26.04.2026, 01:19
(24.04.2026, 02:54)alphall31 schrieb: Die Stromerzeugung aus Erdgas ist in Deutschland 2025 deutlich um 10,2 % Gestiegen. Im ersten Quartal 2026 ist der Anteil um weitere 20% gestiegen. Alleine im 3.quartal 2025 hatte man für fast 800 Mio kWh keine Verwendung und wir mussten dafür bezahlen das sie von einem anderen Land abgenommen wurden. Diese abregelungskosten für erneuerbare Energie verursachten 2025 Kosten in Höhe von mehr als 3,1 Milliarden Euro , Tendenz weiter steigend.
Das sind die Kosten durch die Redispatchmaßnahmen, die entstehen durch den schleppenden Netzausbau. Der Strom wird sehr wohl benötigt, kann aber physisch nicht geliefert werden. Das gute an diesen Kosten ist: Das Geld bleibt im Land, nicht so wie beim Gas. Und es bietet Investitionssicherheit für diejenigen, die in Windkraft investieren. Das nennt man kluge und effiziente Wirtschaftsförderung.
Zitat: Dazu kommt das der Strompreis vom Staat mit ca 16 Milliarden Euro gestützt wurde im Jahr 2025 auf verschiedene Weise. Für das Jahr 2026 ist die derzeitige Schätzung mittlerweile bei 29,5 Mrd. Euro.
Die Kosten für einspeisevergütungen für Strom für den es überhaupt keinen Bedarf gibt sind da allerdings noch nicht dabei, werden sicherlich aber auch mehrere Milliarden sein.
Also nicht die erneuerbaren Energien haben für den stabilen Strompreis gesorgt , sondern der Steuerzahler .
Jede relevante Technologie zur Stromerzeugung wird massiv subventioniert. Wobei das in Bezug auf Wind und Solar dermaßen erfolgreich war, dass jetzt schon teilweise ohne Einspeisevergütung gebaut wird. Also das Problem mit der Vergütung von Strom, den das Netz nicht aufnehmen kann, läuft ganz automatisch aus, mit dem zunehmenden Netzausbau und den aus der Einspeisevergütung fallenden Altanlagen.
Aber worauf willst du eigentlich raus? Es geht hier doch um eine resiliente Stromversorgung. Großkraftwerke sind leichter angreifbar als zehntausende EE-Anlagen. Natürlich muss die Stromerzeugung auch günstig sein, aber das darf man nicht nur betriebswirtschaftlich sehen, sondern auch volkswirtschaftlich.
