23.04.2026, 22:13
(21.04.2026, 11:32)Kongo Erich schrieb: Die Folge sollte offensichtlich sein:
a) wir brauchen mehr regenerative Energien, um uns von Importen unabhängig zu machen
b) wir müssen die Stärken unterschiedlicher regenerativen Energien nutzen, um möglichst dezentrale (und damit auch gegen Ausfälle sicherere) Energieversorgung zur Verfügung zu haben; Wind an der Küste, Solar in den Weinbauregionen im Süden und Südwesten, Wasser im (Mittel-)Gebirge, Bio-Gas im ländlichen Raum ...
c) die unterschiedlichen Netze müssen "vernetzt" sein; der Ausfall von Solar (wenn es dunkel ist) kann dann durch andere Quellen ersetzt werden
Nur, wenn der Wind weht.
Ich wundere mich enorm, dass nicht viel viel mehr in Geothermiekraftwerke investiert wird. Denn wir können Strom nicht in den notwendigen Größenordnungen speichern. Deshalb ja auch Gas-Reservekraftwerke, da ist Reiche voll auf Habeck-Linie. Aber Geothermie-Kraftwerke bieten halt eine exzellent regelbare, unabhängige, klimafreundliche und kostengünstige Stromversorgung, und gleichzeitig kann man mit ihnen Nah- und Fernwärmenetze betreiben, gerade für den Winter wichtig, weil im Winter ein wachsender Bedarf durch dann besonders ineffiziente Wärmepumpen auf Dunkelflauten trifft.
