Beiträge: 1.796
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2021
https://www.navylookout.com/the-case-for...-30mm-gun/
Zitat:The Bushmaster can also be easily set up with dual-feed architecture, which would give the mount a significant upgrade. Dual feed allows two different ammunition types to be carried ready-to-fire, making it possible to quickly switch between either air-burst programmable ammunition for counter-UAS tasks, or conventional high-explosive rounds in the anti-surface role. This flexibility is particularly valuable in congested littoral environments, where air and surface threats may appear concurrently, and engagement priorities can shift in seconds. This arrangement has been selected by the US Navy, German Navy and other 30mm users.
Da in der Deutschen Marine n.m.K. derzeit nur die F123 dieses Geschütz erhält, gehört dies wohl am besten hier hin.
Beiträge: 2.390
Themen: 6
Registriert seit: Mar 2024
(15.02.2026, 19:07)DeltaR95 schrieb: https://www.navylookout.com/the-case-for...-30mm-gun/
Da in der Deutschen Marine n.m.K. derzeit nur die F123 dieses Geschütz erhält, gehört dies wohl am besten hier hin.
Das MSI Seahawk System erfordert aber definitiv eine externe EO Einheit (gibt es nicht an der Kanone) mit Integration ins CMS.
Wo wird diese denn auf der F-123B eingebaut.?
Und gibt es davon nur eine (die nur 1von 2 Geschützen zeitgleich leiten kann)?
Beiträge: 1.796
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2021
(16.02.2026, 01:11)Milspec_1967 schrieb: Das MSI Seahawk System erfordert aber definitiv eine externe EO Einheit (gibt es nicht an der Kanone) mit Integration ins CMS.
Wo wird diese denn auf der F-123B eingebaut.?
Und gibt es davon nur eine (die nur 1von 2 Geschützen zeitgleich leiten kann)?
Zu jeder Seahawk gehört ein abgesetzter Sensor, ich denke da wird einer je einmal Backbord und Steuerbord am vorderen Masthaus montiert werden.
Beiträge: 2.390
Themen: 6
Registriert seit: Mar 2024
Kurze Frage:
Warum wurde hier eigentlich der wafenkauf für MSI entschieden ... und nicht Rheinmetall Seasnake
30 (mit integriertem Sensor an der waffe, was ich für vroteilhafter erachte)
War MSI günstiger ???
Schweden beschafft zunächst für seine CB90 Seasnake 30 + Hensoldt Spexer Radar
https://www.hartpunkt.de/schweden-bescha...-hensoldt/
Beiträge: 1.796
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2021
(17.02.2026, 13:43)Milspec_1967 schrieb: Kurze Frage:
Warum wurde hier eigentlich der wafenkauf für MSI entschieden ... und nicht Rheinmetall Seasnake
30 (mit integriertem Sensor an der waffe, was ich für vroteilhafter erachte)
War MSI günstiger ???
Schweden beschafft zunächst für seine CB90 Seasnake 30 + Hensoldt Spexer Radar
https://www.hartpunkt.de/schweden-bescha...-hensoldt/
Weil das ein Vergleich von Äpfeln und Birnen ist.
Die Seahawk A2 hat 2 x 200 Schuss zzgl. bestimmt ca. 80 Schuss in den Gurtzuführungen sowie eine Doppelgurtzuführung mit zwei Munitionsarten. Dafür ist das Teil bestimmt mehrere Tonnen schwer, aber für die AAW einer Fregatte wegen der zwei Munitionsarten an der Waffe und der größeren Magazintiefe besser geeignet.
Die Seasnake 30 hat nur ca. 150 Schuss an der Waffe und nur eine Munitionssorte, dafür wiegt das Ding fast nichts und passt daher halt auch problemlos auf ein CB90.
Einen abgesetzten Sensor halte ich auf einer Fregatte für vorteilhaft. Erstens wird er nicht durch die Erschütterungen der Waffe beim Feuern gestört und ferner kann man ihn zu Aufklärungszwecken verwenden, ohne die Waffe zu drehen bzw. ein drehendes Teil an der Waffe zu haben.
Abgesehen davon hat Saab die Seahawk schon für die thailändische Marine in das 9LV integriert.
Waffen wählt man halt primär nach Fähigkeiten aus und nicht nur nach Querschnittlichkeit - international zumindest
Nebenbei, die Seahawk A2 gibt es auch mit Sensor an der Waffe - nennt sich dann halt A1.
Ebenso noch mit der Option auf ein .50 Koaxial-MG bzw. Lenkflugkörper. Das .50 hat z.B. die US Navy als Mk 38 Mod 4 beschafft und auf den Arleigh Burke eingerüstet.
https://msi-defencesystemsus.com/product...k38-mod-4/
Ich würde wetten, dass die F123B auch die US Variante erhalten.
Solche Optionen gibt es bei der Seasnake 30 nicht. Wenn man den Preis des schwedischen Vertrages auf die Waffe runterrechnet kommt man auf rund 7,8 Mio. EUR. Wenn man das mit dem Erstvertrag aus dem asiatischen Raum für die Seahawk vergleicht, liegt diese nur bei rund 2,5 Mio. EUR pro Stück.
Mal ganz abgesehen davon nutzt die Seasnake 30 mal wieder eine Revolverkanone aus der Luftfahrt - die Mk 44-S halte ich für wesentlich robuster für den Einsatz auf See.
Beiträge: 2.390
Themen: 6
Registriert seit: Mar 2024
(17.02.2026, 13:59)DeltaR95 schrieb: Weil das ein Vergleich von Äpfeln und Birnen ist.
Die Seahawk A2 hat 2 x 200 Schuss zzgl. bestimmt ca. 80 Schuss in den Gurtzuführungen sowie eine Doppelgurtzuführung mit zwei Munitionsarten. Dafür ist das Teil bestimmt mehrere Tonnen schwer, aber für die AAW einer Fregatte wegen der zwei Munitionsarten an der Waffe und der größeren Magazintiefe besser geeignet.
Die Seasnake 30 hat nur ca. 150 Schuss an der Waffe und nur eine Munitionssorte, dafür wiegt das Ding fast nichts und passt daher halt auch problemlos auf ein CB90.
Einen abgesetzten Sensor halte ich auf einer Fregatte für vorteilhaft. Erstens wird er nicht durch die Erschütterungen der Waffe beim Feuern gestört und ferner kann man ihn zu Aufklärungszwecken verwenden, ohne die Waffe zu drehen bzw. ein drehendes Teil an der Waffe zu haben.
Abgesehen davon hat Saab die Seahawk schon für die thailändische Marine in das 9LV integriert.
Waffen wählt man halt primär nach Fähigkeiten aus und nicht nur nach Querschnittlichkeit - international zumindest 
Nebenbei, die Seahawk A2 gibt es auch mit Sensor an der Waffe - nennt sich dann halt A1.
Ebenso noch mit der Option auf ein .50 Koaxial-MG bzw. Lenkflugkörper. Das .50 hat z.B. die US Navy als Mk 38 Mod 4 beschafft und auf den Arleigh Burke eingerüstet.
https://msi-defencesystemsus.com/product...k38-mod-4/
Ich würde wetten, dass die F123B auch die US Variante erhalten.
Solche Optionen gibt es bei der Seasnake 30 nicht. Wenn man den Preis des schwedischen Vertrages auf die Waffe runterrechnet kommt man auf rund 7,8 Mio. EUR. Wenn man das mit dem Erstvertrag aus dem asiatischen Raum für die Seahawk vergleicht, liegt diese nur bei rund 2,5 Mio. EUR pro Stück.
Mal ganz abgesehen davon nutzt die Seasnake 30 mal wieder eine Revolverkanone aus der Luftfahrt - die Mk 44-S halte ich für wesentlich robuster für den Einsatz auf See.
Danke.
Aber MLG 27 läuft seit Jahrzehnten doch auch mit der RHM 27er aus Tornado/EF...warum sollte es da mit 30 mm anders sein ?
Beiträge: 1.796
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2021
(17.02.2026, 17:36)Milspec_1967 schrieb: Aber MLG 27 läuft seit Jahrzehnten doch auch mit der RHM 27er aus Tornado/EF...warum sollte es da mit 30 mm anders sein ?
Frag' doch mal deine Kontakte, was für eine "wartungsintensive Erfolgsgeschichte" das MLG 27 war
Ansonsten, hier ist mal die Rohrlebensdauer (Wear Out Curve) einer MK-44 in Relation mit der BK-27 der Amerikaner gesetzt worden:
https://ndia.dtic.mil/wp-content/uploads...rfield.pdf
Allein damit wird schon klar, warum eine Kanone aus der Luftfahrt, die auf hohe Kadenz bei geringer Magazintiefe getrimmt ist und bei der ein Rohrwechsel nach 600 Schuss kein Problem darstellt, weil das Luftfahrzeug nach 150 Schuss sowieso leer ist und am Boden gewartet wird, in der Marine-Anwendung deutlich schlechter geeignet ist - und sei es nur wegen der Wartung.
Oder willst du auf dem Kriegsschiff nach 600 Schuss einen Rohrwechsel machen? Mitten im Gefecht?
Ganz ehrlich: Welcher Vorteil bleibt von der Seasnake mit ihren hohen Kadenz übrig, wenn man entweder viel zu wenig Munition dabei hat (147 Schuss gemäß Datenblatt von Rheinmetall), bevor man nachladen muss oder die Kadenz drosseln muss, um die Rohrlebensdauer zu erhöhen, damit man durch das Gefecht kommt?
Wenn da wirklich ein Drohnenschwarm ankommt, sind 147 Schuss doch ein Tropfen auf den heißen Stein.
Beiträge: 2.390
Themen: 6
Registriert seit: Mar 2024
(17.02.2026, 20:05)DeltaR95 schrieb: Frag' doch mal deine Kontakte, was für eine "wartungsintensive Erfolgsgeschichte" das MLG 27 war 
Ansonsten, hier ist mal die Rohrlebensdauer (Wear Out Curve) einer MK-44 in Relation mit der BK-27 der Amerikaner gesetzt worden:
https://ndia.dtic.mil/wp-content/uploads...rfield.pdf
Allein damit wird schon klar, warum eine Kanone aus der Luftfahrt, die auf hohe Kadenz bei geringer Magazintiefe getrimmt ist und bei der ein Rohrwechsel nach 600 Schuss kein Problem darstellt, weil das Luftfahrzeug nach 150 Schuss sowieso leer ist und am Boden gewartet wird, in der Marine-Anwendung deutlich schlechter geeignet ist - und sei es nur wegen der Wartung.
Oder willst du auf dem Kriegsschiff nach 600 Schuss einen Rohrwechsel machen? Mitten im Gefecht? 
Ganz ehrlich: Welcher Vorteil bleibt von der Seasnake mit ihren hohen Kadenz übrig, wenn man entweder viel zu wenig Munition dabei hat (147 Schuss gemäß Datenblatt von Rheinmetall), bevor man nachladen muss oder die Kadenz drosseln muss, um die Rohrlebensdauer zu erhöhen, damit man durch das Gefecht kommt?
Wenn da wirklich ein Drohnenschwarm ankommt, sind 147 Schuss doch ein Tropfen auf den heißen Stein.
Hmm... Bzgl. Land Kanone im Skyranger 30 ist das auch eine Revolverkanone (Oerlikon = Rheinmetall)
Der Lauf Verschleiß ist dort sicher ähnlich... Allerdings ohne See Wasser Belastung.
Und bei skyranger reichen laut einem Rheinmetall Ing ein 5-10(msx) Schuss Burst für eine Drohne aus (= 30-60 feuerstösse bei 300 Schuss am Skyranger)... Und dann ist der Lauf sicher noch nicht "ready for change"
Die 27mm MLG ist ja nicht gegen Angriffe gegen 20 Drohnen gebaut... Sondern gegen "ab und zu" Flugzeuge, Hubschrauber oder klein Boote.
Auch dort genügt ein feuestösse mit 5-10 Schuss für massiv Schäden am Feind. = 60 * Feuerstösse auf jeden Fall auf Flugzeuge etc bis zum rohr Wechsel... Und 20 mal bis zum Gurt wechseln.
Zur Zeit der Einführung reichte das Pro Gefecht garantiert.
Das aktuelle Seasnake 30 hat sicherlich kein Rohr Wechsel Problem, allenfalls das Munition Problem, wenn PRO GEFECHT mehr als 40 Drohnen kommen.... Oder wenn hartkern benötigt würde.
Deine Kritik erschließt sich mir daher nicht.
Wenn solche Probleme seit 1990er erheblich waren, wären wohl kaum so viele 27er im Einsatz.
Das Problem mit hohem Rohr Verschleiß ist erst jetzt eins beim 27ER MLG.... Denn ggf muß man jetzt ja auf Drohnen üben... Hat Aber weder Rohr leben noch Gurt Vorrat dafür.,denn ohne air burst schießt du dich tot an den Drohnen.
Aber für das 30er wird das garantiert anders konzipiert sein.
Denn...
Die Schweden wollen dann offenbar nur Air burst Munition... Mit anderen Feinden außer Drohnen rechnen die offensichtlich nicht
(gibt ja nur eine Gurt Zufuhr)... Und die Kanone soll zukünftig auch andere Einheiten bestücken.
Entweder nimmt Schweden deine Kritik nicht ernst... Oder die Seasnake ist besser als für glaubst.?
Beiträge: 1
Themen: 0
Registriert seit: Feb 2026
Moin!
Mal ehrlich, die MLG 27 ist halt ursprünglich für Flugzeuge gedacht, man feuert 150 Schuss und ab zum Service, nach 600 Schuss den Lauf wechseln, kein Ding  Auf nem Schiff dagegen… da kannst du den Lauf im Gefecht nicht mal eben tauschen. Und bei Drohnen, ja 147 Schuss wirken wenig, aber ich hab den Skyranger 30 gesehen, 5–10 Schuss, zack, Drohne erledigt. Also die MLG 27 war super für ihre Zeit, für Flugzeuge und Helikopter, aber gegen Drohnenwolken auf Schiffen? Naja. Beim Seasnake 30 setzen die Schweden auf Luftsprengmunition, das ändert einiges. Schnell feuern ist cool, aber ohne Munition bringt’s nix.
Beiträge: 1.796
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2021
(17.02.2026, 22:47)Milspec_1967 schrieb: Entweder nimmt Schweden deine Kritik nicht ernst... Oder die Seasnake ist besser als für glaubst.?
Welche Kritik an der Seasnake meinst? Ich habe eine Bewertungen auf operativen Szenarien getroffen.
Für ein CB90 ist die Sesnake 30 ideal, da leicht, kompakt, niedriger Schwerpunkt, RCS optimiert. Für ein CB90 sind auch 150 Schuss ausreichend.
Für eine Fregatte sind die Anforderungen nun einmal andere.
Nebenbei, Hauptnutzer des MLG 27 ist die Deutsche Marine, international ist die Verbreitung homöopathisch. Da ist die Seahawk und die Mk 44 deutlich weiter verbreitet.
Beiträge: 1.985
Themen: 2
Registriert seit: May 2010
(18.02.2026, 12:10)Lukas22K schrieb: Also die MLG 27 war super für ihre Zeit, für Flugzeuge und Helikopter Sie hat ihren Ursprung als schnelle Lösung gegen Speed- und Sprengboote.
(17.02.2026, 13:43)Milspec_1967 schrieb: Schweden beschafft zunächst für seine CB90 Seasnake 30 + Hensoldt Spexer Radar Der Grund könnten Offset Geschäfte sein, beispeilsweise gegen CB90 Kampfboote bzw. eine fertige Lösung für D mit Komponenten aus D.
Beiträge: 572
Themen: 0
Registriert seit: Jun 2020
Was wollen wir mit einer Doppelgurtzuführung? Alle möglichen Ziele können mit der AHEAD Munition bekämpft werden, die ja auch für leicht gepanzerte Ziele wie Kampfboote geeignet ist. Sie soll z.b. absolut ausreichend sein um die BMP Panzerung zu durchschlagen. Mir fällt kein Ziel ein für das wir richtige Panzerbrechende Munition brauchen.
Beiträge: 2.390
Themen: 6
Registriert seit: Mar 2024
(19.02.2026, 18:52)Kul14 schrieb: Was wollen wir mit einer Doppelgurtzuführung? Alle möglichen Ziele können mit der AHEAD Munition bekämpft werden, die ja auch für leicht gepanzerte Ziele wie Kampfboote geeignet ist. Sie soll z.b. absolut ausreichend sein um die BMP Panzerung zu durchschlagen. Mir fällt kein Ziel ein für das wir richtige Panzerbrechende Munition brauchen.
Es geht um anti Drohnen Munition UND Panzer brechend
AHEAD reicht nicht gegen moderne Russen SPz mit zusatz Panzerung
Beiträge: 1.796
Themen: 1
Registriert seit: Feb 2021
(19.02.2026, 19:47)Milspec_1967 schrieb: Es geht um anti Drohnen Munition UND Panzer brechend
AHEAD reicht nicht gegen moderne Russen SPz mit zusatz Panzerung
Zauberwort APFSDS-T SC
Sehr nützlich gegen gepanzerte Luftfahrzeuge und wenn man mal durch einen Wellenkamm schießen muss.
AHEAD macht nur viele kleine Löcher in z.B. ein Skiff. Da braucht es aus meiner Sicht auch HEI, um sowas zuverlässig zu versenken.
Beiträge: 7.012
Themen: 18
Registriert seit: Jan 2017
(19.02.2026, 19:47)Milspec_1967 schrieb: AHEAD reicht nicht gegen moderne Russen SPz mit zusatz Panzerung Ich bin verwirrt. Sind diese SPz so gut schwimmfähig, dass sie als Ziele für MLG auf Kampfbooten oder gar der F123 (Strang-Titel) infrage kommen?
|