Gestern, 13:16
„Broensen“ schrieb:Sofern diese beiden Dinge eintreten sollten, würde auch ich seine Lösung gerne umgesetzt sehen wollen.Das gilt für mich ebenso, aber darüber mache ich mir Gedanken, wenn dieser Fall eintritt. Bestand ist ein gutes Argument für solche Anpassungen aber wir reden hier nicht von Bestand, es gibt aktuell nicht einmal einen Bauauftrag für dieses Projekt.
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„Leuco“ schrieb:Was ich bisher nicht bedacht hatte dass die Startcontainer der Iris T auch SLX verschießen können. Die neuen Container waren ja schon auf der Messe zu sehen. Ein Missionsmodul mit SLM als günstigen Zweitflugkörper hört sich nice to have an.
„Kul14“ schrieb:Stand heute sind für die F125 navalisierte 20ft Containermodule geplant bzw angedacht.Das IRIS-T „Missionsmodul“ der F125 besteht aktuell aus der Starterkonstruktion einer Landbatterie, die auf einer eigens dafür vorgesehenen Lafette auf dem Deck steht. Dieses System nimmt den Footprint eines 20ft Containers ein, es ist aber nicht in einem 20ft Container vorgehalten.
Siehe hierzu: https://www.directupload.eu/file/d/9244/...36_jpg.htm
Diese Lafette scheint fest auf dem Deck verbaut zu sein, so fährt die BaWü heute immer noch damit herum.
https://youtu.be/6X5317Cf_yw?is=6GVcoD2LTP-QPAw5 (Minute 9:40, 10.03.2026)
Die Mutmaßung, dass es sich bei deinem System um ein Universalmodul handelt, dass auch auf anderen Einheiten verwendet werden kann, kam von Hartpunkt (unter Berufung auf „Beobachter“) und wurde bislang nirgendwo bestätigt. Sowas geht auch nicht so einfach, da ein solches Modul Self-containing sein müsste, also Steuerungselektronik, Guidance usw selber am Modul vorgehalten werden müssen, also lediglich Anweisungen extern durch das Schiff erfolgen.
Dänemark hat StanFlex deshalb auch nur auf Schiffen eingeführt, die dafür vorgesehen und entsprechend gestaltet waren. Die brauchen dafür ein eigens für dieses Modulsystem entwickeltes CMS und entsprechende Systeminfrastruktur im diese Module nutzbar zu machen, mit… kontextualem Erfolg.
Trotz Auslegung auf StanFlex werden die Huitfeldts vorzeitig ersetzt, primär dadurch bedingt, dass die StanFlex ESSM-Module bis heute nicht verlässlich mit dem C-Flex CMS und dem APAR b1 arbeiten können.
Die Verwendung von AShM oder MCM-Modulen ist relativ unkompliziert, da diese kaum Input durch das Schiff selber brauchen. Boden-Luft-Raketen oder Bordgeschütze sind hingegen etwas völlig anderes, da diese tief mit der schiffseigenen Sensorik und Software verbunden werden müssen um benutzbar zu sein. Ein CMS macht diese Komponenten ja nicht nur bedienbar, es verwaltet sie selbstständig, weist selbstständig Effektoren und Prioritäten zu und muss Gefechtsabschnitte teils vollautomatisch durchführen können.
Die Chance, dass das mit einem Modulsystem auf einer Einheit machbar ist, die dafür nicht gedacht ist (unabhängig jetzt ob F125, F126 oder A-200) halte ich für verschwindend gering. Der Einbau auf der F125 wird daher vermutlich ein Festeinbau sein, der permanent Teil des Schiffssystems wird um genau diese Problematiken zu vermeiden.
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„Kul14“ schrieb:Gleiche Module kann man auch auf die A 200 oder F126 bringen. Beide bringen zwei Stellplätze mit sich.Die 2x TEU-Missionsmodule der A-200 beziehen sich mWn auf die beiden Hecklucken, in denen ein Schleppsonar untergebracht werden kann. Die können bei Bedarf anders (oder gar nicht bestückt) werden. Südafrika hat soweit ich das beurteilen kann bspw keine Module dafür beschafft, Algerien und Ägypten schon.
Zitat:Konfiguriere ich die Schiffe für eine AAW Rolle sind […] 8xSM 2 möglich.Die A-200 kann keine SM-2 mitführen. Die Diskussion darum, welche Versionen des Lfks denn nun noch verfügbar sind und welche nicht geht ja hier schon länger hin und her, mein letzter Wissenstand ist aber, dass lediglich die IIIC und IIIAZ in Produktion sind, was eine Verwendung auf der A-200 ausschließt. Zum einen aufgrund der Systeminkompatibilität, zum anderen aufgrund der unzureichenden Sensorleistung.
Zitat:Das entspricht ziemlich genau der typischen Bewaffnung der F124. Und übrigens auch der einer Arleigh Burke in diesem Bereich...Also naja. Burkes fahren meistens mit 30-40x SM-2III, meist komplementiert durch 8-16x SM-6, kontextual auch SM-3 und <32x ESSM.
https://influenceofhistory.blogspot.com/...-2018.html
Die SLX ist selbst in den optimistischeren Leistungsvorhersagen kein SM-2 oder ASTER 30 Äquivalent
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„Frank353“ schrieb:TKMS kann die F 128 nur bis 2029/2030 abliefern, um die F 126 Lücke zu füllen, wenn sie ein Standard-Produkt aus dem Regal nehmen. Ein einfaches System, das nur Komponenten hat, die sicher funktionieren. Da könnte es schon ein Problem sein 16x MK 41 VLS mit ESSM einzubauen, da das mE noch nie in einer Meko-A200 ausgeliefert wurde.Das ist auch meine bisherige Auffassung. Die vielerlei zitierten 3 Jahre Bauzeit für die ägyptischen Typvertreter beziehen sich nur auf die reine Bau- und Erprobungsphase. Die 1,5 Jahre Vorlaufzeit die genutzt wurden um das Design an ägyptische Anforderungen anzupassen wird dabei nützlicherweise stets ignoriert, weshalb ich einen Zulauf 2029 auch nicht als realistisch erachte.
Technisch dürfte es kein Problem sein, die A-200 mit Mk41 auszustatten, aber es braucht eben Zeit. Zum einen natürlich für die entsprechenden Konstruktionsarbeiten und zum anderen natürlich auch für die langen Lieferzeiten des Mk41.
