Vor 5 Stunden
(Vor 6 Stunden)alphall31 schrieb: Niemand hat gesagt das das ganze auch wirklich funktioniert. Das Vorgängermodell hat schon nicht wirklich überzeugt und hat mehrere Millionen gekostet. Nicht mal die Ukraine wollte es letztendlich haben.
Das Kinetic Defence Vehicle das die Ukraine im Dezember 2024 bekommen hat, ist ein deutlich anderes System als GARMR im März 2026.
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Das KDV kam mit einer Waffenstation von EOS. Die Waffenstation an sich funktioniert. Die Ukraine hat über 100 von den Waffenstationen bestellt. Die Waffenstation kam mit dem selben 30x113mm Geschütz wie das KDV für die Ukraine.
Mit 1.000 Meter effektive Reichweite ist das alles aber eher auf Selbst- und Nahbereichsschutz ausgelegt. Eine Ausrichtung, die aktuell in der Ukraine eher weniger Aufmerksamkeit auf sich zieht.
Die Sensoren sind auch eher auf dem Bereich ausgelegt. Mit einem einzelnen EcoShield Radar von EcoDyne und Elektro-Optische Sensoren auf einem Masten.
[Bild: https://www.hartpunkt.de/wp-content/uplo....jpeg.webp]
GARMAR hingegen nutzt 7,62mm oder 12,7mm Geschütze, kombiniert dies aber mit Abfangdrohnen. Entweder 15 Cicada Kurzstreckenabfangdrohnen mit 5km Reichweite, oder 4 Hornet Abfangdrohnen mit 70km Reichweite.
Damit hat GARMAR mehr Optionen um Ziele von einer größeren Distanz zu bekämpfen. Dazu kommen augenscheinlich bessere Sensoren durch mehr, und größere Radare. Sowie die Fähigkeit Zieldaten von anderen Einheiten zu erhalten, oder mehrere GARMAR zu einer Einheit zusammenzuschließen.
Alles in allen erinnert GARMAR an das amerikanische M-LIDS Flugabwehrsystem mit dem Mix von Radar, RWS Geschütz und günstigen Lenkflugkörper auf der gleichen Platform. Auch der Einsatz von mehren Fahrzeugen zusammen.
Ich sage nicht, dass das die perfekte Lösung für die Bundeswehr ist, ich würde es aber auch nicht abschreiben, nur weil man von dem KDV(2024) nicht mehr viel gehört hat.
