Vor 1 Stunde
Es wird sich immer eine Minderheit finden, die kämpfen will und kämpfen wird. Aus einer Vielzahl von Faktoren, überwiegend jedoch ebenfalls nicht für die Gesellschaft und nicht für das Allgemeinwohl, dass wird lediglich vorgeschoben.
Kriegsgeschichtlich war die wesentliche sozialkulturelle Veränderung, welche überhaupt erst Massenheere ermöglichte der Nationalismus. Davor war die Aufstellung von nationalen Massenheeren praktisch nicht möglich und daher bedurfte es für eine Mobilisierung großer Heere sehr guter Gründe, also eines hohen Maß an Legitimation des Herrschers und eines ebenso sehr hohen Maß an Legitimiation des Kriegsgrundes.
Erst durch den Nationalismus war man in der Lage, größere Teile der Bevölkerung auch ohne diese sehr große Legitimation zu mobilisieren, sowohl für die kämpfende Truppe als auch für die Unterstützung derselben wie des Krieges an sich.
Nun haben wir in dieser Postliberalen Gesellschaft den Nationalismus so weitgehend zurück gedrängt, degradiert und zersetzt, dass schlussendlich seine Vorteile für die Kriegsführung, insbesondere aber sein wesentlichster Vorteil, die Mobilisierung der Massen, dahin sind.
Entsprechend ähnelt die Auffassung heutiger Jugendlicher wieder der Vor-Nationalistischen und wäre ein hohes Maß an Legitimation der Herrschenden wie der Kriegsgründe erforderlich, damit eine ausreichende Mobilisierung der Gesellschaft für den Krieg überhaupt möglichi ist.
Und das ist in Bezug auf die aktuelle Verfasstheit dieser Bundesrepublik nicht gegeben. Die Kriegsgründe sind zu abstrakt (wofür für Estland sterben!?), zu wenig für die Mehrheit einleuchtend, und die Legitimation des Staates zu gering. Entsprechend ist die Wehrbereitschaft zu gering, um damit einen ernsthaften Krieg führen zu können und das wird sich auch nicht ändern.
Die zwingende Schlußfolgerung ist, dass man zum einen die Kampfkraft der Minderheit ausbauen muss, dass diese eine Spezialistenrolle innerhalb des Bündnisses einnehmen sollte um innerhalb dieser Fähigkeiten eine ausreichende Tiefe / Quantität zu generieren, und dass man die Roboterisierung und Autonomisierung der Kriegsführung entschieden voran treiben müsste.
Die stattdessen angedachte Wehrpflichtarmee unter Erhalt und gleichförmigen Ausbau aller Fähigkeiten in einer ganzheitlichen Armee wird hingegen scheitern. Sie ist nicht nur nicht nachhaltig finanzierbar, sie läuft darüber hinaus dermaßen gegen die aktuelle (und nicht änderbare) Sozialkultur und die Zersetzung dieser Gesellschaft, dass diese Armee schlussendlich selbst dann nicht kriegsfähig wäre, wenn sie aufgestellt werden könnte. Weil sie von dieser Gesellschaft in ihrer aktuellen Verfasstheit im Krieg nicht ausreichend getragen würde.
Kriegsgeschichtlich war die wesentliche sozialkulturelle Veränderung, welche überhaupt erst Massenheere ermöglichte der Nationalismus. Davor war die Aufstellung von nationalen Massenheeren praktisch nicht möglich und daher bedurfte es für eine Mobilisierung großer Heere sehr guter Gründe, also eines hohen Maß an Legitimation des Herrschers und eines ebenso sehr hohen Maß an Legitimiation des Kriegsgrundes.
Erst durch den Nationalismus war man in der Lage, größere Teile der Bevölkerung auch ohne diese sehr große Legitimation zu mobilisieren, sowohl für die kämpfende Truppe als auch für die Unterstützung derselben wie des Krieges an sich.
Nun haben wir in dieser Postliberalen Gesellschaft den Nationalismus so weitgehend zurück gedrängt, degradiert und zersetzt, dass schlussendlich seine Vorteile für die Kriegsführung, insbesondere aber sein wesentlichster Vorteil, die Mobilisierung der Massen, dahin sind.
Entsprechend ähnelt die Auffassung heutiger Jugendlicher wieder der Vor-Nationalistischen und wäre ein hohes Maß an Legitimation der Herrschenden wie der Kriegsgründe erforderlich, damit eine ausreichende Mobilisierung der Gesellschaft für den Krieg überhaupt möglichi ist.
Und das ist in Bezug auf die aktuelle Verfasstheit dieser Bundesrepublik nicht gegeben. Die Kriegsgründe sind zu abstrakt (wofür für Estland sterben!?), zu wenig für die Mehrheit einleuchtend, und die Legitimation des Staates zu gering. Entsprechend ist die Wehrbereitschaft zu gering, um damit einen ernsthaften Krieg führen zu können und das wird sich auch nicht ändern.
Die zwingende Schlußfolgerung ist, dass man zum einen die Kampfkraft der Minderheit ausbauen muss, dass diese eine Spezialistenrolle innerhalb des Bündnisses einnehmen sollte um innerhalb dieser Fähigkeiten eine ausreichende Tiefe / Quantität zu generieren, und dass man die Roboterisierung und Autonomisierung der Kriegsführung entschieden voran treiben müsste.
Die stattdessen angedachte Wehrpflichtarmee unter Erhalt und gleichförmigen Ausbau aller Fähigkeiten in einer ganzheitlichen Armee wird hingegen scheitern. Sie ist nicht nur nicht nachhaltig finanzierbar, sie läuft darüber hinaus dermaßen gegen die aktuelle (und nicht änderbare) Sozialkultur und die Zersetzung dieser Gesellschaft, dass diese Armee schlussendlich selbst dann nicht kriegsfähig wäre, wenn sie aufgestellt werden könnte. Weil sie von dieser Gesellschaft in ihrer aktuellen Verfasstheit im Krieg nicht ausreichend getragen würde.
