26.04.2026, 07:48
@lime
Eher ist es so, dass man zwischen aktuellen Instagramm-Postings und WhatsApp-Getippe sich auslässt mit meist oberflächlichen Aussagen über bestimmte Politiker, im Schwerpunkt geht es meistens um Putin, Trump, Erdogan etc. (interessanterweise fällt der Name Netanjahu oder gar der Namen eines persischen Anführers sehr selten, was wohl damit zusammenhängt, dass man diese gar nicht kennt), teils garniert mit naivsten Aussagen wie "Ich würde denen allen die Waffen wegnehmen, damit es Ruhe gibt!", aber dass ansonsten keinerlei Kenntnisse vorliegen.
Und das betrifft keinesfalls nur Schüler, sondern auch Angestellte in ihren 30ern und auch oft Studenten. Gerade bei letzteren fällt es mir erschütternd oft auf, wie wenig allgemeines Wissen über den Planeten vorhanden ist, von militärischen Dingen rede ich gar nicht.
D. h. es wäre nicht so, dass man sich einfach heraushalten will aus "dem Knallen", weil man wissen würde, was auf einen zukommt, sondern es ist eher so, dass sich Unwissenheit mit Desinteresse mischt und dies zugleich auch manchmal noch paart mit Arroganz und Überheblichkeit (O-Töne: "...ach, die da unten [d. h. Nahost] eben mal wieder...", "naja, die Russen halt...", "...die Ukrainer sind auch nervig...", "...ham' die Amis das nicht immer so gemacht?").
Zugleich jedoch hat man keinen Schimmer über die Hintergründe bzgl. des Nahostkonfliktes, hält die mit Netzen gegen Drohnen abgedeckten Straßen in der Ukraine für Dekoration oder wittert eine Schädlingsbekämpfung und die B-21...tja, das muss ein neuer Club in Esslingen sein...
Und da wundert man sich, wenn die Bundeswehr Nachwuchssorgen hat?
Schneemann
Zitat:Jedem Jugendlichen dürfte heutzutage glasklar sein auf was er sich einlässt wenn es wirklich mal knallt.Das sehe ich etwas anders. Tatsächlich ist es eher so, dass es gar kein richtiges Verständnis über Abläufe oder Zusammenhänge in einem Kriegsszenario (mehr) gibt.
Eher ist es so, dass man zwischen aktuellen Instagramm-Postings und WhatsApp-Getippe sich auslässt mit meist oberflächlichen Aussagen über bestimmte Politiker, im Schwerpunkt geht es meistens um Putin, Trump, Erdogan etc. (interessanterweise fällt der Name Netanjahu oder gar der Namen eines persischen Anführers sehr selten, was wohl damit zusammenhängt, dass man diese gar nicht kennt), teils garniert mit naivsten Aussagen wie "Ich würde denen allen die Waffen wegnehmen, damit es Ruhe gibt!", aber dass ansonsten keinerlei Kenntnisse vorliegen.
Und das betrifft keinesfalls nur Schüler, sondern auch Angestellte in ihren 30ern und auch oft Studenten. Gerade bei letzteren fällt es mir erschütternd oft auf, wie wenig allgemeines Wissen über den Planeten vorhanden ist, von militärischen Dingen rede ich gar nicht.
D. h. es wäre nicht so, dass man sich einfach heraushalten will aus "dem Knallen", weil man wissen würde, was auf einen zukommt, sondern es ist eher so, dass sich Unwissenheit mit Desinteresse mischt und dies zugleich auch manchmal noch paart mit Arroganz und Überheblichkeit (O-Töne: "...ach, die da unten [d. h. Nahost] eben mal wieder...", "naja, die Russen halt...", "...die Ukrainer sind auch nervig...", "...ham' die Amis das nicht immer so gemacht?").
Zugleich jedoch hat man keinen Schimmer über die Hintergründe bzgl. des Nahostkonfliktes, hält die mit Netzen gegen Drohnen abgedeckten Straßen in der Ukraine für Dekoration oder wittert eine Schädlingsbekämpfung und die B-21...tja, das muss ein neuer Club in Esslingen sein...
Und da wundert man sich, wenn die Bundeswehr Nachwuchssorgen hat?
Schneemann
