07.12.2005, 00:14
Zitat:Auch wenn der neue iranische Präsident mit seinen klaren Äusserungen zum Thema Israel, Zionismus und USA zwar den Nagel auf den Kopf trifft, so schürt er dadurch die Ängste der Weltgemeinschaft vor einer weiteren Radikalisierung und bietet dadurch Angriffsfläche, da man den Iran so leichter in die Ecke von Islamisten und Fanatikern stecken kann die eine angebliche Gefahr darstellen, auch wenn es so nicht ist.Jaja, die bösen Juden mal wieder. Dieses Lied kennt man inzwischen zur Genüge und ich hab ehrlich gesagt kein Interesse, dass du immer wieder diesen tendenziell antisemitischen Singsang bringst.
Auch der, der die Wahrheit spricht, sollte diese diplomatischer verpacken, denn der Zionismus und US-Imperialismus sind nun mal leider die weltbeherrschenden Mächte der heutigen Zeit, sowohl politisch, finanziell, wirtschaftlich und militärisch, nach wie vor, leider, und wer den kopf zu weit herausstreckt, de wird dieser abgeschlagen werden, egal ob es Rechtens oder Unrechtist , so ist leider die Welt von heute und Konventionen, Menschenrechte und Völkerrecht interessieren wie man sieht den Stärksten nicht, warum auch, wen oder was soll er den fürchten?.
Ich würde gern wissen, inwiefern eine soziale Bewegung wie der Zionismus eine weltbeherrschende Macht sein soll, gerade in wirtschaftlicher Hinsicht?!
Du mußt jetzt nur noch vom Weltfinanzjudentum schreiben und du bekommst bald mal den Titel antisemitischer Hetzer verpaßt!!!
Ziemlich plump solch ne Argumentation, das geht viel besser....
Zitat:Ja, das ist tatsächlich der Fall, bzw analysiere ich das genauso.Tja, das mit der Wahrnehmung ist so eine Sache. Wer hat denn bitte schön damit angefangen?
Der Druck (Wirtschaftssanktionen, Atomprogramm, etc..) auf den Iran, hat die Stimmungslage radikalisiert, bzw denen geholfen, die eine deutlich konservativere Regierung wünschen.
Das Potenzial für die innenpolitische und dann rückwirkend außenpolitische Radikalisierung liegt doch wohl bitte schön im Iran selbst begründet!
Die innere disparate Strktur, die Ungleichzeitigkeit und damit die unterschiedliche Reichweite der Modernisierung wirkt sich im Iran entsprechend strukturbildend und konfliktverstärkend aus und Spannungen entstehen zwischen den diversen Statusgruppen, die auch unterschiedliche gesellschaftl. Entwicklungsstadien repräsentieren ( Bürgertum in Städten Moderne, Landbevölkerung traditionale Gesellschaft).
Der außenpolitische Druck ist dabei nur ein weiteres Puzzlestück bzw. die Fortsetzung in einer Reihe von Entwicklungen.
UNd Drohungen gegen USA und Israel kommen aus dem Iran sicher nicht erst seit gestern, sondern sind ideologisch/weltanschaulich dort verwurzelt.
Wenn man analysiert, dann sollte man schon tiefgründiger sein als die bloße Abtastung von Oberflächen.