15.04.2026, 11:54
Wenigstens etwas.
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Russland
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15.04.2026, 11:54
Wenigstens etwas.
15.04.2026, 19:13
Jetzt wo die Pipelines in Richtung China gerade im vollen Ausbau sind und die Züge rollen wie noch nie, und Tanker entsprechend an der Ostküste gen Süden steuern, werden die USA als Kunde für die Russen so oder so zunehmend irrelevant sein.
16.04.2026, 02:41
Trotzdem kommt es auf jede Milliarde an, die Putin nicht einnimmt.
16.04.2026, 22:24
93% des russischen Öl gehen nach China, Indien und in die Türkei und von da teilweise nach Europa. Das juckt niemand in den ländern und ist einfach nur lächerlich.
17.04.2026, 02:48
Und warum haben die Inder dann bei Trump gebettelt, dass er die Sanktionen wenigstens für die Dauer des Iran-Krieges aussetzt, wenn sie ihnen doch egal waren und sowieso nichts bewirkten? Warum haben sich die Europäer, allen voran die Ukrainer, so die Haare gerauft?
Du bist einfach aus Prinzip Kontrarianer, kann das sein?
17.04.2026, 09:03
(17.04.2026, 02:48)muck schrieb: Und warum haben die Inder dann bei Trump gebettelt, dass er die Sanktionen wenigstens für die Dauer des Iran-Krieges aussetzt, wenn sie ihnen doch egal waren und sowieso nichts bewirkten? Warum haben sich die Europäer, allen voran die Ukrainer, so die Haare gerauft? Bettelei bei Trump könnte Modi gar nicht seiner Anhängerschaft verkaufen.
17.04.2026, 11:18
(16.04.2026, 22:24)alphall31 schrieb: 93% des russischen Öl gehen nach China, Indien und in die Türkei und von da teilweise nach Europa. Das juckt niemand in den ländern und ist einfach nur lächerlich.Öl und Gas werden auf dem Weltmarkt gehandelt. Wenn es dort knapp wird, steigen die Preise überall. Deshalb explodieren auch die Preise an den US-Zapfsäulen, obwohl die USA genügend eigenes Öl zum Selbstversorgen haben. Es gibt halt auf dem Weltmarkt genug Interessenten, die bereit sind, noch mehr zu zahlen als die heimischen Verbraucher. Die einzigen, die davon profitieren, sind die Aktionäre der US-Ölkonzerne. Denn trotz gleichbleibender Förderkosten werden die Verkaufspreise und damit die Erlöse immer höher. Und wenn Russland sein Gas und Öl zu etwas höheren Preisen nach China verkauft, dann freut das die Kassenwarte im Kreml - und gleicht den mangelnden Export nach Westeuropa zumindest teilweise aus.
17.04.2026, 17:54
(17.04.2026, 11:18)Kongo Erich schrieb: Öl und Gas werden auf dem Weltmarkt gehandelt. Wenn es dort knapp wird, steigen die Preise überall. Trotzdem noch paradiesische Zustände. Ein Liter Sprit für ca. einen Euro, das findet man in der EU nirgendwo.
17.04.2026, 20:08
@lime
Zitat:Trotzdem noch paradiesische Zustände. Ein Liter Sprit für ca. einen Euro, das findet man in der EU nirgendwo.Und vor allem (I): Vollbeschäftigung und sogar Arbeitskräftemangel. Zudem eine prosperierende Wirtschaft (zumindest mit Wachstumszahlen) und ein hohes Maß an persönlicher Freiheit. Und vor allem (II): Keine Sorgen um die Zukunft und nicht ständig wechselnde Regierungen, die immer nur Kompromisse finden müssen, sondern einen Mann an der Spitze, der alles regelt. Und eine Presse, die auch mal sagt, was Sache ist, was bei uns ja nicht der Fall ist... ![]() Schneemann
18.04.2026, 16:11
@Schneemann:
Ich verstehe Deine Aussage eher ironisch. Ich zitiere zum Beispiel zur "persönlichen Freiheit" aus Klaus Brinkbaumer, der sich in seinem aktuellen Buch *) auf Jason Stanley bezieht, mit: Stanley spricht von Amerikas Gefängnissen, der "vierthöchsten Inhaftierungsrate in der Welt" und dem "größten Wegsperrsystem der Welt", das immer schon gegen Schwarze ausgerichtet gewesen sei und auch heute noch Schwarze überproportional strafe. "Wir haben einen rassistischen Polizeistaat: Acht Bundesstaaten inhaftieren ein Prozent ihrer Bevölkerung, das sind Zahlen wie bei Stalin. ..." - um nur ein Beispiel zu nennen - und die Kurve zum Thema "Russland" zu bekommen. *) Der Amerikanische Albtraum - Faschismus made in USA, S.Fischer Verlag (2026) S. 38
18.04.2026, 20:49
(18.04.2026, 16:11)Kongo Erich schrieb: @Schneemann: Rassistisch wäre es wenn Schwarze anders bestraft würden als Weiße für das gleiche Verbrechen.
19.04.2026, 12:04
@Kongo Erich
Ja, es war ironisch gemeint. Gleichwohl ergibt der Vergleich zwischen dem Justizsystem in den USA und dem in Russland bzw. in der stalinistischen Sowjetunion keinen Sinn; dies würde nicht nur der Logik an sich widersprechen, sondern der Vergleichsversuch wäre auch gemäß des logischen Empirismus unzulässig, da die Parameter völlig andere sind. Es gibt wohl manches, was man in den USA kritisieren kann - etwa bemängeln Rechtsexperten das sog. three-strikes law, das dazu führen kann, dass jemand wegen eines Vergehens, das im Kern kein Kapitalverbrechen ist, eine lebenslange Haftstrafe nach der dritten Verfehlung der gleichen Art bekommen kann (was die Haftzahlen auch nach oben treibt) -, dies wäre aber gesondert in Bezug auf die USA und das angloamerikanische Rechtssystem zu untersuchen. Ein Vergleich mit Sowjetrussland, wo man ohne Anklage kurzerhand liquidiert werden konnte, wo der Klassenkampf bzw. der "Klassenmord" sanktioniert war und wo Millionen in Arbeitslagern starben, ist jedoch dennoch unzulässig, da man falsche Analogien als gegeben annehmen müsste. Schneemann
Gestern, 11:06
das können wir gerne unter USA weiter diskutieren,
jetzt aber zurück nach Russland „Putin weiß vielleicht nicht, wie schlimm es ist“: Geheimdienst sieht russische Wirtschaft auf dem Weg in die Katastrophe Wie lange hält Russland die Kriegsfolgen und Sanktionen aus? Der schwedische Geheimdienst jedenfalls glaubt, dass die Wirtschaft auf einen Abgrund zusteuert. |