Afrikanische Weltraumforschung
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erstaunlich - aber in Afrika nimmt eine neue Forschungsaera Gestalt an:
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Zitat:Weltraumforschung
Die Dritte Welt will ins All

01.04.2013 · Äthiopien zählt zu den zwanzig ärmsten Ländern, mehr als fünf Kinder sind normal. Und trotzdem baut es ein Teleskop und fördert Visionäre.
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Den äthiopischen Weltraumforschern stockt der Atem, wenn sie erzählten, was hier ensteht. Ein Traum wird wahr.
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In wenigen Monaten sollen hier Forscher und Studenten aus ganz Afrika den Himmel über Äthiopien professionell, mit Hilfe zweier Teleskope, untersuchen.
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Weltklasseforschung am Horn von Afrika

Die rund zwei Millionen Euro teure Anlage wird die einzige ihrer Art und das zweite optische Teleskop überhaupt in Afrika sein. „Wir bauen diese Anlage einerseits für die Ausbildung von Nachwuchswissenschaftlern in insgesamt acht Disziplinen wie der angewandten Physik, Mathematik und Klimaforschung. Zum anderen wird dies ein Ort für Weltklasseforschung werden und so vielen äthiopischen und anderen afrikanischen Universitäten helfen, ihre Kapazitäten im Bereich Astronomie und Weltraumforschung weiterzuentwickeln“,
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Ausbildung und Infrastruktur

Fachliche und technische Unterstützung kommt vor allem von der Internationalen Astronomischen Union, der Äthiopien im August vergangenen Jahres als fünftes Land Afrikas beigetreten ist. Kevin Govender, Direktor des Office Astronomy for Development (IAU-OAD) mit Sitz in Südafrika ist beeindruckt von den Fortschritten, die Äthiopien bisher gemacht hat. „Äthiopien ist eines der führenden Länder in Afrika in diesem Sektor, weil es in das Entoto-Forschungszentrum investiert. Die meisten anderen Länder fokussieren auf Ausbildung, aber nur wenige bauen Infrastruktur“, berichtet er.

Knowhow aus Südafrika

In Südafrika steht das einzige andere optische Teleskop in Afrika. Regelmäßig werden von dort Experten entsendet, die beim Aufbau des Observatoriums in Addis Abeba helfen. Auch bei Konferenzen und Ausbildungsprogrammen wird Äthiopien unterstützt. Das Ziel ist, Äthiopien zum regionalen Wissenschaftsstandort auszubauen und Ressourcen ostafrikanischer Länder am Entoto-Forschungszentrum zu bündeln.
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