21.01.2006, 07:17
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Zitat:Iran löst Konten im Ausland auf.
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"Wir transferieren Rücklagen im Ausland dahin, wo immer es angebracht ist", sagte Zentralbankchef Ebrahim Scheibani der Agentur Isna. "In diesem Zusammenhang haben wir mit einem Transfer begonnen." Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.
In Medienberichten hatte es zuletzt geheissen, aus Sorge vor möglichen Wirtschaftssanktionen wolle der Iran Devisenkonten in Europa im Wert von acht Milliarden Dollar auflösen. Nur die Konten des Landes in der Schweiz seien davon nicht betroffen.
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Zitat:Die Atomrechnung der iranischen MullahsWie so oft, ein sehr guter Artikel der NZZ !! :daumen:
Die schrillen Töne des iranischen Präsidenten Ahmadinejad und der Zusammenbruch der Verhandlungen mit der EU haben den Eindruck erweckt, Iran habe mit einem Kurswechsel die gegenwärtige Krisenstimmung heraufbeschworen. Dieser Eindruck trügt. Teheran hat seinen Standpunkt im Atomstreit von Anfang an klar formuliert und ist seither nicht davon abgerückt. Es will den Kreislauf zur Aufbereitung nuklearen Brennstoffs vollständig kontrollieren und zur friedlichen Energiegewinnung nutzen. Es beruft sich auf das verbriefte Recht jeden Staates, nukleare Energie zu erforschen und wirtschaftlich zu nutzen.
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So paradox dies klingen mag, die amerikanischen Interventionen im Mittleren Osten haben für Teheran sogar positive Aspekte: Der Sturz der Taliban und Saddam Husseins hat die Islamische Republik von ihren bittersten Feinden in der Nachbarschaft befreit. Mit den schiitischen Islamisten sind im Irak Kräfte an die Macht gekommen, mit denen Iran freundschaftliche Beziehungen pflegt.
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Die sunnitischen arabischen Staaten, Amerikas alte Verbündete in der Region, fürchten bereits das Aufgehen eines «schiitischen Halbmonds», wie der jordanische König Abdallah es nannte. ... Vor allem bei den Ölmonarchien am Golf, deren zum Teil beträchtliche schiitische Minderheiten politische Ansprüche anmelden, erweckt diese Entwicklung Besorgnis.
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