Sicherung des Seeverkehrs im Nahen und Mittleren Osten
#69
Ich bestreite nicht den Wert von Bahnlinien allgemein oder dieser im speziellen, das ist schon alles sehr sinnvoll.
Was ich aber nicht sehe, ist das:
(28.03.2026, 21:14)Kongo Erich schrieb: es ist eine deutliche Entlastung, wenn das Bab es Mandeb und/oder der Suez-Kanal erneut blockiert werden
Aber du hattest dich vorher auf Hormus bezogen und es ging ja auch im Kern um die Strecke zwischen Kuwait und dem arabischen Meer, die nur diese Engstelle umgehen würde. Dort wird aber vor allem Öl und Gas transportiert, für das ein Transport per Bahn nicht so wirklich wirtschaftlich sein dürfte. Zumal es zusätzliches Umladen erfordert. Hilfreich wäre die Bahnstrecke sicher für den Import der Golfstaaten, aber weniger für deren Export, der wiederum für die globale Wirtschaft hochrelevant ist.

Das mit dem Umladen trifft dann natürlich auch auf die Suez-Route zu. Die Containerschiffe müssten auf den Zug umladen, dafür braucht es an beiden Enden der Bahn eine direkte Umlademöglichkeit vom Tiefseehafen aufs Gleis, sonst käme sogar noch Fahrzeugtransfer dazu. Der Zug muss die komplette Strecke bis zum Mittelmeer hinter sich lassen, wo ein anderes Schiff wieder beladen werden muss. Ich glaube nicht, dass das zeit- und kostengünstiger sein wird als der Umweg um Afrika herum. Was kosten 3,5 Tsd. Seemeilen mit dem Frachter im Vergleich zu 2 Extra-Verladungen Schiff/Schiene und einem Bahntransport?
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RE: Sicherung des Seeverkehrs im Nahen und Mittleren Osten - von Broensen - 28.03.2026, 22:34

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