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(29.09.2025, 12:55)Gecktron schrieb: Die HF-1 Drohnen in der Ukraine hatten am Anfang Probleme, funktieren aber anscheinend mittlerweile Recht gut.
Die HF-1 waren weder von Helsing designt noch von denen gebaut. Die HF-1 basiert auf der amerikanischen AQ-100 Drohnen und wurde in der Ukraine durch ukrainische Unternehmen zusammengebaut.
Laut ukrainischen Soldaten waren aber Helsing Techniker immer Recht fix und nah an denen dran wenn es Probleme gab. Es gibt mittlerweile auch Berichte von Einheiten die die aktiv nutzen, und auch Treffer Videos veröffentlichen.
HX-2 ist eher ein Maßstab für Helsing. Das System wurde von denen entwickelt und auch in Deutschland produziert. Da gibt es keine Ausreden falls es nicht klappt. HX-2 wird ja von Deutschland, den Briten, Frankreich und der Ukraine getestet. Aber soweit ich weiß gibt es keine öffentlichen Testberichte dazu.
Die HF-1 Drohnen sind die aus Holz, die teilweise auf den Katapulten explodiert sind?
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(30.09.2025, 07:16)KalleGrabowski schrieb: Die HF-1 Drohnen sind die aus Holz, die teilweise auf den Katapulten explodiert sind?
Wenn ich "HF-1, Drones, exploding on catapult" als Suchbegriff bei Mr. Google eingebe , erhalte ich keien Treffer.
Hast du eine "approved source" für die Behauptung ?
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(30.09.2025, 11:44)Milspec_1967 schrieb: Wenn ich "HF-1, Drones, exploding on catapult" als Suchbegriff bei Mr. Google eingebe , erhalte ich keien Treffer.
Hast du eine "approved source" für die Behauptung ?
Ebenso kurz gegoogelt und direkt zwei kritische Artikel gefunden:
https://www.telepolis.de/features/Ukrain...50501.html
https://www.wiwo.de/unternehmen/industri...19945.html
Inhaltlich gleich.
Dort steht die "Startproblematik" nicht konkret drin. Diese Info ist mir von zwei unabhängigen Quellen im "direkten Richten" heran getragen worden.
Möglicherweise waren es Einzelfälle die abgestellt worden. Gut möglich.
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(30.09.2025, 12:46)KalleGrabowski schrieb: Ebenso kurz gegoogelt und direkt zwei kritische Artikel gefunden:
https://www.telepolis.de/features/Ukrain...50501.html
https://www.wiwo.de/unternehmen/industri...19945.html
Inhaltlich gleich.
Dort steht die "Startproblematik" nicht konkret drin. Diese Info ist mir von zwei unabhängigen Quellen im "direkten Richten" heran getragen worden.
Möglicherweise waren es Einzelfälle die abgestellt worden. Gut möglich.
Alles steht und fällt für mich mit der Frage:
- Sind die HX-2 (HX-1 ist eh nur Testobjekt) "reliable deadly with accectable costs" ?
Und das kann nur mit ECHTEN Tests im Krieg und mit neutraler Aus -und Bewertung...und nicht mit Werbebroschüren... erreicht werden.
Zu letzterem hält sich alles im BmVg und Helsing zurück....aber Frontblogger sind auch kritisch zu sehen, da Sie nur Ihren Bereich beackern und oftmals stark (politisch/sponsoring) gesteuert sind...von wem auch immer.
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Bei der Einführung gibt es halt irgendwie immer Probleme, die solche Artikel natürlich dann auch eingreifen. War ja mit verschiedenen Systeme der Fall, die Deutschland geliefert hat.
Man denke an die überkomplexen Panzerhaubitzen und nun stehen deutsche Haubitzen und keine anderen Haubitzen ganz oben auf der Wunschliste.
Hinsichtlich Drohnen sind deutsche Aufklärungsdrohnen auch immer sehr beliebt in der Ukraine, obwohl in der Presse und Foren hinsichtlich deutscher Drohnenfähigkeiten schlicht ignoriert werden.
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Zitat:Helsing übernimmt Blue Ocean
Das Münchner Rüstungs-Startup Helsing steht kurz vor der Übernahme des australischen Meerestechnologie-Spezialisten Blue Ocean, wie aus einer Pressemitteilung des Unternehmens vom 8. Oktober hervorgeht. Mit diesem Schritt will das Unternehmen die Entwicklung von autonomen Unterwasserplattformen vorantreiben.
Blue Ocean mit Sitz im australischen Bibra Lake ist auf die Entwicklung und den Betrieb autonomer Unterwasserfahrzeuge (AUV) spezialisiert. Durch die Integration in Helsing sollen die Hardware-Kompetenzen und Produktionskapazitäten von Blue Ocean mit der Künstlichen Intelligenz (KI) von Helsing kombiniert werden. Das gesamte Blue-Ocean-Team wird übernommen; die Standorte in Australien und Großbritannien bleiben erhalten.
https://esut.de/2025/10/meldungen/64172/...lue-ocean/
Schneemann
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(10.10.2025, 21:46)Schneemann schrieb: https://esut.de/2025/10/meldungen/64172/...lue-ocean/
Schneemann
Blue Ocean und Helsing haben zusammen an der Unterwasserdrohne FG-1 gearbeitet. Jetzt wo man mit den Vereinigten Königreich auch mindestens einen großen Abnehmer für die hat, macht es auch Sinn die Zusammenarbeit zu vertiefen.
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https://www.handelsblatt.com/technik/it-...70177.html
Der Artikel geht zwar mehr um das Scheitern von Stark, aber Helsing wird ebenfalls erwähnt und ich wusste nicht wohin sonst damit…
Warum fahren die Briten extra nach Kenia für den Test einer Drohne?
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(03.11.2025, 12:31)Jason77 schrieb: https://www.handelsblatt.com/technik/it-...70177.html
Der Artikel geht zwar mehr um das Scheitern von Stark, aber Helsing wird ebenfalls erwähnt und ich wusste nicht wohin sonst damit…
Warum fahren die Briten extra nach Kenia für den Test einer Drohne?
Die Briten sollen die HX-2 Drohne bereits in England auf dem Übungsplatz Salisbury Plain getestet haben ( Hartpunkt)
Der Test in Kenya ist vermutlich um das System auch in anderen Situationen zu testen. Die Briten haben die "British Army Training Unit Kenya" in Kenya. Das ist also wahrscheinlich ein Rückgriff auf bestehende Strukturen, nicht etwas komplett neues nur für HX-2.
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Helsing ist kein deutsch-französisches Start-up, wie in dem französischen Artikel steht. Es ist ein deutsches Unternehmen.
Bei Blue Ocean, die von Helsing übernommen wurden, kann man lesen: Helsing... The Anglo-German company...
Jeder will scheinbar Helsing vereinnahmen.
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(03.11.2025, 12:43)Gecktron schrieb: Die Briten sollen die HX-2 Drohne bereits in England auf dem Übungsplatz Salisbury Plain getestet haben (Hartpunkt)
Der Test in Kenya ist vermutlich um das System auch in anderen Situationen zu testen. Die Briten haben die "British Army Training Unit Kenya" in Kenya. Das ist also wahrscheinlich ein Rückgriff auf bestehende Strukturen, nicht etwas komplett neues nur für HX-2.
Ne ne in Kenia soll die Strike Drohne von Stark getestet worden sein. Aber ok, danke für die Info, da haben die Briten scheinbar noch eine dauerhafte militärische Präsenz in Kenia. Eigentlich nicht verwunderlich, war ja mal deren Kolonie…
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https://www.focus.de/politik/deutschland...wtab-de-de
Zitat:Die Ukraine setzt große Hoffnungen in deutsche Drohnen des milliardenschweren Rüstung-Startups Helsing. Nun ist ein Bericht zu einer deutsch-ukrainischen Kamikaze-Drohne aufgetaucht, der am Image des Herstellers kratzt. Das Unternehmen wehrt sich.
Die Geschichte der deutschen Rüstungs- und Softwarefirma Helsing liest sich wie eine außergewöhnliche Erfolgsgeschichte. In nur drei Jahren schaffte es das Münchner Startup, zu einem der größten Unternehmen im Defense-Tech-Sektor zu werden, das im vorigen Sommer mit 12 Milliarden Dollar bewertet wurde.
Doch schon vor Monaten wurde an einem Teil der Produktion von Drohnen, die seit knapp einem Jahr an die Ukraine geliefert werden, Kritik laut. Und zwar sowohl aus der Ukraine selbst, wo es offenbar negative Erfahrungen mit einem Drohnentyp gab, als auch in den Reihen der Bundeswehr.
Die Mängel der Drohne, die ukrainische Einheiten seit dem Frühjahr 2025 einsetzten, sollen in einem mehrseitigen Bericht aufgelistet und ausgewertet worden sein, berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf das Dokument. In Verbindung mit Gesprächen von Industrievertretern, ukrainischen "Offiziellen" und Bundeswehrangehörigen sei so das Bild eines Unternehmens entstanden, dessen Verantwortliche sich "als neuer Drohnen-Gigant" inszenierten, diesem Anspruch jedoch "oft nicht gerecht" würden.
So wird ein anonymer Luftwaffen-Offizier mit der Bemerkung zitiert, dass sich das Unternehmen zwar erfolgreich verkaufe und über ein "hervorragendes Marketing" verfüge, jedoch "wenig geleistet habe".
Zwei ukrainische Soldaten, die einem Reporterteam der "Welt" die HF-1 direkt an der Ostfront Ende Dezember gezeigt hätten, hätten berichtet, dass "viele der Drohnen nicht startfähig gewesen" oder direkt nach dem Start abgestürzt seien. Die "Altra-Software" von Helsing habe sich zwar als "solide" erwiesen, doch die technische Plattform aus ukrainischen und chinesischen Bauteilen sei ein "Desaster". Auch die Startkatapulte hätten anfangs aus "sperrigen und untauglichen Konstruktionen" bestanden.
Auf Anfrage der "Welt am Sonntag" habe Helsing dann mitgeteilt, dass lediglich "circa 2,5 Prozent" der Drohnen Startprobleme gehabt hätten. Ein "ukrainisches Dokument" hingegen liste, so der Bericht weiter, "dutzende Mängel" bei Flügen detailliert auf. Moniert würden etwa defekte Ruder der Kamikaze-Drohnen, "abnormales Bodenverhalten" sowie lange Montierzeiten der Fluggeräte.
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(15.01.2026, 19:34)Quintus Fabius schrieb: https://www.focus.de/politik/deutschland...wtab-de-de
Welt hatte da auch einen umfangreichen Bericht dazu veröffentlicht. Der ging chronologisch weiter als der Bericht hier. Beide Berichten stimmen überein, die ersten Monate gab es viele Probleme mit den HF-1. Das Design selbst ist solide und erprobt (als AQ-100 Bayonet), aber für HF-1 wurden viele Teilen innen drin ausgetauscht. Dazu wurden die Drohnen von Drittunternehmen in der Ukraine gefertigt. Da soll es erhebliche Mängel gegeben haben.
Laut ukrainischen Quellen waren Helsing Techniker aber zügig und oft bei den Truppen um Teile zu reparieren oder auszutauschen. Mittlerweile sollen dank vieler Verbesserungen die Dinger ganz gut funktionieren. Seit dem Sommer sieht man auch vermehrt Videos von denen im Einsatz.
Ich persönlich vermute, dass Helsing so schnell wie möglich ihre Software in der Praxis ausprobieren wollte. Darum fix ein fertiges Design mit COTS Teilen gekaut und von Unternehmen in der Ukraine zusammen schrauben lassen. So haben die sich die Zeit gespart die Hardware zu entwickeln und eine Produktion aufzubauen. Mit klaren Folgen.
Wenigstens funktionieren die Teile jetzt und die Altra-Software scheint anscheinend in der HX-2 ziemlich gut zu sein.
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Bei verschiedenen erprobungen der Bundeswehr hat es ja ebenfalls Mängel gegeben . An Drittunternehmem kann es da ja nicht gelegen haben . In der Ukraine wurden 4000 HX -2 Drohnen (von 10000 bestellten) gefertigt .
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(15.01.2026, 21:04)alphall31 schrieb: Bei verschiedenen erprobungen der Bundeswehr hat es ja ebenfalls Mängel gegeben . An Drittunternehmem kann es da ja nicht gelegen haben . In der Ukraine wurden 4000 HX -2 Drohnen (von 10000 bestellten) gefertigt .
Das Ergebnis des Drei Firmen Tests als Grundlage für Beschaffung steht ja noch aus...
Ist bei startups zu oft der Fall : großes maul, nix dahinter.
Bei den anderen, den Konzernen: große Bürokratie und große Kosten... Aber a Bisserl was dahinter, wegen Erfahrung und viel test resource
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