20.05.2026, 19:39
Um da mal ein bißchen Revisionismus in dieser Unterkomplexität zu gießen:
Südvietnam wurde nicht vom Vietcong erobert, der unmittelbar vor dem Fall Südvietnams so schwach war wie nie zuvor - und praktisch militärisch vollständig besiegt - sondern von regulären, konventionellen, nordvietnamesischen Truppen in einer ganz konventionellen Invasion.
Ironischerweise spielte die zu weitgehende Ausrichtung der Südvietnamesen auf COIN eine Rolle dabei, und ebenso, dass die Nordvietnamesen einfach die konventionell deutlich stärkere Streitmacht hatten.
Noch eine Ironie in diesem Kontext ist, dass die Bombenkampagnen der USA zum Kriegsende hin die Vietnamesen praktisch an den Rand der Kapitulation brachten. Und hätten die USA schlussendliche Duck Hook durchgezogen, hätte Nordvietnam ebenfalls verloren, dass ja so schon aus dem letzten Loch pfiff.
Einer der wesentlichsten Erfolgsfaktoren der Nordvietnamensen wird hier gar nicht genannt - der insbesondere in Bezug auf diese Bombardierungen so wesentlich war - das diplomatische und außenpolitische Geschick Nordvietnams.
Und noch ein Aspekt der wesentlich relevanter war als der Dschungel in Bezug auf die Umweltbedingungen war das Wetter. Die Monsunzeiten führten zu erheblichen Einschränkungen bei den Lufteinsätzen der USA. Das war viel wesentlicher als vieles andere und wird heute praktisch auch nirgends mehr thematisiert.
Und beschließend: ein Hauptproblem der USA waren vor allem anderen ihre extrem dysfunktionalen Kommandostrukturen.
Südvietnam wurde nicht vom Vietcong erobert, der unmittelbar vor dem Fall Südvietnams so schwach war wie nie zuvor - und praktisch militärisch vollständig besiegt - sondern von regulären, konventionellen, nordvietnamesischen Truppen in einer ganz konventionellen Invasion.
Ironischerweise spielte die zu weitgehende Ausrichtung der Südvietnamesen auf COIN eine Rolle dabei, und ebenso, dass die Nordvietnamesen einfach die konventionell deutlich stärkere Streitmacht hatten.
Noch eine Ironie in diesem Kontext ist, dass die Bombenkampagnen der USA zum Kriegsende hin die Vietnamesen praktisch an den Rand der Kapitulation brachten. Und hätten die USA schlussendliche Duck Hook durchgezogen, hätte Nordvietnam ebenfalls verloren, dass ja so schon aus dem letzten Loch pfiff.
Einer der wesentlichsten Erfolgsfaktoren der Nordvietnamensen wird hier gar nicht genannt - der insbesondere in Bezug auf diese Bombardierungen so wesentlich war - das diplomatische und außenpolitische Geschick Nordvietnams.
Und noch ein Aspekt der wesentlich relevanter war als der Dschungel in Bezug auf die Umweltbedingungen war das Wetter. Die Monsunzeiten führten zu erheblichen Einschränkungen bei den Lufteinsätzen der USA. Das war viel wesentlicher als vieles andere und wird heute praktisch auch nirgends mehr thematisiert.
Und beschließend: ein Hauptproblem der USA waren vor allem anderen ihre extrem dysfunktionalen Kommandostrukturen.
