(Luft) Future Combat Air System (FCAS) und New Generation Fighter (NGF)
(27.04.2026, 16:39)Feyerabend schrieb: Stealth und Fluzeug passen zusammen und ich vertsehe nicht warum man die Bereiche trennt.
Ich weiß zwar nicht, was man bei FCAS alles in dieser Säule zusammenfasst, aber die entsprechenden Technologien sind z.B. auch für die CCA relevant und nicht nur für den NGF.
Zitat:Cloud = Software, Simulation = Software > es ergibt in meinen Augen Sinn beide Kompenten von einem Hauptauftragnehmer entwickeln zu lassen.
Es lässt sich aber eben auch problemlos trennen. Und für multinationale Gemeinschaftsprojekte sind mehrere voneinander abgegrenzte Teilprojekte ein Vorteil, weil innerhalb der Teilprojekte weniger Akteure koordiniert und berücksichtigt werden müssen.
Zitat:Ich denke, dass sich hinsichtlich der "Hardware" und Flugleistungen 6th und 5th Gen Jet kaum unterscheiden werden. Der Unterschied wird in der Netzwerkfähigkeit, dem Zusammenwirken mit UAV und dem ACE liegen
Joa, im Allgemeinen wird das als der entscheidende Unterschied angesehen.
Wobei die Vernetzung auch soweit gehen kann, dass der Jet ohne sie gar nicht mehr funktionieren würde, weil Sensoren und Effektoren allesamt auf CCA ausgegliedert wurden. Aber soweit wird FCAS nicht gehen, zumindest nicht mit Frankreich.
Zitat:Ein 5th Gen Jet ist also ein gute Basis für ein 6th Gen Upgrade.
Das mag sein, aber er wird dafür nicht als Zwischenstufe benötigt.
Zitat:Aktuell produziert die Nato nur einen 5th Gen Jet: Die F35.
...
Ein europäischer 5th Gen Jet mit Option auf ein 6th Gen Upgrade ist ein realitischer Kompromiss, mit überschaubaren Risiken.
Mit GCAP kommt bereits ein zweites Muster hinzu, zeitlich deutlich vor einem FCAS-NGF. Während fast alle potentiellen europäischen Abnehmer sich bis dahin mit F-35 ausgestattet haben werden. Es wird schlicht keinen Markt für einen weiteren 5th-Gen-Jet geben.
Zitat:Im Prinzip sind Rafale/EF Typhoon hochmoderne Flugeuge. Die einzelnen Komponenten (Radar, Triebwerk, Eloka, Cockpit) sind konkurrenzfähig. Die großen Schwächen sind die Zellen (Stealth, interne Waffenschäche, in die Zellen integrierte EOTS, ELOKA, größerer interne Tanks) und der Preis (100-120 Millonen).
Der Preis fällt als Argument für einen zusätzlichen 5th-Gen-Jet aus, denn dessen erforderliche Neuentwicklung macht ihn insgesamt sicher nicht günstiger als EF/Rafale.
Und Eloka kommt beim EF ja demnächst einiges.
Für mich ist lediglich Stealth ein relevanter Punkt. Und da muss man dann einfach abwägen, ob es sich angesichts der realen Bedrohungslage lohnt, eine neue Zelle aufzulegen, für die man aufgrund der F-35 kaum Abnehmer finden wird.
Zitat:Durch einen Stealth Rafale/Typhoon Mischling (Ich taufe ihn RACOON) schließen wir technologischen Lücken ohne direkt nach den Sternen zu greifen.
Ich bin dem Gedenken gegenüber nicht ganz abgeneigt, aber nicht als D/F-Fusionsflieger oder halbfertigen NGF, sondern im Sinne eines EF2.
Dann können wir (DE&ES) dem EF ein großes Upgrade inkl. neuer Zelle verpassen, das es ermöglicht, ihn noch viele Jahrzehnte als bemannte Komponente von FCAS einzusetzen. Dann brauchen wir gar keinen NGF und können uns auf den Rest konzentrieren.
Zitat:Ich erhoffe mir ein deutlich günstigeres Flugzeug (durch modernere Fertigung und höhere Stückzahlen), welche im Gegensatz zu Rafale/EF auch in feindlichen bzw. bedrohten Lufträumen operieren kann.
Wieso sollte ein Stealth-Rafale/EF-Mix günstig werden?
Weder spricht das industrielle Umfeld für eine kostengünstige Entwicklung, noch sind hohe Stückzahlen zu erwarten, da eben ein Flugzeug ähnlicher Leistung bereist überall in großen Zahlen zuläuft.

Es macht schon Sinn, dass man die 5.Generation mit FCAS überspringen will. Für die käme man nämlich in jedem Fall zu spät. (Außer vielleicht bei denjenigen Exportkunden, die kein F-35 kaufen können/wollen.)
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RE: Future Combat Air System (FCAS) und New Generation Fighter (NGF) - von Broensen - 27.04.2026, 21:35
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