Möglichkeiten der USA zur Gestaltung ihrer Macht
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Zumindest ist Trump "eine akute Gefahr für die US-Amerikaner".
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Zitat:Dutzende US-Soldaten wohl schwer verletzt
Ein iranischer Drohnenangriff auf eine US-Militärbasis in Kuwait traf die USA offenbar härter als bisher angenommen. Bekannt war, dass bei dem Angriff am 1. März sechs US-Soldaten ums Leben gekommen sind. Jetzt berichtet der US-amerikanische Sender CBS News, dass dabei dutzende weitere US-Soldaten schwer verletzt wurden. Dem Bericht zufolge erlitten sie Verbrennungen, Schädel-Hirn-Traumata und Splitterwunden. Mehr als 30 Militärangehörige hätten sich am Dienstagabend noch in Krankenhäusern befunden.

Insgesamt sind während des Krieges im Nahen Osten inzwischen sieben US-Soldaten ums Leben gekommen. Etwa 140 Militärangehörige seien innerhalb von zehn Tagen verwundet worden, teilte das Pentagon am Dienstag mit. Mit dieser Mitteilung reagierte das US-Ministerium auf einen kurz zuvor veröffentlichten Reuters-Bericht, in dem von bis zu 150 verletzten Mitgliedern der US-Truppen die Rede war.

US-Kriegskosten steigen
Beamte aus der Regierung von Präsident Donald Trump haben Insidern zufolge die Kosten der USA für die ersten sechs Tage des Krieges gegen den Iran auf mindestens 11,3 (rund 9,78 Milliarden Euro) Milliarden Dollar geschätzt. Das sind durchschnittlich 1,88 Milliarden Dollar (rund 1,5 Milliarden Euro) pro Tag. In der vergangenen Woche hatte eine Denkfabrik in Washington laut CNN die Kosten noch auf etwa 890 Millionen Dollar (rund 771 Millionen Euro) pro Tag geschätzt.

Die Zahl von 11,3 Milliarden sei in einer Sitzung hinter verschlossenen Türen für Senatoren am Dienstag genannt worden. Die umfasse aber nicht die gesamten Kosten des Krieges. Aus dem Umfeld des Kongresses hieß es, man gehe davon aus, dass das Weiße Haus dem Kongress bald einen Antrag auf zusätzliches Geld für den Krieg vorlegen werde. Einige Beamte sagten, der Antrag könnte sich auf 50 Milliarden Dollar (rund 43,3 Milliarden Euro) belaufen, während andere diese Schätzung für zu niedrig hielten.
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von den Eskapaden der ICE rede ich jetzt noch nicht mal, die ja bekanntlich mit höchster Rückendeckung eigene US-Bürger erschießen und Kinder (auch hier) oder Ureinwohner der Oglala Sioux Tribe und anderer indigener Stämme zur Abschiebung verhaften.

Aber diese internen Auswirkungen eines verhaltensgestörten Egomanen betreffen ja nicht unmittelbar die Möglichkeiten der USA, ihre Macht gegenüber anderen Staaten zu gestalten.
Sie wirken sich indirekt aus. Denn mit diesem inneren Druck gegenüber der demokratischen Opposition wird möglicherweise zugleich dafür gesorgt, dass der Widerstand gegen die Abenteuer des Präsidenten und seines Kriegsministers verhalten bleiben könnte. Das zumindest könnte ein Kalkül sein - freie Handlungsmöglichkeit nach Außen unter Niederhaltung innerer Widerstände.
Andererseits sollte die Demokratie in den USA noch stark genug sein, den derzeit Regierenden bei den nächsten Wahlen wieder Zügel anzulegen. Und damit die willkürlichen Exzesse gegenüber anderen Staaten zu begrenzen.

Daher stellt sich die Frage:
wie abgehoben und von der Faktenlage isoliert ist der verhaltensgestörte Egomane wirklich?
Je mehr er sich verrennt - und nicht nur andere Staaten und die USA selbst ins Unglück stürzt - desto schneller werden die Widerstände der Wähler wachsen. Und desto mehr werden die Möglichkeiten der USA beschränkt.
Die USA haben sich jetzt schon am Iran überhoben.
Gewaltanwendung als "Möglichkeit zur Gestaltung der Macht" scheidet auch für die USA zunehmend aus. Sie ist nicht erfolgreich und auch für die USA immer weniger finanzierbar.
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