25.03.2026, 20:36
Iran pocht auf Kontrolle der Straße von Hormus
18:35 Uhr
... was die nähere Kontrolle der Schifffahrt durch den Iran erlaubt - aber auch als Indiz dafür gelten könnte, dass die bisherigen Fahrtrouten möglicherweise doch vermint sein könnten.
In dem Zusammenhang bietet sich für die US-Marines bzw. die 82. Luftlandedivision statt Kharg eine andere Insel als Landungszone an: die Insel von Queshm vor Bandar Abbas.
Damit würde
= ein deutlich weitläufigeres Ziel für iranische Gegenangriffe entstehen,
= die Kontrolle der Straße von Hormus durch die Marines und zugleich
= die Kontrolle des iranischen Hafens Banda Abbas ermöglicht.
Dazu:
In dem Kontext warnt der Iran dann vor Unsicherheiten an einer weiteren Wasserstraße:
18:35 Uhr
Zitat:Der Iran beharrt auf einer vollständigen Kontrolle über die Schifffahrt in der Straße von Hormus. Ein Sprecher des Zentralkommandos der Streitkräfte erklärte laut Nachrichtenagentur Tasnim, die Lage in der Meerenge werde nicht zum vorherigen Zustand zurückkehren: "Es wird geschehen, was wir wollen." Allen Schiffen mit Verbindungen zu den USA oder Israel bleibe die Passage untersagt, so der Sprecher. "Die Entscheidung über die Erteilung einer Transitgenehmigung liegt bei uns." Die USA dürften diese Forderung bei möglichen Friedensgesprächen kaum akzeptieren.das wäre tatsächlich eine Veränderung der Situation, weil der Iran damit auch die Kontrolle über die Flächen im omanischen Hoheitsgebiet beansprucht, wobei die Transitrouten gerade an der engsten Stelle bisher durch omanische Gewässer liefen.
Der Sprecher betonte die Bedeutung der Straße von Hormus für den globalen Energiehandel: "Das Feuer unter dem Ölpreis lodert seit einiger Zeit; wie hoch die Flammen schlagen, liegt in unserer Hand." Durch die Straße von Hormus verlaufen in Friedenszeiten rund 20 Prozent der weltweiten Öl- und Flüssigerdgastransporte.
Laut der iranischen UN‑Vertretung dürfen Schiffe, die nicht als feindlich gelten und keine militärischen Aktionen gegen den Iran unterstützen, den Seeweg nutzen – sofern sie sich an alle iranischen Sicherheitsvorschriften halten und die Passage mit den zuständigen Behörden abstimmen.
Die für den internationalen Energiehandel zentrale Wasserstraße ist für weite Teile der Schifffahrt faktisch blockiert. Irans Kontrolle sowie Warnungen vor Minen, Drohnenangriffen und der Entzug von Kriegsrisikoversicherungen machen die Passage für westliche Reedereien nahezu unmöglich. Hunderte Tanker, Containerschiffe und Frachter hängen in der Region fest. (dpa/bearbeitet von br)
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[Bild: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...002935.jpg] Quelle: Wikipedia
(24.03.2026, 06:21)Schneemann schrieb: ...Da ist dann auch von Interesse, dass die Schiffe, die bisher mit Zustimmung des Iran die Meerenge passiert haben, nicht auf den bisherigen Schifffahrtsrouten sondern durch den Larak-Qeshm-Kanal gelotst wurden. Der Kanal liegt zwischen zwei iranischen Inseln deutlich näher an Bandar Abbas ...
Da wir bereits auf den ersten Seiten dieses Stranges erfahren haben, wie arg und völlig die Straße gesperrt ist, dürfte das nur eine Drohung sein. Ansonsten riskieren die Perser ja, dass ihre Minenleger auf die Minen laufen, die die Iraner dort bereits verlegt haben...
Schneemann
[Bild: https://upload.wikimedia.org/wikipedia/c...rak_fr.jpg]
Quelle: Wikipedia
Quelle: Wikipedia
... was die nähere Kontrolle der Schifffahrt durch den Iran erlaubt - aber auch als Indiz dafür gelten könnte, dass die bisherigen Fahrtrouten möglicherweise doch vermint sein könnten.
In dem Zusammenhang bietet sich für die US-Marines bzw. die 82. Luftlandedivision statt Kharg eine andere Insel als Landungszone an: die Insel von Queshm vor Bandar Abbas.
Damit würde
= ein deutlich weitläufigeres Ziel für iranische Gegenangriffe entstehen,
= die Kontrolle der Straße von Hormus durch die Marines und zugleich
= die Kontrolle des iranischen Hafens Banda Abbas ermöglicht.
Dazu:
Zitat:25.03.2026 – 19:53 Uhr
Julius Stockheim
Parlamentspräsident deutet amerikanische Besetzung iranischer Insel an
Geheimdienstinformationen deuten nach den Worten des iranischen Parlamentspräsidenten Mohammad Bagher Ghalibaf darauf hin, dass „Feinde“ die Besetzung einer iranischen Insel planen. Dies solle mit Unterstützung eines namentlich nicht genannten Landes aus der Region geschehen, teilt Ghalibaf auf X mit.
„Die iranischen Streitkräfte beobachten die Bewegungen des Feindes“, schreibt er weiter. Sollten diese aktiv werden, werde der Iran die lebenswichtige Infrastruktur in dem unterstützenden Land mit ständigen und unerbittlichen Angriffen überziehen.
In dem Kontext warnt der Iran dann vor Unsicherheiten an einer weiteren Wasserstraße:
Zitat:25.03.2026 – 18:03 Uhr
Iran droht mit neuer Front an Meerenge Bab al-Mandab
Der Iran könnte eine neue Front an der Meerenge Bab al-Mandab eröffnen, sollten Angriffe auf iranisches Staatsgebiet oder seine Inseln erfolgen. Dies meldet die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf einen namentlich nicht genannten Militärvertreter. Die strategisch wichtige Wasserstraße verbindet das Rote Meer mit dem Golf von Aden und ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Seehandel. Das östliche Ufer der Meerenge gehört zum Jemen. Die mit dem Iran verbündete Huthi-Miliz im Jemen hat bereits mehrfach Frachter und Tanker in den Gewässern angegriffen.

