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(25.03.2026, 16:32)Quintus Fabius schrieb: Die iranischen Drohnen werden übrigens keineswegs allesamt mit teuren hochwertigen Abfangraketen abgeschossen. ....
Um deine eigene Logik aufzugreifen: der Iran produziert Drohnen die teuerer sind als die Abwehrmittel. Damit verliert er kriegsökonomisch. Weil die Abwehr der Shaheeds in Wahrheit gar nicht teuer ist und rasant immer billiger wird. das ändert nichts daran, dass sich die Arsenale der USA leeren - und zwar in einem beängstigenden Umfang. So stark, dass sogar der - um das Überleben kämpfende - Ukraine gegebene Zusagen nicht eingehalten werden können.
Zitat:USA und Israel könnten wichtige Raketenmunition im Iran-Krieg verpulvern – Analysten warnen vor den Folgen
Die US-Bestände an Munition für Precision Strike Missile (PrSM) könnten in wenigen Wochen aufgebraucht sein.
US-Bestände an modernen Luftabwehr-Abfangraketen und bodengestützten Angriffsraketen werden innerhalb weniger Wochen leer sein, wenn das Kampftempo im Konflikt mit Iran anhält, warnten drei Analysten.
Ihre Analyse, die am Dienstag vom britischen Thinktank Royal United Services Institute veröffentlicht wurde, legt nahe, dass die USA ihre Abfangraketen des Systems Terminal High Altitude Area Defense (THAAD) bis zum 17. April aufgebraucht haben werden.
Die Munitionsbestände für Army Tactical Missile Systems und Precision Strike Missile (ATACMS und PrSM) würden noch schneller zur Neige gehen, nämlich bis zum 12. April, erklärten sie.
Israel drohen Engpässe bei Arrow-Systemen
Die drei Analysten, der unabhängige Forscher MacDonald Amoah sowie Morgan D. Bazilian und Jahara Matisek, prognostizierten eine noch kritischere Lage für Israels Bestände an den Raketenabwehrsystemen Arrow 2 und Arrow 3. Diese würden ihrer Einschätzung nach nur bis Freitag reichen.
„Während der Krieg mit anderen Munitionsarten fortgesetzt werden könnte, würde dies bedeuten, ein höheres Risiko für Flugzeuge zu akzeptieren und mehr Raketen- und Drohnen, die durchkommen, zu tolerieren, die Streitkräfte und Infrastruktur beschädigen“, heißt es in der Analyse.
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THAAD vor Erschöpfung, PrSM erstmals im Einsatz
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11.294 Munitionen in nur 16 Tagen eingesetzt
Insgesamt erklärten die Forscher, sie hätten verfolgt, dass die USA und ihre Verbündeten im Nahen Osten in den ersten 16 Tagen des Kriegs 11.294 Munitionen eingesetzt haben. Etwa 5.000 davon – sowohl für Angriffe als auch für Luftverteidigung – wurden in den ersten vier Tagen des Konflikts abgefeuert, erklärten sie.
Im Bereich der Luftverteidigung sind Irans Vergeltungsangriffe mit Drohnen und Raketen seitdem deutlich zurückgegangen. Nach den ersten vier Kriegstagen erklärte General Dan Caine, Vorsitzender der Joint Chiefs of Staff, dass Starts ballistischer Raketen und Drohnenangriffe um 86 Prozent beziehungsweise 73 Prozent zurückgegangen seien. Die Forscher erklärten, sie hätten danach durchschnittlich 33 iranische Raketenangriffe und 94 Drohnenangriffe pro Tag verfolgt. Und die Abwehr einer einzelnen Bedrohung kann mehrere Munitionen erfordern.
Mehrere Abfangraketen pro Ziel machen Verteidigung untragbar
„Angesichts der Tatsache, dass Iran mindestens ein Dutzend US-amerikanische und verbündete Radarsysteme sowie Satellitenterminals beschädigt hat, nimmt die Effizienz der Abwehr ab; der Einsatz von 10 oder 11 Abfangraketen für eine einzelne Rakete oder von 8 Patriot-Raketen für eine Drohne wird untragbar“, schrieben die Forscher. Sie warnten insbesondere vor Herausforderungen für die US-Rüstungsindustrie und die Versorgung mit seltenen Metallen bei der Wiederauffüllung dieser Bestände.
Wenn die USA dies mit hoher Geschwindigkeit tun wollten, könnten sich die bisherigen Kosten auf 50 Milliarden Dollar belaufen, erklärten sie. Als Beispiel schätzten die drei, dass die USA mehr als 500 Tomahawk-Marschflugkörper gegen den Iran eingesetzt haben, deren Ersatz „mindestens fünf Jahre“ dauern würde. Auch die Wiederauffüllung der rund 500.000 im Krieg eingesetzten 20-mm-Geschosse aus Luftabwehrsystemen erfordert etwa 8.800 Pfund Wolfram, fügten sie hinzu. China kontrolliert mehr als 80 Prozent der weltweiten Versorgung dieses Metalls.
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Trump will zum Ausgleich "in die Vollen" greifen. Er fordert 200 Milliarden Dollar für den Iran-Krieg.
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Ich gewinne immer mehr die Überzeugung - Donald hat sich verrannt:
Der Iran-Krieg entwickelt sich für Donald Trump zunehmend zu einem strategischen Risiko mit globalen wirtschaftlichen Folgen. Ein Rückzug erscheint kaum mehr möglich.
Und Donald sucht einen Ausweg und will jetzt möglicherweise mit dem Kopf durch die Wand. Zitat:Trump wütet, die Zeichen stehen auf Eskalation
Im Krieg der USA und Israels gegen den Iran stehen die Zeichen auf erneute Eskalation. Die USA bereiten laut einem Bericht von Axios Varianten für einen „finalen Schlag“ gegen den Iran vor, der Bodentruppen und eine groß angelegte Bombardierungskampagne umfassen könnte. Dieses Szenario sei wahrscheinlicher, wenn die diplomatischen Bemühungen weiterhin festgefahren blieben und die Straße von Hormus gesperrt bliebe.
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Möglicherweise soll Rubio beim G-7 Gipfel die Europäer dazu bringen, seinen Kamikaze-Kurs zu unterstützen, nachdem die diesbezüglichen Drohungen und Beleidigungen Donalds fruchtlos geblieben sind.
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Beschäftigst du dich eigentlich auch mit Artikel, die nicht deine Weltsicht bestätigen? Ernstahafte Frage, das was vom Rufen aus der Echokammer.
Oder anders gefragt; welche Kompetenz misst du xbeliebigen Kommentatoren der DeutschenWirtschaftsNachrichten, der Berliner Zeitung, dem Focus oder oder bei, dass sie zitierungswürdig sind?
Die schreiben alle das gleiche voneinander ab was es schon medial gepusht wird, einen tieferen Erkenntnisgewinn gibt es dabei nicht.
Donald versucht sich derweil weiter in Verhandlungen. Wobei ich ihm voll und gnaz abnehme, dass das Delta zwischen dem was sich im Blätterwald finden lässt und hinter den Kulissen geschieht derzeit erheblich ist.
[Bild: https://pbs.twimg.com/media/HEXPB_0WAAE7...ame=medium]
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Zitat:Es sollte im weiteren für die Ukraine ein leichtes sein, in den Ländern der Ölaraber entsprechende Firmen und Produktionsanlagen hochzuziehen - mit dem Geld der Ölaraber - die dann für diese und für die Ukraine produzieren.
Aus welchem Grund sollten die Golfstaaten für die Ukraine produzieren ?
Zitat:Billige Abfangdrohnen kann die Ukraine selbst in Massen produzieren. Bestimmte aufwendigere Systeme welche jetzt aus dem Westen nicht mehr ausreichend nachkommen nicht
Die Ukraine kann diese Produktion aber selber nicht finanzieren . Und Systeme die aus dem Westen nicht nachkommen liegt halt daran das es sie nicht gibt . Und die Golfstaaten werden nichts aus ihren Beständen abgeben , weil gerade Länder wie Katar jetzt das Nachsehen hatten mit der Hilfe für die Ukraine. Außerdem müssten die Länder für eine Weitergabe die Erlaubnis des Staates einholen wo diese produziert wurden . Und da wird die usa wohl nicht mitmachen. Noch dazu stellt sich die Frage über wieviel Lizenzen von Drohnen die Ukraine als Staat überhaupt verfügt die sie anbieten könnte . Da wird es wohl klemmen. Zudem wurde der Export der wichtigsten Abfangdrohnen bisher untersagt . Auch wurden ukrainischen Firmen Eigeninitiative in der Golfregion von Kiew untersagt. Also das dort unten für die Ukraine jetzt die Geldsäcke geöffnet werden ist unwahrscheinlich.
Wir sollten auch nicht vergessen das der Krieg von 2 Staaten geführt wird. Und putin wurde von der Hälfte der Staaten vor zwei Jahren noch mit Glanz und Gloria empfangen, das ganze wissen könnte man auch von Russland bekommen .
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(26.03.2026, 22:46)Nightwatch schrieb: Beschäftigst du dich eigentlich auch mit Artikel, die nicht deine Weltsicht bestätigen?
...
Donald versucht sich derweil weiter ... ausgerechnet ein Posting von Chaos-/Lügen-Donald als Beispiel für reelle Information zu bringen hat schon einen etwas ironisierenden Touch.
Aber auch das bestätigt nur - er ist in einer Sackgasse und sucht erratisch einen Ausweg.
Das formuliert dann auch n-tv sehr schön - und weist zugleich auf die sich daraus ergebenden Änderungen in den vorgeblichen Kriegszielen hin:
Zitat:Noch läuft der Iran-Krieg auf Hochtouren. Die US-Regierung sucht allerdings händeringend nach einem Ausweg. Partner Israel wähnt ein nahes Ende. Daher ändert die Luftwaffe einem Bericht zufolge auch ihre Taktik. Statt Regimewechsel zielt Jerusalem nun auf etwas anderes ab.
...
In Jerusalem soll demnach die Überzeugung gereift sein, dass die US-Regierung aufgrund des unpopulären Iran-Kriegs an einem schnellen Ende des Konflikts interessiert ist. Mit der US-Politik vertraute Quellen bestätigen dem Magazin ein entsprechendes Vorhaben. Gerade US-Präsident Donald Trump hatte mehrfach gesagt, dass eigentlich nahezu alle Ziele im Iran erreicht seien, die USA schon längst gewonnen hätten. Es fehle nur noch ein Deal mit Teheran. Der lässt allerdings auf sich warten. Es gibt erhebliche Zweifel, dass Verhandlungen, von denen Trump sprach, schon stattgefunden haben. Derzeit sieht es so aus, als ob Washington und Teheran derzeit nur Nachrichten über Vermittler austauschen, aber nicht direkt miteinander sprechen.
...
Nur: zu Verhandlungen gehören immer mindestens zwei Seiten, die ernsthaft miteinander verhandeln und sich einigen wollen. Und der Iran hat nach dem Überfall der USA - trotz laufender Verhandlungen mit substantiellen Zugeständnissen seinerseits - durchaus (für mich berechtigte) Zweifel an der Ernsthaftigkeit von Donalds Verhandlungswillen und lässt Donald schon sehr zappeln.
Und was die wirtschaftlichen Auswirkungen betrifft - da haben DWN, FAZ, Handelsblatt oder Wirtschaftswoche noch allemal mehr Wissen als der "Profi für Alternative Fakten" aus dem Weißen Haus.
Diese Qualitäts-Medien geben idR zudem auch nur Nachrichten und Meldungen wieder, die mehrfach bestätigt sind. Das mag man als "abschreiben" apostrophieren, man könnte das bei den von Dir bevorzugten "Original-Quellen" dann aber auch als "NT" - also "non testat" oder " Ente" bezeichnen.
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(27.03.2026, 11:38)Kongo Erich schrieb: ausgerechnet ein Posting von Chaos-/Lügen-Donald als Beispiel für reelle Information zu bringen hat schon einen etwas ironisierenden Touch. Das ist eine Info einer Primärquelle mithin eine reelle Information. Ob es sich so verhält wie Donald es beschreibt ist eine separate Frage. In jedem Fall aber mehr relevant als alles Geschreibe der Journalie zusammengenommen.
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Zitat:USA und Israel könnten wichtige Raketenmunition im Iran-Krieg verpulvern – Analysten warnen vor den Folgen
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/we...r-AA1ZrI0i
Mal exemplarisch zu diesem Artikel des Business Insider Deutschland. Mal abgesehen davon, dass es eine (KI) Übersetzung ist gibt der Autor lediglich die Erkenntnisse wieder die RUSI veröffentlicht hat. Das wird im Text zwar erwähnt, eine Verlinkung zur Quelle gibt es jedoch nicht.
Das ist die Quelle, ein Gastkommentar bei RUSI:
https://www.rusi.org/explore-our-researc...-endurance
Die verwenden laut eigener Aussage ein Tool des Payne Institutes um Munitionsverbrauch zu tracken. Wie das funktioniert wir im RUSI Gastkommentar nicht weiter beschrieben. Allerdings haben die drei Autoren schon einie frühere Version ihrer Ansichten bei FPRI veröffentlicht ( https://www.fpri.org/article/2026/03/ove...-iran-war/) da wurde das noch im Detail erklärt:
https://www.fpri.org/wp-content/uploads/...24x557.png
Kurz gesagt, das Tool bedient sich aller möglicher OSINT Quellen und man schaut dann nochmal drüber.
Ansonsten ist es eine einzige Blackbox - die aber auch nur mit dem gefüttert wird was der Rest der Welt auch zu sehen bekommt.
Das Ergebnis ist dann eine wunderschön Detailreiche und lange Auflistung diverser im Iran-Krieg eingesetzter Wirkmittel.
Wer an dieser Stelle dann glauben möchte, dass (in den ersten 16 Tagen)
- die USA 55 LRSAM aber keine Harpoon haben
- ein paar wenige SDB I aber keine SDB II eingesetzt haben
- grotesk wenige JDAM eingesetzt wurden
-das SM2/3/6 eh alles das gleiche ist
- die Israelis THAAD operieren
- die Israelis 600 High-End Abstandslenkwaffen eingesetzt haben
- die Israelis Derby einsetzen aber keine Sparrow
- geschmeidige 900 JASSM(ER) von was auch immer angeschleppt wurden
- HARM und AARGM-ER eh das gleiche ist
- die vorhandenen VLS Zellen mit 500 Tomahawks bestückt waren
usw usf kann das gerne tun.
Oder das tolle OSINT Tool in Zweifel ziehen.
Unnötig zu erwähnen, dass man sich die Zahlen zu israelischen Vorkriegsbeständen mangels öffentlicher Quellen schlicht aus dem Hintern gezogen hat. Das ist unseriös und ärgerlich.
Nur mal als Hausnummer:
Arrow 2 wurde in den frühen Nullerjahren eingeführt. D.h. die produzieren seit 25 Jahren (mit diversen Block-Upgrades natürlich) Abfangraketen. Arrow 3 ist seit 2017 in Produktion. Die Produktion wurde nach dem 12-Tage-Krieg öffentlichkeitswirksam ausgeweitet, wahrscheinlich begann das aber schon nach dem 7. Oktober und dem Beginn der Planungen für den 12-Tage-Krieg.
Nun kann jeder mit den Zahlen spielen wie er lustig ist. Es ist aber sehr leicht zu erkennen, dass bei 25 Produktionsjahre für Arrow 2 und 9 Jahre für Arrow 3 plus eine Kriegsbedingt Ausweitung seit 2024 einiges zusammenkommt.
Zum Vergleich: LM hatte vor der Ausweitung eine Produktion von 96 THAAD pro Jahr. Stückkosten viermal so hoch wie Arrow 2. Wenn man da 48 Arrow im Schnitt über die Jahre ansetzt sind das 1.200 Abfangraketen bei Produktionskosten von 150 Millionen US-$ pro Jahr.
Ich sage nicht, dass das die realen Zahlen sind (das werden deutlich weniger sein), es geht um die Größenordnungen. Im 12-Tage-Krieg wurden 550 ballistische Raketen auf Israel abgeschossen. Ein guter Teil davon wurde nicht bekämpft (bis zu 40%), weil Systeme übersättig waren oder die Raketen in unbewohnten Gebiet niedergingen, teilweise wurden allerdings auch mit Shoot-Look-Shoot mehrere Interceptor eingesetzt (aber auch David Sling). Die Amerikaner steuerten über 200 Abfangraketen bei.
Sprich es ist anzunehmen, dass die vor einem Jahr eine übersichtliche dreistellige Zahl an Arrow verschossen haben. Houthis kommen noch hinzu, aber egal wie man es rechnet, am Ende des Tages sind und bleiben die laut RUSI 150 Stück Vorkriegsbestand und Ende heute am 27. März Unfug.
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Ganz lesenswerter Artikel über die israelischen Operationen gegen iranische Raketen:
Inside the Israeli Air Force's hunt for Iran's launchers
https://www.israelhayom.com/2026/03/27/i...launchers/
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(27.03.2026, 14:28)Nightwatch schrieb: ...
Inside the Israeli Air Force's hunt for Iran's launchers
https://www.israelhayom.com/2026/03/27/i...launchers/ ich weiß nicht ob solche "Inside"-Jubel-PR Artikel wirklich objektiv sind. Neutral sind sie sicher nicht, erst recht nicht in Kriegszeiten.
Da ist mir die Beurteilung durch professionelle Beobachter von "outside" lieber, weil es mir objektiver erscheint.
So etwa von Prof. Carlo Masala, Professor für Internationale Politik an der Fakultät für Staats- und Sozialwissenschaften der Universität der Bundeswehr München. Masala gilt als Experte für bewaffnete Konflikte.
Zitat:Iran-Studio von FOCUS online
Trump in Iran-Falle: Darum kann er den Krieg nicht beenden
Freitag, 27.03.2026, 11:46
Der Iran bestimmt inzwischen den Verlauf des Krieges und treibt die Kosten für die USA gezielt in die Höhe. Ein schneller Ausstieg ist damit für Donald Trump kaum noch möglich, so Militärexperte Carlo Masala.
...
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(27.03.2026, 14:48)Kongo Erich schrieb: ich weiß nicht ob solche "Inside"-Jubel-PR Artikel wirklich objektiv sind. Neutral sind sie sicher nicht, erst recht nicht in Kriegszeiten. Welche Aspekte des Artikels würdest du denn Unter Jubel-PR verbuchen wollen? Erläutere doch mal.
Zitat: Masala gilt als Experte für bewaffnete Konflikte.
Sicherlich. Er hat allerdings auch ein TDS Problem und ist mir zu sehr in zu Deutschen Denkschulen gefangen.
Es gibt diesseits eines Sturzes des Regimes grundsätzlich zwei Wege, diesen Konflikt zu beenden. Entweder das iranische Regime lässt sich auf einen Deal ein, oder man zerschlägt die Infrastruktur, sodass die Staatlichkeit nicht mehr aufrechterhalten werden kann und militärisches Handeln zum Erliegen kommt.
Wobei das in der Form von mir falsch formuliert ist. Es ist kein Entweder-oder, sondern eine graduelle Eskalation, an deren Endpunkt die Vernichtung des Irans steht, wobei sich das Regime jedoch an jedem Punkt des Geschehens mit einem (zunehmend mutmaßlich ungünstigeren) Deal aus der Affäre ziehen kann.
Womöglich ist es so (Trump erzählt etwas anderes und der Rest der Welt glaubt den wechselnden Orakeln einiger US-Gazetten), dass das bisherige Level an angewendeter militärischer Gewalt ausreicht, um die Iraner zum Einlenken zu bewegen. Mithin tut sich nicht viel, Trump hat sich verrannt, ging in die Falle, sitzt in der Sackgasse etc. Das kann man der persönlichen Weltsicht entsprechend umschreiben, wie man möchte, aber der Punkt ist, dass Trump ohne Weiteres jederzeit weiter eskalieren kann und auch für die Mullahs der Moment kommen müsste, an dem sie auf die Stopptaste drücken.
Schließlich verhält es sich so, dass lange vor der maximalen Eskalation und der physischen Zerstörung der Lebensgrundlagen im Iran Punkte kommen, ab denen die entstehenden Schäden in ihren Auswirkungen auf das Leben im Iran so enorm sind, dass das Regime damit rechnen muss, diese Folgen nicht überstehen zu können - erst recht nicht in einer Form, die es ihnen ermöglicht, ihren Kampf und ihr eigentliches Ziel der gewaltsamen Herbeiführung der Wiederkunft des Mahdi erreichen zu können.
Trumps Problem oder meinetwegen auch Fehlkalkulation ist, dass er den Fanatismus (und die fehlende strategische Weitsicht) der Mullahs unterschätzt hat und davon ausging, dass die stattgefundenen Angriffe ausreichen, um die Iraner zum Einlenken zu bewegen. Das ist nicht der Fall, und entsprechend droht er jetzt auch immer wieder mit den skizzierten Eskalationen. Der Iran wiederum meint (wie vor dem Krieg), auf Zeit spielen zu können, und wird sich (auch wenn er medial etwas anderes präsentiert) genau so weit auf Trump zubewegen, wie man meint, dass es nötig sei, um eine Eskalation ausbleiben zu lassen. Fraglich, ob das so funktioniert – Trumps Geduldsfaden ist schließlich nicht der längste.
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(27.03.2026, 15:30)Nightwatch schrieb: . Er hat allerdings auch ein TDS Problem Allmählich glaube ich, genau die Leute haben "TDS", die anderen "TDS" unterstellen.
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(27.03.2026, 16:47)muck schrieb: Allmählich glaube ich, genau die Leute haben "TDS", die anderen "TDS" unterstellen. Mit Sicherheit gibt es Hardcore-Fans von Donald Trump, die sich so ziemlich jeder Kritik an ihm verweigern. Ich gehöre sicherlich nicht dazu und könnte sehr viel an diesem Menschen, Politiker und US-Präsidenten kritisieren (völlig unterschiedliche Ebenen btw). Das ist jedoch billig und bringt wenig bis keinen Erkenntnisgewinn. Im Gegenteil: Je mehr man sich über Figuren wie den Donald empört (ob berechtigt oder unberechtigt, ist dabei nebensächlich) und hineinsteigert, desto mehr läuft man Gefahr, diese Figuren nur noch durch eine verengte Brille wahrzunehmen, sie immer weniger zu verstehen und zunehmen falsch zu lesen.
Die Kunst der Analyse besteht daher darin, die Defizite der Figur nicht zu leugnen, aber gleichzeitig Raum für positive Seiten ihres Daseins und Handelns zu lassen – und sich in die Logik und Denkweise der Figur hineinversetzen zu können und zwar ohne die eigenen negativen Zuschreibungen vorbehaltlos auf sie zu projizieren.
Dieser Ansatz führt bei mir dazu, dass ich mich hier oft positiv über Trump äußere, obwohl es auch für mich genügend Momente gibt, in denen man vor Fremdscham nur noch mit dem Kopf auf die Tischplatte hauen möchte und über so manche Entscheidung nur den Kopf schütteln kann. Trotzdem lasse ich die Figur in ihrer Ambivalenz so stehen.
Und genau das vermisse ich in der deutschen Expertenlandschaft bei Donald Trump fast vollkommen.
BTT Was (und was nicht) man mit den MEUs anfangen könnte. Auch schonst ein Kanal mit ganz gutem Content
Are We About to Send the Marines Into Iran? With Rich Goldberg and Garrett Exner
https://www.youtube.com/watch?v=yuISv0s3I6A
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Allgemein:
Zitat:Trumps Problem oder meinetwegen auch Fehlkalkulation ist, dass er den Fanatismus (und die fehlende strategische Weitsicht) der Mullahs unterschätzt hat und davon ausging, dass die stattgefundenen Angriffe ausreichen, um die Iraner zum Einlenken zu bewegen. Das ist nicht der Fall, und entsprechend droht er jetzt auch immer wieder mit den skizzierten Eskalationen.
Ein wesentliches Problem in diesem Kontext ist meiner Meinung nach, dass der ach so achtungswürdige Wertewesten nicht beliebig so eskalieren kann, wie es notwendig wäre.
Der Krieg im Iran ist erneut so sauber und chirurigisch präzise wie ein Krieg überhaupt nur sein kann. Ma vergleiche das mit früheren Kriegen, die nicht mal ansatzweise diese Wirkmöglichkeiten und Wirkmittel hatten.
Das zweite wesentliche Problem ist die Idee, mit dem iranischen Regime jetzt überhaupt noch eine Art Deal schließen zu wollen. Das ergibt keinen Sinn. Stattdessen müsste man jetzt, wo man die Sache nun mal zum Krieg entwickelt hat, diesen richtig führen und als erstes die gesamte kritische Infrastruktur des Iran zerlegen, innerhalb weniger Stunden. Allein schon um (analog zu Gaza als psychologischem politischen Instrument) die eigene Handlungsfähigkeit / Kriegsfähigkeit / Gewaltfähigkeit zu beweisen.
Als drittes wesentliches Probleme sehe ich, dass der Iran nicht einlenken wird. Er spielt zwar aktuell auf Zeit, aber er wird trotzdem nicht einlenken. Und was dann?!
Die USA hätten noch genug B-52, B1 et al und auch genügend Bombenarsenale, um damit einen solchen Schlag praktisch über Nacht führen zu können, und dann noch einen und noch einen usw. Allein die ca. 76 B-52 dürften schon reichen, um den Iran wortwörtlich über Nacht als Staat in seiner aktuellen Form zu beenden, einschließlich des Totalkollaps seiner Wirtschaft, Energieversorgung, der Kampffähigkeit, der finanziellen Möglicchkeiten usw. usw.
Stattdessen quält man sich wie in Gaza stückchenweise ab nur um am Ende praktisch das gleiche Ergebnis zu erzielen, nur halt gestreckt, gestaucht und über eine entsprechende Zeitspanne.
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(27.03.2026, 15:30)Nightwatch schrieb: Welche Aspekte des Artikels würdest du denn Unter Jubel-PR verbuchen wollen? Erläutere doch mal.
... muss ich jetzt wirklich zerlegen oder reicht der Begriff "alles"?
(27.03.2026, 15:30)Nightwatch schrieb: Womöglich ist es so (Trump erzählt etwas anderes und der Rest der Welt glaubt den wechselnden Orakeln einiger US-Gazetten), dass das bisherige Level an angewendeter militärischer Gewalt ausreicht, um die Iraner zum Einlenken zu bewegen. .....
Trumps Problem oder meinetwegen auch Fehlkalkulation ist, dass er den Fanatismus (und die fehlende strategische Weitsicht) der Mullahs unterschätzt hat und davon ausging, dass die stattgefundenen Angriffe ausreichen, um die Iraner zum Einlenken zu bewegen. ... bis jetzt herrscht doch noch nicht einmal Konsens darüber, was erreicht wurde. Der FOCUS - ja, ein Massenblatt, aber sicher nicht Iran- oder Russenfreundlich - stellt zwei konträre Aussagen online:
1.
"Iran feuert weniger, trifft aber häufiger"
Trump erklärt Raketenlager für zerstört – was Experten sagen
Zitat:Mittwoch, 25.03.2026, 20:26
US-Präsident Trump erklärt Irans Raketenarsenal für weitgehend zerstört. Doch Teheran greift immer wieder an. Wie viele Raketen und Drohnen besitzt das Regime noch? Und wie schnell kann es sein Arsenal wieder auffüllen?
2.
"Epic Fury" unter Druck: USA zerstören nur Drittel von Irans Raketen Zitat:Freitag, 27.03.2026, 15:35
US-Geheimdienste sehen Irans Raketenarsenal weiter als erheblich. ...
Aus These und Antithese könnte eine Synthese dahingehend wachsen, dass ein großer Teil zerstört ist - und Iran sparsam mit seinen restlichen Wirkmitteln umgeht, die aber immer besser einsetzt
(27.03.2026, 18:08)Quintus Fabius schrieb: Allgemein:
...
Die USA hätten noch genug B-52, B1 et al und auch genügend Bombenarsenale, um damit einen solchen Schlag praktisch über Nacht führen zu können, und dann noch einen und noch einen usw. Allein die ca. 76 B-52 dürften schon reichen, um den Iran wortwörtlich über Nacht als Staat in seiner aktuellen Form zu beenden, einschließlich des Totalkollaps seiner Wirtschaft, Energieversorgung, der Kampffähigkeit, der finanziellen Möglicchkeiten usw. usw.
... die Verlegung ist bereits im Gange:
Größte Bomber-Verlegung der jüngeren Geschichte: USA schicken weitere B-1-Bomber nach Europa
(Kopie hier)
Soweit noch eine iranische Luftabwehr besteht, wird die sich schon freuen
Iran veröffentlicht Video - Schlag aus der Tiefe: Unterirdische „Raketenstadt“ soll F‑35 getroffen haben (25.03.2026)
F-35-Notlandung nach iranischem Beschuss - Pilot möglicherweise durch Splitter verletzt (25.03.2026)
Rakete verfehlt Super Hornet der US Navy um Haaresbreite (26.03.2026)
Ansonsten gilt:
Der Iran hat nur eine Fläche von 1.648.195 km². Der nördlichste Punkt Irans liegt auf 39° 47′ nördlicher Breite und befindet sich etwa auf demselben Breitengrad wie Mallorca. Der südlichste Punkt liegt auf 25° nördlicher Breite und befindet sich etwa auf demselben Breitengrad wie Doha in Katar. Der westlichste Punkt liegt auf 44° 02′ östlicher Länge und damit etwa auf selber Länge wie die irakische Hauptstadt Bagdad. Der östlichste Punkt liegt auf 63° 20′ östlicher Länge und damit ungefähr auf selber Länge wie Herat in Afghanistan ( Wikipedia).
Und das gesamte Uran des Iran könnten zwei Personen davontragen: Demnach passt der gesamte Vorrat in etwa 18 bis 20 Behälter, die jeweils rund 50 Kilogramm wiegen und von zwei Personen getragen werden können.
Das wird spaßig, in dem Ländle alle Transportbehälter zu finden und so zu sichern, dass das Uran keine Gefahr mehr darstellt.
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(27.03.2026, 20:49)Kongo Erich schrieb: muss ich jetzt wirklich zerlegen oder reicht der Begriff "alles"? Du musst garnichts, aber offen gestanden kann ich nicht nachvollziehen was an diesem Artikel Jubel-PR sein soll. Dementsprechend hätte mich eine genauere Herleitung der Einordnung interessiert. "Alles" ist da argumentativ etwas dünn.
Zitat:bis jetzt herrscht doch noch nicht einmal Konsens darüber, was erreicht wurde. Der FOCUS - ja, ein Massenblatt, aber sicher nicht Iran- oder Russenfreundlich - stellt zwei konträre Aussagen online:
Es ist doch bekannt, dass die iranischen Raketenstreitkräfte in Teilen dadurch bekämpft wurden, dass man die Eingänge zu ihren Raketenstädten in den Bergen zerbombt oder durch Luftminen unpassierbar macht.
Logischwerweise befinden sich dann innerhalb der Raketenstädte eingeschlossene Bestände iranischer Raketen die nicht eingesetzt werden können. Zudem ist es halt schwierig nach einem Angriff auf eine verbunkerte Anlage ein abschließenden BDA durchzuführen.
Wenn ich den Originalartikel lese ( https://www.reuters.com/world/middle-eas...026-03-27/) fällt mir auf, dass sie das Raketenarsenal quasi dritteln und nur zu zwei Kategorien überhaupt eine Aussage treffen. Das erste Drittel ist sicher zerstört (with certainty), das zweite Drittel vllt zerstört (less clear) oder beschädigt, mindestens aber eingeschlossen und Status deswegen unklar - und das letzte Drittel?
Wenn weiß wie Dienste arbeiten weiß, dass die da Aussagen mit Degrees of Confidence arbeiten. Wenn ich Reuters richtig lese/intepretiere steht in dem Report dann schlicht, dass man eine Dreitelung zwischen Certain/Confident/Not Confident hat. Das impliziert dann nicht, dass das letzte Drittel nicht auch in weiten Teilen ausgeschaltet ist, sondern lediglich, dass man es aktuell nicht weiß.
Erschwerend dürfte hinzukommen, dass die auch kein High Confidence bezüglich des einsetztbaren Gesamtbestandes haben was logischerweise die Unsicherheit steigert.
Oder crazy thought - die haben das letzte Drittel eingesetzt und Reuters hat die Info darüber weggelassen.
Unterm Strich: Es mal wieder medial schön so hingedeichselt das man Trump damit was ans Bein flicken kann. Und ja, er übertreibt. Nichts neues unter der Sonne.
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(27.03.2026, 21:35)Nightwatch schrieb: ...
Wenn ich den Originalartikel lese (https://www.reuters.com/world/middle-eas...026-03-27/) fällt mir auf, dass sie das Raketenarsenal quasi dritteln und nur zu zwei Kategorien überhaupt eine Aussage treffen. Das erste Drittel ist sicher zerstört (with certainty), das zweite Drittel vllt zerstört (less clear) oder beschädigt, mindestens aber eingeschlossen und Status deswegen unklar - und das letzte Drittel? ... das gibt auch n-tv an:
Zitat:Lagebilder zum Waffenarsenal sowohl der USA als auch des Iran lassen aufhorchen: Letztere Kriegspartei verliert Insidern zufolge viel, hat aber noch beträchtliches Raketenpotenzial. Die USA indes verfeuern laut einem Bericht sehr viele teure Marschflugkörper.
Die USA können Insidern zufolge mit Sicherheit nur bestätigen, dass sie im Laufe des gegenwärtigen Krieges etwa ein Drittel des riesigen iranischen Raketenarsenals zerstört haben. Dies sagten fünf den US-Geheimdiensten nahestehende Personen, wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet. Der Status von etwa einem weiteren Drittel ist weniger klar, doch die Bombardements haben diese Raketen wahrscheinlich beschädigt, zerstört oder in unterirdischen Tunneln und Bunkern verschüttet, sagten vier der Insider.
Ein Insider gab demnach an, die Erkenntnisse seien ähnlich bei den Drohnenkapazitäten des Iran, wonach etwa ein Drittel zerstört worden sei. Die Einschätzung, über die bisher noch nicht berichtet wurde, zeigt, dass zwar die meisten iranischen Raketen entweder zerstört oder unzugänglich sind, Teheran jedoch immer noch über einen beträchtlichen Raketenbestand verfügt und möglicherweise in der Lage sein könnte, einige verschüttete oder beschädigte Raketen wiederherzustellen, sobald die Kämpfe aufhören.
USA mit massivem Verbrauch
Die "Washington Post" berichtet indes, dass das US-Militär selbst im Zuge der bisher vier Kriegswochen mehr als 850 Tomahawk-Marschflugkörper verschossen hätte und die Präzisionswaffen damit in einem Tempo verbraucht würden, dass bei einigen Pentagon-Mitarbeitern die Alarmglocken schrillten, so die Zeitung unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.
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Btw:
Merz hat Israel und die USA massiv wegen des Krieges kritisiert
Zitat: Nun äußert Kanzler Merz in ungewöhnlich deutlicher Form Zweifel am Vorgehen der USA und Israels im Iran-Krieg.
Bundeskanzler Friedrich Merz hat US-Präsident Donald Trump persönlich scharf für sein Agieren im Iran-Krieg attackiert. "Was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang", sagte Merz auf einer Veranstaltung der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind. Nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle", so Merz.
Merz bezweifelte auch, dass die USA und Israel mit ihren Angriffen auf den Iran dort einen Regierungswechsel erreichen werden. "Ist das Thema Regime-Change wirklich das Ziel?", fragte er. "Wenn das das Ziel ist, glaube ich nicht, dass sie das erreichen werden. Das ist meistens schiefgegangen." Generell beurteilte er die Erfolgschancen der Kriegsführung Israels und der USA kritisch.
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"Die USA und Israel verstricken sich in diesen Konflikt jeden Tag tiefer", warnte der Kanzler.
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