17.04.2026, 07:37
(17.04.2026, 06:38)Quintus Fabius schrieb: Und man hat die Anforderungen an die Bewerber gesenkt. Nun verbinde man alle dreie. Sinkende Zahl an Soldaten, bei steigender Anzahl von Bewerbern, bei sinkenden Anforderungen an diese.Die Anforderungen dürften die Zahl der Bewerber kaum beeinflussen. Davon abgesehen, warum ziehst Du nicht die Solderhöhungen als Argumentationsgrundlage heran, das wäre überzeugender, außerdem hast Du deutsche Soldaten ja oft genug als Söldner dargestellt.

(17.04.2026, 07:16)alphall31 schrieb: Die Meldung ist jedes Jahr die gleiche .Ich finde keine einzige Meldung dazu, dass QI/25 20% mehr Bewerbungen eingegangen wären als QI/24.
(17.04.2026, 07:16)alphall31 schrieb: Bewerber heißt noch lange nicht das jemand zum Dienstantritt da steht.Das ist klar, trotzdem handelt es sich um eine valide Kennziffer. Wir hatten auch schon Rezessionsjahre UND sinkende Bewerberzahlen. Wenn sich mehr Leute bewerben, lässt sich das also auch als gewachsenes Interesse am Soldatenberuf deuten, und spiegelt die Umfragen wider, wonach der Ruf der Bundeswehr sich gebessert hat.
(17.04.2026, 07:16)alphall31 schrieb: Und von denen die kommen , brechen noch fast 25% ab.Dann wäre die Abbrecherquote sogar gesunken, denn vor ein paar Jahren war es noch ein Drittel.
Aber davon ab, lässt sich das halt leider nicht vermeiden. Nicht nur, dass die Bundeswehr von der Lebensrealität vieler Leute zu entfernt ist, als dass es keinen Kulturschock gäbe; allein schon die Arbeitsmarktsituation (Überalterung+Fachkräftemangel) wird immer dafür sorgen, dass für einen gewissen Prozentsatz die Bundeswehr nur ein Arbeitgeber unter vielen ist. Und wenn dann anderswo ein besseres Jobangebot auftaucht, geht man halt dorthin.
(17.04.2026, 07:16)alphall31 schrieb: Durch die Zuständigkeiten beim Personalwesen ist es auch nicht möglich die Fehler bei der planlosen Einstellung abzufedern oder umzulenken.Gutes Argument. Auch die Personalwerbung und die Personalführung in zentralisierter Form ist in meinen Augen ein absolutes Unding.
Aber das passiert überraschend häufig, und nicht nur in der Bundeswehr und nicht mal nur in Deutschland: Auf dem Papier scheint es sinnvoll zu sein, mehrere Stellen mit vergleichbaren Zuständigkeiten (aber in unterschiedlichen Bereichen) zu vereinigen, doch am Ende kommt ein bürokratischer Moloch heraus.
Zentralisierung bedeutet erstaunlich selten einen echten Effizienzgewinn.
