28.04.2026, 17:36
(27.04.2026, 21:35)Broensen schrieb: Ich weiß zwar nicht, was man bei FCAS alles in dieser Säule zusammenfasst, aber die entsprechenden Technologien sind z.B. auch für die CCA relevant und nicht nur für den NGF.Für Stealth und Aircraft sind Dasault und Airbus zuständig. Dassault als Projektleiter NGF, Aribus als Projketleiter Stealth. Ich sehe keinen Vorteil in der Trennung, wenn ohnehin dieselben Firmen beteiligt sind.
Es lässt sich aber eben auch problemlos trennen. Und für multinationale Gemeinschaftsprojekte sind mehrere voneinander abgegrenzte Teilprojekte ein Vorteil, weil innerhalb der Teilprojekte weniger Akteure koordiniert und berücksichtigt werden müssen.
Bei Simualtion und Claoud verhält es sich ähnlich.
Ein Überblick:
[Bild: https://www.swp-berlin.org/publications/...em_001.png]
(27.04.2026, 21:35)Broensen schrieb: Joa, im Allgemeinen wird das als der entscheidende Unterschied angesehen.
Wobei die Vernetzung auch soweit gehen kann, dass der Jet ohne sie gar nicht mehr funktionieren würde, weil Sensoren und Effektoren allesamt auf CCA ausgegliedert wurden. Aber soweit wird FCAS nicht gehen, zumindest nicht mit Frankreich.
Das wäre 7th Gen.
(27.04.2026, 21:35)Broensen schrieb: Mit GCAP kommt bereits ein zweites Muster hinzu, zeitlich deutlich vor einem FCAS-NGF. Während fast alle potentiellen europäischen Abnehmer sich bis dahin mit F-35 ausgestattet haben werden. Es wird schlicht keinen Markt für einen weiteren 5th-Gen-Jet geben.
GCAP liegt aktuell auf Eis. Japan befürchtet, das sich das Programm verzögert. In Italien ist man unzufrieden mit steigenenden Entwickilungkosten (20 Milliarden € ital. Anteil) und dem zögerlichen Technologietransfer seitens GB.
(27.04.2026, 21:35)Broensen schrieb: Der Preis fällt als Argument für einen zusätzlichen 5th-Gen-Jet aus, denn dessen erforderliche Neuentwicklung macht ihn insgesamt sicher nicht günstiger als EF/Rafale.
Und Eloka kommt beim EF ja demnächst einiges.
Für mich ist lediglich Stealth ein relevanter Punkt. Und da muss man dann einfach abwägen, ob es sich angesichts der realen Bedrohungslage lohnt, eine neue Zelle aufzulegen, für die man aufgrund der F-35 kaum Abnehmer finden wird.
Der Preis fällt als Argument nicht aus. EF TF5 wird teuer weil die Stückzahlen viel zu klein sind und sich die Versionen der Partnernationen stark unterscheiden. GB/I wählte ein anderes Radar, nur die deutschen integrieren AREXIS...
Wie bereits erwähnt: der Großteil der Kompnenten ist bereits entwickelt.
(27.04.2026, 21:35)Broensen schrieb: Ich bin dem Gedenken gegenüber nicht ganz abgeneigt, aber nicht als D/F-Fusionsflieger oder halbfertigen NGF, sondern im Sinne eines EF2.Was ist mit Frankreich? Wir brauchen ein starkes Frankreich, da es das alleinige EU Mitglied mit Nuklearwaffen ist. Die ASN4G ist die einzige europäische Möglichkeit einer abgestuften nuklearen Reaktion. Auch eine eventuelle nukleare, europäische Teilhabe wird nur über franzsösiche Flugzeuge realisierbar sein.
Dann können wir (DE&ES) dem EF ein großes Upgrade inkl. neuer Zelle verpassen, das es ermöglicht, ihn noch viele Jahrzehnte als bemannte Komponente von FCAS einzusetzen. Dann brauchen wir gar keinen NGF und können uns auf den Rest konzentrieren.
Natürlich können wir mehr F35 und EF TF5 kaufen. Das habe ich schon erwähnt. Damit verabschieden wir uns aber für lange Zeit aus der militärischen Flugzeugentwicklung.
(27.04.2026, 21:35)Broensen schrieb: Es macht schon Sinn, dass man die 5.Generation mit FCAS überspringen will. Für die käme man nämlich in jedem Fall zu spät. (Außer vielleicht bei denjenigen Exportkunden, die kein F-35 kaufen können/wollen.)
Die F35 basiert auf dem JSF Programm aus dem Jahr 1993. Die X-35 flog zum ersten Mal vor 26 Jahren. Ich traue Dassault und Airbus zu, ein deutlich liestungsfähigeres Flugzeug zu entwickeln, mit besseren Stealth und Flugeigenschaften.
Mein Vorschlag ist ein Kompromiss und wenn man den Gerüchten glaubt, nicht weit enfernt von den französischen Vorstellungen eines NGF entfernt. Bezahlbar, Übernahme von Komponenten aus dem Rafale F5 Programm und zeitnach umsetzbar.
