29.03.2026, 16:41
Die Armeen der Ölaraber wurden keineswegs alle nur belächelt. Primär sieht man auf die Saudis herab (mit einigem Recht). Während man beispielsweise in Bezug auf die VAE in den letzten Jahren regelmäßig von Little Sparta gesprochen hat. Nur mal so am Rande.
Allgemein:
Da hier auf meine Ideen für eine ukrainische Drohnenfertigung bei den Ölarabern mit Unglauben reagiert wurde:
https://www.berliner-zeitung.de/news/ukr...i.10027214
Allgemein:
Da hier auf meine Ideen für eine ukrainische Drohnenfertigung bei den Ölarabern mit Unglauben reagiert wurde:
https://www.berliner-zeitung.de/news/ukr...i.10027214
Zitat:Hintergrund des Abkommens ist die wachsende Nachfrage nach bezahlbarer Luftabwehr in der Golfregion. Seit den iranischen Drohnenangriffen auf benachbarte Golfstaaten suchen Länder wie Saudi-Arabien nach Alternativen zu den teuren westlichen Abfangraketen. Selenskyj verwies darauf, dass die Ukraine seit nunmehr fünf Jahren denselben Bedrohungen ausgesetzt sei – ballistischen Raketen und Drohnen –, die die iranische Führung derzeit im Nahen Osten einsetzt.
Selenskyj hatte Mitte März vor dem britischen Parlament Parallelen zwischen dem Iran-Konflikt und dem russischen Angriffskrieg gezogen. Ein gemeinsames Verteidigungssystem nach ukrainischem Vorbild könne Angriffe aus dem Iran oder von den Huthi-Rebellen in Echtzeit verfolgen und analysieren, so der Präsident.
Die Ukraine hat in den vergangenen Jahren eigene kostengünstige Abfangdrohnen entwickelt, darunter Modelle wie den „Octopus“ oder die „Sting“-Drohne. Das konventionelle Kostenproblem ist erheblich: US-amerikanische Patriot-Abfangraketen kosten mehrere Millionen Dollar pro Stück – gegen Drohnen, die für wenige zehntausend Dollar in Massenproduktion hergestellt werden.
Berichten zufolge hatte ein saudisches Rüstungsunternehmen bereits Anfang des Monats einen Vertrag über den Kauf ukrainischer Abfangraketen unterzeichnet.
Unsichere westliche Hilfe treibt Kiew zu neuen Partnern
Selenskyjs Annäherung an die Golfstaaten fällt in eine Phase wachsender Unsicherheit bei der westlichen Militärhilfe. Laut Washington Post erwägt das Pentagon, für die Ukraine bestimmte Waffen und Ausrüstung in den Nahen Osten umzuleiten, da der Konflikt mit dem Iran die amerikanischen Munitionsbestände belastet. Zudem blockierte Ungarn zuletzt EU-Hilfen für Kiew mit einem Veto.
Bohdan Popow, Chefanalyst der auf internationalen Waffenhandel spezialisierten Beratungsfirma Triada Trade Partners, warnte gegenüber dem Kyiv Independent Mitte März jedoch auch vor Risiken beim Technologietransfer. Viele private Hersteller versuchten, Hochtechnologie „direkt zu stehlen“.
Besonders heikel sei die Nähe Saudi-Arabiens zu Russland – beide Länder schlossen erst im Dezember ein Abkommen über visafreies Reisen. Gleichzeitig ermögliche die geringere Regulierung in der Golfregion schnellere Geschäftsabschlüsse als mit westlichen Partnern, so Popow.
