte ich für ein Gerücht. Dazu braucht es zwei - und die Iraner haben wohl alleine mit ihrer Widerstandskraft und den Billigdrohnen, mit denen sie agieren, Aufwind.
(13.03.2026, 13:27)Nightwatch schrieb: ... Was wundert dich da, dass die nach viel Feuerzauber nichts auf die Kette kriegen?
ich habe den Eindruck, wir leben in getrennten Welten. Die Iraner haben trotz der massiven israelischen und US-Angriffe den kompletten Golf lahm gelegt.
Der sicher nicht US-feindliche, konservative Merkur schreibt etwa:
Zitat:Iran trotzt den US-Bomben: Teherans Vergeltungsplan gegen Trump geht auf

Die harten Männer der Revolutionsgarden Irans (IRGC) leben unter der ständigen Bedrohung durch einen Hagel von Bomben, den der US-Verteidigungsminister Pete Hegseth als „Tod und Zerstörung vom Himmel“ bezeichnete. Dennoch haben die verbliebenen Führer der Islamischen Republik Iran am 13. Tag ihrer Konfrontation mit der vereinten Macht Amerikas und Israels guten Grund zu der Annahme, dass sie in diesem Ringen vorn liegen.
...

Experten sagten gegenüber The Telegraph, dass Irans Fähigkeit, Tanker an der Durchfahrt durch die Meerenge zu hindern, für Trump keine Überraschung hätte sein dürfen. „Hier gibt es eine Menge Fehlkalkulation“, sagte Eric Heginbotham vom sicherheitspolitischen Programm des Massachusetts Institute of Technology (MIT). „Wenn sie irgendeinen Analysten im Pentagon oder anderswo gefragt hätten, hätte der ihnen gesagt, dass dies ein großes Problem ist.“

Warnsignale wurden ignoriert
„Es ist völlig klar, dass die Straße von Hormus kein Schwerpunkt ihrer Planung und Risikominderung war“, sagte Elizabeth Saunders, Außenpolitikexpertin an der Columbia University. „Das war vollständig vorhersehbar“, fügte sie hinzu. Ein Bericht des Unternehmens, das 2024 von Trumps eigenem Energieminister geführt wurde, sagte sogar voraus, dass ein wachsender Konflikt mit dem Mullah-Regime im Iran die globalen Ölpreise „signifikant in die Höhe treiben“ würde. Der Bericht warnte vor den Auswirkungen auf die Meerenge, wie The Telegraph am Mittwoch enthüllte.
...

Die Iraner sind offenbar so erfolgreich, dass die Wirtschaftswoche kommentiert:
Zitat:Die Mullahs brauchen die Bombe vielleicht gar nicht mehr
Der Iran hat mit minimalem Aufwand innerhalb einer Woche einen historischen Energieschock erzeugt. Trumps „TACO in Teheran“ könnte nicht mehr der alte Hebel sein.

Die Mullahs brauchen die Bombe vielleicht gar nicht mehr. Sie haben ihre Drohnen. Mit gezielten, teils symbolischen, aber ungemein schädlichen Schlägen haben sie innerhalb einer Woche ein Fünftel der globalen Öl- und LNG-Exporte lahmgelegt und der Welt den nächsten Energieschock zugefügt. Vergangene Woche erschien ein Ölpreis von über 100 Dollar als Alarmismus von Analysten, die Hürde haben Händler und Spekulanten mühelos gerissen.
...

[quote]Tomahawk auf Mädchenschule: Trumps dumme Lüge

Angriffe auf die Zivilbevölkerung sind Kriegsverbrechen. Das gilt auch für Angriffe auf Krankenhäuser, Kirchen, Schulen, sogar Denkmäler. Es hätte sich also von selbst verbieten müssen, Berichte auf die leichte Schulter zu nehmen, wonach am ersten Tag des Luftkriegs der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran eine Schule im Süden des Landes getroffen und mehr als hundert Kinder getötet worden seien.
Ein zivilisiertes und nach rechtsstaatlichen Grundsätzen organisiertes Land lässt einen solchen Vorfall untersuchen und zugleich freie Medien recherchieren und berichten. Im Fall der beschossenen Schule geschieht das in den Vereinigten Staaten. An diesen Unterschied zu rücksichtslosen Totalkriegern wie in Russland muss erinnert werden.

Ein entsetzlicher Fehler, kein Verbrechen
Was über die vorläufigen Erkenntnisse der Untersuchung bekannt geworden ist, bestätigt das Offensichtliche: Es waren die Amerikaner. Das Schulgebäude wurde anvisiert, aber für einen Teil eines Militärgeländes gehalten, der es früher auch war. Ein entsetzlicher Fehler, dem weiter auf den Grund zu gehen ist, aber kein Verbrechen.
Das darf eigentlich nicht passieren, passiert aber. Man erinnert sich an die versehentliche Bombardierung der chinesischen Botschaft in Belgrad 1999.

Eines Landes wie der USA völlig unwürdig waren hingegen wieder einmal die Lügen ihres Präsidenten über die Urheber. Noch dazu dumme Lügen. Welche andere Kriegspartei verfügt über Tomahawk-Marschflugkörper?
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Die usa haben ein tankflugzeug und 4 Soldaten über dem Irak verloren .
https://www.welt.de/politik/ausland/arti...opfer.html

Zwei Soldaten werden noch vermisst
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(13.03.2026, 15:24)Kongo Erich schrieb: Das halte ich für einen Wunschtraum - und:
Natürlich, was auch sonst. Aber anstatt wie immer sinnlos irgendwelchen MSM-Slop zu posten wäre es vielleicht mal eine Idee, die eigenen grauen Zellen zu benutzen und zu argumentieren warum, meine Aussage falsch ist.
Schließlich ist das auch ein Diskussionsforum und nicht der Erichsche News-Aggregator und die KI der persönlichen Wahl kann das mindestens genausogut.

Der Luftkrieg gegen den Iran ist mittlerweile in eine Phase eingetreten, die aus iranischer Sicht schlicht hoffnungslos ist. Sie haben keine militärischen Möglichkeiten zu verhindern, dass die USA und Israel die militärische Infrastruktur und das dahingestehende rüstungsindustrielle Fundament des Landes restlos zerstören.
Das ist keine theoretische Überlegung. Das findet aktuell statt und wird weiter stattfinden. Tag für Tag, Nacht für Nacht. Ohne jede militärische Limitierung.
Von einer weitergehenden Ausdehnung der Angriffe auf zivilindustrielle und -infrastrukturelle Ziele mit einem anschließenden kompletten Kollaps nicht nur des Regimes sondern des Landes insgesamt brauchen wir da erst garnicht anfangen. Das fließt als Eskalationspotential noch mit in die Gleichung ein.

Wenn es dem Regime also darum geht aus diesen Konflikt herauszukommen und irgendwie noch ein Morgen zu sehen, dann müssen sie den Krieg angesichts des Feuervolumens, dass die USA und Israel mittlerweile routinemäßig aufbieten schnell beenden.
Schnell heißt hier eher binnen Tagen als Wochen. Was wiederrum ihrer Strategie zu wieder läuft, die USA über die wirtschaftlich-mediale Schiene zur Beendigung der Kampfhandlungen zu bewegen. An und für sich liegen sie mit dieser Idee ja nicht falsch, aber nach Lage der Dinge haben sie die Zeit dazu nicht wenn ihnen in diesen Tagen ihr Land buchstäblich unter dem Hintern weggebombt wird.

Nachdem nun wenigstens die kurzfristigen politischen Folgen der Schließung der Straße von Hormuz für die US-Admin wenigstens beherrschbar bleiben und sich die dahingehenden iranischen Hoffnungen wenigstens nicht vollumfänglich erfüllt haben müsste es daher bald alternative Schritte geben um aus dieser Nummer rauszukommen.


(13.03.2026, 15:24)Kongo Erich schrieb: Die USA sind - mit Verlaub - völlig planlos in einen Überfall gestürzt, der dazu geeignet ist, weltweit Wirtschaftsprobleme zu erzeugen.
Das ist vielleicht das offizielle Mantra das Land auf, Land ab von den Marktschreiern verkündet wird, ist und bleibt aber schlicht falsch.
Der Plan ist seit Kriegsbeginn von Amerikanern wie Israelis klar kommuniziert worden: Neutralisierung der iranischen Militärmacht, Ausschaltung des Raketenprogramms und der dahinterstehenden Rüstungsindustrie, Reduzierung des Atomprogramms auf ein militärisch mögliches Minimalmaß, Schaffung einer Lage die Regime Change längerfristig möglich macht.

(13.03.2026, 15:24)Kongo Erich schrieb: ich habe den Eindruck, wir leben in getrennten Welten. Die Iraner haben trotz der massiven israelischen und US-Angriffe den kompletten Golf lahm gelegt.
Wir leben definitiv in getrennten Welten. Das rührt daher, dass ich mich mit Primärquellen beschäftige und eigene Überlegungen anstelle anstatt den gefilterten und ideologisch vorgefärbten Slop irgendwelcher Schreiberlinge zu konsumieren.
Was interessiert mich denn bitte die Analyse irgendwelcher Randos aus dem fucking Handelsblatt und/oder Merkur?! Die plappern zielsicher auch nur das nach was alle schreiben und bei den amerikanischen Agitatorenblättern abgelesen haben.
Das ist - selbst wenn inhaltlich richtig, was selten genug vorkommt - politisch soweit vorbelastet und meist so frei von jedem militärischen Sachverstand oder strategischen Verständnisses, dass es die Zeit nicht wert ist sich damit zu beschäftigen.

Ich sehe das gerade in den Kriegen nach dem 7. Oktober immer wieder. Das was da medial rezipiert wird ist im besten Fall ein kleiner Ausschnitt des Gesamtgeschehens und viel, viel zu oft nichts, was irgendwie die tatsächliche Lage akkurat wiedergibt. Wenn ich mehr Zeit hätte könnte ich über die Braindead Takes, Fake Breaking News und Clickbait Scoops die mittlerweile zu noch jeder amerikanischen oder israelischen Militäroperation nicht nur die neuen sondern ganz genauso auch die etablierten Medien überschwemmen ganze Bücher füllen. Leider hab ich das nicht, und es ist verdammt schade, dass wir uns auch in diesem Forum diesem ganzen Schwachsinn nicht entziehen können.

Ansonsten inhaltlich: Die Iraner haben den Golf nicht lahmgelegt. Die Iraner haben eine Pressemitteilung herausgegeben, dass sie die Straße von Hormuz schließen und einige abgekapselte Einheiten haben random ein paar Schiffe beschossen (und werden das auch weiterhin tun). Das ist, gemessen an den Vorkriegsplanspielen am untersten Ende ihrer Möglichkeiten. Rein militärisch können sie schon noch (etwas) weiter eskalieren, aber nichts was sie noch tun können wir über eine zeitlich überschaubare Blockade von einigen Wochen hinausgehen. Zumindest wenn die US Navy ernst macht und die Durchfahrt erzwingt. Diesbezüglich ist Kritik dahingehen angebracht, dass man bereits im Vorfeld des Krieges mehr für diese Mission geeignete und benötigte Kräfte heranziehen hätte müssen.

Zitat:Angriffe auf die Zivilbevölkerung sind Kriegsverbrechen. Das gilt auch für Angriffe auf Krankenhäuser, Kirchen, Schulen, sogar Denkmäler. Es hätte sich also von selbst verbieten müssen, Berichte auf die leichte Schulter zu nehmen, wonach am ersten Tag des Luftkriegs der Vereinigten Staaten und Israels gegen Iran eine Schule im Süden des Landes getroffen und mehr als hundert Kinder getötet worden seien.
Ein zivilisiertes und nach rechtsstaatlichen Grundsätzen organisiertes Land lässt einen solchen Vorfall untersuchen und zugleich freie Medien recherchieren und berichten. Im Fall der beschossenen Schule geschieht das in den Vereinigten Staaten. An diesen Unterschied zu rücksichtslosen Totalkriegern wie in Russland muss erinnert werden.
Angriffe auf zivile Ziele sind in diesem Kontext dann ein Kriegsverbrechen wenn sie vorsätzlich geschehen. Hier liegt nach Lage der Dinge eine simple Fehlidentifikation vor.
Der Vorfall wird indes untersucht. Das DoW hat diesbezüglich einen Offizier im Generalsrang außerhalb von Centcom abgestellt, der den Angriff untersucht und nach Abschluss einen Bericht vorlegen wird. Das wüsste man wenn man sich mit Primärquellen beschäftigt.

Zitat:Eines Landes wie der USA völlig unwürdig waren hingegen wieder einmal die Lügen ihres Präsidenten über die Urheber. Noch dazu dumme Lügen. Welche andere Kriegspartei verfügt über Tomahawk-Marschflugkörper?
Trump ist da halt an der Erklärung gescheitert. Ist nichts neues. Sehr offensichtlich hat man ihm gesagt, dass die Möglichkeit besteht, dass es ein iranischer Marschflugkörper (Cruise Missile) gewesen sei. Das spielt auf die IMO nicht stichhaltige Theorie an, es sei in Kh-55 / Soumar gewesen, die sehr ähnlich wie Tomahawk aussehen. In Trumps Gedankenwelt ist es halt so, dass Cruise Missile gleich Tomahawk, erst recht, wenn man ihm bei Briefing auch noch erzählt hat ‚sieht so wie Tomahawk aus‘. Und weil er es nicht durchdringt / nicht gescheit zuhört / es ihn eh nicht interessiert / mit 79 sich eh nur die Hälfte merken kann, kommt halt „Fake News, war ein iranischer Tomahawk“ bei rum.
Darüber kann man sich aufregen. Oder wenigstens versuchen zu ergründen was dahinter steht und Trump Trump sein lassen.
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Ein Unteroffizier des 7. Bataillons der Chasseurs alpins wurde bei einem Drohnenangriff im Irak getötet

Am Abend des 12. März bestätigte der Generalstab der Streitkräfte [EMA] gegenüber der AFP, dass mindestens sechs französische Soldaten bei einem Drohnenangriff in der Region Erbil [irakisches Kurdistan] verletzt worden seien und dass sie sofort im „nächstgelegenen medizinischen Zentrum“ versorgt worden seien.

Emmanuel Macron bekräftigte am Freitag nach dem Tod eines französischen Soldaten in Irakisch-Kurdistan, dass „die Haltung Frankreichs rein defensiv ist“ angesichts des Krieges im Nahen Osten und „niemals einen Angriff auf das Land rechtfertigen kann“. „Frankreich wird weiterhin Besonnenheit, Gelassenheit und Entschlossenheit an den Tag legen, unseren Partnern gegenüber verlässlich sein, unsere Staatsangehörigen schützen und unsere Interessen sowie unsere Sicherheit verteidigen.“

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Israelisches Operationstempo:

Zitat:AIR FORCE OPS, IRAN:

In first days of Iran war, Israeli Air Force operated at up to 350% capacity compared to normal operational tempo.

Air Force then shifted to smaller strike missions of 8-12 jets, targeting military assets in central and Western Iran every 2-3 hours on average. Exact timing varies to ensure there’s no recognizable pattern.

Beyond ongoing demolition of targets, this tactic aims to create a sense of being hunted among enemy forces.

In addition, Air Force still carries out larger attacks with 40-50 aircraft several times a day. These missions aim at remote and/or significant targets, including Tehran. Jets are loaded with massive quantity of munitions to create significant accumulated damage in Iranian regime hubs.
https://x.com/IsraelRadar_com/status/203...6197061933

Parallel laufen täglich dutzende Angriffe auf den Libanon.
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