Gestern, 15:05
(Gestern, 14:36)Broensen schrieb: Es scheint halt die Sensorik und EloKa-Ausstattung noch schwerer einschätzbar zu sein als es die kurzfristig realisierbaren Bewaffnungsoptionen sind.
Es ist aber ein immens relevanter Punkt zur Einschätzung der Fähigkeiten und sehr relevant für die Diskussion über Bewaffnungen und die Gesamtleistungsfähigkeit. Aus dem Grund kann ich eurer Diskussion ehrlich gesagt auch nichts abgewinnen, weil da mangels konkreter Informationen alles im luftleeren Raum stattfindet.
Zitat:Die Bewaffnungsoptionen lassen sich halt (für Außenstehende wie uns) anhand der physikalischen Grenzen des Entwurfs eher greifen.
In Anbetracht dessen, was hier so alles diskutiert wird, bin ich mir da nicht so sicher.

Zitat:Ich weiß, für dich bedeutet das, wir sollten es einfach nicht diskutieren....
Das Forum ist für solche Diskussionen da, es mangelt ihnen in meinen Augen nur an Ganzheitlichkeit, was offensichtlich durch einen übertriebenen Absolutismus kompensiert wird.
Zitat:Ausgehend von der hier halbwegs konsensualen Mindestbewaffnung (2*8Mk.41/8xAShM/2xMk.49/1xHaupt- und 2xNebengeschütz), der dafür und für den ASW-Kernauftrag erforderlichen Ausstattung (BHS/TAS/HMS etc.) sowie einer diesem Paket und der Bedrohungslage angemessenen EloKa-Ausstattung: Lässt sich das alles in dem Grundentwurf realisieren, ohne dass man Zulauf-verzögernde Anpassungen vornehmen muss? Daran zweifle ich und stelle mir dann halt schon die Frage, wo man hier Zugeständnisse machen wird.
Das ist in meinen Augen die entscheidende Frage, ich halte das durchaus für möglich und habe eher Bedenken, dass es aus Gründen nicht entsprechend umgesetzt wird und damit das meiner persönlichen Ansicht nach große Potenzial einer solchen Lösung verschenkt wird. Am Ende werden sich die Kritiker dieser Schiffe bestätigt sehen, und die nächsten Klassen werden wieder die "speziell für die Marine entwickelten Einheiten, die die Marine auch wirklich braucht", mit allen sich daraus in der Vergangenheit und Zukunft ergebenen Nachteilen.
Zitat:Sie können meiner Ansicht nach je nach Bedrohungslage schon relevant werden. Nur sehen die realistischen Einsatzszenarien keine Situationen vor, in denen eine ASW-Fregatte sich ohne Verbandsschutz in eine solche Lage begeben würde. Deshalb wäre der obere Layer auf dem Schiff nur dann erforderlich, wenn es sich eben um "U-Jagd-Zerstörer" handeln sollte, die in solchen Szenarien autark operieren können müssen.
Wie ich bereits erwähnt habe ist ersteres meines Erachtens nicht korrekt, der Einsatz ohne einen "Verbandsschutz" (was ihr damit meint) auch unter einem höheren Bedrohungsniveau ist weder unrealistisch noch ist dafür, wie von mir erwähnt, eine weitreichende Flugabwehr zwingend. In meinen Augen ist sowohl die Bedrohungsanalyse als auch die entsprechende Lösung dahingehend fehlerhaft, was sich beispielsweise in deinen Äußerung hinsichtlich der Bereitstellung von Layern zeigt. Aus diesem Grund ist auch die Vorstellung einer Autarkie, so wie du sie beispielsweise verwendest, in meinen Augen irreführend, weil sie in der Form gar nicht existiert.
Letztlich sind diese ganzen Argumentationen nur die sehr viel ausführlichere Variante von "es braucht immer einen Zerstörer".
