(Weltraum) Polaris HYTEV (Hypersonic Test and Experimentation Vehicle) // Aurora // Vega
#61
Vor einiger Zeit hatte ich auch davon gehört, dass es ein SSTO werden soll, aber ich habe Aurora mit den langfristigen Plänen zusammengeworfen, daher meine initiale falsche Wiedergabe.

Da hast du natürlich recht, auch wenn Aerospikes ja auch nicht nur bei uns wieder ein Thema sind, sondern andere Projekte in Reinform (Pangea Aerospace) oder kruder, abgewandelter Form (Stoke Space) auch noch existieren.

Wie dem auch sei, es ist wie du schon sagst, die größte Herausforderung, bei der Polaris offenbar ja nicht nur gute Ergebnisse, sondern auch eine, in meinen Augen dann auch ziemlich gute Entwicklungsgeschwindigkeit bewiesen haben bisher. Wie gesagt, dass das Triebwerk bereits erprobt wurde (ich nehme an auch als skalierter Demonstrator?) ist mir vollends entgangen, daher würde ich meine Skepsis des Zeitplanes zumindest etwas reduzieren.
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#62
(28.01.2026, 11:36)DrKartoffelsalat schrieb: Wie gesagt, dass das Triebwerk bereits erprobt wurde (ich nehme an auch als skalierter Demonstrator?) ist mir vollends entgangen, daher würde ich meine Skepsis des Zeitplanes zumindest etwas reduzieren.

Ende 2024 gelang Polaris mit dem MIRA II Demonstrator der erste Flugversuch mit einer Linear Aerospike Engine.

Erster erfolgreicher Linear-Aerospike-Triebwerkflug
Zitat:Dem deutschen Unternehmen Polaris Raumflugzeuge gelang der erste erfolgreiche Flug eines Linear-Aerospike-Triebwerks mit seinem Demonstrator Mira II – eine Weltpremiere. An dem Triebwerkstypen waren zuvor die großen Namen der Raumfahrtgeschichte gescheitert.
[Bild: https://www.vdi-nachrichten.com/wp-conte...0x1215.jpg]

MIRA II ist laut Polaris 5 Meter lang.
Der 8.5 Meter lange NOVA Demonstrator ist gerade in der Fertigung und soll dieses Jahr fliegen, ebenfalls mit Aerospike. Laut Polaris soll der auch kein reiner Demonstrator bleiben. Man plant den wohl auch in Kleinserie zu produzieren.
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#63
Wenn ich dieses Bild betrachte kann ich mich vor Begeisterung über die Investition unserer Steuergelder kaum auf dem Sitz halten. So muss das sein! Ich habe keinerlei Zweifel, dass diese Firma einen Wundervogel produzieren wird, der 10t Nutzlast mit Mach 10 auf 10km Höhe verbringt und anschließend sicher landet.
Schließlich haben sie das revolutionäre Aerospike Triebwerk mit sagenhaften 900 Newton Schub schon 3 Sekunden im Flug getestet. Das ist mindestens die halbe Miete und wird sich ohne weiteres skalieren und in ein raumflugfähiges Flugzeug packen lassen.
Weltraum wir kommen!
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#64
Ich bin mir sicher, wäre das ein US-Startup von einem narzistischen Autisten würdest du applaudierend Spalier stehen. Leider kommt es aus Deutschland, da steht nur der übliche langweilige Sarkasmus im Programm. Aber hey, da die Kultur für solche Unternehmen in Europa eh nicht gut ist (wie alles andere auch) wird das doch alles sowieso nichts und du kannst hinterher süffisant darauf hinweisen, dass du es vorher gewusst hast.
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#65
(28.01.2026, 14:13)Nightwatch schrieb: Wenn ich dieses Bild betrachte kann ich mich vor Begeisterung über die Investition unserer Steuergelder kaum auf dem Sitz halten. So muss das sein! Ich habe keinerlei Zweifel, dass diese Firma einen Wundervogel produzieren wird, der 10t Nutzlast mit Mach 10 auf 10km Höhe verbringt und anschließend sicher landet.
Schließlich haben sie das revolutionäre Aerospike Triebwerk mit sagenhaften 900 Newton Schub schon 3 Sekunden im Flug getestet. Das ist mindestens die halbe Miete und wird sich ohne weiteres skalieren und in ein raumflugfähiges Flugzeug packen lassen.
Weltraum wir kommen!

Als das Musk-Männchen von Wassertank-Fabrikanten die ersten Flugdemonstratoren für Starship in Texas zusammenklabüstert hat, warst du doch sicher einer der ersten voller Begeisterung. Diese Dissonanz musst du mir irgendwann mal genauer erklären.

Niemand sagt es ist einfach, aber es geht vorwärts. Dessen so abgeneigt zu sein ist eigenartig.
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#66
(28.01.2026, 14:40)Helios schrieb: Ich bin mir sicher, wäre das ein US-Startup von einem narzistischen Autisten würdest du applaudierend Spalier stehen.
Und ich bin mir sicher, dass hier dann alle aus Prinzip dagegen wären.
Wenn private Unternehmer ihre Mittel in aus meiner Sicht sinnbefreiten Projekten tangiert mich das überhaupt nicht solange sie dafür ihre eigenen Mittel verbraten. Ich halte erwa die Raketenflugzeuge von Branson für großen Käse und habe hier sicher nirgendwo dazu applaudiert.

(28.01.2026, 14:40)Helios schrieb: Leider kommt es aus Deutschland, da steht nur der übliche langweilige Sarkasmus im Programm.
Aber hey, da die Kultur für solche Unternehmen in Europa eh nicht gut ist (wie alles andere auch) wird das doch alles sowieso nichts und du kannst hinterher süffisant darauf hinweisen, dass du es vorher gewusst hast.
Ich sehe halt welche Entwicklungskapazitäten und -gelder im US Aerospace Sektor über Jahrzehnte in diese oder ähnlich Flight Envelopes geflossen sind und bin mir daher sicher, dass die Bundeswehr mit dieser 60 Mann Firma kein einsetzbares Mach 10 Raumfluggefährt entwickeln wird. Da wird es sicher einige Testflüge eines sehr schön großen Modells geben, aber das war es dann.

(28.01.2026, 15:33)DrKartoffelsalat schrieb: Als das Musk-Männchen von Wassertank-Fabrikanten die ersten Flugdemonstratoren für Starship in Texas zusammenklabüstert hat, warst du doch sicher einer der ersten voller Begeisterung. Diese Dissonanz musst du mir irgendwann mal genauer erklären.

Niemand sagt es ist einfach, aber es geht vorwärts. Dessen so abgeneigt zu sein ist eigenartig.
"Du bist doch für Elektroautos, wie kannst du da gegen die staatlich finanzierte Entwicklung von Flugtaxis sein."

Wenn ein Unternehmer versucht Raumfahrtprojekt A zu verwirklichen und ich Projekt A toll finde heißt das nicht, dass ich die Entwicklung von Raumfahrtprojekt B auch toll finden muss.

Das "Musk-Männchen" (müssen solche Bezeichnungen eigentlich sein?) hat mit der Falcon-Reihe schon mal unter Beweis gestellt, das SpaceX die Fähigkeiten hat das Ding zu entwickeln. Als man seinerzeit an den Falcon Raketen bastelte habe ich mich (nicht in diesem Forum) tatsächlich sehr skeptisch dazu geäußert und das Projekt nicht unterstützt. Insbesondere die Außenlandungen auf den Drohnenschiffen hielt ich für quatsch. Stattdessen (das könnte tatsächlich auch mal hier Thema gewesen sein) äußerte ich damals die Hoffnung/Wunsch, doch wieder die Entwicklung eines SSTOs aufzunehmen. Weil ich - vllt ähnlich wie du - davon überzeugt war, nur so eine dringend notwendige Reduktion der Transportkosten und eine Steigerung der Flugkadenz erreichen zu können.
Aber damit lag ich falsch, grob falsch. Musk hatte mit seiner kühnen These, den Markt mit wiederverwendbaren Rakten disruptieren zu können auf spektakuläre Weise recht. Das erkenne ich gerne an und ziehe meinen Hut davor.
Auf diesem Weg der Wiederverwertbarkeit ist Starship ein nächster logischer Schritt. Welchen Grund sollte es geben ihn jetzt nicht dabei zu unterstützen?
Wenn das Starship-Programm erfolgreich ist und er irgendwann ein Fluggefährt hinstellt, dass für 10 Millionen US-$ 100t ins LEO verbringen kann hat ist das ein zivilisationsverändernder Einschnitt vergleichbar etwa mit der Erfindung der Eisenbahn.
Übrigens völlig diesseits irgendwelcher Mars-Programme. Ich würde persönlich sehr gerne eine Mars-Mission erleben dürfen, halte aber die Besiedlungspläne oder auch nur das Vorhaben Starship auf den Mars aufzutanken für ziemlich weit hergeholte Sience Ficition. Das wird so nie kommen, meine Hoffnung wäre eher, dass man Starship dazu verwenden kann damit zu beginnen im Erdorbit 'echte' Raumfahrzeuge zu bauen. Und darüber hinaus würde ich mit den deutlich reduzierten Startkosten eher in Richtung Asteroid Mining oder Space based Solar denken als zu versuchen eine Marskolonie zu errichten.
Aber hey, zu 99% seine Kohle also go for it.

Dagegen versucht sich hier ein Startup an einer Entwicklung an der schon ganz andere Größen gescheitert sind. Rein physikalisch wird dabei schon nie mehr rauskommen können als ein sehr exotisches Startgerät für Mini-Satelliten auf einer zweiten Stufe. Einen Fähigkeit die am Markt bereits breit abgedeckt ist.
Warum sollte ich dann unterstützen, dass die Bundeswehr der Bude auch noch Mittel für einen Demonstrator zu Verfügung stellt?
Weil es aus Schland kommt? Dumpfer Patriotismus ist mir tatäschlich recht fern.
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#67
@Nightwatch
Ohne öffentliche Gelder wäre SpaceX auch nicht da, wo sie jetzt sind. Ehrlich gesagt fällt mir auf Anhieb kein Unternehmen ein, dass materielle Hochtechnologie nur mit privaten Geldgebern aufbauen konnte (aber vielleicht habe ich auch gerade ein Brett vor dem Kopf). Und die Einstellung, dass ein kleines Startup eh nicht erreichen kann, woran große Firmen scheiterten, schmeckt mir ganz sicher nicht - denn das ist sehr europäisch gedacht. Gerade wegen diesem "alten Europa" halte ich auch öffentliche Unterstützungen für notwendig, und tatsächlich hat Polaris bereits geschafft, woran "die Großen" bisher gescheitert sind. Es war nur ein kleiner Schritt, das muss nicht übertrieben werden, aber marginalisieren ist in meinen Augen auch sinnfrei.

Du darfst das gerne anders sehen und auch ausformulieren, nur gerade von dir erwarte ich mehr als einfach nur den üblichen, langweiligen und oberflächlichen Sarkasmus, der keine sachliche und gerne auch kritische Diskussion ermöglicht, eben gerade weil du dich besser mit der Materie auskennst als viele andere hier.
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#68
Zitat:Ohne öffentliche Gelder wäre SpaceX auch nicht da, wo sie jetzt sind.
Zweifellos. Nur gibt es einen massiven Unterschied zwischen direkter Finanzierung von Risikoentwicklung dem Einkauf von Dienstleistungen.
SpaceX hat um 2003 rum mal eine kleine DARPA Investition und alles weitere waren dann schon Startaufträge bis COTS, sprich die Entwicklung der Cargo Dragon.

Zitat:Und die Einstellung, dass ein kleines Startup eh nicht erreichen kann, woran große Firmen scheiterten, schmeckt mir ganz sicher nicht - denn das ist sehr europäisch gedacht.
Das Problem ist nicht, das sie ein europäisches Startup sind, sondern das sie ein immens komplexes Feld mit wilden Versprechungen, einer seltsamen Idee ohne militärischen UseCase bespielen und dafür Steuergelder kassieren.

Es ist per se keine Kunst ein wie auch immer geartetes Raketentriebwerk in ein Flugzeug zu bauen und damit große Höhen oder Überschall-Geschwindigkeiten zu erreichen. Dazu braucht es auch kein Aerospike Triebwerk.
Die größte Herausforderung ist damals wie heute nicht irgendein Triebwerk zu haben das hohe Geschwindigkeiten erreicht, sondern das Management der Reibungshitze. Wenn ich da auf der Website lese, dass man meint mit Geschwindigkeiten jenseits (!) von Mach 10 irgendetwas in Richtung „reconnaissance and other defense applications“ durchführen zu wollen und mir dann vergegenwärtige welche enormen thermischen Herausforderungen schon bei wesentlich weniger ambitionierten Programmen aufgetreten sind kann ich darüber nur schmunzeln.

Aber gut, das hat mit dem Flugprofil der primären Mission dieses Fluggerätes auch wenig zu tun. Nur wozu ein Satellitenlauncher und warum Aerospike? So wie ich das verstehe planen sie neben dem Aerospike-Raketentriebwerk auf 4 (!) EJ200 zu setzen. Das heißt sie schleppen in jeder Flugphase immens viel tote Masse mit und setzen dann auch noch auf eine vergleichsweise immer schwereres Aerospike Triebwerk mit vergleichsweise mäßiger TWR ohne in niedrigeren Höhen die Vorteile des Triebswersk zu nutzen. Und haben dann trotzdem 10t Nutzlast. Ok.

Es wäre immens viel einfacher ein konventionelles Raketentriebwerk zu verwenden und damit einen exotischen Booster für Satellitenstarts zu entwickeln. Siehe die aktuelle Ml-II Aurora von Dawn Aerospace. Das ist ein limitiertes und realistisches Programm verglichen mit Polaris.
Haargenau die gleiche Fähigkeit lässt sich aber viel einfacher abbilden in dem man die Rakete die den Satelliten trägt mehrstufig gestaltet und eine konventionelle Launch-Plattform verwendet.
Oder mittlerweile halt eine wiederverwertbare Rakete.

Zitat:Gerade wegen diesem "alten Europa" halte ich auch öffentliche Unterstützungen für notwendig, und tatsächlich hat Polaris bereits geschafft, woran "die Großen" bisher gescheitert sind. Es war nur ein kleiner Schritt, das muss nicht übertrieben werden, aber marginalisieren ist in meinen Augen auch sinnfrei.
Es ist halt ein marginaler Schritt gemessen an den Herausforderungen die bis zu einem militärisch verwendbaren System vor der Firma liegen.

Zitat:Du darfst das gerne anders sehen und auch ausformulieren, nur gerade von dir erwarte ich mehr als einfach nur den üblichen, langweiligen und oberflächlichen Sarkasmus, der keine sachliche und gerne auch kritische Diskussion ermöglicht, eben gerade weil du dich besser mit der Materie auskennst als viele andere hier.
Als ich mir die Website und das Bild angesehen habe viel mehr recht viel mehr als Sarkasmus garnicht ein.
Das Ding wird nie über den Prototypenstatus hinauskommen. Die Expertise und die Finanzmittel wären an anderer Stelle wesentlich sinnvoller einsetzbar.
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#69
(28.01.2026, 20:12)Nightwatch schrieb: Zweifellos. Nur gibt es einen massiven Unterschied zwischen direkter Finanzierung von Risikoentwicklung dem Einkauf von Dienstleistungen.
SpaceX hat um 2003 rum mal eine kleine DARPA Investition und alles weitere waren dann schon Startaufträge bis COTS, sprich die Entwicklung der Cargo Dragon.

Das Problem ist nicht, das sie ein europäisches Startup sind, sondern das sie ein immens komplexes Feld mit wilden Versprechungen, einer seltsamen Idee ohne militärischen UseCase bespielen und dafür Steuergelder kassieren.

Es ist per se keine Kunst ein wie auch immer geartetes Raketentriebwerk in ein Flugzeug zu bauen und damit große Höhen oder Überschall-Geschwindigkeiten zu erreichen. Dazu braucht es auch kein Aerospike Triebwerk.
Die größte Herausforderung ist damals wie heute nicht irgendein Triebwerk zu haben das hohe Geschwindigkeiten erreicht, sondern das Management der Reibungshitze. Wenn ich da auf der Website lese, dass man meint mit Geschwindigkeiten jenseits (!) von Mach 10 irgendetwas in Richtung „reconnaissance and other defense applications“ durchführen zu wollen und mir dann vergegenwärtige welche enormen thermischen Herausforderungen schon bei wesentlich weniger ambitionierten Programmen aufgetreten sind kann ich darüber nur schmunzeln.

Aber gut, das hat mit dem Flugprofil der primären Mission dieses Fluggerätes auch wenig zu tun. Nur wozu ein Satellitenlauncher und warum Aerospike? So wie ich das verstehe planen sie neben dem Aerospike-Raketentriebwerk auf 4 (!) EJ200 zu setzen. Das heißt sie schleppen in jeder Flugphase immens viel tote Masse mit und setzen dann auch noch auf eine vergleichsweise immer schwereres Aerospike Triebwerk mit vergleichsweise mäßiger TWR ohne in niedrigeren Höhen die Vorteile des Triebswersk zu nutzen. Und haben dann trotzdem 10t Nutzlast. Ok.

Es wäre immens viel einfacher ein konventionelles Raketentriebwerk zu verwenden und damit einen exotischen Booster für Satellitenstarts zu entwickeln. Siehe die aktuelle Ml-II Aurora von Dawn Aerospace. Das ist ein limitiertes und realistisches Programm verglichen mit Polaris.
Haargenau die gleiche Fähigkeit lässt sich aber viel einfacher abbilden in dem man die Rakete die den Satelliten trägt mehrstufig gestaltet und eine konventionelle Launch-Plattform verwendet.
Oder mittlerweile halt eine wiederverwertbare Rakete.

Es ist halt ein marginaler Schritt gemessen an den Herausforderungen die bis zu einem militärisch verwendbaren System vor der Firma liegen.

Als ich mir die Website und das Bild angesehen habe viel mehr recht viel mehr als Sarkasmus garnicht ein.
Das Ding wird nie über den Prototypenstatus hinauskommen. Die Expertise und die Finanzmittel wären an anderer Stelle wesentlich sinnvoller einsetzbar.

Hast Du mal geschaut,, wo von Braun 1937 angefangen hat und was 1945 draus geworden ist?
Ohne EDV und moderne Materialien.
Hier geht es selbstverständlich um absolute Grundlagen Forschung... Aber das Potenzial scheint ENORM zu sein und selbst China und USA haben (öffentlich) nix dergleichen zu bieten.
Due Bundeswehr scheint kapiert zu haben, dass es nicht reicht, nur fertige Waffen zu kaufen und die vorherige Forschung nur Firmen auf eigene Tasche machen zu lassen.
Nein, es muss die Konversion von Grundlagen zum fertigem Produkt finanziert werden.
Und genau das geschieht hier... Kontrolliertes, finanziell abgesichertes Skalieren der Technologie.
8m Prototyp 2027
15m Prototyp 2030
Fertiger Polaris 2034 (??)
Zudem ist es noch relativ finanziell harmlos... Sollte die Technologie wider Erwarten nicht skalierbar sein, ist wenig Geld verloren... Aber viel Wissen gewonnen worden
Dass das Triebwerk grundsätzlich funktioniert, ist ja bereits bewiesen worden!

Was mich stört :
Dass wir NULL GEHEIMHALTUNG bei sowas HABEN.... Volle Latte Verwundbarkeit.
Unsere Demokratie = militärische Verwundbarkeit by Design.

Ungekehrt... Grosser, geradezu revolutionärer Vorteil des Diktatur triumvirats (USA, RUS, CHN)
In USA läuft ja angeblich bereits Alien Technologie in area 51.
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#70
(28.01.2026, 21:44)Milspec_1967 schrieb: Was mich stört :
Dass wir NULL GEHEIMHALTUNG bei sowas HABEN.... Volle Latte Verwundbarkeit.
Unsere Demokratie = militärische Verwundbarkeit by Design.

Ungekehrt... Grosser, geradezu revolutionärer Vorteil des Diktatur triumvirats (USA, RUS, CHN)
In USA läuft ja angeblich bereits Alien Technologie in area 51.

Zunächst mal ist das ja grundsätzlich kein militärisches Projekt, auch wenn es durch die BW mitfinanziert wird. Das ganze ist aus einem DLR Forschungsprojekt entsprungen. Und Geheimhaltung ist ja dehnbar, hier werden keine detaillierten Pläne veröffentlicht, nur ungefähre geplante Daten und Fotos von skalierten Demonstratoren, mit denen keiner was anfangen kann. Generell ist Polaris deutlich "informationsärmer" als andere Raumfahrt-Startups wie bspw. Isar Aerospace oder Rocket Factory Augsburg, wahrscheinlich auch weil die BW der Hauptförderer ist.

Mal davon abgesehen, sind strategische Waffensysteme auch deutlich nützlicher, wenn ein potentieller Feind davon weiß. Abschreckung und so. Aber das was wir über dieses System wissen ist ähnlich tief wie bspw. über die aktuellste Ausbaustufen von Kampfpanzern, Kampfflugzeugen, etc. - das ist ungefähr das selbe Level an Geheimhaltung.

Und bezüglich Aliens... darf ich nicht mehr zu sagen, sonst kommen Sie mich holen.
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#71
(28.01.2026, 21:44)Milspec_1967 schrieb: Was mich stört :
Dass wir NULL GEHEIMHALTUNG bei sowas HABEN.... Volle Latte Verwundbarkeit.
In dem Projekt gibt es durchaus Geheimhaltung bzw es wird kaum was im Detail an die Öffentlichkeit getragen.

Weder wird da groß veröffentlicht, wie oft die Kisten abheben (nämlich zweimal die Woche) noch wie oft dabei das LAS-Triebwerk getestet wird (nämlich ungefähr bei jedem zweiten Flug inzwischen) noch wann es dabei Probleme gibt (eines der Demonstator-Flugzeuge ist nämlich zerstört).

Was veröffentlicht wird sind eher "Meilensteine" und Pressewirksames.

(28.01.2026, 22:22)DrKartoffelsalat schrieb: Und Geheimhaltung ist ja dehnbar, hier werden keine detaillierten Pläne veröffentlicht, nur ungefähre geplante Daten und Fotos von skalierten Demonstratoren, mit denen keiner was anfangen kann.
Von den für die Bundeswehr erstellten Studien, Forschungsergebnisses etc wurde bisher exakt null veröffentlicht, so wie es sein sollte. Anscheinend ist man aber mit diesen Ergebnisses ausreichend zufrieden ums weiter zu finanzieren.


(28.01.2026, 11:43)Gecktron schrieb: Der 8.5 Meter lange NOVA Demonstrator ist gerade in der Fertigung
[Bild: https://i.ibb.co/m5v60m84/1762248671548.jpg]
(Quelle Polaris via Linkedin)
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#72
(28.01.2026, 22:22)DrKartoffelsalat schrieb: Und bezüglich Aliens... darf ich nicht mehr zu sagen, sonst kommen Sie mich holen.

Ich hab in meinem Kommentar das Angel emoji vergessen.... Cool
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#73
(28.01.2026, 21:44)Milspec_1967 schrieb: Hast Du mal geschaut,, wo von Braun 1937 angefangen hat und was 1945 draus geworden ist?
Ohne EDV und moderne Materialien.
Hier geht es selbstverständlich um absolute Grundlagen Forschung... Aber das Potenzial scheint ENORM zu sein und selbst China und USA haben (öffentlich) nix dergleichen zu bieten.
Hast du mal Startup X angeschaut, das grandios abgesoffen ist? Das ist doch kein Argument.

Welches Potential denn? Das Projekt bedient absolute Nischen.

Air Launch to Orbit war schon ein extrem kleiner Markt bevor Falcon 9 die Spielregeln neu definiert hat und in dessen Windschatten günstige Kleinere Launcher wie Unkraut aus dem Boden sprießen. Da bennötigt es heute keine komplxe HTHL Plattform mit Turbojets, Aerospikes und nicht wiederverwendbarer zweiter Stufe. Der Markt ist einfach weitergezogen, VTVL Raketen sind der technisch bessere Ansatz.

High and Fast Recon hat sichterlich mythischen Ruf, ist aber ein solcher Randaspekt, dass er selbst in den Staaten -so wenigsten mein Weltverständnis dazu - wenn überhaupt nur in geheimen mit sehr wenigen Plattformen von sehr spezialisierten Abteilungen bestimmter Agencies phasenweise bespielt wird.
Es ist sehr viel einfacher die Sensorik in eine LO Drone zu packen und das Ding tagelang im Einsatz zu haben anstatt alle Jubeljahre mal irgendwo drüberzudonnern.

Für die Verwendung als eine Art Prompt Global Strike Verbringungsplattform gilt im wesentlichen das gleiche. Eine absolute Nische die nicht mal in durch die USA ernsthaft abgedeckt wird. Wenn Deutschland meint das im Eurasischen Theater unbedingt bennötigen zu müssen dann kann bennötigt man kein Spezielles Starflugzeug dafür, dann kann man die hypersonische Waffe gleich auf einen Booster setzen und im Bayerischen Wald damit im Kreis fahren.

Was also ist der Nutzen? Ein tatsächlicher SSTO? Sorry nein, aus einer Turbojet-Aerospike Combo wird niemals ein vollwertiger SSTO, erst recht nicht mit irgendwie relevanter Nutzlast. Das Antriebskonzept hat dazu einfach eine viel zu große Masse, die jeden Effizienzgewinn durch die Verwendung von Aerospike Triebwerken negiert.
Entweder du konstruierst den SSTO nur mit Aerospikes (wie die X-30) oder du setzt auf eine Combined Cycle Rocjet Engine (siehe SABRE), ein singuläres Triebwerk das seine Funktionsweise in den verschieden Flugphasen verändert und den kompletten Bereich konventioneller Jet- bis Raketenantrieb abdeckt.
Multiple Triebwerke für unterschiedliche Phasen funktionieren nicht. Selbst die Combo einer Turbofan-Ramjet-Scramjet Combined Cycle Engine mit Raktenantrieb für die finale Orbitalphase funktioniert nicht (jedenfalls nicht nach jetzigen Stand mit relevanten Nutzlasten).

Bei TSTOs sieht es anders aus, da sind eine ganze Menge sehr cooler Konzepte möglich, aber wie gesagt, es gibt keine Notwendigkeit für derart komplexe System, weswegen sie nie mit überschallfähigen HTHL Plattformen realisiert wurden. Zumindest wenn man einige sehr wilde Gerüchte ausblendet.

Milspec_1967 schrieb:Due Bundeswehr scheint kapiert zu haben, dass es nicht reicht, nur fertige Waffen zu kaufen und die vorherige Forschung nur Firmen auf eigene Tasche machen zu lassen.
Vor allem reicht es nicht, nicht ausreichend Waffen zu haben wenn der Russe angeblich in zwei, drei, vier Jahren an der Ostflanke anklopfen soll. Derartige Spielereien haben ihre Zeit. In einem sicherheitspolitischen Krise müssen die beschränkten Mittel und Fähigkeiten sinnvoller eingesetzt werden.
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#74
(28.01.2026, 22:40)Nightwatch schrieb: Hast du mal Startup X angeschaut, das grandios abgesoffen ist? Das ist doch kein Argument.

Welches Potential denn? Das Projekt bedient absolute Nischen.

Air Launch to Orbit war schon ein extrem kleiner Markt bevor Falcon 9 die Spielregeln neu definiert hat und in dessen Windschatten günstige Kleinere Launcher wie Unkraut aus dem Boden sprießen. Da bennötigt es heute keine komplxe HTHL Plattform mit Turbojets, Aerospikes und nicht wiederverwendbarer zweiter Stufe. Der Markt ist einfach weitergezogen, VTVL Raketen sind der technisch bessere Ansatz.

High and Fast Recon hat sichterlich mythischen Ruf, ist aber ein solcher Randaspekt, dass er selbst in den Staaten -so wenigsten mein Weltverständnis dazu - wenn überhaupt nur in geheimen mit sehr wenigen Plattformen von sehr spezialisierten Abteilungen bestimmter Agencies phasenweise bespielt wird.
Es ist sehr viel einfacher die Sensorik in eine LO Drone zu packen und das Ding tagelang im Einsatz zu haben anstatt alle Jubeljahre mal irgendwo drüberzudonnern.

Für die Verwendung als eine Art Prompt Global Strike Verbringungsplattform gilt im wesentlichen das gleiche. Eine absolute Nische die nicht mal in durch die USA ernsthaft abgedeckt wird. Wenn Deutschland meint das im Eurasischen Theater unbedingt bennötigen zu müssen dann kann bennötigt man kein Spezielles Starflugzeug dafür, dann kann man die hypersonische Waffe gleich auf einen Booster setzen und im Bayerischen Wald damit im Kreis fahren.

Was also ist der Nutzen? Ein tatsächlicher SSTO? Sorry nein, aus einer Turbojet-Aerospike Combo wird niemals ein vollwertiger SSTO, erst recht nicht mit irgendwie relevanter Nutzlast. Das Antriebskonzept hat dazu einfach eine viel zu große Masse, die jeden Effizienzgewinn durch die Verwendung von Aerospike Triebwerken negiert.
Entweder du konstruierst den SSTO nur mit Aerospikes (wie die X-30) oder du setzt auf eine Combined Cycle Rocjet Engine (siehe SABRE), ein singuläres Triebwerk das seine Funktionsweise in den verschieden Flugphasen verändert und den kompletten Bereich konventioneller Jet- bis Raketenantrieb abdeckt.
Multiple Triebwerke für unterschiedliche Phasen funktionieren nicht. Selbst die Combo einer Turbofan-Ramjet-Scramjet Combined Cycle Engine mit Raktenantrieb für die finale Orbitalphase funktioniert nicht (jedenfalls nicht nach jetzigen Stand mit relevanten Nutzlasten).

Bei TSTOs sieht es anders aus, da sind eine ganze Menge sehr cooler Konzepte möglich, aber wie gesagt, es gibt keine Notwendigkeit für derart komplexe System, weswegen sie nie mit überschallfähigen HTHL Plattformen realisiert wurden. Zumindest wenn man einige sehr wilde Gerüchte ausblendet.

Vor allem reicht es nicht, nicht ausreichend Waffen zu haben wenn der Russe angeblich in zwei, drei, vier Jahren an der Ostflanke anklopfen soll. Derartige Spielereien haben ihre Zeit. In einem sicherheitspolitischen Krise müssen die beschränkten Mittel und Fähigkeiten sinnvoller eingesetzt werden.

Es ist genug Geld für beides da... Main stream Waffen und Forschung Waffen.
Ich teile hier deinen typisch deutschen Pessimus in keiner Weise.
Und es würde hier schon dargestellt, wofür derartige Systeme nützlich sein können.
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#75
(28.01.2026, 20:12)Nightwatch schrieb: Zweifellos. Nur gibt es einen massiven Unterschied zwischen direkter Finanzierung von Risikoentwicklung dem Einkauf von Dienstleistungen.
SpaceX hat um 2003 rum mal eine kleine DARPA Investition und alles weitere waren dann schon Startaufträge bis COTS, sprich die Entwicklung der Cargo Dragon.

Der Auftrag der NASA für CRS erfolgte nach drei fehlgeschlagenen Startversuchen und einem erfolgreichen Start der Falcon 1, die nach eigenen Angaben nicht kommerziell verwendbar war. Das war keine Risikofinanzierung im rechtlichen Sinn, geht aber sehr stark in diese Richtung und kann sicherlich nicht als COTS bezeichnet werden.

Zitat:Das Problem ist nicht, das sie ein europäisches Startup sind, sondern das sie ein immens komplexes Feld mit wilden Versprechungen, einer seltsamen Idee ohne militärischen UseCase bespielen und dafür Steuergelder kassieren.

So wild sind doch die Ziele gar nicht, und einen militärischen Verwendungszweck für ein flexibel einsatzbares, wirtschaftliches Trägermittel kann ich in Anbetracht der Relevanz des Weltraums und die zukünftigen Nutzungsperspektiven kleiner Satelliten in niedrigen Umlaufbahnen durchaus schon aus diesem Grund heraus erkennen. In welcher Form die darüber hinausgehenden Fähigkeiten dann abgebildet werden können bleibt natürlich abzuwarten, nur liegt darauf nicht der Fokus der Entwicklung.

Zitat:Es ist per se keine Kunst ein wie auch immer geartetes Raketentriebwerk in ein Flugzeug zu bauen und damit große Höhen oder Überschall-Geschwindigkeiten zu erreichen. Dazu braucht es auch kein Aerospike Triebwerk.

Prinzipiell richtig, aber hier geht es konkret um ein Aerospike-Triebwerk, und dieses zur Serienreife zu bringen ist ein wichtiger Punkt der Gesamtentwicklung, in meinen Augen tatsächlich der wichtigste. Entgegen deinen Aussagen ist ein Aerospike nun gerade nicht vergleichsweise schwer (im Gegenteil ist es im Vergleich zu ähnlich starken Triebwerken mit glockenförmiger Düse sogar je nach deren Auslegung durchaus auch signifikant leichter) und besitzt im Vergleich zu eben diesen auch ein besseres TWR.

Zitat:Die größte Herausforderung ist damals wie heute nicht irgendein Triebwerk zu haben das hohe Geschwindigkeiten erreicht, sondern das Management der Reibungshitze. Wenn ich da auf der Website lese, dass man meint mit Geschwindigkeiten jenseits (!) von Mach 10 irgendetwas in Richtung „reconnaissance and other defense applications“ durchführen zu wollen und mir dann vergegenwärtige welche enormen thermischen Herausforderungen schon bei wesentlich weniger ambitionierten Programmen aufgetreten sind kann ich darüber nur schmunzeln.

Für die Höhen, in denen die Geschwindigkeit erreicht werden soll (zumindest gehe ich nach den öffentlich verfügbaren Informationen davon aus), ist die Hitzebelastung gar keine so große Herausforderung beispielsweise im Vergleich zum Wiedereintritt aus dem Orbit. Ein relevanter Faktor bleibt das natürlich, aber keine unlösbare Aufgabe. Und was die Aufklärung angeht, zumindest kann ich nachvollziehen, warum das bei dem angestrebten Flugprofil angedacht wird. Wie gesagt, ob das final sinnvoll ist werden wir sehen (oder auch nicht). Weniger ambitioniert, als vor dem ersten Raketenstart vom Mars zu schwadronieren ist es allemal. Wink

Zitat:Es wäre immens viel einfacher ein konventionelles Raketentriebwerk zu verwenden und damit einen exotischen Booster für Satellitenstarts zu entwickeln. Siehe die aktuelle Ml-II Aurora von Dawn Aerospace. Das ist ein limitiertes und realistisches Programm verglichen mit Polaris.

Gegenüber bestehenden Lösungen ist der einzige Vorteil des Konzepts von Dawn Aerospace, dass das Fluggerät theoretisch von jedem Flughafen aus operieren kann. Praktisch wird das Aufgrund des Antriebssystems und des Flugbereichs wieder deutlich eingeschränkt. Darüber hinaus handelt es sich doch einfach nur um eine konventionelle, wiederverwendbare Rakete, die aufgrund der zusätzlichen aerodynamischen Strukturen schwerer sein wird als eine klassische Hauptstufe. Natürlich ist es einfacher, so etwas zu konstruieren, aber du sagst es selbst: abgesehen von der vermeintlichen Flexibilität lassen sich diese Fähigkeiten auch nochmal einfacher mit etablierter, wiederverwendbarer Raketentechnik umsetzen. Und bei einem luftgestarteten System sogar ohne Verzicht auf diese Form der Flexibilität.

Gerade deshalb sind die Aerospike-Triebwerke für das Konzept von Polaris auch so relevant, genauso wie die Kombination mit Turbofans. So kann das Fluggerät wie ein klassisches Flugzeug betrieben werden und ist dadurch tatsächlich auch praktisch in der Lage, wesentlich flexibler zu operieren. Zudem ist der Flugbereich wesentlich größer, nicht nur gegen eine wiederverwendbare Hauptstufe, sondern eben auch gegen rein raketengetriebene Raumflugzeuge. Und ja, ich gebe dir völlig recht, dass es deswegen einige Fragezeichen gibt. Das beginnt mit der Frage, wer diese Fähigkeiten tatsächlich braucht (gerade da kann ich aber verstehen, warum die Bundeswehr sich dafür interessiert) und ob die operationellen Fähigkeiten tatsächliche Vorteile bieten, die der Markt annimmt, geht über die Frage, ob die Effizienzsteigerung des Raketentriebwerks und die Nutzung von Turbofans in niedrigen Höhen tatsächlich das tote Gewicht soweit kompensieren können, dass zumindest ansatzweise ein vernünftiges Kostenniveau erreicht wird (also zumindest im Bereich von vergleichbaren wiederverwendbaren Raketen), und endet damit, ob überhaupt die grundsätzlichen Ziele erreicht werden können?

Wo ich zustimme, aktuell fällt es mir schwer mir so ein SSTO vorzustellen. Allerdings halte ich das als Ziel auch nicht für so relevant, es ist eine nette Vision, und davon lebt die Raumfahrt seit jeher. Ich sehe das Projekt aktuell eher als ausgelagertes Forschungsprogramm des DLR, und halte die öffentliche Förderung für zwingend notwendig, gerade weil die Strukturen hier in Europa sind wie sie sind.

Zitat:Das Ding wird nie über den Prototypenstatus hinauskommen. Die Expertise und die Finanzmittel wären an anderer Stelle wesentlich sinnvoller einsetzbar.

Vielleicht ist das der Fall, vielleicht auch nicht. Ich sehe aus meiner Laienperspektive durchaus beide Möglichkeiten und halte diese praktische Forschung (wie gesagt ist es mehr aktuell nicht) für durchaus sinnvoll. Für mich ist aber auch der Umstand, dass so etwas bisher niemand gebaut hat, oder dass an der Entwicklung andere, größere Firmen scheiterten, kein Argument.
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