06.05.2026, 20:09
(06.05.2026, 18:32)alphall31 schrieb: Es geht aber darum jetzt eine Struktur auf den Weg zu bringen und nicht in drei , vier oder acht Jahren ... im Jahr 2022 hat man sich nun mal geeinigt das wir uns 260/270000 aktive und 2000000 Reserve DP leisten können . ... Auf den Etat haben Soldaten nun mal keinen Einfluss , wenn die Schere zwischen Auftrag und Mittel zu groß wird ist es unsere Verantwortung darauf hinzuweisen.Genau das tut man doch mit dieser Struktur. Das ist ja anscheinend die Vorstellung des Heeres, was es bräuchte, um dem politisch gestellten Anspruch zu entsprechen. Wenn sich daraus eine größerer Finanz- und Personalbedarf ergibt als von BW/BMVg bisher vorgesehen, dann heißt das in der Konsequenz entweder, dass BW/BMVg ihre Zahlen nach oben anpassen und das dem Parlament vermitteln müssen, oder dass diese ihre an das Heer gestellten Ansprüche korrigieren müssen.
Für mich sind die 151k des Heeres und die 260k der BW die Ausgangspunkte für eine erforderliche Kompromissfindung.
Zitat:Zum Zeitpunkt der Entscheidung für die Stationierung der Brig 45 war die finanzplanung bis 2027 schon durch . Da ist überhaupt nichts dynamisch oder ändert sich groß. Derzeit ist man bei der Planung für 2030.Man muss zwar diese Planungen frühzeitig vornehmen, das ist klar. D.h. aber nicht, dass sie danach nicht mehr veränderbar wären, wenn der politische Wille vorhanden sein sollte. Die letzte Entscheidung trifft das Parlament mit dem Bundeshaushalt.
Letztendlich ist das natürlich alles Makulatur, weil wir weder 260k aktive insgesamt, noch derer 151k im Heer bis 2035 erreichen werden. Die Strukturplanung des Heeres sagt dementsprechend primär etwas darüber aus, ob sich der Personalmangel in unterbesetzten oder in nicht existierenden Truppenteilen manifestieren wird.
