19.05.2026, 14:21
(19.05.2026, 12:58)DopePopeUrban schrieb: Wobei das ja nur dann auch sinnvoll wäre, wenn gleichzeitig mehr Ressourcen in Übungen unter realen Bedingungen investiert werden würden.
In einer Materialmangellage und bei fehlendem politischen Willen diese zu beheben ist es aus militärischer Sicht ein Balanceakt zwischen Übung und Kriegstauglichkeit (was so weit geht, dass beides nicht ausreichend erreicht wurde). Wo bereits jetzt mehr Mittel für Munition (realistisch zulaufend) bzw. Materialerhalt zur Verfügung gestellt werden wird auch der Übungsbetrieb intensiviert. Ich sehe keinen Grund anzunehmen, dass dies in diesem Fall anders wäre.
Zitat:Insofern würde ich es definitiv nicht ausschließen, dass sich ein Einzelfahrer mal in einer solche herbeigeführten Situation befinden wird. (...) Zumal das ja auch aus Versehen passieren kann, wenn sich ein Picket zur falschen Zeit am falschen Ort befindet. (...)um einzelnen unbedarften Einheiten opder Gruppen an unbedarften Einheiten gefährlich zu werden.
Wichtige Punkte erwähnst du selbst, "Versehen", "zur falsche Zeit am falschen Ort", "unbedarft", den wichtigsten allerdings nicht: Skalierung. Es spielt militärisch keine Rolle, ob ein Schiff oder zwei Schiffe oder drei Schiffe in eine solche Situation kommen, sondern welcher Art die realistischen Auswirkungen auf die Gesamtzahl an Einheiten in den jeweiligen Szenarien sind. Und da ist ein Angriff mit 20+ AShM auf einzelne Begleiteinheiten als Standard nicht realistisch vorstellbar, insofern darf er auch nicht planungsgrundlage sein.
Das Thema hier ist allerdings die Navalisierung von IRIS-T, ich bitte darum, so langsam wieder zu dem Thema zurück zu kehren.
