05.05.2026, 20:08
(05.05.2026, 19:22)alphall31 schrieb: Mit einer festgelegten Obergrenze von 260000 SoldatenAchso, du gehst also davon aus, dass die 151k beim Heer und die 260k insgesamt in der selben Realität bestehen....

Das meine ich ja gerade: Diese beiden Zahlen müssen nicht zusammenpassen. Es wird von einem Bedarf des Heeres von 151k gesprochen. D.h. ja nicht, dass die Annahmen, die zu dieser Zahl geführt haben, die gleichen sind wie die, aufgrund derer man die 260k definiert hat.
Zitat:und einer derzeitigen Stärke der anderen OrgB von fast 120000 und weiterer Bereiche die ebenfalls noch mal mindestens 10000 Soldaten umfassen geht die Rechnung schon nicht auf. Jede neue Einheit im Heer bedeutet aber das im unterstützungsbereich zumindest Sanität , fernmelde und Logistik ebenfalls anteilmäßig mit aufwachsen müssen .Fragt sich aber auch, ob in dieser Struktur ggf. schon vorgesehen ist, weitere Teile aus dem Unterstützungsbereich ins Heer zu holen, z.B. in die Korpstruppendivision.
Zitat:Die Obergrenze wurde nun mal gesetzt .Ich denke, die wird von dir da überbewertet. MMn kann es auch sein, dass die 260k später nochmal an die konkreten Planungen angepasst werden. Entstanden ist die Zahl doch auch primär im Kontext der Wehrdienst-Überlegungen und nicht aufgrund einer ernsthaften Streitkräfte-Bedarfsplanung.
Die hat man ja auch nicht einfach sich ausgedacht . Vor allem die Finanzierung spielt da eine Rolle.
Und ich wüsste auch gar nicht, dass die als feste Obergrenze definiert wäre. MWn ist das eine Zielgröße. Die Finanzierung wird ja ohnehin erst mit den jeweiligen Haushalten festgeschrieben.
Zitat:Die angestrebte Truppenstärke von 460.000 regulären Soldaten und Reservisten stellt aus Sicht von Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) keine Obergrenze dar. Diese Marke sei »kein Deckel«, sondern »die Richtung, in die wir gehen«, die bei veränderten Bedarfen oder einer verschärften Bedrohungslage auch überschritten werden könne, sagte der SPD-Politiker(ZEITonline vom 22.04.26)
Ich bin immer wieder überrascht, wie überzeugt du davon bist, bei deinem Arbeitgeber wüsste die rechte, was die linke tut.
