Igor Girkin sagt Wladimir Putin schwedische (oder eher holländische) Gardinen voraus. In einem Brief reagierte er auf Berichte über eine Zusage Putins an Donald Trump, ein paar Tage lang Kyjiw nicht anzugreifen, mit folgendem Spott: "Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, worauf unsere Führung hofft. Vergebung? Die wird es nicht geben. Versöhnung? Die wird es nicht geben. Es wird alles so enden wie bei Milošević—das ist offensichtlich." (
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Allmählich braucht er einen Vorkoster.
(01.02.2026, 08:32)muck schrieb: Nachdem vor einer Woche festgestellt worden war, dass russische Angriffsdrohnen Starlink zur Navigation verwendeten, hat Elon Musk nach Angaben russischer Milblogger offenbar zugunsten der Ukraine interveniert. In Zukunft können Starlink-Empfänger nicht bei Geschwindigkeiten über 75 km/h betrieben werden, was sie für mobile militärische Anwendungen unbrauchbar macht. Da diese Maßnahme auch ukrainische Angriffsdrohnen beträfe, wird für die ukrainische Armee eine Whitelist eingeführt. (Quelle)
Der ukrainische Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow hat auf 'X' erklärt, dass Starlink alle Empfänger deaktiviert, die in der Ukraine
betrieben werden. Elon Musk hat das im gleichen Faden bestätigt. Nur registrierte ukrainische Benutzer werden ihre Terminals weiterhin benutzen können. Fedorow schreibt, dass die Maßnahme bereits Ergebnisse liefert und Leben gerettet habe. Der komplette Ausschluss der Russen von dieser Technologie verschafft den Ukrainern taktische Vorteile—gibt den USA aber auch ein politisches Druckmittel in die Hand. (
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Welche Folgen das in der Schlammzone hat, nicht nur bei der Navigation, beschreibt der russische Milblogger 'Vault8', der sich zurzeit in Luhansk aufhält: "Musk versetzte uns zurück in die erste Hälfte des Jahres 2023. Russisches Satelliteninternet: unverschämt teuer und langsam. Der Unterschied: Damals fuhren die Menschen für schnelles mobiles Internet über die Grenze nach Russland. Heute ist das Netz in vielen Grenzgebieten überlastet. Wir werden also eine Weile damit leben müssen." (
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Bezeichnend ist, wie er seine Erlebnisse mit frei verfügbarem Internet beschreibt.
"Erinnern wir uns an das russische YouTube vor der Sperrung: Relevante russische Werbung zu Immobilien, Tourismus, Essen, diversen Dienstleistungen. Sehr selten Werbung für oppositionelle oder nicht-russische Inhalte. Selten: Auswanderung in EU-Länder. Inhalte nach dem Prinzip 'Was mir gefällt, das schaue ich'." YouTube sei "in Ordnung" gewesen, doch: "Die Regierung nahm Anstoß an der Sperrung ihrer Kanäle […] Also wurde YouTube verboten.
Und so entstanden in Asien massenhaft Starlink-Anschlüsse. Nicht nur für die Arbeit, sondern auch für die Freizeit. Und das YouTube, das via Starlink kommt, ist ukrainisch. Denn für Amerikaner ist die Region Luhansk Teil der Ukraine. So lernten wir die ukrainische Kulturlandschaft kennen, in die wir, Soldaten im Kampf für Russland, von den russischen Prohibitionisten hineingezwungen wurden." Er führt weiter aus, was er auf der ukrainischen YouTube-Version gesehen hat:
"Es gibt Werbung für die grundlegendsten Konsumgüter wie Hundefutter. Es gibt Werbung für Regierungs-Apps wie 'Dija'. Es gibt Werbung für Online-Casinos und ähnliche Gaunereien—massenhaft und häufig, fast ein Fünftel der Werbezeit. Und es gibt Werbung für Verträge mit den ukrainischen Streitkräften und der Nationalgarde." Das ukrainische YouTube sei "voll von Propagandavideos" verschiedener Drohneneinheiten, wie den Birds of Madyar. Videos würden nur die ukrainische Seite zeigen.
"Egal, welches Thema Sie in Videos bevorzugen, zum Beispiel Computerspiele oder Geschichte, auf UA-Tube werden Sie mit Militärinhalten bombardiert. Hierbei handelt es sich um pro-ukrainische Inhalte ausländischer Blogger aus Nordamerika und der Europäischen Union: von den Meinungen westlicher Militärexperten bis hin zu diversen Kollaborationsprogrammen mit 'guten Russen' (und anderen flüchtigen Vertretern der Völker Russlands und Weißrusslands)." Dazu komme "interessengeleitete Werbung mit dunkelhäutigen Europäern, Schwuchteln, radikalen Feministinnen usw., in Videos mit Titeln wie 'Wie schwul bist du?'"
Schließlich gebe es "eine gewaltige Welle von Anzeigen, die zur Flucht in die EU und andere Länder animieren—nach Polen, Rumänien, Kanada, Moldawien, Georgien, in die Türkei, nach Deutschland, Tschechien und in weitere Länder." Das erinnere ihn "an die 2000er-Jahre in Russland, als solche Programme hier ungehindert operierten." Solche Inhalte hätten auf seine Leute jedoch einen gegenteiligen Effekt: "Meist wurde etwas wie 'Leckt mich doch, ihr Arschlöcher' gerufen. Das kulturelle Niveau beeindruckte nicht." Über den gesamten Zeitraum hinweg "erreichte die ukrainische Agenda erfolgreich etwa null Menschen".
Vault8 schließt mit der Aussage: "Ich bin erneut davon überzeugt, dass die heutige Ukraine ein Nazistaat ist, in dem die Führung und die Ukrops-Aktivisten mit aller Macht einen monoethnischen, monokulturellen und monolingualen Staat anstreben. Jeder, der sich gegen Monoethnizität und Monokulturalismus ausspricht, ist aus der Sicht der Ukrops nicht einmal ein Mensch. Und das gilt nicht nur für Russen und andere Völker Russlands. Wenn beispielsweise die ungarische nationale Minderheit in der Ukraine genügend Entschlossenheit bei der Verteidigung ihrer Interessen beweist, wird sie in Rekordzeit zu den Freunden der Moskauer gezählt werden." (
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Bemerkenswert, wie er es schafft, sich über dunkelhäutige Europäer und "Schwuchteln" zu echauffieren, und dann zu einer solchen Schlussfolgerung kommt. Im Übrigen scheint er nicht verstanden zu haben, wie YouTube Werbung schaltet …