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Nachtrag zu Verluste auf alliierter Seite:
Bislang waren es eher nur unscharfe Gerüchte, aber die Iraner haben wohl in zwei Fällen relativ teure US-Radarsysteme treffen können.
Darunter auch ein AN-TPY/2-Radar des THAAD nahe der Prince Sultan Air Base in Saudi-Arabien und - was deutlich schlimmer ist - ein großes Frühwarnradar des Typs AN/FPS-132 (Phased Array) nahe Umm Dahal bzw. nahe der Al Udeid Air Base in Katar. Vor allem das stationäre System kostet mal schnell hunderte von Millionen Dollar.
https://edition.cnn.com/2026/03/05/middl...-intl-invs
https://www.aa.com.tr/en/americas/us-los...an/3849091
Schneemann
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Neben diesen massiven Schäden stellt sich die Frage:
Streng geheim: Wie lange reicht die Munition im Iran-Krieg?
Die Frage stellt sich für beide Seiten. Wenn der Iran länger durchhält, kann bei einer weiteren Beeinträchtigung der Abfangmöglichkeiten jede Rakete des Iran oder seiner verbündeten Milizen eine massive Bedrohung sein.
Und die USA waren wohl nach der Unterstützung Israels im Gaza.Krieg und der Ukraine auf einem Tiefpunkt ihrer Lagerbestände.
Bereits bisher war die Lieferung an die Ukraine "sehr begrenzt" - wenn die USA jetzt alles für ihren Iran-Krieg abzweigen, bleibt für die Ukraine noch weniger übrig.
Das freut Russland - bingo
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Der Denkfehler in diesen Rechenspielen: wie lange reicht die Munition oder dem Gegreine über eine zerstörte Radaranlage liegt darin, dass dies in einem ernsthaften Krieg ganz normal ist. Es ist eine Wahnidee des Westens TM Kriege gegen andere praktisch Verlustfrei führen zu wollen. Diese Besessenheit von der Keine-Verluste Doktrin wird uns gegen ernsthafte Gegner wie Russland das Genick brechen. Nicht weil die stark wären (wir sind überlegen), sondern weil wir diese irrsinnige Vorstellung davon haben, in einem echten Krieg könne und vor allem sollte man verlustfrei kämpfen.
Schneemann:
Trump ist hier nur eine Marionette Israels. In diesem Kontext verweise ich zudem auf seine familiären Beziehungen direkt zu Netanjahu. Das reicht bis dahin, dass Netanjahu mal im Bett von Jared Kushner selbst übernachtet hat als er in den USA zu Besuch war, dass nur als Anekdote um klarzustellen, wie weitreichend hier die Beziehungen sind.
Dazu noch die Ölaraber, die enge Beziehungen zu Trump haben und nun ebenfalls für den Angriff plädiert haben.
Und Trump wird bei den Wahlen so oder so verlieren. Und da er selbst oder ein direkter Angehöriger seiner Familie nie mehr Präsident werden kann, ist ihm das Schicksal der Republikaner auch völlig egal. Ihm geht es nur um sich und allenfalls noch um seine unmittelbare Familie und für diese sorgt er auf diese Weise vor.
Meiner rein persönlichen Meinung nach hat Trump die USA abgeschrieben bzw. benutzt die USA nur noch für seine persönlichen Interessen. Deren wichtigste die Selbstbereicherung seiner Familie ist.
Allgemein:
Im russischen Staatsfernsehen lief gerade eine Sendung, wo man darüber diskutierte, wie man den Iran so unterstützen könnte, dass dieser länger durchhält, damit der Ölpreis stärker steigt
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(Gestern, 09:20)Quintus Fabius schrieb: Das gute daran ist, dass man die immer gleiche Siegesrede immer wieder verwenden kann. Schließlich hat man ja dann jedes Mal das iranische Atomprogramm zerstört, einschließlich der rechtswidrigen Ermordung ziviler Wissenschaftler, nur dass der Iran halt unmittelbar danach erneut nur wenige Tage von der Atombombe entfernt ist. Eine Siegesrede, so viele Siege ...... Im Iran ist sogar der Name des getöteten Anführers meistens so ähnlich, dass es zumindest in Trumps Aussprache keinen Unterschied macht, ob nun Chomeini, Chamenei, dessen Sohn oder der Enkel von Chomeini ausgeschaltet wurde.
(Gestern, 10:21)Schneemann schrieb: die Iraner haben wohl in zwei Fällen relativ teure US-Radarsysteme treffen können. Nicht so schlimm, wenn der Iran erstmal besiegt ist, werden die eh nicht mehr gebraucht.
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(Gestern, 10:43)Kongo Erich schrieb: Neben diesen massiven Schäden stellt sich die Frage:
Streng geheim: Wie lange reicht die Munition im Iran-Krieg?
Das iranische Feuer ist auf ein Minimum zurückgegangen und liegt seit Tagen achtzig bis neunzig Prozent unter dem Niveau der ersten Kriegstage. Zumindest für Israel liegt die Intensität auch deutlichst unter den Vorkriegserwartungen.
Das könnte man mal zu Kenntnis nehmen seitens der medialen Öffentlichkeit. Genauso war jetzt eigentlich genug Zeit um zu recherchieren, in welchen Größenordnungen sich die Golfstaaten die letzten Jahre mit Abfangflugkörpern eingedeckt haben.
In der aktuellen Intensität ist das alles unproblematisch.
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(Gestern, 11:33)Nightwatch schrieb: ... seitens der medialen Öffentlichkeit. Genauso war jetzt eigentlich genug Zeit um zu recherchieren, ... Recherchieren? Das kennt doch heute kaum noch jemand.
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Ergänzend: angeblich haben die USA und Israel inzwischen um die 75% aller iranischen Abschussstellungen zerstört.
Ich habe aber in diesem Kontext noch eine andere Erklärung: der Iran hat nicht so viel abgefeuert wie er tatsächlich hätte abfeuern können. Wie Nightwatch richtig schreibt, wurden die Vorkriegserwartungen deutlich unterschritten und wurde sehr viel weniger seitens des Iran geschossen als vorher angenommen. Die USA haben offiziell verkündet (Hegseth) dass man mindestens mit dem doppelten gerechnet hatte.
Das heißt es ist nicht unwahrscheinlich, dass der Iran Raketen irgendwo verbunkert und versteckt zurück hält. Da seine Fabriken, Fertigungsanlagen und seine technische Industrie einschließlich der zivilen Wissenschaftler vernichtet werden, und zwar insbesondere wenn sie sich für Abschüsse exponieren, ist dies sinnvoll, geboten und wahrscheinlich.
Das heißt nicht, dass diese Rest-Raketen-Bestände dann für Israel ein Problem darstellen würden und nur darauf kommt es Israel an.
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Mal eine Zwischenfrage: der Iran müsste ja 2025 von Russland einige Su-35 erhalten haben. Iranische Piloten wurden daran ab 2023 ausgebildet (damals noch in Russland). Wo sind die eigentlich hin? Man hat nichts davon gehört, dass Su-35 von den USA bzw. Israel zerstört worden seien (am Boden oder sonst)
Noch ein Punkt: Der Iran müsste irgendwas von um die 80.000 Shaheed haben. Davon ist bisher nur ein Bruchteil eingesetzt worden. Bei der derzeitigen Rate können die damit noch sehr lange weiterfeuern und wenn die Iraner nun gezielt die Ölindustrie in den Nachbarländern angreifen, immer weiter und weiter und weiter, dürften die Folgekosten für die Weltwirtschaft erheblich werden.
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Man hört auch nirgends, dass die guten alten Tomcat verschwunden sind - bei einer zahlenmäßig recht großen Luftflotte sind die bisher gemeldeten Abschüsse weit unter dem Satz, den man eigentlich erwarten müsste.
Möglicherweise werden die Maschinen irgendwo verbunkert in der Rückhand gelassen, Ein Zeihen dafür, dass sich aus der Luft weder das Land beherrschen noch ein Regimewechsel herbeibomben lässt.
Das fällt den Angreifern offenbar inzwischen selbst auf - recht früh, wie ich leicht ironisierend feststellen muss:
Zitat:Ein Präsident auf der Suche nach Söldnern
Donald Trump will kurdische Milizen für den Krieg gegen den Iran gewinnen, statt eigene Soldaten zu schicken. Eine altbekannte Strategie, die das letzte Mal ins Desaster führte.
...
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EDIIT: Information dementiert durch die Emirate
Zitat:NEXUS
@nexus_osint
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- VEREINIGTE ARABISCHE EMIRATE / IRAN Kritik – Laut dem israelischen Sender N12 haben die Vereinigten Arabischen Emirate eine Entsalzungsanlage im Iran angegriffen und damit den Einstieg des Landes in die Angriffe auf iranisches Gebiet markiert.
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Iran, 28. Februar 2026. 9:40 Uhr morgens. Innerhalb von nur 60 Sekunden wird die Führungsspitze der Islamischen Republik enthauptet. Ayatollah Ali Khamenei, der am besten geschützte Mann des Landes, wurde gerade in einer gemeinsamen Operation des Mossad und der CIA eliminiert.
OLJ (französisch)
Wie gelang den beiden Verbündeten dieser Coup mitten im Herzen Teherans?
In dieser neuen Folge unserer Analysen werfen wir einen Blick hinter die Kulissen einer methodischen Verfolgung, die nach dem „Zwölf-Tage-Krieg” im Juni 2025 an Fahrt gewann. Auf Betreiben von Donald Trump änderte sich die Strategie der USA: Nachdem Washington zunächst auf die Atomkraft abgezielt hatte, gab es Israel schließlich grünes Licht, um den Kopf des Regimes zu treffen.
[Video: https://youtu.be/a9xe7spyPg0?si=DRMqE4IOK-3lcHDE]
In diesem Video erfahren Sie, wie der israelische Geheimdienst die iranische Hauptstadt in ein echtes „Glashaus” verwandelte, indem er das Überwachungskameranetz der Stadt hackte. Und vor allem, wie diese Allianz zwischen Israel und den Vereinigten Staaten eine genaue Analyse der geheimen Bewegungen des Obersten Führers ermöglichte, auch in Kriegszeiten. Von der technologischen Infiltration über die Schwachstellen des Pasteur-Viertels bis hin zur entscheidenden Rolle des Cyber Command, um die iranischen Verteidigungsanlagen zum Zeitpunkt des Angriffs zu blenden: Wir verfolgen jeden Schritt dieses geopolitischen Erdbebens, das den Nahen Osten in einen regionalen Krieg gestürzt hat.
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Zitat:Laut dem israelischen Sender N12 haben die Vereinigten Arabischen Emirate eine Entsalzungsanlage im Iran angegriffen und damit den Einstieg des Landes in die Angriffe auf iranisches Gebiet markiert.
Super Einstieg. Direkt ein hochkarätiges, rein militärisches Ziel ausgeschaltet.
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Zum Flugzeugbestand der Iraner:
- die Su-35 sollten, es ging um bis zu 48 Maschinen, zwischen 2026 und 2028 geliefert werden, wobei Ende 2025 rund 15 bis 18 Maschinen im Bau waren. Ende 2025 wurden die ersten zwei Maschinen per Lufttransport ausgeliefert (anscheinend), aber in Einzelteilen, die dann in Hamadan montiert werden sollten. Ob diese beiden Exemplare in den vergangenen zwei, drei Monaten montiert und "eingeflogen" wurden, ist unklar.
- die F-14 sind auf dem Papier noch recht zahlenmäßig (40+, von ca. 80 bis 1979 gekauften Maschinen), allerdings ist diese Zahl unsicher, denn die Ersatzteilversorgung ist quasi nicht vorhanden, und sie beinhaltet auch Maschinen, die zur Ersatzteilgewinnung und Ausschlachtung noch auf dem Papier "existieren" - realistische Schätzungen zur Einsatzbereitschaft liegen bei ca. 15 Maschinen. Die verfügbaren Maschinen sollen in zwei Staffeln in Buschehr und in Isfahan stationiert sein. Zumindest Isfahan wurde von den Israelis bombardiert, wobei auch F-14 getroffen worden sein sollen. Vieles dürfte also nicht mehr existieren.
- die alten Phantoms dürften noch vorhanden sein in relativ hoher Anzahl (60+?). Auch die Einsatzbereitschaft dürfte immer noch recht hoch sein, aber die Maschinen leiden auch unter dem Ersatzteilproblem und sind nicht mehr auf dem neuesten Stand. Ich schätze, dass die Perser viele einfach in Bunkern stehen lassen, um sie nicht zu gefährden.
Schneemann
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Wenn das kein Fake ist fällt mir dazu nix mehr ein:
Sailors on a passing ship in the Arabian Sea fire up a barbecue while watching the USS Abraham Lincoln launch and recover strike aircraft.
https://x.com/Osint613/status/2030942595795296499
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