(See) Bordgestützte Marinedrohne // Sea Falcon // UMS Skeldar V200 // K130 und die Drohne
Helios meinte vor kurzem es würden Aktivitäten mit Drohnenherstellern statt finden, aber es passiert nichts, zumindest habe ich nichts gesehen.
Zitieren
https://www.hartpunkt.de/royal-navy-unbe...gfernflug/

Warum bestellt man das Schiebel-Teil nicht auch? Scheinbar ist es gut genug für die RN, Französische Marine und Korea. Wir warten jetzt seit 2024 aus Ersatz für die Saab-Drohne.
Zitieren
Zu Sea Falcon selbst: Die Ersatzteile und Werkzeuge aus dem Projekt werden jetzt verVEBEGt.

https://www.vebeg.de/de/verkauf/suchen.h...SHOW_LOS=1
Zitieren
https://uk.leonardo.com/en/innovation/ca...on/proteus

Beim Proteos (der Alte Mann des Meeres; Gestaltwandler) handelt es sich um einen italienisch integrierten, modifizierten S-100 (Schiebel) mit Leonardo-Sensorik, Avionik und Missionssystemen.
Zitieren
Proteus hat nichts mit dem Schiebel Camcopter zu tun. Es handelt sich dabei um eine sehr viel größeres (Faktor 10) UAV, das von schweizerisch-italienischen AW09 abstammt. AW09 ist ein vollwertiger Hubschrauber mit zwei Piloten und (laut Herstellerwebseite) bis zu 8 Passagieren. Proteus ist sogar noch größer als der Airbus VSR700 und damit absolut ungeeignet für die K130.
Zitieren
Ich denke schon, dass ein Airbus VSR700 in unsere Hangars passt, wenn man das Tor anpasst...

Wir reden hier wirklich manchmal über triviale Schiffsumbauten, die unsere Werften locker darstellen können.

Wo ein Wille, da ein Weg.
Zitieren
In wie fern der VSR700 nach Umbauten in den Hangar der K130 passt kann ich nicht beurteilen. Wenn möglich, ist das wahrscheinlich sogar eine bessere Option als Camcopter oder Skeldar.
Mir ging es eher darum, dass der Proteus unter keinen Umständen auf die K130 passt. Wenn Proteus für die Marine überhaupt eine Option ist, dann für die F123B, falls NH90 tatsächlich auch nach Umbauten nicht in den Hangar passt. Aber K130 - niemals.
Zitieren
(16.01.2026, 18:32)Frank353 schrieb: [...] Warum bestellt man das Schiebel-Teil nicht auch? Scheinbar ist es gut genug für die RN, Französische Marine und Korea. Wir warten jetzt seit 2024 aus Ersatz für die Saab-Drohne.

Ich fände es nur logisch, wenn man einen neuen Anlauf mit Schiebel machen würde, dann allerdings mit dem neueren S-300. Im Vergleich zum S-100 ist der Zugewinn an Nutzlast / Missionsdauer erheblich und damit - entsprechende Rüstsätze vorausgesetzt - auch der taktische Mehrwert. Dabei ist der S-300 immer noch so kompakt, dass zwei davon problemlos in den Hangar der K130 passen, mindestens bei den Korvetten des 2. Loses wegen des größeren Hangartores auch ohne dortige Umbauten.
S-300 hat im vergangenen Jahr offenbar gute [url=https://www.navalnews.com/naval-news/2025/12/schiebel-successfully-concludes-initial-camcopter-s-300-flights-in-france/[/url] gemacht.
Zitieren
Ich dachte irrtümlich Proteus und Schiebel wären gleich.

Eine Schiebel-Drohne wäre auch meiner Meinung nach die beste Lösung. Bezüglich Grösse, Modell und nachträglichen Kerosin-Treibstofftanks bin ich unsicher.
Zitieren
(17.01.2026, 19:39)Frank353 schrieb: Ich dachte irrtümlich Proteus und Schiebel wären gleich.

Eine Schiebel-Drohne wäre auch meiner Meinung nach die beste Lösung. Bezüglich Grösse, Modell und nachträglichen Kerosin-Treibstofftanks bin ich unsicher.

K-130 /1 kann keine der besseren Drohnen aufnehmen.

Sämtliche K-130 sind nur konzeptionell Zur Aufnahme von NH90 Turbinen Treibstoff vorgesehen (JP-8)
Somit scheiden per se auch sämtliche Drohnen aus, die nicht von einer entsprechenden Turbine angetrieben werden.
Schiebel S-300 passt mit (L/B/H grob) 5m/2m/2m ggf in den Hangar der K-130/2
Dessen genaue Abmessungen, insbesondere auch die des Tores, sind aber öffentlich unbekannt.


Fur mich ist diese Korvette ohne MR AAW und ohne NH-90 Hangar von Anfang an eine grandiose, typisch deutsche 1990er / 2000er Pazifisten polit Generation Fehlplanung.
Und gehört so bald als möglich durch ne anständige Fregatte mit ASW NH90 Helikopter Fähigkeiten ersetzt.

Diese Drohnen liefern nur mickrige Sensoren, Reichweite und null Effektoren... Das alles brauchen wir aber gegen russische UUV und USV im Baltikum und in der Nordsee.
Zitieren
(17.01.2026, 21:09)Milspec_1967 schrieb: Sämtliche K-130 sind nur konzeptionell Zur Aufnahme von NH90 Turbinen Treibstoff vorgesehen (JP-8)
Somit scheiden per se auch sämtliche Drohnen aus, die nicht von einer entsprechenden Turbine angetrieben werden.

Das kann auch angepasst werden. Ob nun JP-8, Jet-A, AvGas, MoGas oder gar Diesel - wenn die Betankungs- und Lagervorrichtungen nicht angepasst werden könnten, haben wir ganz andere Problem. Das ist kein Ausschlusskriterium.
Zitieren
(17.01.2026, 21:36)DrKartoffelsalat schrieb: Das kann auch angepasst werden. Ob nun JP-8, Jet-A, AvGas, MoGas oder gar Diesel - wenn die Betankungs- und Lagervorrichtungen nicht angepasst werden könnten, haben wir ganz andere Problem. Das ist kein Ausschlusskriterium.

Erfordert langwierige Zertifizierungen sowie Geräte Anpassungen... Nach, natürlich, wie sollte es auch sein, zivilen (!) Bürokraten Vorschriften.
Zitieren
(17.01.2026, 21:52)Milspec_1967 schrieb: Erfordert langwierige Zertifizierungen sowie Geräte Anpassungen... Nach, natürlich, wie sollte es auch sein, zivilen (!) Bürokraten Vorschriften.

Hast du eine Quelle für die JP-8 These?

Die Mehrheit der NATO Helikopter, die mit oder von Bord operieren, und ich meine auch Sea King und Sea Lynx verwenden F-44 und somit JP-5.
Wenn die K130 nur JP-8 (F-34) könnte, wäre sie als Spare Deck für die Mehrzahl der NATO Helikopter ausgeschlossen.

Abgesehen davon sind doch JP-5 und JP-8 aus Sicht der Förderungstechnik beliebig austauschbar. JP-5 ist doch "nur" eine Variante, die durch Additive einen höheren Flammpunkt hat. Der Hauptunterschied ist das Verbrennungsverhalten, das wars dann aber auch.

Mal abgesehen davon:

Die im Internet verfügbare Betriebsstoffliste der Bundeswehr schreibt eindeutig bei F-44:

Zitat:Ausweichprodukt: F-34, nicht für bordgestützte Lfz verwenden!

Sprich die Bundeswehr selber untersagt die Nutzung von F-34 (sprich JP-8) an Bord Spock

Allerdings schreibt sie damit selber, dass JP-5 und JP-8 für den Anwendungszweck (Betankung von Luftfahrzeugen) austauschbar sind.
Zitieren
(17.01.2026, 22:11)DeltaR95 schrieb: Hast du eine Quelle für die JP-8 These?

Die Mehrheit der NATO Helikopter, die mit oder von Bord operieren, und ich meine auch Sea King und Sea Lynx verwenden F-44 und somit JP-5.
Wenn die K130 nur JP-8 (F-34) könnte, wäre sie als Spare Deck für die Mehrzahl der NATO Helikopter ausgeschlossen.

Abgesehen davon sind doch JP-5 und JP-8 aus Sicht der Förderungstechnik beliebig austauschbar. JP-5 ist doch "nur" eine Variante, die durch Additive einen höheren Flammpunkt hat. Der Hauptunterschied ist das Verbrennungsverhalten, das wars dann aber auch.

Mal abgesehen davon:

Die im Internet verfügbare Betriebsstoffliste der Bundeswehr schreibt eindeutig bei F-44:


Sprich die Bundeswehr selber untersagt die Nutzung von F-34 (sprich JP-8) an Bord Spock

Allerdings schreibt sie damit selber, dass JP-5 und JP-8 für den Anwendungszweck (Betankung von Luftfahrzeugen) austauschbar sind.

Mit jp-8 (oder A-1 zivil equivalent) liege ich ggf falsch (finde im Netz tatsächlich dazu keine eindeutige Quelle, nicht mal vom Triebwerke Hersteller selbst)
Aber es gibt zumindest nur die Freigabe für die Treibstoffe, die für NH-90 üblich sind.
Denn das habe ich mal einen LfZ Techniker in WHV auf ner F-125 gefragt... Für wie viel Typen Nato helicopter sie passenden Treibstoff vorhalten müssen.
Da hieß es sinngemäß, fast alle Heli Typen mit Turbinen haben denselben Treibstoff (er sagte nicht welchen)

Sollte also eine Drohne mit etwas anderem laufen außer dem "Helikopter Treibstoff" (denn für so kleine Drohnen muss ja auch geeignete Triebwerke gesucht werden), müsste das an Bord zusätzlich gelagert und zertifiziert werden.
Zitieren
(17.01.2026, 22:52)Milspec_1967 schrieb: Sollte also eine Drohne mit etwas anderem laufen außer dem "Helikopter Treibstoff" (denn für so kleine Drohnen muss ja auch geeignete Triebwerke gesucht werden), müsste das an Bord zusätzlich gelagert und zertifiziert werden.

Die meisten UAVs für Marinezwecke laufen entweder mit gängigen Flugkraftstoffen (hier sind Jet-A1, JP-5, JP-8 effektiv oft austauschbar, zumindest für das Triebwerk, wenn auch Jet-A1 gänzlich ungeeignet ist, wegen den niedrigen Flammpunktes und Wetterperformance) oder werden vermehrt sogar Richtung Marine-Diesel/Schweröl-Betrieb entwickelt. In sofern ist diese Debatte eh nicht sehr sinnvoll. Ich will nicht bezweifeln, dass ein benzinbetriebenes Kolbentriebwerk-UAV jetzt mehr Änderungen bedarf, aber mir fiele jetzt kein UAV das speziell für den Marinebetrieb entwickelt wurde ein, dass so gestaltet ist. Und wenn es um in Entwicklung befindliche Diesel-/Schweröl-UAVs geht, dann sag ich mal so: ja, Betankung muss angepasst werden, aber wenn Marineschiffe "langwierige Zertifizierungen" für Marine-Diesel/Schweröl brauchen, dann, wie schon vorher gesagt, haben wir ganz andere Probleme.
Zitieren


Gehe zu: