(See) Next Generation Frigate F127 (F124 Nachfolger)
(Gestern, 23:23)DopePopeUrban schrieb: @DeltaR95
Hauptsächlich korrektiver und präventiver Wartungsbetrieb, also jegliche Maßnahmen, die die Funktionstüchtigkeit des CMS (bzw der Bordsysteme) im Ist-Zustand aufrechterhalten.

Dann verstehe ich dein Problem mit der "black box" AEGIS für F127 noch viel weniger, denn was du da beschreibst hat mit Softwarepflege und Softwareänderung gar nichts zu tun, denn in einem CMS wird durch "korrektiven und präventiven Wartungsbetrieb", sprich z.B. Filtermatten wechseln und defekte Hardware ersetzen, nichts gemacht, wofür du wissen musst, wie es in der Black Box aussieht. Softwarefehler fallen in den ersten Jahren unter Gewährleistung des Herstellers, ist ja deutsches Recht.

Abgesehen davon läuft AEGIS auf F127 sowohl für die USA als auch für Lockheed Martin als Black Box, es gibt dort keinen Zugang von extern und auch keine unbeaufsichtigten Arbeiten, wenn mal der Hersteller an Bord muss.

Das ist nicht anders als bei SATIR, auch dort hat Lockheed Martin mitgearbeitet.

(Gestern, 23:23)DopePopeUrban schrieb: Aber dann müsstest du von allen hier al meisten gegen eine F127 auf AEGIS Basis sein. Denn die kommt nicht schnell, die wird mit die längste Bauzeit für eine Fregatte in der Geschichte der deutschen Marine haben. Und das liegt nicht nur daran, dass der deutsche Michel wieder pennen wird (das auch), sondern auch daran, dass der Bauprozess irrsinnig kompliziert sein wird.

Hätte man ein reines AEGIS-System beschafft, wäre die F127 deutlich schneller verfügbar gewesen. Dadurch, dass man jetzt auf Krampf noch den Entwicklungsanteil CMS-330 mit weiteren nationalen Systemen mit anflanscht (auch wenn EloKa später kommt, aber auch das wird eine Katastrophe), geht F127 meiner Meinung nach den Bach runter - so wie alle anderen Projekte der Marine.

Sprich, da haben wir Konsens, dadurch, dass man vom "marktverfügbaren Weg" abgekommen ist, könnten wir AEGIS auf F127 auch gleich ganz sein lassen und europäisch/national neu aufsetzen. Ich vermag aktuell nicht zu bewerten, was ein höheres Risiko hat: Die derzeitige Flickschusterei mit AEGIS F127 oder eine europäische/deutsche Entwicklungslösung.

Italien hat ihre "New DDX" gerade ausgeschrieben (bzw. den Anfang gemacht):

https://www.itamilradar.com/2025/12/30/i...tarts-now/

Mal sehen, in welche Richtung sich das entwickelt.
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@Broensen
Zitat:Wobei man auch da kritisieren muss, dass Deutschland momentan wenig dafür tut, diese Alternativen auch aktiv voran zu treiben.
Das sicherlich aber man hat mit SLX/ SAMP/T bzw. MAWS/ A321 zumindest ne Idee, was man stattdessen macht. Dafür gibt es Alternativen sobald man sich mit Washington verkracht. Das ist bei der F127 aber nicht der Fall, was nochmal dadurch verschlimmert wird, dass die F127 die einzige Klasse in der DM sein wird, die luftseitig außerhalb des direkten Eigenschutzes agieren kann.
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@DrKartoffelsalat
Zitat:Okay, jetzt habt ihr so schön viel über theoretische Problem gesprochen, aber was ist denn die praktische Realität? Wieso sollten die Amis denn hier irgendwie irgendwelche Stecker ziehen?
Die praktische Realität sieht so aus, dass die Vereinigten Staaten der Ukraine die freie Verwendung von ATACMS verweigern weil Angriffe auf russisches Staatsgebiet entgegen den Bestrebungen des US-Kabinetts stehen, freundschaftliche Beziehungen mit Russland aufzubauen. Einsätze dieser Waffe brauchen nun grünes Licht aus Washington auf Einzelfallbasis.

Die praktische Realität sieht so aus, dass die F-35 die an Saudi Arabien verkauft werden in ihren Fähigkeiten beschränkt werden um Israels Vormachtstellung im Nahen Osten nicht zu gefährden.
https://defencesecurityasia.com/en/saudi...-analysis/

Die praktische Realität ist, dass die Vereinigten Staaten antagonistisch gegenüber einem souveränen Europa stehen, weil es kombiniert ausreichend Standkraft hat um außerhalb einer amerikanischen Einflussblase zu existieren. Die Hebel die man noch hat, besonders militärische Abhängigkeiten, werden entsprechend zunehmend genutzt werden um in Außen- und Innenpolitik ein Wörtchen mitzureden.
Wir sehen es in abgeschwächter Form bereits jetzt, so erwägt das US-Kabinett aktuell Sanktionen gegen deutsche Beamte aufgrund dem Umgang der mit MAGA eng assoziierten AfD.

Glaubst du eigentlich, dass es reine Nettigkeit ist, dass Trump ausgerechnet Deutschland, der europäische Staat der in absehbarer Zeit vermutlich am meisten auf US-Unterstützung angewiesen sein wird, für die NATO-Führungsrolle in Europa vorgeschlagen hat?

F127, P8-A, Patriot, alle diese sind inzwischen nichts weiter als dramatische Sicherheitsrisiken, die nur noch darauf warten, als politisches Druckmittel missbraucht zu werden.
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@DeltaR95
Zitat:Dann verstehe ich dein Problem mit der "black box" AEGIS für F127 noch viel weniger, denn was du da beschreibst hat mit Softwarepflege und Softwareänderung gar nichts zu tun, denn in einem CMS wird durch "korrektiven und präventiven Wartungsbetrieb", sprich z.B. Filtermatten wechseln und defekte Hardware ersetzen, nichts gemacht, wofür du wissen musst, wie es in der Black Box aussieht.
Ne, da hast du glaube ich eine falsche Vorstellung davon, was diese Begriffe bedeuten.

Um bspw korrektive Wartungsarbeiten an einer Software durchzuführen muss ich:
a) einen Fehler analysieren können
b) einen Fehler beheben, also einen Fix erstellen können (im Schreibsinne)
c) einen Fix testen können, bspw an einer Demo-Software und
d) einen Fix in das bestehende System implementieren können

Bei präventiven Wartungsarbeiten ist das Prinzip grundlegend gleich, aber meist simpler da Basiscode dort hauptsächlich zusammengefasst, „entschlackt“ oder bei Bedarf oberflächlich ergänzt wird.

Dafür brauchst du einen gewissen Grad von Systemeinsicht sowie Administrations- btw Schreibrechte in dem von dir verwendeten Produkt, mindestens bis zur ausführenden Systemebene, um einen lokalisierten Codezwilling zu erstellen um Fixes überhaupt testen und anschließend selbstständig einfügen zu können. Und das gilt nur für simple Systemfixe und Workarounds, korrektive Wartungsarbeiten an bspw Regressionsfehler gehen grundsätzlich gar nicht ohne zusätzliche Systemeinsicht in das Update, dass den Fehler verursacht hat sowie sämtliche beschädigten Systembereiche im eigenen Basisprodukt.

Wartungsarbeiten an einer Software ohne Einsicht in den Systemcode gibt es grundsätzlich nur auf der Nutzerebene und besteht aus der Auswertung von bspw Logs, die selber aber nur zur Fehleranalyse beiträgt, den Fehler selber jedoch nicht beheben kann. Da befinden wir uns entsprechend nicht mehr in der korrektiven Wartungsarbeit, da würde man (wenn überhaupt) von Diagnose sprechen. Das wäre der Fall, den du beschreibst.
Zitat:Abgesehen davon läuft AEGIS auf F127 sowohl für die USA als auch für Lockheed Martin als Black Box, es gibt dort keinen Zugang von extern und auch keine unbeaufsichtigten Arbeiten, wenn mal der Hersteller an Bord muss.
Es gibt bislang keinen Anhaltspunkt, dass diese Aussage stützen würde.
Das Fallbeispiel, dass wir in Europa haben, ist Spanien (+Norwegen, ebenfalls als Teil der spanischen Wartungskette). In Spanien agiert Lockheed Martin als CSEA als direkter Teil der Wartungskette und ist auf der Softwareseite direkt am Wartungsprozess der F100, F110 und F310 beteiligt. Und darin gibt es in Bezug auf die Arbeiten von Lockheed Martin keinerlei Blackboxen, bzw keine Anhaltspunkte dahingehend.
Dafür wurde in Spanien einer, mittlerweile zwei, Standorte Lockheed Martins eingerichtet. Ein Workshop in San Fernando in direkter Nachbarschaft zu Navantia und nun neuerdings den „Land-Based Systems Integration Center“ (CIST) am Marinestützpunkt Rota.

Das macht auch logisch keinen Sinn, wie entwickelt man ein Produkt, ohne zu wissen, was man darin entwickelt hat?
Zitat:Sprich, da haben wir Konsens, dadurch, dass man vom "marktverfügbaren Weg" abgekommen ist, könnten wir AEGIS auf F127 auch gleich ganz sein lassen und europäisch/national neu aufsetzen.
Grundsätzlich Teile ich deine Auffassung bezüglich der Marktverfügbarkeit bei solchen Projekten ja nicht, zumindest nicht in dieser Dimension, aber die AEGIS F127 kombiniert definitiv die schlechtesten Tendenzen beider Lösungen, sowohl der Maßanfertigung als auch des Stangenkaufes.
Zitat:Ich vermag aktuell nicht zu bewerten, was ein höheres Risiko hat: Die derzeitige Flickschusterei mit AEGIS F127 oder eine europäische/deutsche Entwicklungslösung.
Ist eben die Frage, wie man Risiko definiert.
Grundsätzlich sehe ich das fehlen von AAW-Fähigkeiten bis 2035 ja ebenfalls als massive Schwachstelle. Das mMn aber nicht daran, dass ein MAD zu spät kommt sondern vor allem daran, dass wir uns kategorisch weigern, abgestufte AAw-Fähigkeiten auf andere Einheiten zu bringen. Wären deutsche Fregatten grundsätzlich zur Verbandsflugabwehr befähigt, würde der Schuh nun nicht so sehr drücken, wie er es jetzt tut.

Insofern ist auch genau da meine Priorität. Wir brauchen erstmal einen volldimensional befähigten ASW-Zerstörer, dann kann man sich mit dem MAD Zeit lassen, was man in Anbetracht der Dimension eines solchen Projektes auch sollte. Und wenn man den ASW-Zerstörer nicht rechtzeitig ins Wasser bekommt, brauch es eine Lösung von der Stange, die diesen in Fähigkeiten und Ausrüstung möglichst nahe kommt. Bspw FDI oder FREMM EVO, je nachdem ob man sich mit den Systemen später für Thales oder Leonardo entscheidet.
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(Vor 2 Stunden)DopePopeUrban schrieb: @DeltaR95
Ne, da hast du glaube ich eine falsche Vorstellung davon, was diese Begriffe bedeuten.

Um bspw korrektive Wartungsarbeiten an einer Software durchzuführen muss ich:
a) einen Fehler analysieren können
b) einen Fehler beheben, also einen Fix erstellen können (im Schreibsinne)
c) einen Fix testen können, bspw an einer Demo-Software und
d) einen Fix in das bestehende System implementieren können

Bei präventiven Wartungsarbeiten ist das Prinzip grundlegend gleich, aber meist simpler da Basiscode dort hauptsächlich zusammengefasst, „entschlackt“ oder bei Bedarf oberflächlich ergänzt wird.

Dafür brauchst du einen gewissen Grad von Systemeinsicht sowie Administrations- btw Schreibrechte in dem von dir verwendeten Produkt, mindestens bis zur ausführenden Systemebene, um einen lokalisierten Codezwilling zu erstellen um Fixes überhaupt testen und anschließend selbstständig einfügen zu können. Und das gilt nur für simple Systemfixe und Workarounds, korrektive Wartungsarbeiten an bspw Regressionsfehler gehen grundsätzlich gar nicht ohne zusätzliche Systemeinsicht in das Update, dass den Fehler verursacht hat sowie sämtliche beschädigten Systembereiche im eigenen Basisprodukt.

Danke für diese "Belehrung" - von den Punkten a) bis d) macht die Marine seit dem seeligen SATIR exakt "0". Alles davon wurde abgebaut und an die Industrie "outgesourct". Wenn du das wieder aufbauen willst mit AEGIS, viel Vergnügen. Schau dir einfach mal an, welche Organisation in der US Navy diese Punkte für AEGIS leistet - dann bricht dein Luftschloss sehr schnell zusammen.

Im Kontext der F127 wurde nirgends von offizieller Seite der Bundeswehr auch nur ansatzweise erwähnt, dass man diese Fähigkeiten wieder aufbauen will. Aktuell ist noch nicht mal verlautbart, ob man dies für das "Standard-CMS-330" der Deutschen Marine überhaupt möchte.

Ich wage zu behaupten, egal welches CMS der Deutschen Marine wir betrachten, die Bundeswehr wird nur "spezifizieren" und ggfs. noch mal das eine oder andere Log auswerten, aber programmiert in deiner Vorstellung wird da überhaupt nichts mehr durch Personal der Bundeswehr.

Zu deinen restlichen Aussagen erspare ich mir "korrektive Aussagen", weil du die gesamte Kette einfach nicht berücksichtigst. Ich mach' es zum Abschluss mal ganz bildlich: Sobald Lockheed Martin ein AEGIS Release für die Deutsche Marine auf einer Festplatte oder was auch immer an die Bundeswehr übergibt, sind die "raus". Die Bundeswehr installiert, betreibt und überwacht das komplett eigenständig im Betrieb an Bord und Lockheed Martin bekommt nur exakt das an Informationen zurück, was die Bundeswehr auch explizit zulässt.

Ein "German AEGIS" ist im Werk von Lockheed Martin egal wo auf der Welt erstmal das rein generische AEGIS mit ein paar Kundenanpassungen. Da sind keinerlei deutsche Datenbanken oder irgendetwas drin (Konditionierung, Parametrisierung, Instanziierung), was Lockheed Martin erlauben würde Rückschlüsse zu ziehen, wie das AEGIS an Bord einer F127 funktioniert und reagiert. Diese Daten werden in der Marine erst hinzugefügt und getestet. Wenn es dann beim Test an Land "knallt", bekommt Lockheed Martin ggf. einen Bugreport mit geschwärzten Daten, wenn man der Meinung ist, es liegt an der Software.

Ja, AEGIS hat z.B. einen generischen Planungsautomaten für AAW, den kennt Lockheed Martin natürlich, weil er aus ihrem Hause kommt. Aber die Parametersätze, die bestimmen wie der Automat sich auf der F127 verhält, kennt Lockheed Martin eben nicht und darauf kommt es an.
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(Vor 1 Stunde)DeltaR95 schrieb: Danke für diese "Belehrung" - von den Punkten a) bis d) macht die Marine seit dem seeligen SATIR exakt "0". Alles davon wurde abgebaut und an die Industrie "outgesourct". Wenn du das wieder aufbauen willst mit AEGIS, viel Vergnügen. Schau dir einfach mal an, welche Organisation in der US Navy diese Punkte für AEGIS leistet - dann bricht dein Luftschloss sehr schnell zusammen.

Im Kontext der F127 wurde nirgends von offizieller Seite der Bundeswehr auch nur ansatzweise erwähnt, dass man diese Fähigkeiten wieder aufbauen will. Aktuell ist noch nicht mal verlautbart, ob man dies für das "Standard-CMS-330" der Deutschen Marine überhaupt möchte.

Ich wage zu behaupten, egal welches CMS der Deutschen Marine wir betrachten, die Bundeswehr wird nur "spezifizieren" und ggfs. noch mal das eine oder andere Log auswerten, aber programmiert in deiner Vorstellung wird da überhaupt nichts mehr durch Personal der Bundeswehr.

Zu deinen restlichen Aussagen erspare ich mir "korrektive Aussagen", weil du die gesamte Kette einfach nicht berücksichtigst. Ich mach' es zum Abschluss mal ganz bildlich: Sobald Lockheed Martin ein AEGIS Release für die Deutsche Marine auf einer Festplatte oder was auch immer an die Bundeswehr übergibt, sind die "raus". Die Bundeswehr installiert, betreibt und überwacht das komplett eigenständig im Betrieb an Bord und Lockheed Martin bekommt nur exakt das an Informationen zurück, was die Bundeswehr auch explizit zulässt.

Ich wiederhole meine Frage :
Wird so ein Update in einem unabhängigen Landsystem von der deutschen Marine (oder einem DEUTSCHEN IT Security Subauftragnehmer, wie BWI etc) auf bewusst oder unbewusst integrierte Schwachstellen geprüft?
Ja....oder...Nein?
Letzteres ist USA Abhängigkeits Harakiri... nicht weniger!

Bei Patriot gibt es aktuell KEINE WAHL, mangels EU Systeme.

Bei Kriegsschiffen gibt es außerhalb BMD ALTERNATIVEN zu USA Sensoren und Waffen.
Einzig das VLS stellt für mich noch nen Knackpunkt dar... Aber das MK41 läuft seit jehrzehnten prima ohne US CMS... Vermutlich auch zukünftig.
Und... Es gibt keinen Grund, nicht endlich ein deutsches oder neues EU VLS für Diehl IRIS-T zu bauen... Wie Südkorea auch.
Niemand muss alle VLS mit MK41 bestücken.
Es geht auch super misch Bestückung, wie T26 zeigt.

Und zweitens : DIEHL MBDA oder wer auch immer, möge BITTE ASAP die Long Range BMD AAM Patriot Alternative... Passend für ein neues universal EU VLS entwickeln.!
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(Vor 1 Stunde)Milspec_1967 schrieb: Ich wiederhole meine Frage :
Wird so ein Update in einem unabhängigen Landsystem von der deutschen Marine (oder einem DEUTSCHEN IT Security Subauftragnehmer, wie BWI etc) auf bewusst oder unbewusst integrierte Schwachstellen geprüft?
Ja....oder...Nein?
Letzteres ist USA Abhängigkeits Harakiri... nicht weniger!

Genau dafür sind die EZ/AZ des MUKdo geschaffen worden (Erprobungszentrum/Ausbildungszentrum). Jede Software, die von der Industrie kommt, wird dort geprüft, bevor sie an Bord geht.

Die Schiffe der Bundeswehr hängen nicht ungeschützt am Internet, sondern über sichere Knoten - mal den Innentäter ausgeklammert ist der Footprint des Schiffes gegen des Internet für Angriffe exakt "0" und damit nicht ausnutzbar. Wenn es soweit kommt, ist das gesamte Netz der Bundeswehr kompromitiert und dann ist die F127 die geringste aller Sorgen.

Nebenbei wird natürlich auch dokumentiert, was an der Software geändert wird und wenn die Bundeswehr möchte, kann man auch eine Black Box zu einem Security Auditor geben und abprüfen lassen.

Und auch für AEGIS werden Informationssicherheitskonzepte nach Vorgabe des BSI geschrieben werden müssen. AEGIS selber braucht auch keinerlei Verbindung zur Außenwelt, wenn man es richtig anstellt. Wenn das CMS-330 mit der Außenwelt spricht und über eine definierte Gateway-Stelle (Rot/Rot-Trennung in diesem Fall) mit API AEGIS spricht, wer in aller Welt soll da von außen Zugriff erhalten?

AEGIS ist ein gekapseltes System wie PAAMS, sofern man es neben einem weiteren CMS betreibt. Da gibt es keine (IP-)Verbindungen nach außen.
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