Welchen Nationen gehört das 21.jahrhundert??
#99
Azrail schrieb:Welche Nationen werden im 21.Jahrhundert auferblühen in allen Bereichen wie Wirtschaft,Bevölkerungswachstum und dadurch natürlich im Militärbereich?
Ich sehe persönlich Russland,USA,China also die die massiv zulegen könnten aber auch andere Nationen könnten massiv wachsen wie Indonesien oder Brasilien,Türkei auch Iran,Ägypten könnten wachsen.
Aus Europa würde ich Frankreich,Polen als die wachsnedne Nationen betrachten.

Zahlen wären interessant und Prognosen für die Zukunft um sich das genauer anzuschauen.
:merci:
dazu schreibt die SÜDDEUTSCHE:
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.sueddeutsche.de/politik/globaler-einfluss-der-usa-wankende-weltmacht-1.1501315">http://www.sueddeutsche.de/politik/glob ... -1.1501315</a><!-- m -->
Zitat:Globaler Einfluss der USA
Wankende Weltmacht


21.10.2012, 11:31 Ein Kommentar von Hubert Wetzel

Aufstieg, Herrschaft, Überdehnung, Niedergang - nach diesem Muster verläuft die Geschichte vieler Imperien. Auch der Weltmacht USA wird immer wieder der Niedergang prophezeit. Bevor man aber Häme über den Rückzug des Hegemons empfindet, sollte man darüber nachdenken, wer auf die Amerikaner folgen wird.

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Amerikas Macht nimmt ab, ebenso der Respekt der Welt vor Amerika. Der einst lange Arm der USA reicht weniger weit - sei es, weil die Macht anderer, aufstrebender Staaten wie China zunimmt, sei es, weil das alte Imperium sich tatsächlich müdegeherrscht hat und Terrain aufgibt.

Dieser Machtverlust wird weitergehen, egal, wer in gut zwei Wochen die US-Präsidentschaftswahl gewinnt. Der Unterschied zwischen Barack Obama und Mitt Romney in dieser Hinsicht ist nur, dass Obama die Risse im Fundament sieht und seine Außenpolitik daran anzupassen versucht. Sein Rivale geht noch mit dem Versprechen von Amerikas Allmacht hausieren. Aber auch Romney wird, sollte er siegen, auf eine Wirklichkeit treffen, in der das Supermacht-Sein zu teuer geworden ist und seine Bürger es leid sind, in fernen Ländern Kriege zu führen, fremden Völkern beim Aufbau zu helfen, während daheim Feuerwehrwachen schließen und marode Brücken einstürzen.

Es gibt eine weitere, handfestere Entwicklung, die Amerikas Drang zur Hegemonie mindert:
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Fast 70 Jahre lang hat die Welt mit Amerika als einer, wenn nicht der Führungsmacht gelebt. Wie aber wird die Welt ohne die Führungsmacht Amerika leben? Nicht morgen, nicht in fünf Jahren, aber in zehn oder zwanzig?
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Bevor man nun Häme über den Rückzug des Hegemons empfindet, sollte man darüber nachdenken, wer auf die Amerikaner folgen wird. Zwei Prognosen: Zum einen werden in vielen Fällen die nachrückenden Mächte nicht besser, sondern gefährlicher, unberechenbarer, undemokratischer sein. Um Lateinamerika muss man sich wohl die wenigsten Sorgen machen. Doch in Asien wartet China auf seine Stunde. Im Nahen Osten drängen Saudi-Arabien und Iran in die Lücke, die Amerika hinterlässt. Russlands Präsident Wladimir Putin benimmt sich, als spiele er die Hauptrolle in einer Wiederaufführung des Kalten Krieges.
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Zum Zweiten werden sich die Europäer noch wundern, um welche Probleme in ihrer Nachbarschaft sie sich künftig selbst werden kümmern müssen. Wer zum Beispiel nimmt sich des Nahen Ostens an, wenn Amerika nicht mehr will? Überlässt man die Region sich selbst und den um Vormacht ringenden Arabern und Persern? Was passiert, wenn eines Tages die nach Öl dürstenden Chinesen in den Persischen Golf drängen? Bisher steht dort ein großes Stoppschild in Gestalt der Fünften Flotte der US-Marine. Steht es dort auch noch in 30 Jahren?
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ich möcht ergänzend auf unseren Bericht verweisen
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.globaldefence.net/kulturen-im-konflikt/62-geopolitische-weltordnung/5491-geaendertes-geopolitisches-verstaendnis.html">http://www.globaldefence.net/kulturen-i ... ndnis.html</a><!-- m -->
Zitat:Geändertes geopolitisches Verständnis
Zitat:"Dass der Westen die Welt zwei Jahrhunderte dominiert hat, war eine Anomalie der Geschichte"
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