(See) Die deutsche Marine
„ Bundesregierung will Minenjagdboot im Mittelmeer stationieren
Die Bundesregierung treibt die Vorbereitungen für eine Teilnahme der Marine an einer möglichen Sicherungs-Operation in der Straße von Hormus voran. Nach „Spiegel“-Informationen verständigte sich die Regierung im geheim tagenden Nationalen Sicherheitsrat darauf, schnell ein Minenjagdboot der Marine im Mittelmeer vorzustationieren, um im Fall eines Starts einer multinationalen Operation zur Sicherung der Meerenge handlungsfähig zu sein. Das Spezialschiff zur Suche und Neutralisierung von Seeminen wäre dann schneller einsatzbereit, wenn eine solche Mission beginnt.
Voraussetzung ist aus Sicht der Bundesregierung eine belastbare Waffenstillstandsvereinbarung zwischen den Kriegsparteien und ein internationales Mandat für eine robuste Marine-Operation verschiedener Staaten – entweder auf Basis eines Uno-Beschlusses oder durch eine Ausweitung des Mandats für die EU-Mission Aspides, die sich bisher auf die Absicherung des Schiffsverkehrs im Roten Meer beschränkt.
Insgesamt hat sich Deutschland nach Informationen des Magazins im Kreis der sogenannten Koalition der Willigen bereit erklärt, zwei Minenjagdboote und einen Tender zur Versorgung für eine mögliche Mission abzustellen. Hinzukommen soll auch Unterstützung bei der Aufklärung aus der Luft. Dabei soll ein spezielles Sensor-Flugzeug, das bereits für die Mission Aspides aktiv ist, zum Einsatz kommen.“

Macht durchaus Sinn das vorzubereiten…
hier wäre jetzt natürlich mehr Eigenschutz für die Minenjäger und den Tender wichtig…

beim Tender Nachfolger wäre da mehr wichtig!
also 1-2 RAM und 2 x 30mm Geschütz wäre schon das Minimum…
Iris-t SLM natürlich in top noch besser…
aber selbst die kleinen Minenjäger (oder auch deren Nachfolger) sollten sich mit 1-2 x 30mm Geschütz gegen Drohnen und Überwasserziele wehren können
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Das sind Boote mit 50 m Länge die 2x 40mm und 2x MLG haben und noch weitere Bewaffnung . Man sollte mal im verhältniss bleiben . Wenn man das alles will kann man auch Fregatten Minen räumen lassen .
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(21.04.2026, 19:25)alphall31 schrieb: Das sind Boote mit 50 m Länge die 2x 40mm und 2x MLG haben und noch weitere Bewaffnung . Man sollte mal im verhältniss bleiben . Wenn man das alles will kann man auch Fregatten Minen räumen lassen .

Die Boote haben nur noch 1 x MLG27 was nicht gegen Drohnen eingesetzt werden kann
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Ja stimmt die wurden ja so 2007 rum umgerüstet. Die hatten doch bei einem Boot mit dem neuen Geschütz gleich in Kiel im Hafen rumgeballert .
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(21.04.2026, 19:33)ObiBiber schrieb: Die Boote haben nur noch 1 x MLG27 was nicht gegen Drohnen eingesetzt werden kann
Wieso gilt diese Aussage eigentlich pauschal, will sagen, wie hoch oder niedrig sind die Erfolgsaussichten dieser Waffe gegen welche Art von Drohnen? Bei Micro- und Mini-UAS kann ich das noch verstehen, aber warum sollte eine MLG27 mit FAPDS nicht gegen Light-UAS à la Shahed 136 wirken können?
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(22.04.2026, 02:56)muck schrieb: Wieso gilt diese Aussage eigentlich pauschal, will sagen, wie hoch oder niedrig sind die Erfolgsaussichten dieser Waffe gegen welche Art von Drohnen? Bei Micro- und Mini-UAS kann ich das noch verstehen, aber warum sollte eine MLG27 mit FAPDS nicht gegen Light-UAS à la Shahed 136 wirken können?
Ob das MLG27 so gegen Light-UAS wirken kann, wird man so nicht mit ja oder nein beantworten können. Es würde mich wundern wenn das jemals so getestet wurde. Aber ich hab auch durchaus meine Zweifel daran, ob das eine gute Idee wäre.

Das fängt schon damit an, dass mWn weder die Klasse 332 noch 352 mit einem Luftraumüberwachungsradar ausgestattet ist. Die Detektionsleistung ggü. Drohnen hängt somit an passiven Sensoren und der Optronik, was beides bei solchen Kleinstzielen nicht unbedingt verlässlich ist und auch noch witterungsbedingten Einschränkungen unterliegt.

Das MLG27 selber wird vermutlich bis zu einem gewissen Grad gegen solche Ziele wirken können, aber dafür ist das System eigentlich nicht gedacht und das dürfte dabei recht schnell ersichtlich werden. Die Magazintiefe ist mit 90x Schuss bei einer Kadenz von >1.200 Schuss/min wirklich nicht toll, das sind rechnerisch 4.5 Sekunden Feuerstoß bis nachgeladen werden muss. FAPDS muss ein Ziel direkt treffen um es bekämpfen zu können und der Munitionstyp ist eigentlich gegen „Hartziele“ gedacht, also Stähle und eventuelle ballistische Panzerung die sich in Flugzeugen und AShM finden. Nicht jedoch gegen Materialien wie Karbonfasern, Fiberglas oder sogar Holz, aus denen solche one-way Attack Drohnen häufig bestehen. Die Wirkung von FAPDS könnte hier massiv reduziert sein.
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Ich wüsste jetzt aber ehrlich gesagt auch nicht, wie man das kurzfristig sinnvoll beheben könnte. Die 30mm SeaSnake kann zwar ABM verschießen, ist aber genauso wie das MLG27 ein single feed System, dass entweder mit Munitionstyp A oder Munitionstyp B geladen werden kann, nicht mit beiden gleichzeitig. Wenn ABM geladen sind, fällt die Wirkung gegen Seeziele aus, was natürlich gegen USV problematisch wäre aber auf einer MCM-Einheit natürlich doppelt nachteilig ist.

Soll heißen wenn ein Minenjagdboot ins Mittelmeer verlegt werden soll, müsste es eskortiert werden. Entweder von einer Fregatte oder einer Korvette.
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Die Richtgeschwindigkeit des MLG wäre auch noch ein Punkt den man sich bei agilen kleinen Drohnen ansehen müßte. MSI Seahawk wäre sicherlich eine Option, aber sollen die alten Minenjäger jetzt wirklich noch einmal umgebaut werden und ein neues Radar (Spexer 2000), neue EO Tracker und andere Ari erhalten? Auf Schutz durch andere Einheiten sind sie so oder so angewiesen, 30mm ABM und Fliegerfaust hin oder her. Wobei die MSP 500 für das MLG ja schon vorhanden ist, und alte MLGs vielleicht wirklich der Seahawk Platz machen sollten wenn denn die Plattform tatsächlich bis 2040 durchhalten muss.
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Wenn man sich die verschiedensten Typen von Minensuchbooten anschaut weltweit wird stellenweise ganz auf Bewaffnung verzichtet , auch bei einigen Nachbarn von uns.

Und auch wenn es Verbesserungen gibt , mit einer Shaed ein sich ständig bewegendes Ziel zu treffen ist schon Glück. Man hat es dort auch nicht mit einem Binnentümpel wie im schwarzen Meer zu tun das da solche drohnenträger wie in die Ukraine einsetzt eine Gefahr wären.
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