29.04.2026, 16:51
Die Bundeswehr erprobt und entwickelt Einheiten für den Einsatz von Loitering Munition Systemen und führt dafür den "Aufklärungs- und Wirkverbund (AWV)" ein.
Hartpunkt: Aufklärungs- und Wirkverbund – Einstieg der Bundeswehr in die moderne Drohnenkriegsführung
In dem Aufklärungs- und Wirkverbund sollen sowohl Aufklärungsdrohnen wie die VECTOR von Quantum System mit Loitering Munition Systemen wie HX-2 von Helsing kombiniert werden. Deckend mit früheren Berichten soll dieser Verbund als Batterie in dem Brigade Artilleriebataillone angesiedelt werden.
Aktuelles Herzstück dieses Verbundes soll die KI-unterstützte Führungssoftware „Command & Control Unmanned Management System Bundeswehr“ (C2-UMS Bw) sein, die ein Unternehmen im Auftrag der Bundeswehr programmiert hat. Deren Quellcode sowie die Rechte daran liegen bei der Bundeswehr.
In dem System sollen verschiedene Aufklärungs- und Angriffsdrohnentypen integriert werden können. Im Einsatz steuert ein Controller dann mehrere Drohnen, und verteilt "Aufträge" die dann vom System autonom abgearbeitet werden. Damit soll ein Controller gleichzeitig mehrere Drohnen kontrollieren können. Mehrere deutsche Drohnenfirmen haben solche Systeme wohl schon in der Ukraine getestet. Auch Vector und HX-2 wurden schon in der Ukraine eingesetzt. Ich halte es für wahrscheinlich, dass man bei der aktuellen Entwicklung ukrainische Kontakte mit einbezogen hat.
Aktuell befindet sich der Verband bis Ende des Jahres in der Testphase. Vor ein paar Wochen soll laut Bundeswehr Meldung eine Testreihe mit "realitätsnahen Szenarien erfolgreich gegen statische und dynamische Ziele" durchgeführt worden sein. Ab 2027 soll ein solcher Verband dann als erstes der Litauenbrigade zur Verfügung stehen.
Es finden wohl aktuell auch die ersten Schritte statt um Loitering Munition Systeme auch auf niedrigeren Ebenen zu integrieren.
Hartpunkt: Loitering Munition – Marktsichtung soll weitere Beschaffung für die Bundeswehr vorbereiten
Hartpunkt: Aufklärungs- und Wirkverbund – Einstieg der Bundeswehr in die moderne Drohnenkriegsführung
Zitat:Mit dem Aufklärungs- und Wirkverbund (AWV) führt das Deutsche Heer erstmals eine Fähigkeit ein, mit denen KI-gestützte Drohnenverbünde in komplexen Szenarien eingesetzt werden können. Als erster Großverband des Heeres wird die in Litauen stationierte Panzerbrigade über eine Einheit verfügen, die den AWV einsetzen soll. Mit dieser Fähigkeit soll es der Brigade möglich sein, Ziele in ihrem Verantwortungsbereich unbemannt aufkzulären und zu bekämpfen.
Mit dem AWV – die vollständige Bezeichnung lautet Aufklärungs- und Wirkverbund unbemannte Systeme – führt das Heer dabei eine Fähigkeit ein, bei der Aufklärungs-, Wirk- und Führungselemente in ein und derselben Einheit vereint sind; konkret geht es dabei um eine Artilleriebatterie. Zukünftig soll jede Brigade über eine solche Batterie verfügen, parallel werden ähnliche Fähigkeiten auf den weiteren taktischen Ebenen unterhalb und oberhalb der Brigade ausgerollt.
In dem Aufklärungs- und Wirkverbund sollen sowohl Aufklärungsdrohnen wie die VECTOR von Quantum System mit Loitering Munition Systemen wie HX-2 von Helsing kombiniert werden. Deckend mit früheren Berichten soll dieser Verbund als Batterie in dem Brigade Artilleriebataillone angesiedelt werden.
Aktuelles Herzstück dieses Verbundes soll die KI-unterstützte Führungssoftware „Command & Control Unmanned Management System Bundeswehr“ (C2-UMS Bw) sein, die ein Unternehmen im Auftrag der Bundeswehr programmiert hat. Deren Quellcode sowie die Rechte daran liegen bei der Bundeswehr.
In dem System sollen verschiedene Aufklärungs- und Angriffsdrohnentypen integriert werden können. Im Einsatz steuert ein Controller dann mehrere Drohnen, und verteilt "Aufträge" die dann vom System autonom abgearbeitet werden. Damit soll ein Controller gleichzeitig mehrere Drohnen kontrollieren können. Mehrere deutsche Drohnenfirmen haben solche Systeme wohl schon in der Ukraine getestet. Auch Vector und HX-2 wurden schon in der Ukraine eingesetzt. Ich halte es für wahrscheinlich, dass man bei der aktuellen Entwicklung ukrainische Kontakte mit einbezogen hat.
Aktuell befindet sich der Verband bis Ende des Jahres in der Testphase. Vor ein paar Wochen soll laut Bundeswehr Meldung eine Testreihe mit "realitätsnahen Szenarien erfolgreich gegen statische und dynamische Ziele" durchgeführt worden sein. Ab 2027 soll ein solcher Verband dann als erstes der Litauenbrigade zur Verfügung stehen.
Es finden wohl aktuell auch die ersten Schritte statt um Loitering Munition Systeme auch auf niedrigeren Ebenen zu integrieren.
Hartpunkt: Loitering Munition – Marktsichtung soll weitere Beschaffung für die Bundeswehr vorbereiten
Zitat:Gut informierten Kreisen zufolge ist die Beschaffungsabsicht für die neuen LMS-Kategorien bereits weit fortgeschritten. So hat das Bundeswehr-Beschaffungsamt BAAINBw dem Vernehmen nach vor wenigen Wochen eine Marktsichtung für die zwei Kategorien LMS Nahbereich und LMS kurze Reichweite eingeleitet. Gesucht werden den Kreisen zufolge Systeme mit einer operationellen Reichweite von 5 bis 20 km (Nahbereich) und 20 bis 40 km (kurze Reichweite). Im Gegensatz zu LMS mittlerer Reichweite (HX-2 von Helsing, FV-014 von Rheinmetall und Virtus von STARK) sollen die beiden „kleineren“ LMS-Kategorien auf- und abgesessen mitgeführt und eingesetzt werden können. Gleichwohl interessiert man sich offenbar nur für Systeme, die in der Lage sind, eine breite Wirkmittelkategorie – bis hin zum Kampfpanzer – zu bekämpfen.Wie bereits in anderen Posts diskutiert geht es hier wohl um Systeme die ohne größeren Aufwand von abgesessenen Soldaten eingesetzt werden können. Also kein Zusammenbau wie bei Virtus, oder Katapultstart wie bei HX-2.
