Kulturen im Konflikt
ich zitiere jetzt nochmal aus einem Kommentar der FAZ:
Zitat:Warum die Regierung Merz nach Trumps Handstreich Kreide frisst

...
Wenn die USA nun das Recht beanspruchen, in ihrer Einflusszone tun zu dürfen, was sie wollen – mit welcher Begründung wollte Trump das dann Putin verwehren, der sagt, jeder Quadratmeter, den jemals ein russischer Soldat betreten hat, sei russisch? Und wie Xi den Anschluss Taiwans untersagen, das Peking schon immer als Fleisch vom eigenen Fleische betrachtet?
Trump leistete, angezogen von Venezuelas Öl und um davon abzulenken, dass das versprochene „goldene Zeitalter“ für die Amerikaner noch ziemlich bleiern ist, der schon laufenden Ausbreitung des Rechts des Stärkeren in der Welt weiteren Vorschub. Deutschland hat dem, weil es militärisch schwach ist und auch wirtschaftlich keine Weltmacht mehr, wenig entgegenzusetzen. Es muss eine Rosskur machen und den engen Schulterschluss mit denjenigen europäischen Verbündeten suchen, die erkennen, was die Stunde geschlagen hat. Wenn Trump Truppen nach Grönland schickt, wird es nicht mehr reichen zu sagen, die Lage sei komplex.
Oder - um es im Kontext deutlicher zu machen:
(Nur) Die EU ist geschlossen in der Lage, sich eigenständig gegen ein hegemoniales Nordamerika unter Personen wie GröPaZ und ein aggressives Russland zu behaupten.
Und was für die EU gilt, gilt für andere Regionen genauso - etwa für Lateinamerika, die arabischen Staaten, Südostasien oder die zentralasiatische Staatengemeinschaft der Turk-Staaten mit der Türkei.
Entweder, man wird gemeinsam stark genug - oder man degeneriert (wie das mit Venezuela versucht wird)' zum Befehlsempfänger einer Hegemonialmacht, die nur den eigenen Interessen verpflichtet ist.
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(05.01.2026, 14:07)Kongo Erich schrieb: ich zitiere jetzt nochmal aus einem Kommentar der FAZ:
Oder - um es im Kontext deutlicher zu machen:
(Nur) Die EU ist geschlossen in der Lage, sich eigenständig gegen ein hegemoniales Nordamerika unter Personen wie GröPaZ und ein aggressives Russland zu behaupten.
Und was für die EU gilt, gilt für andere Regionen genauso - etwa für Lateinamerika, die arabischen Staaten, Südostasien oder die zentralasiatische Staatengemeinschaft der Turk-Staaten mit der Türkei.
Entweder, man wird gemeinsam stark genug - oder man degeneriert (wie das mit Venezuela versucht wird)' zum Befehlsempfänger einer Hegemonialmacht, die nur den eigenen Interessen verpflichtet ist.

Die EU würde sich in dieser Situation überhaupt nicht behaupten sondern zerfallen, weil sie nur ein Schönwetterkonstrukt ist welches auf Geldtransfers aufgebaut ist. Ohne den großen Bruder USA wird es nicht laufen.
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Meint wer - Putin? Oder gibt es eine andere renommierte Quelle für diese Aussage?
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(05.01.2026, 18:03)lime schrieb: Die EU würde sich in dieser Situation überhaupt nicht behaupten sondern zerfallen, weil sie nur ein Schönwetterkonstrukt ist welches auf Geldtransfers aufgebaut ist. Ohne den großen Bruder USA wird es nicht laufen.
Das ist halt eine self-fulfilling prophecy. Nur weil leider einige -auch in verantwortlicher Position- das so sehen und danach handeln, kommt es doch überhaupt erst zu dieser Schwäche. Die EU ist immer so stark, wie ihre Mitglieder, bzw. deren Repräsentanten es zulassen.
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(05.01.2026, 19:04)Kongo Erich schrieb: Meint wer - Putin? Oder gibt es eine andere renommierte Quelle für diese Aussage?

Ja, die Logik Big Grin

Ein großer Teil der EU-Staaten würde ich niemals mit den USA anlegen. Vor die Wahl gestellt würden diese im Ernstfall zur USA halten.
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