Vor 7 Stunden
(Gestern, 12:37)spooky schrieb: Konstrukteure sollten immer versuchen aus den Anforderungen der Kunden (hier konkret insbesondere Anzahl der Torpedorohre und die Größe der Nachladekapazität) einen möglichst optimalen Entwurf zu machen. TKMS sieht bei nur 6 geforderten Rohren augenscheilich Vorteile in ener asymmetrischen Anordnung. Das andere Firmen (noch dazu bei anderen Anforderungen) auf andere Lösungen kommen liegt in der Natur der Sache.
Bei der U-212A kann man aber die Vorteile der Asymmetrie basierend auf der Vielzeit verfügbarer Informationen in meinen Augen gut nachvollziehen. Wichtiger als die kleine Nische neben den Torpedorohren ist da sicherlich auch noch die Tatsache, das die Nachladeeinrichtung (mit der man ja auch jedes Rohr anfahren muss) auch nicht über die ganze Breite des Druckkörperes geht sondern hier ein Freiraum für andere Zwecke frei bleibt (Effektiv ist das bei den U212A der "Aufenthaltsbereich" der Besatzung). Deshalb finde ich es eigentlich auch viel interessanter wie groß die Magazingröße der U-212CD wird und wie die Anordnung hinter den Torpedorohren aussehen wird.
Auch wenn der ein oder andere Symmetrie für ästhetisch wertvoll halten mag dürfte es operativ am Ende sowieso vernachlässigbar sein.
Die Asymmetrie bei den 212A ist durch den Auswurfmechanismus und dessen Technik bedingt, der sich außerhalb des Druckkörpers befindet. Neben den von dir genannten Gründen
Wird wahrscheinlich bei den 212CD ähnkiche Gründe haben.
