Spanien
(09.08.2026, 12:51)Schneemann schrieb:
Zitat:Zitat:
= Da ist zum Einen die "Nächstenliebe", die in Europa religiös tief verwurzelt ist,
= da ist die "Solidarität"
Beides sollte aber im Falle Ceutas keinesfalls bemüht werden.
...
wird aber vor diesem Hintergrund:
Zitat:Noch immer rund 2000 minderjährige Migrant:innen in Ceuta
In der spanischen Exklave Ceuta sollen sich derzeit noch rund 2000 minderjährige Migrantinnen und Migranten aufhalten. Viele von ihnen warten darauf, von den spanischen Behörden registriert zu werden. Denn diese können sie nicht einfach nach Marokko zurückschicken – stattdessen muss jeder Fall einzeln geprüft werden. Gleichzeitig droht bereits der nächste Ansturm: In den sozialen Medien kursieren entsprechende Aufrufe.
und zwar - durchaus namhaft:
Zitat:„Auch nur eines von diesen Kindern“: Papst fordert Schutz minderjähriger Migranten
Minderjährige Migranten und Flüchtlinge gehören zu den verletzlichsten Menschen überhaupt – und ihre Würde darf nicht hinter Zahlen und Migrationsdebatten verschwinden. Das stellt Papst Leo XIV. in seiner Botschaft zum 112. Welttag der Migranten und Flüchtlinge klar, indem er die Kinder und Jugendlichen in den Fokus stellt, die vor Krieg, Armut, Gewalt oder Katastrophen fliehen müssen.
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Zitat:Denn diese können sie nicht einfach nach Marokko zurückschicken – stattdessen muss jeder Fall einzeln geprüft werden.

Genau darin liegt der Fehler. Dort wie hierzulande. Wenn dies nicht geändert wird, hat nichts eine Zukunft.

Und Armut ist kein legitimer Grund für illegale Einwanderung. Ebenso sollte die Beweispflicht bei den illegalen Einwanderern liegen.

Es ist ein Hohn sondergleichen, dass Personen die ihre Pässe verschwinden lassen, nicht sagen woher sie kommen und dann einfach behaupten Minderjährig zu sein nicht mal an ihren Handwurzelknochen untersucht werden dürfen, weil das ja angeblich ihre Menschenrechte einschränkt. Und ja, das hat eine Fehlerrate, von teilweise zwei Jahren, aber genau das muss egal werden.

Solange man weiter versucht, jedwedem Individualfall gerecht zu werden, wird alles scheitern.
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(15.08.2026, 07:39)Quintus Fabius schrieb: Genau darin liegt der Fehler. Dort wie hierzulande. Wenn dies nicht geändert wird, hat nichts eine Zukunft.
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Solange man weiter versucht, jedwedem Individualfall gerecht zu werden, wird alles scheitern.
Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit sind keine Fehler, sondern die Basis unserer westlichen Demokratie.
Wer dagegen grundlegende Rechte auf die Angehörigen eines Geschlechtes, einer Ethnie oder Religion beschränken möchte, verstößt nicht nur gegen Diskriminierungsverbote (bis hin zur EU-Antidiskriminierung) sondern auch gegen unsere Verfassung.
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(15.08.2026, 12:28)Kongo Erich schrieb: Menschenrechte und Rechtsstaatlichkeit sind keine Fehler, sondern die Basis unserer westlichen Demokratie.

Illegale Einwanderung gehört allerdings nicht zu den Menschenrechten, sondern ist eine Straftat in der Bundesrepublik.
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In Spanien ganz genau so.

Menschenrechte setzen Rechtsstaatlichkeit voraus. Und Rechtsstatlichkeit bedeutet, dass Gesetze gelten und angewendet werden.

Völlig gleich ob das nun verblendeten Linken in ihr ideologisches Weltbild passt oder nicht.

Es gibt kein Menschenrecht auf Wohlstand. Und Armut ist kein Fluchtgrund.

Und der Missbrauch des Asylsystems für die illegale Einwanderung mit dem Ziel sich Wohlstand zu verschaffen ist eine Straftat. Dass Linke in ihrem Neo-Sozialismus das nicht nachvollziehen können (alles für alle..Kommunismus..internationale Arbeit...ich meine Flüchtlinge vereinigt euch) ist natürlich völlig klar.
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Dutzende Migranten aus Ländern südlich der Sahara nahe der Grenze zu Ceuta festgenommen
OLJ (Liban französisch)
AFP / 16. August 2026 um 08:03 Uhr
[Bild: https://s.lorientlejour.com/storage/atta...66937.jpeg]
Spanische Soldaten in der Nähe des Grenzzauns zwischen Marokko und der spanischen Enklave Ceuta in Nordafrika am 15. August 2026. Foto: JORGE GUERRERO / AFP

Mehrere Dutzend Personen, überwiegend Migranten aus Subsahara-Afrika, wurden am Samstag im Norden Marokkos von den örtlichen Sicherheitskräften in der Nähe des Grenzübergangs Fnideq, der zur spanischen Enklave Ceuta führt, festgenommen, wie ein AFP-Korrespondent feststellte.

Laut der lokalen Medienplattform Le360, die sich auf eine Quelle aus Sicherheitskreisen beruft, wurden am Samstagmorgen „294 Personen, die illegal auswandern wollten“, festgenommen, darunter 248 Migranten aus Subsahara-Afrika und 46 Marokkaner. „Es handelt sich um eine Routineaktion zur Verhinderung von Versuchen der irregulären Migration“ in Richtung Ceuta, versicherte ein mit den laufenden Einsätzen vertrauter Verantwortlicher der AFP unter der Bedingung der Anonymität.

Unter den festgenommenen Migranten erklärte der 22-jährige Sudanese Abdessamad Dawad gegenüber der AFP, er wolle „nach Europa kommen, weil mein Heimatland, der Sudan, von Problemen und Unsicherheit heimgesucht wird“. Ein weiterer Sudanese, der 25-jährige Chams Edine Yakoub, sagte, er sei auf der Suche nach „Chancen“. „In Ceuta, in Europa, wird man besser versorgt“, erklärte er. „Hier gibt es keine Arbeit. Kein Geld. Keine Unterkunft. Es gibt absolut nichts, das schwöre ich. “

Vor allem im Sommer sind die Wälder in der Nähe von Fnideq und Beni Ansar, unweit von Nador – einer marokkanischen Stadt, die an die andere spanische Enklave Melilla, 400 km östlich, grenzt – Sammelpunkte für Migranten aus Subsahara-Afrika, die versuchen, illegal in diese Gebiete zu gelangen.

Dem Verantwortlichen zufolge erfolgten die Festnahmen – deren Anzahl er nicht nannte – im Rahmen „der umfangreichen Sicherheitsmaßnahmen“, die ergriffen wurden, um die Abreise zu verhindern.

Die Migranten befanden sich auf einem bewaldeten Hügel oberhalb von Fnideq, nur wenige Kilometer vom Grenzübergang entfernt, als die Polizei eingriff, um sie zu vertreiben. Ein Teil von ihnen wurde festgenommen, andere konnten fliehen, wie der AFP-Korrespondent berichtete.

Am Mittwoch hatten die marokkanischen Behörden angekündigt, „Maßnahmen“ ergriffen zu haben, um einem erneuten massiven Zustrom nach Ceuta entgegenzuwirken, und verwiesen dabei auf zahlreiche Online-Beiträge, in denen behauptet wurde, die Grenzen bei Fnideq und Melilla würden am 15. August, einem „Feiertag in Spanien“, „geöffnet“ werden. Laut Le360 und der Website Hespress haben die Sicherheitskräfte „in den letzten Tagen (...) 61 Personen festgenommen, die in den sozialen Netzwerken zur irregulären Migration angestiftet oder dafür geworben haben“.

Vor 15 Tagen waren mehr als 72.000 Einwanderungswillige, hauptsächlich Marokkaner, darunter vor allem junge Männer, zu Fuß oder schwimmend nach Ceuta geströmt, bevor 70.000 von ihnen nach Angaben der spanischen Behörden fast sofort wieder ausgewiesen wurden. Nach Aussagen von Migranten, lokalen NGOs und mehreren Experten gegenüber der AFP hatten sich die Ausreisewilligen im Grenzgebiet versammeln und nach Ceuta gelangen können, ohne – zumindest anfangs – von den marokkanischen Sicherheitskräften aufgehalten zu werden. Offiziell sind bei dieser gefährlichen Überfahrt mindestens 91 Menschen ums Leben gekommen, davon 80 in Spanien und 11 auf marokkanischer Seite; marokkanischen NGOs zufolge gibt es jedoch Dutzende Vermisste und mindestens 141 Tote.
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Gehen sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen
Sexuelle Übergriffe unter Ceuta-Migranten nehmen massiv zu
https://www.focus.de/politik/ausland/sex...6f6b1.html
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Das versteht man in Spanien dann unter Grenzschutz...

https://www.zeit.de/politik/ausland/2026...ontex-asyl
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Die Bewältigung der bzw. die Reaktion der Politik auf die aktuelle Krisenlage sorgt für Unmut im Lande:
Zitat:Zehntausende Spanier protestieren gegen Flüchtlingspolitik

In der Exklave Ceuta und auf dem Festland werfen Demonstranten Spaniens Regierung Versagen in der Migrationskrise vor. Ein neuer Polizeibericht gibt Marokko Mitschuld. [...]

In der spanischen Nordafrika-Exklave Ceuta und auf dem Festland haben am Mittwoch Zehntausende Menschen gegen die Migrationspolitik der Regierung in Madrid protestiert. Teilnehmende und Redner warfen der Zentralregierung von Ministerpräsident Pedro Sánchez eine Beschwichtigungspolitik gegenüber Marokko und mangelnde Hilfe für Ceuta vor. [...] Auch in der Hauptstadt Madrid und in mehr als 200 anderen spanischen Städten gingen Menschen wegen der Situation in Ceuta auf die Straße, um gegen die Politik der linksgerichteten Sánchez-Regierung zu protestieren.
https://www.zeit.de/politik/ausland/2026...ez-marokko

Schneemann
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Zitat: Spanien will Menschen aus Westsahara massenhaft einbürgern

Seit Jahrzehnten ist die Westsahara umstritten. Dort leben rund 610.000 Menschen – und bald könnte fast jeder Dritte von ihnen Spanier werden. Die ehemalige Kolonialmacht Spanien könnte damit die Karten in dem Konflikt neu mischen.
https://www.n-tv.de/politik/Spanien-will...93596.html
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(11.09.2026, 11:22)Nightwatch schrieb: https://www.n-tv.de/politik/Spanien-will...93596.html

Die Sozialisten brauchen halt dringend Wähler, weil ihnen die Einheimischen davon laufen.
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