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(06.01.2026, 22:17)DrKartoffelsalat schrieb: Die Drohne wurde erkannt und versucht abzuschießen. Was ist daran jetzt peinlich? Stößt euch die Wirkmittelwahl so sauer auf? Oder einfach generelle Grundverstimmung? Wenn da eine DJI oder so rumfliegt, macht mehr als ein bisschen Gewehrgeschieße doch kaum Sinn.
Problem ist dass sie nicht getroffen wurde…
und dass bei diesem wichtigen Standort nicht als Standard eine Drohnenabwehreinheit vor Ort ist, sondern aus Buxtehude herbeieilen musste
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(06.01.2026, 22:17)DrKartoffelsalat schrieb: Die Drohne wurde erkannt und versucht abzuschießen. Was ist daran jetzt peinlich? Stößt euch die Wirkmittelwahl so sauer auf? Oder einfach generelle Grundverstimmung? Wenn da eine DJI oder so rumfliegt, macht mehr als ein bisschen Gewehrgeschieße doch kaum Sinn.
Die mussten erstmal eine eigene Drohne in die Luft bekommen um überhaupt zu verstehen WAS da überhaupt in der Luft ist. Kein Kommentar. Da packt irgendein Wegwerf Agent von den Russen ne Granate dran und das wars mit dem Radar. Mir war klar, dass es da vermutlich wenig Schutz gibt aktuell aber das ist schon krank.
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Wir leben in einem Land, in dem offenbar alle Verantwortlichen Menschen in unserem Land vorsätzlich ihre Gehirne an der Dumm Garderobe abgegeben.
Ich denke ich werde mich nächste Woche einfach nicht ins Büro gehen, sondern mit Wein und Schnaps zu Hause bleiben und abwarten wie alles in dieser Welt zugrunde geht.
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Evtl. ist es nicht die ganze Geschichte. Und da stehen sehr wohl Skyranger. Aber man will das die Öffentlichkeit nicht wissen lassen. Hat ja eh vorher aufgeklärt, dass es nur die Dronen von Ronny und Heiko aus Kleindöbeln waren. Wo man mal das Gewehr testen kann.
Das möchte man sich zumindest einreden. Unfassbar! Jedes zentralukrainische Dorf besser geschützt mit Gepard als Arrow. Vielleicht doch besser, Donnie nimmt Grönland.
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Dass die UAV-Abwehr aktuell zu den Schwächen der Bundeswehr zählt, ist bekannt. Dies ist aktuell in jeder Armee der Welt der Fall. Da brauchen wir jetzt hier gar nicht so zu tun, als hätten wir hier alle die Weisheit mit Löffeln gefressen. Vor 2022 hatte kaum jemand dieses Bedrohungsszenario auf dem Schirm, jetzt in hindsight zu argumentieren ist sinnfrei.
Entsprechende Systeme mit denen die BW in der Lage sein wird, solchen Vorfällen vorzubeugen sind in Auftrag. Aber Rüstungstechnik geht eben nicht Zack Zack, auch wenn man noch so sehr daran nörgelt. Wer damit ein Problem hat, soll zu Rheinmetall gehen und es besser machen.
Was soll die Bundeswehr denn jetzt eurer Meinung nach tun, jegliche Bauprojekte und Stützpunktaktivitäten auf Eis legen bis der Skyranger da ist?
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(06.01.2026, 23:58)DopePopeUrban schrieb: Dass die UAV-Abwehr aktuell zu den Schwächen der Bundeswehr zählt, ist bekannt. Dies ist aktuell in jeder Armee der Welt der Fall. Da brauchen wir jetzt hier gar nicht so zu tun, als hätten wir hier alle die Weisheit mit Löffeln gefressen. Vor 2022 hatte kaum jemand dieses Bedrohungsszenario auf dem Schirm, jetzt in hindsight zu argumentieren ist sinnfrei.
Entsprechende Systeme mit denen die BW in der Lage sein wird, solchen Vorfällen vorzubeugen sind in Auftrag. Aber Rüstungstechnik geht eben nicht Zack Zack, auch wenn man noch so sehr daran nörgelt. Wer damit ein Problem hat, soll zu Rheinmetall gehen und es besser machen.
Was soll die Bundeswehr denn jetzt eurer Meinung nach tun, jegliche Bauprojekte und Stützpunktaktivitäten auf Eis legen bis der Skyranger da ist? 
Kinetic Defence Vehicle wären in den 2 Jahren Planung und Bau für Arrow absolut zu beziehen gewesen. Man pennt aber einfach nur. Und zwar so krass, dass strategische Abwehrsysteme die pro Standort mal eben 1 Milliarde kosten nackt dastehen. Zum Glück haben wir hier noch Frieden aber Sabotage geht scheinbar sehr leicht wenn man denn will. Man befindet sich weiterhin im Tiefschlaf.
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Außer das Radar unter der Kuppel und einige Kabinen steht da auch nichts .
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(Gestern, 00:11)HansPeters123 schrieb: Kinetic Defence Vehicle wären in den 2 Jahren Planung und Bau für Arrow absolut zu beziehen gewesen. Es konnte doch keiner damit rechnen, dass das System pünktlich ausgeliefert wird. Sowas kennen wir hier doch gar nicht mehr.
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Schnelle Reaktionselement (SRE) Heer- Streiche Heer , setze Luftwaffe. Warum schreibt man nicht einfach das es sich um Soldaten handelt die man zu einem Pool zusammen gefasst hat weil ihre Einheiten über kein Ausstattung mehr verfügen.
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In gewisser Weise empfinde ich dieses Gejammere als etwas unpassend. Sicherlich, es ist ein teures Hochwertsystem, das dort im Aufbau ist. Und nun fliegt eine neugierige Drohne da frech blinkend herum und ein halbes Dutzend lasergesteuerter Fla-Systeme hat das Ding nicht sofort in tausend Teile zerlegt.
Man entsinne sich: Kürzlich schwirrten Drohnen auch über den Liegeplätzen der französischen Atom-U-Boote herum und andere, darunter Schwärme von bis zu einem Dutzend Drohnen, tauchten über US-Radarstationen und RAF-Basen in UK auf (u. a. Lakenheath und Mildenhall) - in beiden Fällen gab es m. W. keine Abschüsse, obwohl es sich um klare Hochwertziele bzw. sehr spezifische Sicherheitsbereiche handelte. Nun, so was kann also passieren, auch wenn es ärgerlich und riskant ist. Und wir sind da eben genauso wenig sakrosankt.
Wir haben eben 30 Jahre lang die Truppe kleingespart, weil der deutsche Michel in seinem wohligen Globalisierungs-Marmorpalast dachte, es könnte ja nie mehr eine kritische Situation entstehen. Und nun haben wir eben den irren Iwan im Osten und einen zumindest vakant-rabaukigen Trump im Westen und am besten soll nun bitte alles gleichzeitig und schon vorgestern wieder perfekt parat stehen. Das wird leider nicht klappen. Deswegen nun wegen einer einzelnen Drohne das große Jammern und Schlechtreden zu beginnen, macht also keinen Sinn.
Wir sollten eher in Erinnerung haben, dass, als 2022 Arrow 3 für Ende 2025 angekündigt wurde, wir auch dachten, dass das wohl eh nichts wird - aber die Anlage ging vor einigen Wochen in den Vorbetrieb. D. h. es tut sich durchaus etwas, aber es ist eben nicht so, dass es über Nacht wieder perfektioniert vom Himmel fällt, wenn man drei Jahrzehnte lang Däumchen und Spargroschen gedreht hat.
Schneemann
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Es fehlte dem kameraden einfach an Übung , Aufregung wird auch mit dabei gewesen sein . Es standen garantiert alle um den einen schützen drum herum und wollten Ergebnisse sehn. So einfach ist das System auch nicht zu bedienen. Vor allem nicht weil man nie weis wenn der Schuss bricht. Es wird auf jeden Fall personalintensiv für die Luftwaffe . Die abwehrmassnahmen müssen ja an jedem standort der feuereinheit abgebildet werden .
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Ein derartiges System ist doch völlig ungeeignet einen Drohnenangriff auf solch ein Hochwertziel abzuwehren.
Vielleicht mal bei den Israelis durchklingeln, bis wann sie ein Iron Beam System mit dazustellen könnten.
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(06.01.2026, 22:51)HansPeters123 schrieb: Kein Kommentar. Da packt irgendein Wegwerf Agent von den Russen ne Granate dran und das wars mit dem Radar. Mir war klar, dass es da vermutlich wenig Schutz gibt aktuell aber das ist schon krank. Sehe ich nicht so.
Bei aller berechtigten Kritik, aber zu diesem Zeitpunkt kann man praktisch sicher sein, dass es der Gegenseite nicht um Personenschäden geht (und wahrscheinlich nicht mal um Sachschäden, denn jede auf ein Green Pine-Radar geworfene Granate hätte strategische Implikationen und würde einen Kriegsgrund darstellen).
Diese Drohnen dienen einerseits der Ausspähung, andererseits (und das könnte sogar das wichtigste Motiv sein) der Desavouierung des betroffenen Staates. Die Botschaft: Wir können machen, was wir wollen, ihr könnt uns gar nix. Und die Menschen kriegen das mit.
Immerhin hat man versucht, das Ding zu bekämpfen. Und damit mehr Resolutheit bewiesen als beim letzten Mal. Dass man nicht getroffen hat … Joa mei, das passiert. Ein solches Ziel auf 100 m zu treffen, gelingt auch den wesentlich erfahreneren Kombattanten in der Ukraine kaum jemals.
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(Gestern, 08:38)Schneemann schrieb: Man entsinne sich: Kürzlich schwirrten Drohnen auch über den Liegeplätzen der französischen Atom-U-Boote herum u Wurden neutralisert. Wie, was weiss keiner. Die Armee (richtigerweise) sagt wenig bis gar nichts, zu konkreten Vorfällen und Orten. Es geht ja nicht nur um unseren "hybriden" Spezi, sondern auch um einen Haufen EGO Shooter und ähnliche. Und wenn die sich nicht in den TV Nachrichten wiederfinden,sind sie frustriert und verlieren vielleicht den Spaß an der Sache.
Keiner kennt die Art der eventuellen Drohnen und was vor Ort benutzt wird.
Auch die (französischen) Foristen sind frustriert, können nicht mehr spekulieren, ob was funktioniert oder nicht. Aber zum Meckern bleibt ja noch SCAF.
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Das Eingreifen hat dazu geführt das die nicht weiter späht, für alles andere ist's doch eh schon zu spät mit Live-Downlink. Und ehrlichgesagt abgeschossen oder nicht macht beim Nachverfolgen kaum Unterschied. Sicher bedarf es da schon noch Verbesserungen im Bereich Drohnenabwehr für alle unsere Stützpunkte, aber die Systeme sind aktuell teils noch in der Entwicklung und teils schon bestellt. Die viel beschworenen Interceptor-Drohnen machen auch nur wirklich in einem gesamtheitlichen Basen-Abwehr-System Sinn mit Aufklärung, Leitstelle und diverser anderer Effektoren. Ich hoffe natürlich, dass das auf allen Standorten und bald kommt, aber ein Provisorium wie es hier einige fordern hätte die selben logistischen "Probleme" wie die mobile Einheit aktuell. Mal abgesehen, von dem bürokratischen Aufwand den selbst ein (größtenteils noch unbewährtes) Provisorium erzeugen würde.
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