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(Gestern, 23:03)FJ730 schrieb: Es ist natürlich nur mein subjektiver Eindruck - aber irgendwie lese ich daraus nicht, dass man bei Saab bereit ist 50-66% der Arbeitsanteile an Airbus zu geben um gemeinschaftlich einen überkomplexen Luftüberlegenheitsjäger mit zwei Triebwerken zu bauen der deutschen Ansprüchen genügt.
Saab tüftelt an Schwedens Zukunfts-Kampfjet: 2027 Erstflug eines Demonstrators https://share.google/vZjuDWLso2QG3bQMJ
Das ist nur eine Zusammenfassung von einer Präsentation von Saab von vor ein paar Tagen.
Tim Robinson hat darüber berichtet:
Zitat:Briefing over at Saab giving new insight into Swedens national future fighter study. Saab reveals a flight demonstrator to fly in 2027
[Bild:
https://pbs.twimg.com/media/HAXOxU1acAEp...name=large]
Das läuft praktisch noch alles unter dem nationalen Studienprogramm dass Schweden 2024 in Auftrag gegeben hat. Man will damit schauen in welche Richtung man gehen will. Ein nationales Programm, eine multi-nationale Kooperation oder auch gar keine eigene Entwicklung sind alles Optionen die auf dem Tisch sind.
Tim Robinson:
Zitat:FCAS study will inform 3 options for Sweden for next gen fighter.
Option 1 - develop new 6th gen fighter on its own
Option 2 - collaborate with other international programmes
Option 3 - buy 6th gen fighter off the shelf
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Und was hat das mit meinem Beitrag zu tun?
Wir haben das hier ja schon im Oktober diskutiert - ich sehe außer beim Remote Carrier überhaupt keine Schnittmengen zwischen dem angeblichen Bedarf der Bundeswehr ( und vor allem dem Bedarf von Airbus) sowie dem was Saab bzw. Schweden vorschwebt. Wenn die Präsentation tatsächlich erst ein paar Tage alt sein soll ist sie seit dem letzten Beitrag in der Flugrevue (hier nochmal der Link vom Oktober)
https://www.flugrevue.de/militaer/schwed...entwerfen/ nochmals konkreter geworden.
Maximal eine Gripen 6.0 .
Und außer der subjektiven Einschätzung, dass Schweden finanziell nicht in der Lage sein soll das im Alleingang zu bewerkstelligen ( sehe ich überhaupt nicht) und auf Grund dieser Annahme zu maximalen Kompromissen mit einem ausländischen Partner gezwungen sein soll gibt es überhaupt nichts was für eine Kooperation beim NGF zwischen Schweden und Deutschland spricht. Die Anforderungen beider Länder ( bzw. Unternehmen) gehen sogar wesentlich weiter auseinander als beim NGF von FCAS.
Ich halte den D/FR NGF in der Gesamtbetrachtung ( und zwar gerade im nationalen Interesse) trotz Trappier etc. nach wie vor für die beste aller schlechten Lösungen und bin geschockt wie sich die Politik von diesen beiden Industrievertretern vorführen lässt.
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(Vor 9 Stunden)FJ730 schrieb: Und was hat das mit meinem Beitrag zu tun?
Du hast doch basierend auf dem Beitrag aus FlugRevue gesagt: "aber irgendwie lese ich daraus nicht, dass man bei Saab bereit ist 50-66% der Arbeitsanteile an Airbus zu geben um gemeinschaftlich einen überkomplexen Luftüberlegenheitsjäger mit zwei Triebwerken zu bauen der deutschen Ansprüchen genügt."
Damit suggerierst du, dass Saab basierend auf dem Artikel keine Lust auf eine Kooperation und Kompromisse mit Deutschland hat.
Ich habe weiteren Kontext zu dem Artikel dazu gegeben, so das Saab selber die aktuelle Arbeit nicht als eine Entscheidung für einen Alleingang sieht. Schweden hat diese Studie vor 2 Jahren in Auftrag gegeben um auszuloten wie es weiter gehen soll, und es keine direkte Antwort auf die aktuellen Entwicklungen der letzten Monate ist. Dass alle Optionen weiter auf dem Tisch sind wurde auch hier nochmal vor wenigen Tagen wiederholt.
Damit möchte ich sagen, dass deine Schlussfolgerung aus dem von dir verlinkten Artikel so aktuell mMn nicht haltbar ist.
Auch hinsichtlich dem Punkt "überkomplex" hat Saab in der Präsentation von System of Systems und Remote Carrier/Loyal Wingman ähnlich zu FCAS gesprochen:
[Bild:
https://pbs.twimg.com/media/HAXP3fvaUAAO...name=large]
Dass man einen barebones Jet ohne Extras möchte ist damit zumindest für die aktuelle Studie nicht ersichtlich.
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Finnland und Norwegen haben F-35 in relativ großer Anzahl im Zulauf. Ich empfinde es irgendwie als seltsam, dass die Schweden angeblich kein high end Kampfflugzeug gebrauchen könnte, eigentlich schon, man kann es national nur nicht entwickeln, wo wir dann bei einem multinationalem Projekt wären.
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(Vor 9 Stunden)Gecktron schrieb: Du hast doch basierend auf dem Beitrag aus FlugRevue gesagt: "aber irgendwie lese ich daraus nicht, dass man bei Saab bereit ist 50-66% der Arbeitsanteile an Airbus zu geben um gemeinschaftlich einen überkomplexen Luftüberlegenheitsjäger mit zwei Triebwerken zu bauen der deutschen Ansprüchen genügt."
Damit suggerierst du, dass Saab basierend auf dem Artikel keine Lust auf eine Kooperation und Kompromisse mit Deutschland hat.
Ich habe weiteren Kontext zu dem Artikel dazu gegeben, so das Saab selber die aktuelle Arbeit nicht als eine Entscheidung für einen Alleingang sieht. Schweden hat diese Studie vor 2 Jahren in Auftrag gegeben um auszuloten wie es weiter gehen soll, und es keine direkte Antwort auf die aktuellen Entwicklungen der letzten Monate ist. Dass alle Optionen weiter auf dem Tisch sind wurde auch hier nochmal vor wenigen Tagen wiederholt.
Damit möchte ich sagen, dass deine Schlussfolgerung aus dem von dir verlinkten Artikel so aktuell mMn nicht haltbar ist.
Auch hinsichtlich dem Punkt "überkomplex" hat Saab in der Präsentation von System of Systems und Remote Carrier/Loyal Wingman ähnlich zu FCAS gesprochen:
[Bild: https://pbs.twimg.com/media/HAXP3fvaUAAO...name=large]
Dass man einen barebones Jet ohne Extras möchte ist damit zumindest für die aktuelle Studie nicht ersichtlich.
Zunächst ist keine Suggestion wenn ich meine persönliche Meinung bzw. Einschätzung zu einem Artikel abgebe den ich verlinke. Jeder kann ihn lesen ( er ist ja nicht so lang) und zu anderen Schlussfolgerungen kommen.
Bei meiner Einschätzung habe ich natürlich nicht nur den Artikel im Hinterkopf sondern den Gesammtkontext zu den Entwicklungen beim FCAS. Und hier natürlich die angebliche, unüberbrückbare Diskrepanz zwischen den deutschen und den französischen Anforderungen - die seit neun Jahren bekannt sind. Das Thema Größe und Reichweite ist ja immer dabei. Und da frage mich schon, wie um alles in der Welt man darauf kommt, dass der schwedische NGF den deutschen Ansprüchen besser gerecht werden könnte als der NGF von FCAS. Alles ( die hier bekannten Quellen) spricht bisher dafür, dass es wieder ein leichtes, kostengünstiges Flugzeug werden soll, das relativ leicht gewartet werden kann. Hier noch eine:
https://www.defensenews.com/global/europ...-warplane/
Aus GCAP ist Saab ja angeblich genau auf Grund dessen "oversized" ausgestiegen.
Es wird ja immer wieder suggeriert, dass Schweden der ideale Partner für Airbus beim NGF wäre.
Warum, Nur weil Saab ebenfalls offen für ebenfalls sehr eingeschränkte Kooperation ist? Ich sehe da keinerlei Schnittmengen bei den NGF.
https://turdef.com/article/sweden-moves-...on-fighter
Hier noch die Quelle wegen GCAC, oversized etc.