Meckern über Deutsch-französische Rüstungsprojekte
(06.02.2026, 23:03)FJ730 schrieb: Es ist natürlich nur mein subjektiver Eindruck - aber irgendwie lese ich daraus nicht, dass man bei Saab bereit ist 50-66% der Arbeitsanteile an Airbus zu geben um gemeinschaftlich einen überkomplexen Luftüberlegenheitsjäger mit zwei Triebwerken zu bauen der deutschen Ansprüchen genügt.
Saab tüftelt an Schwedens Zukunfts-Kampfjet: 2027 Erstflug eines Demonstrators https://share.google/vZjuDWLso2QG3bQMJ

Das ist nur eine Zusammenfassung von einer Präsentation von Saab von vor ein paar Tagen.
Tim Robinson hat darüber berichtet:
Zitat:Briefing over at Saab giving new insight into Swedens national future fighter study. Saab reveals a flight demonstrator to fly in 2027
[Bild: https://pbs.twimg.com/media/HAXOxU1acAEp...name=large]
Das läuft praktisch noch alles unter dem nationalen Studienprogramm dass Schweden 2024 in Auftrag gegeben hat. Man will damit schauen in welche Richtung man gehen will. Ein nationales Programm, eine multi-nationale Kooperation oder auch gar keine eigene Entwicklung sind alles Optionen die auf dem Tisch sind.
Tim Robinson:
Zitat:FCAS study will inform 3 options for Sweden for next gen fighter.
Option 1 - develop new 6th gen fighter on its own
Option 2 - collaborate with other international programmes
Option 3 - buy 6th gen fighter off the shelf
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Und was hat das mit meinem Beitrag zu tun?
Wir haben das hier ja schon im Oktober diskutiert - ich sehe außer beim Remote Carrier überhaupt keine Schnittmengen zwischen dem angeblichen Bedarf der Bundeswehr ( und vor allem dem Bedarf von Airbus) sowie dem was Saab bzw. Schweden vorschwebt. Wenn die Präsentation tatsächlich erst ein paar Tage alt sein soll ist sie seit dem letzten Beitrag in der Flugrevue (hier nochmal der Link vom Oktober) https://www.flugrevue.de/militaer/schwed...entwerfen/ nochmals konkreter geworden.
Maximal eine Gripen 6.0 .
Und außer der subjektiven Einschätzung, dass Schweden finanziell nicht in der Lage sein soll das im Alleingang zu bewerkstelligen ( sehe ich überhaupt nicht) und auf Grund dieser Annahme zu maximalen Kompromissen mit einem ausländischen Partner gezwungen sein soll gibt es überhaupt nichts was für eine Kooperation beim NGF zwischen Schweden und Deutschland spricht. Die Anforderungen beider Länder ( bzw. Unternehmen) gehen sogar wesentlich weiter auseinander als beim NGF von FCAS.

Ich halte den D/FR NGF in der Gesamtbetrachtung ( und zwar gerade im nationalen Interesse) trotz Trappier etc. nach wie vor für die beste aller schlechten Lösungen und bin geschockt wie sich die Politik von diesen beiden Industrievertretern vorführen lässt.
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(07.02.2026, 13:39)FJ730 schrieb: Und was hat das mit meinem Beitrag zu tun?

Du hast doch basierend auf dem Beitrag aus FlugRevue gesagt: "aber irgendwie lese ich daraus nicht, dass man bei Saab bereit ist 50-66% der Arbeitsanteile an Airbus zu geben um gemeinschaftlich einen überkomplexen Luftüberlegenheitsjäger mit zwei Triebwerken zu bauen der deutschen Ansprüchen genügt."

Damit suggerierst du, dass Saab basierend auf dem Artikel keine Lust auf eine Kooperation und Kompromisse mit Deutschland hat.

Ich habe weiteren Kontext zu dem Artikel dazu gegeben, so das Saab selber die aktuelle Arbeit nicht als eine Entscheidung für einen Alleingang sieht. Schweden hat diese Studie vor 2 Jahren in Auftrag gegeben um auszuloten wie es weiter gehen soll, und es keine direkte Antwort auf die aktuellen Entwicklungen der letzten Monate ist. Dass alle Optionen weiter auf dem Tisch sind wurde auch hier nochmal vor wenigen Tagen wiederholt.

Damit möchte ich sagen, dass deine Schlussfolgerung aus dem von dir verlinkten Artikel so aktuell mMn nicht haltbar ist.

Auch hinsichtlich dem Punkt "überkomplex" hat Saab in der Präsentation von System of Systems und Remote Carrier/Loyal Wingman ähnlich zu FCAS gesprochen:
[Bild: https://pbs.twimg.com/media/HAXP3fvaUAAO...name=large]
Dass man einen barebones Jet ohne Extras möchte ist damit zumindest für die aktuelle Studie nicht ersichtlich.
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Finnland und Norwegen haben F-35 in relativ großer Anzahl im Zulauf. Ich empfinde es irgendwie als seltsam, dass die Schweden angeblich kein high end Kampfflugzeug gebrauchen könnte, eigentlich schon, man kann es national nur nicht entwickeln, wo wir dann bei einem multinationalem Projekt wären.
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(07.02.2026, 13:58)Gecktron schrieb: Du hast doch basierend auf dem Beitrag aus FlugRevue gesagt: "aber irgendwie lese ich daraus nicht, dass man bei Saab bereit ist 50-66% der Arbeitsanteile an Airbus zu geben um gemeinschaftlich einen überkomplexen Luftüberlegenheitsjäger mit zwei Triebwerken zu bauen der deutschen Ansprüchen genügt."

Damit suggerierst du, dass Saab basierend auf dem Artikel keine Lust auf eine Kooperation und Kompromisse mit Deutschland hat.

Ich habe weiteren Kontext zu dem Artikel dazu gegeben, so das Saab selber die aktuelle Arbeit nicht als eine Entscheidung für einen Alleingang sieht. Schweden hat diese Studie vor 2 Jahren in Auftrag gegeben um auszuloten wie es weiter gehen soll, und es keine direkte Antwort auf die aktuellen Entwicklungen der letzten Monate ist. Dass alle Optionen weiter auf dem Tisch sind wurde auch hier nochmal vor wenigen Tagen wiederholt.

Damit möchte ich sagen, dass deine Schlussfolgerung aus dem von dir verlinkten Artikel so aktuell mMn nicht haltbar ist.

Auch hinsichtlich dem Punkt "überkomplex" hat Saab in der Präsentation von System of Systems und Remote Carrier/Loyal Wingman ähnlich zu FCAS gesprochen:
[Bild: https://pbs.twimg.com/media/HAXP3fvaUAAO...name=large]
Dass man einen barebones Jet ohne Extras möchte ist damit zumindest für die aktuelle Studie nicht ersichtlich.
Zunächst ist keine Suggestion wenn ich meine persönliche Meinung bzw. Einschätzung zu einem Artikel abgebe den ich verlinke. Jeder kann ihn lesen ( er ist ja nicht so lang) und zu anderen Schlussfolgerungen kommen.

Bei meiner Einschätzung habe ich natürlich nicht nur den Artikel im Hinterkopf sondern den Gesammtkontext zu den Entwicklungen beim FCAS. Und hier natürlich die angebliche, unüberbrückbare Diskrepanz zwischen den deutschen und den französischen Anforderungen - die seit neun Jahren bekannt sind. Das Thema Größe und Reichweite ist ja immer dabei. Und da frage mich schon, wie um alles in der Welt man darauf kommt, dass der schwedische NGF den deutschen Ansprüchen besser gerecht werden könnte als der NGF von FCAS. Alles ( die hier bekannten Quellen) spricht bisher dafür, dass es wieder ein leichtes, kostengünstiges Flugzeug werden soll, das relativ leicht gewartet werden kann. Hier noch eine: https://www.defensenews.com/global/europ...-warplane/
Aus GCAP ist Saab ja angeblich genau auf Grund dessen "oversized" ausgestiegen.

Es wird ja immer wieder suggeriert, dass Schweden der ideale Partner für Airbus beim NGF wäre.
Warum, Nur weil Saab ebenfalls offen für ebenfalls sehr eingeschränkte Kooperation ist? Ich sehe da keinerlei Schnittmengen bei den NGF.

https://turdef.com/article/sweden-moves-...on-fighter
Hier noch die Quelle wegen GCAC, oversized etc.
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Ein aus meiner Sicht sehr interessanter Artikel in der FAZ über Eric Trappier…

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/d...58568.html

Sicher nicht der alleinige Grund, warum es nicht rund läuft, aber - wenn man bis zum Ende liest - ein nicht unwesentlicher Faktor.

Der Artikel ist etwas älter, aber m.E noch aktuell.
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Leider hinter einer paywall.
Wäre es möglich, den Artikel kurz zusammen zu fassen?
BTW wäre das bei Pay wall-Artikeln grundsätzlich nettAngel
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Zitat:="Grolanner" pid='283909' dateline='1770880041']
Leider hinter einer paywall.
Wäre es möglich, den Artikel kurz zusammen zu fassen?
BTW wäre das bei Pay wall-Artikeln grundsätzlich nettAngel

Der Artikel ohne paywahl für die Brotlosen.
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Frankreich ist Frankreich und Deutschland hat nun historisch etablierte Partner gehabt mit denen zwei Kampfflugzeuge entstanden sind. Das politische Konstrukt mit Unternehmen die andere Umstände und Partner gewohnt sind war reiner hubris.
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(12.02.2026, 18:51)Pmichael schrieb: Frankreich ist Frankreich und Deutschland hat nun historisch etablierte Partner gehabt mit denen zwei Kampfflugzeuge entstanden sind. Das politische Konstrukt mit Unternehmen die andere Umstände und Partner gewohnt sind war reiner hubris.

Weiterführung EF mit denselben Staaten war das einzige, was jemals Militär und Industriell logisch war.
Es wurde einer angeblichen Freundschaft geopfert, die Militär Industrilell nie real existiert hat und tatsächlich real vielleicht nur zwischen zwei Dörfern in den Grenz Gebieten existiert.
Wann hört dieser Mist endlich auf?
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(12.02.2026, 09:58)Aegrotare schrieb: Der Artikel ohne paywahl für die Brotlosen.
Mein Dank!
Könnte ich noch ein Gläschen Bier bekommen? Trocken Brot rutscht so schlechtTongue
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Der deutsche Außenminister hält das französische Militärbudget für unzureichend
OPEX360 (französisch)
von Laurent Lagneau · 16. Februar 2026
[Bild: https://www.opex360.com/wp-content/uploa...260216.jpg]
In einem Bericht, der als Beitrag zur Debatte auf der Münchner Sicherheitskonferenz vom 13. bis 15. Februar veröffentlicht wurde, kam die Europäische Nuklearstudiengruppe zu dem Schluss, dass die Europäer „die Überlegungen zur nuklearen Abschreckung nicht länger den Vereinigten Staaten überlassen können”.

„So heikel diese Debatte auch sein mag, das neue Sicherheitsumfeld erfordert von den europäischen Entscheidungsträgern, dass sie sich unverzüglich mit der Frage der Rolle von Atomwaffen in der Verteidigung befassen und die dafür notwendigen Ressourcen bereitstellen”, denn „das ist der Preis, den man zahlen muss, um ein strategisches Scheitern in der Zukunft zu vermeiden”, fügte sie hinzu.

Und sie skizzierte mehrere Pisten für Denkanstöße: sich weiterhin auf den „nuklearen Schutzschirm“ der USA zu stützen, die Rolle Frankreichs und Großbritanniens in der europäischen nuklearen Abschreckung zu stärken, eine „europäische Abschreckung“ zu entwickeln, was eine „Europäisierung“ der französischen und britischen Waffen voraussetzen würde, ein unabhängiges Atomwaffenarsenal zu erwerben und sich auf die konventionelle Abschreckung zu konzentrieren.

Für den deutschen Verteidigungsminister Boris Pistorius ist diese Debatte offensichtlich nicht wirklich relevant. So argumentierte er am 11. Februar in Brüssel, dass gemäß der neuen Verteidigungsstrategie der Vereinigten Staaten nichts darauf hindeute, dass die Amerikaner „die Absicht haben, sich über die NATO aus ihrer Verantwortung für die nukleare Abschreckung in Europa zurückzuziehen ”.

„Man kann über alles spekulieren, aber zu glauben, dass wir jetzt oder sogar in fünf oder zehn Jahren in der Lage wären, die nukleare Abschreckung der USA zu ersetzen, ist reine Fantasie. Ich denke, das sendet ein falsches Signal aus”, sagte er.
In einem Interview mit der Tagesschau am 15. Februar bekräftigte Pistorius außerdem, dass Deutschland aufgrund seiner internationalen Verpflichtungen im Rahmen des Nichtverbreitungsvertrags [NVV] und des sogenannten „Zwei plus Vier“-Abkommens “ (West- und Ostdeutschland auf der einen Seite, Sowjetunion, USA, Frankreich und Großbritannien auf der anderen Seite) eingegangen sind. „Dreißig andere Staaten könnten sagen: ‚Wenn die Deutschen aus dem Vertrag austreten, werden wir das auch tun.‘ Die Folgen wären enorm“, betonte er.

Unter Bezugnahme auf die Gespräche zwischen dem deutschen Bundeskanzler Friedrich Merz und dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron über die nukleare Abschreckung vertrat Pistorius die Ansicht, dass mit „größter Vorsicht“ und unter strikter Einhaltung des Völkerrechts gehandelt werden müsse.

Auf der Münchner Konferenz bestätigte Merz, dass er „vertrauliche Gespräche“ mit Macron „über die europäische nukleare Abschreckung“ aufgenommen habe, die „sich streng in den Rahmen unserer nuklearen Beteiligung an der NATO einfügen“ müsse, um „keine unterschiedlichen Sicherheitszonen in Europa entstehen zu lassen“.

Am Ende seiner Rede, die er im Anschluss an den deutschen Bundeskanzler hielt, sprach Präsident Macron nicht von einer „europäischen nuklearen Abschreckung”, um zweifellos jegliche Verwirrung zu vermeiden, da es nicht darum geht, die Kontrolle über das französische Arsenal mit irgendjemandem zu teilen.

Allerdings sprach er von der Idee, „die nukleare Abschreckung neu zu formulieren” und dabei andere Fähigkeiten wie Langstreckenangriffe [die Gegenstand der europäischen ELSA-Initiative sind] zu berücksichtigen. Auf jeden Fall wird Macron seine Gedanken am 27. Februar näher erläutern. Und zweifellos wird er die Konturen der Aktualisierung des Militärprogramms [LPM] 2024-30 präzisieren, das von einer „zusätzlichen Anstrengung” in Höhe von 36 Milliarden Euro [davon 3,5 Milliarden bereits in diesem Jahr] profitieren soll.

Am 16. Februar erklärte der deutsche Außenminister Johann Wadephul jedoch, dass Frankreich nicht genug tue, um seine Militärausgaben zu erhöhen. Und er griff Macron an.

„Der französische Präsident hat wiederholt und zu Recht von unserem Streben nach europäischer Souveränität gesprochen. Diejenigen, die davon sprechen, müssen in ihren eigenen Ländern entsprechend handeln. Leider waren die Bemühungen Frankreichs, dies zu erreichen, bisher unzureichend”, erklärte Wadephul im Deutschlandfunk. Er erinnerte daran, dass das von der NATO festgelegte Ziel von 5 % des BIP eingehalten werden müsse.

Zugegeben, das ist kein so harter Angriff wie der von Harald Schumacher auf Patrick Battiston [Sevilla, 1982]. Aber dennoch... „Frankreich ist daher ebenfalls aufgefordert, das zu tun, was wir hier [in Deutschland] tun: Investitionskapazitäten schaffen, ein oder zwei Sparmaßnahmen im sozialen Bereich umsetzen und in anderen Bereichen Einsparungen vornehmen, um Spielraum für die Erreichung des zentralen Ziels, nämlich der Verteidigungsfähigkeit Europas, zu schaffen“, urteilte Wadephul.

„Unsere Haushalte und unsere mittelfristige Finanzplanung ermöglichen es uns“, das Ziel von 5 % des BIP zu erreichen, betonte auch der deutsche Außenminister. Für „unsere Nachbarn und Verbündeten gibt es noch Fortschritte zu machen“, und das „muss in Europa diskutiert werden“, sagte er.

In diesem Jahr soll das Budget des französischen Armeeministeriums etwa 57 Milliarden Euro betragen [+ 6,5 Milliarden gegenüber 2025], während das seines deutschen Pendants 108 Milliarden Euro erreichen wird, unter Berücksichtigung von 25,5 Milliarden Euro, die aus dem Sonderfonds der Bundeswehr entnommen werden. Und das, obwohl Frankreich im Gegensatz zu Deutschland seine nuklearen Abschreckungskräfte unterhalten und modernisieren muss... die Herr Wadephul gerne „unter ein gemeinsames Kommando der Europäischen Union oder der NATO gestellt sehen würde“, wie er im Februar 2020 in einem Interview mit dem Tagesspiegel erklärte.

Foto: Französische und deutsche Fahrzeuge im Wald. © Armée de Terre/CCH1 Laëtitia C.
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Ist das neuerdings ein Wettkampf deutscher Parteien - wer stellt den unfähigsten Außenminister ? Ich dachte schon nach der letzten Regierung das wäre nicht mehr zu topen , aber hier holt jemand mit schnellen Schritten auf.
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Der Kanzler sagt das deutsche Flieger französische H-Bomben befördern sollen
er sagt aber nicht welcher
F-35 ausgeschlossen
Euro-Fighter, kann er überhaupt eine ASMPA oder später eine ASN4G tragen und abschießen
Tornado lohnt sich doch wohl nicht
gleichzeitig sagt er das der FCAS keine Atomwaffenfäḧigkeit braucht

Der Kanzler wünscht das FR im Rahmen der BV Deutschland auch nuklear schützt
gleichzeitig sagt er aber auch das der FCAS keine Trägerfähigkeit braucht
was für FR im Rahmen der LV (Überseegebiete) notwendig ist.
Ist für ihn BV eine Einbahnstrasse ??

Ich denke FR sollte dem Kanzler (und seiner Regierung) Gelegenheit geben eine klare Haltung im "strategischen Dialog" zu definieren, die sich nicht von Interview zu Interview "spontan" weiter entwickelt.
Wir haben ja genug nützliches mit den Skandinavien und Balten zu tun.
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(19.02.2026, 16:36)voyageur schrieb: Der Kanzler wünscht das FR im Rahmen der BV Deutschland auch nuklear schützt
gleichzeitig sagt er aber auch das der FCAS keine Trägerfähigkeit braucht
was für FR im Rahmen der LV (Überseegebiete) notwendig ist.
Ist für ihn BV eine Einbahnstrasse ??

Da stellst du was gesagt wurde mMn falsch dar.

RE: FCAS

Merz hat gesagt, dass Deutschland keine Trägerfähigkeit oder Nuklearfähigkeit für FCAS braucht. Frankreich dagegen will das. Merz kritisiert, dass Frankreich dagegen ist, dass es mehr als eine FCAS Variante gibt, und dass diese Variante den französischen Ansprüchen entsprechen soll.

Da ist die Kritik nicht, dass Frankreich Jets für den Träger will, sondern dass Frankreich sich gegen die Option von 2 verschiedenen FCAS Jets stellt.

RE: Nuklearwaffen

SPIEGEL: Merz schließt Beschaffung deutscher Atomwaffen aus

Zitat:Vorstellen kann sich Merz aber, Bundeswehrflugzeuge für einen möglichen Einsatz französischer oder britischer Atombomben bereitzustellen. Für den Einsatz von US-Atomwaffen sind bereits jetzt Tornado-Kampfjets auf dem Fliegerhorst Büchel in der Eifel stationiert. »Denktheoretisch wäre möglich, das auch für die britischen und für die französischen Atomwaffen gelten zu lassen«, sagte Merz.

Merz hatte sich in der Vergangenheit bereits gegen eine deutsche Beschaffung von Atomwaffen ausgesprochen.

Hier geht es darum, dass man ein Konzept der Nuklearen Teilhabe auch mit Frankreich oder Großbritannien entwickeln könnte, allerdings soll es keine eigenen deutschen Nuklearwaffen geben. Das ist kein konkretes Festlegen, dass nun dieser Jet in X Jahren jenes Waffensystem nutzen muss. Die Nukleare Teilhabe muss ja am Ende nicht an freifallende Bomben die von Jets eingesetzt werden gebunden sein. Andere Herangehensweisen sind da auch denkbar.
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