25.04.2026, 09:25
alphall31:
Ja, wenn man von hinten mit einer Nachtsichtbrille durch die Optik sieht. Was aber so oder so nicht die beste / sinnvollste Lösung ist.
Auch wenn man keine solche Optik benutzt, ist es nachteilig so zu schießen und ist ein Vorsatz auf der Waffe vor die Optik wesentlich besser. Und damit man den Vorsatz optimal nutzen kann sollte man ein monokulares Nachtsichtsystem nutzen und nicht diese aktuellen binokularen Brillen.
Das hat noch viele weitere Vorteile: es ist leichter, es verbraucht weniger Batterie, es ist deutlich kleiner, weniger sperrig und man hat eben ein Auge frei, um damit dann die Optik zu benutzen, welche auch mit Prismen mit einem Vorsatz problemlos funktioniert.
Warum besteht man bei der Bundeswehr so krampfhaft auf binokularen Nachtsichtsystemen?
Meiner Kenntnis nach (ohne da jetzt nachzusehen) vor allem des Gladius Systems. Aber das wird nicht beliebig weiter beschafft und stattdessen kauft man aktuell meiner Kenntnis nach Mikron Nachtsichtbrillen und XACT NV33 ein. Entsprechend hat man hier einmal mehr verschiedene Systeme je nach Einheit. Und ist Lucie II eben nicht die Zukunft. Es stimmt aber, dass manche Einheiten die es im Rahmen von Gladius gekriegt haben natürlich noch weiter behalten werden.
So wurde es lediglich behauptet. Und so steht es in einem Hartpunkt Artikel, der sich auf irgendwelche Insider bezieht.
Aber welche Punkte genau? Was exakt wäre da zu bemängeln? Ich kenne diese Optik aus praktischer Benutzung und besitze sie selbst. Es ist lächerlich diese Optik eingeschränkt tagkampffähig zu bezeichnen. Die Leistung bei Dämmerung ist gut und deutlich besser als bei anderen vergleichbaren Optiken. Und die Nachtkampffähigkeit erzeugt man nicht durch eine Nachtsichtbrille, sondern durch einen entsprechenden Vorsatz.
Es ist an sich eine völlig absurde Idee, statt einem richtigen Nachtzieloptik mit einer Binokularen Nachtsichtbrille durch ein winziges Rotpunktvisier zu starren, dass auch noch oben aufgesetzt wird.
Man kann so manches beim Elcan kritisieren, und bei der Bundeswehrbeschaffung wäre das vor allem anderen der Preis den man da zahlt und dass dieser ständig steigt, aber Mängel an der Optik?! Das ist Unfug.
Könnte es nicht eher sein, dass man sich wegen der Kosten wie nicht unüblich in dieser Bundesrepublik irgendwie da herauswinden will mit irgendwelchen Fantasiegeschichten ala G36, Haenel etc?
Zitat:Das Problem ist nicht nur bei Lucie. Prismen verzerren das Bild einfach , bei einfach Vergrößerung geht es , bei vierfach geht garnichts . Das ist einfach Physik , und bei allen NSG gleich.
Ja, wenn man von hinten mit einer Nachtsichtbrille durch die Optik sieht. Was aber so oder so nicht die beste / sinnvollste Lösung ist.
Auch wenn man keine solche Optik benutzt, ist es nachteilig so zu schießen und ist ein Vorsatz auf der Waffe vor die Optik wesentlich besser. Und damit man den Vorsatz optimal nutzen kann sollte man ein monokulares Nachtsichtsystem nutzen und nicht diese aktuellen binokularen Brillen.
Das hat noch viele weitere Vorteile: es ist leichter, es verbraucht weniger Batterie, es ist deutlich kleiner, weniger sperrig und man hat eben ein Auge frei, um damit dann die Optik zu benutzen, welche auch mit Prismen mit einem Vorsatz problemlos funktioniert.
Warum besteht man bei der Bundeswehr so krampfhaft auf binokularen Nachtsichtsystemen?
Zitat:Die verschiedenen Versionen der LucieII sind auch keine auslaufmodelle und werden auch noch beschafft . Diese werden auch nicht von der Bw selber beschafft , sondern sind Teil der neuen IdZ Ausstattung die seit ein paar Jahren zuläuft.
Meiner Kenntnis nach (ohne da jetzt nachzusehen) vor allem des Gladius Systems. Aber das wird nicht beliebig weiter beschafft und stattdessen kauft man aktuell meiner Kenntnis nach Mikron Nachtsichtbrillen und XACT NV33 ein. Entsprechend hat man hier einmal mehr verschiedene Systeme je nach Einheit. Und ist Lucie II eben nicht die Zukunft. Es stimmt aber, dass manche Einheiten die es im Rahmen von Gladius gekriegt haben natürlich noch weiter behalten werden.
Zitat:Bei der sogenannten Taktischen Einsatzprüfung sind letztlich 25 Punkte bei der Optik zu bemängeln gewesen . Bei der abschließenden Bewertung wurde deutlich darauf hingewiesen das die Optik nicht nachtkampffähig ist und eingeschränkt tagkampffähig. Sämtliche beteiligten Truppenteile und Dienststellen haben die Ungeeignetheit des ELCAN Specter unabhängig voneinander festgestellt, wurde auch genau so dem Beschaffungsamt gemeldet.
So wurde es lediglich behauptet. Und so steht es in einem Hartpunkt Artikel, der sich auf irgendwelche Insider bezieht.
Aber welche Punkte genau? Was exakt wäre da zu bemängeln? Ich kenne diese Optik aus praktischer Benutzung und besitze sie selbst. Es ist lächerlich diese Optik eingeschränkt tagkampffähig zu bezeichnen. Die Leistung bei Dämmerung ist gut und deutlich besser als bei anderen vergleichbaren Optiken. Und die Nachtkampffähigkeit erzeugt man nicht durch eine Nachtsichtbrille, sondern durch einen entsprechenden Vorsatz.
Es ist an sich eine völlig absurde Idee, statt einem richtigen Nachtzieloptik mit einer Binokularen Nachtsichtbrille durch ein winziges Rotpunktvisier zu starren, dass auch noch oben aufgesetzt wird.
Man kann so manches beim Elcan kritisieren, und bei der Bundeswehrbeschaffung wäre das vor allem anderen der Preis den man da zahlt und dass dieser ständig steigt, aber Mängel an der Optik?! Das ist Unfug.
Könnte es nicht eher sein, dass man sich wegen der Kosten wie nicht unüblich in dieser Bundesrepublik irgendwie da herauswinden will mit irgendwelchen Fantasiegeschichten ala G36, Haenel etc?
