21.01.2006, 22:30
Zitat:Nun, mir ist es ja bekanntlich untersagt den kompletten Artikel zu posten. Da schnapp ich mir die Teile, die meine Positionen im Rahmen der jüngsten Diskussionen, die ich z.B. mit Erich geführt habe, stützen. Das ist übrigens der Sinn, von Quellen hier im Forum.War mir schon klar. Man nimmt immer, was man kriegen kann.
Das ist nicht nur im Forum so, sondern allgemein auch.
Zitat:Achwo, Das ist doch lägst bekannt!Schön und gut, nur geht es eben um mehr als nur um Wirtschaft! Und die rein wirtschaftlich begründete Allianz dieser Staaten ist eben kaum wackelfest und darauf wird in dem Artikel auch verwiesen, aber erst am Ende...
Wenn Du Dich dafür aber näher interessierst, dann gibts hier in diesesm Thread ein paar Artikel, die sich sogar ausschliesslich mit dem Dreieck Indien-China-Russland <->und Iran befassen. Inkl jeweils einzeln aufgelisteter Analysen, Motive und Hintergründe. Weiss das noch ganz gut, weil ich schon einiges dazu gepostet habe
Zitat:Ich finde die Zeilen sehr bedeutsam. Vielleicht fällt mir das öfter auf als Dir, aber genau mit der Gegenthese muss ich mich generell in Diskussionen um das iranische Atomprogramm auseinandersetzen.Mir fällt das deshalb nicht so auf, weil ich anders an die Sache rangehe. Ich will den Iran nicht verteidigen, sondern den Konflikt analysieren. Die Rhetorik der beteiligten Akteure ist sicher bedeutsam, nur liegt es fast in der Natur der Sache, dass man sich selbst immer gut darstellen will. Aber für den konflikt selbst ist dies nur von geringer Bedeutung. Nur war für mich nichts in diesem Kommentar, nur fand ich ihn eben nicht allzu tiefgründig. Man blickte zuerst oberflächlich auf die Sichtweise des Irans und kam dann auf die Randbedingungen...
ABer verrat uns doch, welcher inhaltliche Teil, für Dich neu, oder besonders interessant war, dann können wir darüber Reden. Vielleicht eher, als das Zitat, im allgemeinen, wie gerade jetzt.
Zitat:gelinde gesagt".... lass es doch raus und nenn die Dinge beim Namen und wir können das im konkreten Fall diskutieren. Ich bin nicht so gut im Gedankenlesen.Ich fand den Ansatz unsinnig. Was spielt letztlich für eine Rolle, was der Iran sagt, wenn man die machtpolitischen Implikationen und Voraussetzungen vergißt??
Ich denke sowohl der Autor, als auch ich, hätten kein Problem mit inhaltlicher Kritik
Desweitern müßte man mal deutlich machen, dass der Iran glaubt die besseren Karten zu haben, dass er glaubt, dass China und Russland hinter ihm stehen und dass sein Öl ihm nützen wird.
Was und ob es stimmt, wird nicht behandelt, nur angedeutet...
Hat der Iran wirklich mit den amerik. Interventionen gewonnen? Bringt es ihm wirklich so viel, dass Taliban und Saddam weg sind? Und bedeuten die südirak.Schiiten wirklich nur Chancen oder auch Risiken?
Auch sollte man mal hinterfragen, welch morsches gebilde dieser schiitische Halbmond ist, da im Irak jetzt schon die Sunniten, langfristig vielleicht auch die Kurden nicht gut auf die Schiiten zu sprechen sind. Und in Syrien herrscht eine korrupte schiitische Elite, deren Ende bald kommen könnte... So toll erscheint mir das nicht.
Ging es bei Ahmednedschads Aüßerungen wirklich um panarabische Gefühle? Oder wollte er nur seine radikalen Massen mit plumpen Populismus aufpeitschen? Das wären so ein paar Fragen an den Autor...
Zitat:Deine Einschätzung trifft eigentlich nicht ganz zu. Davon abgesehen, dass ich die FAZ ebenfalls für kein schlechtes Blatt halte...Mir wurde von einer lange in der Schweiz lebenden Person die NZZ eher als konservativ beschrieben.Und wenn sie mal lese, schwingt da durchaus auch solche Sachen mit. Aber die internationale und die nationale Ausgabe mögen verschieden sein.
Die NZZ Leserschaft gehört keineswegs zum klassisch konservativen Kreis, was ja ansich nicht schlimm wäre. Schon garnicht ist die NZZ ein Gegenstück zu FAZ. Die NZZ ist ein äusserst progressives Blatt. Aber wie auch immer. Die Artikel sind sehr oft, sehr gut!