10.11.2005, 17:17
Die einzigen, die in den letzten Monaten größere Festnahmen von Mitgliedern der MKO vorgenommen haben, waren die Franzosen.
<!-- m --><a class="postlink" href="http://www.globalsecurity.org/security/library/news/2003/06/sec-030618-rfel-173040.htm">http://www.globalsecurity.org/security/ ... 173040.htm</a><!-- m -->
(Die Analyse dazu ist recht interessant und lesenswert)
Man lässt die Gruppe aber ansonten, obwohl allgemein als Terrororganiation eingestuft, tatsächlich relativ frei walten und schalten.
Das hat in meinen Augen aber nichts mit Bekämpfung des Terrorismus zu tun, sondern hat klar stragegische Hintergedanken. Somit belässt man es -"schlauerweise"- doch meistens bei verbaler Verurteilung.
Im irak hat meiner Einschätzung nach ohnehin ein "Kampf" um die Gunst gewisser Gruppierungen eingesetzt, um diese für die eigene Sache nutzbar zu machen. Ausruck dessen ist das Engagement Israels und der USA bei diversen, teils zweifelhaften, kurdischen Organisationen und das unter US-Schutz stellen der MEK.
Die Iraner haben in den letzten Monaten ein Gegenprogramm gestartet und Angeboten MEK-Aussteiger zu rehabilitieren und in den Iran zurückreisen zu lassen. Angeblich haben auch einige davon Gebrauch gemacht. Jedoch gehe ich davon aus, dass das ein eher unkluger Schachzug war, da einige davon sicherlich als zukünftige Geheimdienstler geworben wurden.
Insgesamt lässt sich wohl wieder folgendes konstatieren :
Abseits von Moral und Recht, gilt wohl priniziell die Devise, dass der Feind meines Feindes, mein Freund ist. Gutheißen muss man das trotzdem nicht.
Und die Legitimierung von Anschlägen durch im Ausland ansässige Organisationen zur angeblichen Befreiung der armen iranischen Bürger, halte ich für ziemlich bedenklich. Das könnten die iranischen Bürger schon selber, wenn sie wollten. Jedoch ist die marxistische Bewegung im Iran ausgestorben. In der iranischen Bevölkerung hat die MKO keinen Rückhalt. Sie gelten als Landesverräter, nicht zuletzt durch ihre aktive Teilnahme im Krieg gegen den Iran und die Zusammenarbeit mit Saddam Hussein.
Und um zu erwartenden Vergleichen vorzubeugen : Ich sehe definitiv einen qualitativen Unterschied beim Kampf der Palis und dem Kampf der MKO.
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(Die Analyse dazu ist recht interessant und lesenswert)
Man lässt die Gruppe aber ansonten, obwohl allgemein als Terrororganiation eingestuft, tatsächlich relativ frei walten und schalten.
Das hat in meinen Augen aber nichts mit Bekämpfung des Terrorismus zu tun, sondern hat klar stragegische Hintergedanken. Somit belässt man es -"schlauerweise"- doch meistens bei verbaler Verurteilung.
Im irak hat meiner Einschätzung nach ohnehin ein "Kampf" um die Gunst gewisser Gruppierungen eingesetzt, um diese für die eigene Sache nutzbar zu machen. Ausruck dessen ist das Engagement Israels und der USA bei diversen, teils zweifelhaften, kurdischen Organisationen und das unter US-Schutz stellen der MEK.
Die Iraner haben in den letzten Monaten ein Gegenprogramm gestartet und Angeboten MEK-Aussteiger zu rehabilitieren und in den Iran zurückreisen zu lassen. Angeblich haben auch einige davon Gebrauch gemacht. Jedoch gehe ich davon aus, dass das ein eher unkluger Schachzug war, da einige davon sicherlich als zukünftige Geheimdienstler geworben wurden.
Insgesamt lässt sich wohl wieder folgendes konstatieren :
Abseits von Moral und Recht, gilt wohl priniziell die Devise, dass der Feind meines Feindes, mein Freund ist. Gutheißen muss man das trotzdem nicht.
Und die Legitimierung von Anschlägen durch im Ausland ansässige Organisationen zur angeblichen Befreiung der armen iranischen Bürger, halte ich für ziemlich bedenklich. Das könnten die iranischen Bürger schon selber, wenn sie wollten. Jedoch ist die marxistische Bewegung im Iran ausgestorben. In der iranischen Bevölkerung hat die MKO keinen Rückhalt. Sie gelten als Landesverräter, nicht zuletzt durch ihre aktive Teilnahme im Krieg gegen den Iran und die Zusammenarbeit mit Saddam Hussein.
Und um zu erwartenden Vergleichen vorzubeugen : Ich sehe definitiv einen qualitativen Unterschied beim Kampf der Palis und dem Kampf der MKO.