Vor 4 Stunden
(Vor 10 Stunden)Helios schrieb: weder sind deine Angaben irgendwie realistisch, noch gibst du meines Erachtens und basierend auf den mir bekannten Zahlen die "Dimension" des Personalaufwands im Verhältnis zur gesamten Flotte bzw. des bisherigen Personalstands korrekt wider sofern die Aussagen nicht wörtlich gemeint sind.Aus echtem Interesse: Wir würdest du es denn einschätzen? Ich denke, wir dürften uns einig sein, dass die Zahl "einfacher" Mannschaften nicht das Problem darstellen würden. Also wie würdest du den Anteil der schwer zu gewinnenden, höher qualifizierten Dienstposten auf einer 120-Mann Fregatte und auf einem Flugzeugträger wie der QE jeweils bewerten? Gerne auch nur eine grobe Einschätzung.
(Vor 10 Stunden)Helios schrieb: Wie soll das funktionieren? Kipprotoren sind im Schwebeflug höchst ineffizient und reduzieren in einem typischen Einsatzprofil die theoretischen Reichweitenvorteile so deutlich, dass eher Nachteile gegenüber Hubschraubern in den typischen Einsatzprofilen entstehen.Es ging mir bei der Annahme aber nicht um "typische Einsatzprofile", sondern darum, dass wenn man trägergestützte Luftfahrzeuge z.B. für die Feinverortung per Dipping-Sonar einsetzen wollte, nicht nur die eigentliche Ausdauer allein entscheidend wäre, sondern auch Einsatzradius und Geschwindigkeit, um einen größeren Bereich mit einem Träger abzudecken, als es mit Hubschraubern möglich wäre, und dabei trotzdem noch vergleichsweise schnell im Einsatzraum sein zu können. Da hätten dann Kipprotoren einen Vorteil, unter Inkaufnahme einer geringeren Ausdauer im Einsatzraum. Oder sind die da so katastrophal, dass Dipping gar keine Option wäre?
Aber:
(Vor 10 Stunden)Helios schrieb: Ich sehe aber auch keinen Grund....Ich auch nicht. Ich wollte nur den Diskussionsraum dahingehend öffnen, dass Trägereinsatz sehr unterschiedliche Formen haben kann und man ihn nicht direkt ausschließen sollte, nur weil bspw. eine F-35B zur U-Boot-Jagd wenig sinnvoll erscheint.
(Vor 10 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Naja das würde ja erstmal bedingen, dass wir Kipprotorflugzeuge überhaupt hätten. ... Man kann vielleicht gucken, was aus dem NGRC wird.In Verbindung mit einem Träger wären wir ja auch bei einem ähnlichen Zeithorizont wie NRGC.
Zitat:.. das wäre Größe MQ-28.... Geht alles, aber das würde eben große Boote werden.Wir reden doch über Flugzeugträger, dafür ist das eher klein.
Zitat:Gegen trägergestützte Starrflügeldrohnen spricht für mich ...Siehe oben. Ich komme selbst auch nicht zu dem Schluss, das wir welche brauchen. Aber es ging hier doch um die grundsätzlichen Überlegungen, die man vor einem solchen Urteil betrachten sollte. Und da gehören sie mMn dazu und stellen eine denkbare Option dar, auch wenn ich sie letztlich aktuell nicht für sinnvoll erachte.
(Vor 10 Stunden)DopePopeUrban schrieb: Interessanter halte ich diesbezüglich den Verweis auf Kipprotorflugzeuge die du angesprochen hattest. Potenziell könnten diese als Ergänzung oder sogar kontextualen Ersatz des „klassischen“ BHS herhalten, was man bei neu zulaufenden Einheiten berücksichtigen sollte.Ich hab' mich immer gefragt, warum aus dem Konzept der Bell EagleEye als Marinedrohne nicht mehr geworden ist. Muss aber ja wohl einen Grund gehabt haben.
Zitat:Ich persönlich sehe UxV im ASW-Kontext primär als Ergänzung der jeweiligen MSC, ...Meine ASW-Vorstellung liegt irgendwo dazwischen: Wenige MSC und MPA, die mit autark operierende UxV zusammenwirken, um möglichst große Areale abzudecken und die bemannten Komponenten hinter unbemannten zu schützen. Aber das hatten wir ja auch schon.
Wenn wir mal ein wenig ins abstrakte gehen ...
