28.03.2026, 10:05
Zitat:1. es lässt sich nicht mehr beliebig eskalieren - an Quantität, nicht an QualitätDas ist eine schräge Schlussfolgerung. Hinsichtlich der Tomahawks, logischerweise ist es so, dass die am Golf eingesetzten Zerstörer und U-Boote ihre Tomahawk nach vier Wochen größtenteils gegen die vorgesehen Ziele eingesetzt haben werden und die VLS-Zellen entsprechend gut geleert sind.
Wenn man wollte bzw. es nötig wäre könnte man weitere Tomahawk aus den Depots nachführen. Die sind mit einem Vorkriegsbestand von um die 4000 immernoch gut bestückt. Die jährliche Produktionsrate liegt übrigens bei 600 pro Jahr und wird auf 1000 pro Jahr erhöht werden. Sofern man nicht davon ausgeht in den nächsten Jahren gegen China Krieg führen zu müssen (und die US Dienste tun dies nach jüngst veröffentlichten Berichten nicht) ist das kein strukturelles Problem.
Praktisch aber ist es so, dass Tomhawk zwar eine bequeme aber keine einzigartige Fähigkeit darstellen, die nicht durch andere Waffensysteme ersetzt werden könnte. Erst recht nicht wenn es um relativ weiche industrielle Ziele geht.
QF hat das völlig richtig skizziert, die US Bomberflotte allein wäre angesichts der bestehenden Luftüberlegenheit ohne Weiteres in der Lage mit relativ Flugzeugen viele Dutzend JDAM zielgenau gegen iranische Infrastruktur einzusetzen.
Da gibt es keinen Flaschenhals und diese Munition ist auch nicht ansatzweise irgendwie alle. Im Gegenteil, es wird eine gute fünfstellige Zahl an JDAM bevorratet und die Produktionsraten liegen über dem was die Amerikaner und Israelis gerade über dem Iran abladen.
Frankfurter Rundschau schrieb:einen Rückzug erlaubt Israel nichtAbsurder wird es heute hoffentlich nicht mehr
