Sicherung des Seeverkehrs im Nahen und Mittleren Osten
Bereits der Überfall der USA und Israels auf den Iran hat gegen das Gewaltverbot verstoßen, sind sich Experten einig, und war daher völkerrechtswidrig (LTO).

Nun schaukelt man sich gegenseitig wieder hoch:

1.
die USA halten trotz Waffenstillstandsvereinbarung die völkerrechtswidrige (LTO) Total-Blockade iranischer Häfen aufrecht, was wegen der damit verbundenen Drohung des Waffeneinsatzes an sich auch schon eine Verletzung des Waffenstillstandes ist.
Nach Angaben von Centcom wurden im Zuge der Aktion bis dato bereits 25 Schiffe angewiesen, umzudrehen oder in ihre iranischen Häfen zurückzukehren.

2.
der Iran erklärt seinerseits die Wiederaufnahme der von ihm verhängten (Teil-)Sperrung und gibt zur Verdeutlichung Warnschüsse auf dennoch passierende Schiffe ab

3a.
ein US-Zerstörer beschießt einen iranischen Frachter

3.b.
die Truppen der USA entern den iranischen Frachter
Zitat:Das iranische Schiff habe Aufforderungen zum Anhalten ignoriert, daraufhin habe der US-Lenkwaffenzerstörer "ein Loch in den Maschinenraum gesprengt", erklärte Trump. Derzeit befinde sich der iranische Frachter "Touska" unter Kontrolle der US-Marine.
(Quelle)

4.a.
der Iran sagt die vereinbarten Verhandlungen ab

4.b.
wann und wo werden nun US-Schiffe oder andere US-Einheiten attackiert?

Das Ergebnis ist aus volkswirtschaftlicher Sicht eindeutig:
Debakel statt Deal – Trump und Teheran gehen schon wieder auf Konfrontationskurs
Zitat:Die Unruhe ist Gift für die Wirtschaft.
.

Die betriebswirtschaftliche Sichtweise ergibt ein klares Ergebnis:
Iran-Konflikt treibt Ölpreis hoch und davon profitieren die Ölförderer - egal ob US-Öl-aktionäre oder Russland, weil sie trotz gleicher Produktionskosten wesentlich mehr Erträge erzielen können.
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RE: Sicherung des Seeverkehrs im Nahen und Mittleren Osten - von Kongo Erich - 20.04.2026, 09:51

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